Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 71 (1930)
- Issue
- Heft 4 (23.1.1930)
- Date
- 1930-01-23
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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r WWWMWMW! WMWS Seite 12 Sir. 4 Der Israelit 23. Januar 1930 minder fremd Fsg-snüber stechM. Wer ermißt aber erst die Not. m welche das Judentum dadurch prangernten wird! Wenn andere es m diesem Punkte fehlen lassen, dann büßen sie «s mit einem Rückgang an Kultur. Da das Judentum 'be® uns die einzige Basis, bildet Auflö jung und schließlich Un-tergang den Tribut, mit welchem wir büßen. Ist denn wirklich die Akademisierung als Heilmittel! anzusehen, die uns aus der Misere des jüdischen Relig>ionsunterrichtes hinausführen werde. Wäre dem wirklich so, dann müßten wir längst aus ihr hinaus fein! Besitzen wvr doch bereits nicht wenige akademisch vorgebildete Religionslehrer an den, höheren jüdischen Schulen, von der noch größeren Zahl akademisch ge bilde ter Rabbiner, die fast ausnahmslos Religionsunterricht erteilen, ganz zu schweigen. Daß in deren Hand dessen Stand sich gehoben hatte, wäre noch erst zu erweisen Ich kann es mir daher nicht versagen, hier auf eine ganz andersgeartete Beleuchtung unserer Frage zu verweisen, in die ich sie bei früherer Gelegenheit schon ge rückt habe. In einer Denkschrift, welche über dre Aufforstung der in sietem Rückgänge sich bewegenden jüdischen Bevölkerung in unseren Landgemeinden sich verbreitet, erscheint unsere Frage als ein Teilproblem. Ich bin bisher noch nicht dazu gekommen, die gedachte Denkschrift welche in eingehender Beweisführung über all die aufgeworfenen Fragen sich ergeht, einer weiteren Oeffentlichkeit zugänglich zu machen. Eins ist jedoch sofort klar. Die Dinge zeigen ein ganz anderes Gesicht, — sieht man sie anstatt in der Vereinzelung in einem größeren Zusammenhänge. Davon ganz abgesehen, kommt es dabei ganz besonders aus die gewählte Orientierung an. Der jüdische. Standpunkt trat bisher, ging es um biese Frage, stets in den Hintergrund. Obersekundareife oder Abitur bildeten immer den Angelpunkt der Verhandlungen. Ist denn das Gedeihen des Judentums lediglich nur davon abhängig?! Ist das in der Tat der Weg, der in das Herz des Judentums direkt hineinführte? Hier liegt ja der eigentliche Brennpunkt unseres Verhängnisses, seitdem wir in den Genuß der bürgerlichen Rechte eingesetzt worden sind. Selbst in allen innerjüdischen Fragen suchen wir nach fremden Gesichtspunkten lediglich die Orientierung. v Zunächst einmal eine Vorfrage! Wessen bedürfen unsere Landgemeinden, um in ihren jüdischen Belangen als gut versorgt zu gelten? Die Antwort ist leicht gegeben: dazu bedarf es eines Mannes, den man in früheren Zeiten, namentlich in den Landgemeinden des Ostens, allgemein antreffen konnte. So war S. F. Frenke! in Loßlau, dem die jüdische Literatur zahlreiche wertvolle Werke verdankt, ein Kultusbeamter solchen Schlages Er führte den Titel, der hier auch wirklich der Amtsbezeichnung gleichkam. Er lautete: pm mim 1122 rriv d. h. Vorbeter und Lehrer der Gerechtigkeit, oder, wie es unserer Sprache besser liegt, — Religionslehrer. Nun ist aber pnx mm ein Ausdruck, der hier dir in Betracht kommende Ausgabe in viel umfassenderem und weit edlerem Sinne bezeichnet, den Forderungen des Judentums daher auch viel mehr gerecht wird. Von dem Titel Religionslehrer kann das nicht in demselben Maste behauptet werden. Ist er doch sehr oft kaum für die Jugend hinlänglich ausgerüstet — wo aber bleiben denn die Erwachsenen? Hierzu kam noch ein Drittes, was aber in dem Titel, der — wenn anders, zu überladen und daher unpopulär erschiene — nicht zum Ausdrucke kam:u"'v d. h. proi zriv einer, der das Schächten und die erforderliche Fleischbeschau vornimmt. Erblicken wir in der Führung des rituellen Haushaltes einen Edelstein des Judentums, — so vermag ich nicht einzusehm, was es für einen freien Mann Entwürdigendes haben könnte, die hierzu unerläßlichen Akte vorzunehmen. Haben wir doch heutigen Tages Leute, die den Doktortitel führen und es nicht verschmähen, Schlachthosdirektoren zu sein. Eines Mannes, der mit den Fähigkeiten für diese Ausgaben ausgerüstet ist, bedarf die jüdische Landgemeinde Run bin ich aber weit davon entfernt, deswegen deor Errichtung von. Fachschulen für Kultusbeamte das Wort zu reden. Ein dem Judentums von Hause aus fremdes Element, das in snnen Auswirkungen notwendig zu einer Art von Kastengeist führen müßte, wäre dadurch in die Sache hineingetragen. Die Gründung einer Anzahl von v u'v' wurde von mir ins Auge gefaßt: Die sollten von Hause aus aus die Züchtung von Kultüsbeamten garnicht angeregt sein. Eben darum werden sie uns in einer von selbst sich herausbildenden Auslese die besten Vertreter di.ses Standes liefern. Die Gnaderigrben des Geistes lassen sich nun einmal nicht aus Flaschen ziehen! Die akademisierten Lehrer mögen es vielleicht hier und da dahin bringen, in ihrer Eigenschaft als Kantoren, das Notenblatt korrekt zu absolvieren. Das macht aber nicht den pn aus! Der wieder muß es verstehen, aus der Seele des Judentums heraus zu singen. Dem wird es dann auch gelingen, die um ihn versammelte Gemeinde in Andacht mit sich sortzureitzen. Dem Jünger der wie sie hier ins Auge gefaßt ist, wird dies ohne weiteres gelingen. Also um 7113 v' geht es! nim,?' nach einem ganz anderen Systeme! Vesser gesagt Tiimz» dir,— weil nach hinein geschlossenen Systeme aufgebaut, — so ganz und gar anders sind, als die bisherigen oder noch vordaher nicht besonders gut beraten, als .rsnchs, derartige Institute in Deutsch- Heu zu lassen, sich lediglich aus eine dem. Osten . entlehnten Vorbilder be- , . ge die menschliche Kultur im Osten in ' sängen stecken, und stehen blieb, konnte diese Art von nw» sich dort schlecht und reckt allenfalls noch behaupten. In unseren Tagen, in welchen die moderne Kultur ihren Eroberungszug nach dein Osten hin zu unternehmen begriffen ist, hat sich das Blatt gewendet. — Die kw'v' hat auch dort gar sehr um ihren Fortbestand zu ringen. Sie wird und kann aber den Wettbewerb nicht bestehen. Es steht daher außer Zweifel, daß sie hier im Westen, im Zeitalter der alles beherrschenden Technik, der Konzerne, des gewaltigen und gewalttätigen Kapitalismus, dazu noch einer höchst komplizierten Kultur das Feld sich nicht wird erobern können! — Gerade angesichts dessen redest—Du der rnm» das Wort,— so wird man mir erstaunt entgegenhalten! Ich erwidere darauf: Eben deswegen! Zunächst sollen die hier geplanten nmr» anders als die bisherigen ihre Jünger auch für den Betrieb eines Handwerkes heranbilden. In diesem Punkte ist der Gegensatz ein vollkommen bewußter. — Durch die Außerachtlassung bezw. Vernachlässigung dieser Aufgabe haben die bisherigen Tva^’ eine schwere Verantwortung auf sich geladen, — ja, dem Sinne des Judentums und seiner Ideale nicht entsprochen. Viele ihrer Jünger wurden auf diese Weise schwersten Versuchungen entgegengesührt. In sie verwickelt,— haben sie meist wirtschaftlich und seelisch Schissbruch gelitten. Wir aber wollen auch die ausdrücklichen Bestimmungen des Judentums nach der. Richtung nicht umgangen wissen: Tiarw nvrrn ay n«n mn heißt es: Hast Du der min Deine Jugendliebe geschenkt, dann mußt Du von vorneherein Dein Augenmerk daraus richten, mit ihr auch das Leben fristen zu können. Da es sich hierbei indes um fein differenzierte 'Seelen von' hoher Intelligenz handelt, so lammen hierbei nur die höheren Formen des Handwerkes, wie: Gärtnerei, Feinmechanik, Kunstgewerbe und dergleichen in. Betracht. Solche Fertigkeiten sind aber nur an den Sitzen einer alteingesessenen Kultur zu erlangen. Darum können die so geplanten nur im Weichbilde einer Großstadt ihre geeignete Stättte finden. Ganz überflüssig erscheint es, noch besonders zu betonen, daß wir damit an die edelsten jüdischen Ueberlieferungen änknüpfen. So schreibt bereits Josephüs in seinem Buche gegen Appion: Wir Juden bewohnen ein Land, das nicht direkt an das Meer grenzt und treiben keinen Handel. Daher sind auch unsere Beziehungen zu anderen Völkern nur gering. Aber unser Land ist ein gesegnetes und sein Boden wird von uns mit größtem Fleitze bearbeitet. Unser Streben ist lediglich darauf gerichtet, unsere Kinder auf dem Wege der Rechtschaffenheit und der Jugend zu erhalten und der Beobachtung unseres Gesetzes. Es ist beklagenswert, beschämend möchte ich besser sagen, daß wir namentlich 'im Osten auf die letzten trrsnm mebr Gewicht legen als auf diese schwerwiegendsten religiösen Dinge. Ein freudiges Zeichen der Entartung unserer Denkweise! Es hat der Bedeutung unserer a*R3n und ta’swit durchaus keinen Eintrag getan, daß sie durch den Betrieb eines Handwerkes ihren Lebensunterhalt bestritten. Der Gaon ■>sn ’m schärft ti seiner wundervollen Dichtung bavn nvrn auch den Zeichen und Begüterten ein, ihren Nachwuchs für den Betrieb eines Handwerkes zu erziehen. Könne man doch nie wissen, welche Wendung die Dinge noch einmal annehmen! Die Nachkommen des Hohen Rabbn Löw waren bis in unsere Tage hinein in den Gemeinden der ehemaligen Provinz Posen als Tuchweber bekannt! Nie hätte das Judentum so tief sinken können,— brächt«r wir es fertig, uns ^diesr edlen Ueberlieferungen über die Flucht der Jahrhunderte und ihren Wandel hinaus zu erhalten. All diese Handwerke ermöglichen aber den Betrieb auch in einer Landgemeinde. Für den Anfang erfordern sie kein so bedeutendes Anlagekapital, die Selbständigkeit ist daher schon in einem früheren Lebensalter möglich. Bei dem heutigen Stande der Kultur ist indes der Betrieb eines Handwerkes ohne den Besitz einer gediegenen Volksschulbildung nicht denkbar. Drnum wird unsere sie auch in der besten und verläßlichsten Form vermitteln. Aber auch nicht meh':! Denn das würde über ihren Rahmen hinausweism, ihren eigentlichen Z^eck beeinträchtigen. Wo bleibt dann nun aber dir Obersekundareise, werden die Herren vom Fache mir entgegenhalten? Diese Frage fußt indes stillschweigend auf der Voraussetzung, daß der Bildungswert der hier -betriebenen jüdi- 'chen Fächer, wie das weiterhin noch eingehend dargelegt werden soll, auf Rull zu veranschlagen wäre. Statt aller Weiterungen möchte ich hier einer köstlichen Szene gedenken, wir sie ma v>m gezeichnet wird. Der in Kelten gelegne beaeaue^e anf snnem Wege einem Geiterbeschwörer, der mittels sriner Zauberformeln nach den Schätzen der weiten Welt hinauslang^e. Mit -kaltem Spotte tratt der ihm aber entgegen. Befragt, erklärte er: O, um diesen Verblendeten, der nicht sieht, daß an seinem eigenen Standorte Königsschätze verboraen sind. Die 7-12-v' alten Schlages können sich zu derartigen Zugeständnissen nicht verstehen. Ein planmäßiger methodischer Volksschulunte''richt fiele denn gar zu stark aus dem Rahmen des Ganzen hwaus. Auch könnten sie ihm niemals den erforderlichen Spielraum an Zeit zumessen. Die gesteckten Ziele in den jüdischen Fächern wären dann zu sehr gefährdet. Für eine nu'v» wie sie hier geplant ist, liegen die Dinge durchaus anders. Eine dellagensverte Unzulänglichkeit in dem Betrübe der allen nrn v> liegt auf der Hand. Sowohl, was die innere Lehrverfassung,' als auch das methodische Lehrverfahren anlangt, haben sie im Laufe der Jahrhunderte keinen, -wesentlichen Fortschritt auszmveisen. Man spricht zwar von dem Manischen, ungarischen und polnischen niab.n yn- Gemeint ist jedoch auf die Sache gesehen, stets dasselbe. Es handelt sich' in dem einen wie in dem anderen Falle um rein ge-- dachtnismätzige Dersahrungsweisen behufs Aneignung und Beherrschung der aufgehäuften Stoffmmsen. Der Mangel jeder sprachlichen Schulung gegenüber Stoffen, die doch nun einmal fremder Idiome zu ihrer Darstellung sich bedienen,— springt sofort in die Augen. Er bedingt wiederum einen anderen Nachteil. Der Lehrstoff kann infolge dessen nicht nach dem Gesichtspunkte seiner Kompliziertheit und Schwierigkeit planmäßig aufgebaut werden. Aüs all dem fließt aber mit innerer Notwendigkeit ein noch weit größerer Uebelstand. Typische Leistungen eines groben Durchschnittes kommen hierbei nie zustande! Welch eine bedenkliche Zersplitterung der Kräfte erst! Trotz Massenbetriebes erschöpft sich die Arbeit dennoch nur im Einzelunterrichte. Hier haben wir ein Schulbeispiel für den ausgesprochensten Gegensatz zu aller Arbeitsökonomik. Für diese aber gilt als oberster Grundsatz: Bei dem geringsten Kraftaufwands gilt es, die höchste Leistung zu erzielen. Die r-nr-tm welchen hier das Wort geredet wird. wollen ihre Schüler in möglichst frühem, wenn irgend angängig, bald zu Beginn des schulpflichtigen Alters erfassen. Denn es gibt nun einmal gewisse Erkenntnissphären — das Judentum gehört entschieden zu ihnen — von einer ganz eigenartigen Beschaffenheit. Rur dann können sie von einer menschlichen Seele voll und ganz ergriffen. werden, wenn sie sich in die ersten neu aufsprießenden Jugendtriebe hineinzusenken vermögen. Was hier verabsäumt worden ist, kann dann ein ganzes Leben voll eifriger Arbeit nicht wieder wettmachen. Unstet solchen Voraussetzungen gelangt man aber zu einem anderen Vorteile von geradezu unermeßlichem Werte. Das Judentum erscheint nunmehr nicht ledigiich als eine religiöse Disziplin, in einzelne Sonderfächer geteilt. Es bietet sich vielmehr als eine gewaltige Kulturerscheinung dar, die in allen ihren Ausstrahlungen zur Darstellung gelangen kann. Aus die Einzelheiten eines auf solcher Basis errichteten Lehrplanes', der in organischer Entfaltung zu immer höheren Leistungen sich erhebt, kann hier nicht eingegangen werden,- derartige Hochziele können nur dort gewonnen werden, wo die ersten Lebenstriebe in voller Urwüchsigkeit zur Entfaltung kommen. In der Sprache aber liegen die Lebenskeime für die ganze" Fülle späterer Kulturentfaltung. verborgen. Nirgends ist diese Wahrheit in unbegreiflicher Verkennung klarer Tatsachen so gründlich übersehen worden, als bei uns im Judentume. Wir haben uns damit des edelsten und wirksamsten Bildungsmittels selbst beraubt. Wenn ja, so zeigen wir hier, daß wir in den beklagenswerten Fesseln des Ghetto gefangen sind. Es ist mir zwar vergönnt, an der hiesigen Universität vor * deutschen Jünglingen unter . dem Entzücken ihrer Seele den Wunderball der hebräischen Sprache zu entfalten. Bis zur jüdischen Schule vermochte ich aber damit noch nicht vorzudringen. In dem architektonisch geschlossenen, in rhythmisch gemessenen. in edlen Formen sich bewegenden Aufbau zeigt das klassische Hebräisch ein Wunderwerk sprachlicher Schöpferkraft. In meinen Sprachwerken ist der Versuch gemacht worden, das. letzte Geheimnis diffes Wunderbaues ins helle Licht zu rücken. Bringt er vor einer unbefangenen, von der reinen kindlichen Schaugabe erfüllten Seele seinen Prachtbau zur Entfaltung, so bewirkt das ihr helles Entzücken. Auf diesem Wege gelangen aber auch' die edelsten Kräfte der Seele zu voller Entfaltung, gelangen zu jener Schärfung und Veredlung — wie sie sonst durch keinen Gegenstand schulmäßigen Wissens erzielt werden können. Wer wollte angesichts' solchen Reichtumes noch nach Sekundareife fragen? — Es gibt eine Klippe in allem jüdischen Unterrichte, die noch längst nicht überwunden ist. Bei uns hat man es von je lediglich auf das Wissen abgesehen. Uebersehen wurde jedoch, daß im Leben wiederum das Können — das in der Kunst seinen Gipfelpunkt erreicht — nur von Aufschlag ist. Hier fragt man nicht: Was weißt Du, 'andern:" Was kannst Du? Diesem Uebelstand begegnet man auch nicht durch den Gebrauch von Redensarten wie: Arbeits-, Schreib-, Leseunterricht. Gearbei'et wurden in jüdischen Lehrstätten, namentlich auf den ni3'V' von jeher. Es fragt sich nur: wie? Vielleicht, daß man dabei des ' Guten gar zu viel tat. Nicht selten ließ man sich von 'einem Eifer soweit hinreißen, daß darüber vergessen wurde, daß der Mensch durch seinen Körper auch einer irdischen Sphäre angehört. Die darf doch schließlich auch nicht um ihr Recht gebracht werden! Das Mißverhältnis zwischen Aufwand an Leistungen und erzieltem Ergebnisse hat man aber immer wieder übersehenl Baute man doch immer nur auf ein und dieselbe, und zwar auf die niedrigste und unzuverlässigste aller geistigen Kräfte. Das mechanische Gedächtnis ledigiich war es, das man immer wieder in die Schranken forderte. Wir aber können für den Begriff Arbeitsunterricht lediglich einen Akt schöpferischer Leistung in Anspruch nehmen. Nach einem feininnig durchdachten Systeme werden bereits die ersten Regungen der jugendlichen Seele zu solchem erweckt."Mit' wachsender Kraft erheben sie sich zu immer, höherem Vollbringen. Endlich gelangen sie dahin, selbständig und selbsttätig in freier schöpferischer Kunst sich zu versuchen: (Schluß folgt.) Berantwoftliche Schrtftleitung: L. Kaufmann, Sprendlingen