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Der Israelit · 1930-01-09 · Heft 2 (9.1.1930) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
71 (1930)
Issue
Heft 2 (9.1.1930)
Date
1930-01-09
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Seite 2 Nr. 1 Jugendtreffen der AgudasJisroel (Frankfurt a. M. 25.-26. Dez. 1929). Die Frankfurter Agudas Jisroel-Jugendgruppe E.V. veranstaltete ant 25.126. Dezember eine Jugendtagung, an der eine größere Anzahl Mitglieder der Jugendgruppen der Umgebung teilnahmen. Da der Organisationsvorstand der deutschen Agudas Jisroel-Jugendorganisation gleichzeitig ebenfalls in Frankfurt zusammentrat, erhielt diese Tagung erhöhte Bedeutung. Man wollte sich auf dieser Tagung aussprechen über Probleme der Gruppenarbeit, insbesondere Vorschläge und Wünsche gegenseitig austauschen über eine Erweiterung und verstärkte Aktivierung der Arbeit der deutschen Agudas Jisroel-Jugendorganifation. Die Tagung wurde eingeleitet durch Worte der Begrüßung und des Segens, mit denen Herr Rabbiner Josef I. Horowitz der Tagung einen günstigen Verlauf wünschte. Anknüpsend an einige Betrachtungen zum bevorstehenden Chanukafest zeigte der Redner die Bedeutung jüdischen Geistes im Gegensatz zu nichtjüdischen Heldentaten auf. Was uns überliefert ward, sind nicht die heldenhaften Kämpfe der Hasmonäer, sondern das Lichtwunder im Heiligtum ist es, das wert befunden wurde, die Jahrhunderte zu überdauern. Der Redner zeichnet den Zweck der Agudas Jisroel-Jugendarbeit als die Synthese zwischen Aufrechterhaltüng des Althergebrachten: Binorenu uwiskenenu nelech! und der Erziehungsarbeit an den Jüngeren, dies stelle dann eine Vereinigung aller Kräfte dar. Sodann begrüßt Herr Jacob Rosenheim die Versammlung. Cr g.bt einen präzisen Ueberblick über die Tätigkeit der neuen Leitung der Aguda seit der 2. Kenessio Gedaulo. Man hatte wohl erwartet, daß sich im Anschluß an die Begeisterung und den Erfolg der Kenessio ein starkes agudistisches Leben entfalten werde. Doch sind in der Hauptsache zwei Punkte der Hemmung einer fruchtbringenden Arbeit festzustellen gewesen. Das erste ist die weitere erhebliche Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage, die nicht nur weiteste Kreise getroffen, sondern insbesondere auch früher fest fundierte Einzelexistenzen ins Wanken gebracht hat. Diese wirtschaftliche Not hat außerordentlich stark auf die Arbeit der Aguda-Leitung eingewirkt. Ein weiteres Moment der Hemmung ist die seelische Depression, die sich im Anschluß an die Ereignisse im Heiligen Lande eingestellt hat. Die Wirkung dieser Ereignisse ist in allen Tätgkeitsgebieten von größter Bedeutung. Die Leitung der Aguda hat nach Möglichkeit versucht, die Ergebnisse der Kenessio Gedaulo in die Praxis umzusetzen. Im Einzelnen ist in politischer Hinsicht zu bemerken, daß sich bezüglich der Agency-Frage inzwischen nichts geändert hat, obgleich der Beschluß der Kenessio gedaulo der Agency natürlich schriftlich notifiziert worden ist. Wenn aber der Beschluß der Kenessio Gedaulo an der Agency auch nichts geändert hat, so bedeutet dies nicht, daß das agudistische Interesse am Heiligen Lande herabgesetzt worden wäre. Das agudistische Pflichtgefühl ist vielmehr unabhängig vom Scheitern politischer Pläne. Auf dem Gebiete der Abwehr ist ein gemeinsames Arbeiten agudistischer und zionistischer Instanzen zu konstatieren. Die Pflicht der Aguda und der Zweck ihrer Crez Jisroelpolitik ist, dafür zu sorgen, daß die Mizwas Jischuw Erez Jisroel weiter erfüllt werden kann, daß nicht rohe Kräfte die Ausübung dieser Mizwo hindern. Die gemäßigte zionistische Politik verfolgt letzten Endes dasselbe Ziel und kann daher aus unsre Unterstützung gegenüber dem blinden Radikalismus der Judenstaat-Verkünder rechnen. Eine andere menschliche Aufgabe der Aguda, eine Milderung der Leiden der Juden in der Sowjetrepublik, ist nicht weit gediehen. Versucht wurde die Verringerung der durch die Kalenderreform geschaffenen Schwierigkeiten. Es wird weiter versucht, im Wege weiterer freundschaftlicher Einwirkung eine Besserung der Lage zu erreichen. Die Propaganda für die Aguda-Bank hat eingesetzt. Es ist hier auf „großkapitalistische" Unterstützung nicht zu rechnen, eine Möglichkeit bietet sich nur aus der Beteiligung weitester Massen heraus. In Polen wurde die Grundlage in soliderer Weise gebildet, als an den anderen Zentralpunkten. Man gründete kürzlich einen sogenannten Revisionsverband, der ein gutes Feld für Propagandatätigkeit finden wird. Bezüglich der Frage der Sabbatruhe sind in Genf beim Internationalen Arbeitsamt Schritte unternommen worden, um die diesbezüglichen Beschlüsse der Kenessio Gedaulo zu verwirklichen. Es wird wohl im Sommer 1930 in Genf eine Tagung stattfinden, auf der auch diese Punkte zur Sprache kommen werden. Die Arbeit des Keren Hathauro vollzieht sich nach wie vor nach dem eingeführten System. Cs ist gelungen, die Institutionen aufrechtzuerhalten und es ist zu hoffen, daß die Möglichkeit eintritt, diese weiter auszubauen. Ebenso wie hier wird bei dem „Beis Jakauw"-Mädchenschulwerk Ersprießliches geleistet. Mit Ausnahme weniger Parteifanatiker wird heute die Bedeutung dieses Schulwerks, das zur Zeit von 20 000 Mädchen besucht wird, gewürdigt und anerkannt. Auch im Heiligen Lande ist das Schulwerk dank der Tätigkeit der Palästina-Zentrale unverkürzt aufrecht erbalten worden. Es besteht begründete Hoffnung auf Erhaltung und Erweiterung dieses Schulwerks. Aus der Tatsache der Aufrechterhältung dieser Schulen wird hoffentlich auch ein Ansporn für die Jugend erstehen, sich in Diensten der' Palästinaarbeit zu betätigen. Von der Aguda-Jugend muß auch die propagandistische Betätigung als religiös-sittliche Tat gepflegt werden. Wenn viele jugendliche Persönlichkeiten glauben, auf dem Weae des theoretischen Studiums allein die Weltprobleme löt er 8 » r o 11 H Blatter fett zu können, so ist das ein Irrtum. Thora ohne Gemilus Chefed, weltanschauliche Grübelei ohne sittliche Tat kann nicht ,gedeihen. In Kolonisationsfragen ist naturgemäß wenig erreicht worden. Es sind aber befriedigende Verhandlungen zur Ueberwindung der finanziellen Schwierigkeiten gepflogen worden. Dies ist die Arbeit der Aguda-Jnstanzen in ihren einzelnen Tätigkeitsgebieten. Es ist immer noch ein bedauerlicher Mangel an Menschen festzustellen, die gewillt wären, für die Aguda zu arbeiten. Zur Anstellung weiterer Kräfte fehlen die Mittel. Die Aguda verlangt daher heute von ihren Mitgliedern Geduld, Zähigkeit, Ausdauer und immerwährenden Opfersinn. Nun begrüßt Dr. Willy H o f m a n n namens des Organisationsvorstandes der A. I. I. O. die Versammlung. Er muß feststellen, daß der Konnex der Gruppen zur Leitung seit der letzten Tagung ein äußerst lockerer geworden ist. Daß der Aufschwung der A. I. I. O. nach dem letzten Bundestag nicht eingetreten ist, ist wohl ebenfalls der katastrophalen wirtschaftlichen Lage zuzurechnen. Die Mitglieder der Jugendgruppen stehen im Unterschied von anderen Organisationen, wie z. B. dem Esra, im Wirtschaftsleben und hier spielt oft das Problem 'der Erwerbslosigkeit eine große Rolle. Es fehlt daher bei diesen Menschen vielfach an der Feuerglut der Begeisterung zur Agudaarbeit. Es fehle auch hier am Nachwuchs. Die besonderen Schwierigkeiten liegen bei der Aguda noch darin, daß die Jugendorganisation von den übergeordneten Instanzen eine materielle Unterstützung nicht zu erwarten habe, wie das sonst bei anderen Organisationen der Fall ist. Es erhält nun der erste Referent der Tagung, Herr R.-A. Dr. L i ch t i g f e l d - Köln, das Wort zu seinem Referat über „Die geistigen Grundlagen der Aguda", der folgendes ausführt. Das Geistige ist der Schlüssel des Materiellen. Es ist verkehrt, den Erfolg einer Idee in ihrer Propaganda zu suchen. Die Hauptsache ist die innere Vorbereitung, die Herausarbeitung einer Idee. Die überzeugten Menschen geben von selbst und betrachten, was sie tun, nicht als Opfer, sondern als Erfüllung ihrer eigenen inneren Forderung, als Notwendigkeit zum Ausdruck ihrer eigenen Persönlichkeit. Wenn wir die Idee der Aguda in Beziehung zur gesetzestreuen Wirklichkeit bringen wollen, so müssen wir, um zu wissen, wo wir hingehen, zunächst feststellen, woher wir gekommen. Dabei sehen wir, daß die gesetzestreue Judenheit in den letzten Jahrzehnten sich das Gesetz ihres Handelns und ihrer Entwicklung nicht selbst vorgeschrieben, sondern von den äußeren Umständen diktiert bekommen hat. Wir sehen keinen lebendigen Fluß des Geschehens, sondern nur Einzelschicksale und große Persönlichkeiten. Der Zusammenhang und das Gefühl im jüdischen Volke verwurzelt zu sein, ist verloren gegangen. An dessen Stelle hat sich die Verknüpfung mit der Familie oder das Gebundensein durch wirtschaftliche Beziehungen gesetzt. Dabei ist man unter Aufrechterhaltung des Scheines der Geltung der früheren Begriffe zu iener erdachten Vorstellungswelt gekommen, die ohne Berührung mit der Wirklichkeit bestand und, dadurch veranlaßt, auch religiösen Schein und Heuchelei erzeugte. Eine Entwicklung ist hier nur möglich durch Erkenntnis der Wirklichkeit. Nur dann wird eine Durchdringung der Wahrheit und der Wirklichkeit möglich fein. Daher erhebt sich die unbedingte Forderung nach Selbstbesinnung. Der Erfolg der zionistischen Beweaung beruht darauf, daß sie ihren Anhängern das Gefäühl der erfüllten Pflicht zu geben vermag. Die Idee der Aguda kann erst dann ihre Kraft entfalten, wenn sie sich als notwendig und allgemein aültig erweist, und erfaßt wird als das unentbehrliche Glied im Aufbau des jüdischen Volkes. Bei uns ist es infolge der Kompliziertheit der Laae und der vielen Differenzen, die zu Unrecht vergrößert werden, nicht leicht möglich, die innere Uebereinstimmuna und Einsetzung der Persönlichkeit für die Idee der Agudas Jisroel zu erreichen. Dies ist aber notwendig und muß geschehen, wenn eben der Gedanke der Aguda als notwendig und als allgemein gültig erfaßt wird und die . Agudas Jisroel nicht fälschlich als Verein unter Vereinen betrachtet wird. Da die Aguda daher eine geistige Beweguna ist, so muß sie ihren Anfang so nehmen, daß sie die Vesten und die Geistigen der gesetzestreuen Gesamtheit gewinnt. Deren Schwung wird dann die Masse mitreißen. Zwar könnten auch wir praktische .Fiele zur Sammlung der jüdischen Masse aufstellen. Aber das wäre ein Nebenweg, der vielleicht sich fväter als Abweg Herausstellen würde. Die Idee der Aguda und der Wert ihrer jüdischen Menschen wird sich dann bewähren, wenn es ihr gelingt, diesen Weg zu beschreiten und die Besten der gesetzestreuen Gesamtheit zum Einsatz ihrer Perösnlichkeit für die Agudas Jisroel zu bewegen. In der Diskussion sprachen die Herren Liverhant, der zwei Vorschläge zur Keren Hathora-Arbeit machte, die aber nicht in Zusammenhang mit dem Referat standen. sodonn R.-A. K l i b a n s k i, der als Kernproblem unserer Stellung zur Aouda heute die Frage ansieht, wie wir mit Erfolg die Aktivierung der Aguda erzielen können. Er schlägt neben dem Lernprogramm die Einrichtung von Veranstaltungen zur Durchdringung der Fraaen unserer Weltanschauung vor. Voraussetzung hierfür ist allerdings wieder die Kenntnis der Entwicklung der Aguda und der anderen Organisationen. Man sollte daher Zunächst die Arbeitsgemeinschaften auf die geschichtliche Entwicklung und weltanschauliche Durchdringung beschränken. Eine weitere Ausgabe wäre sodann die Verstärkung des persönlichen Bandes durch Taaunoen und Treffen. Herr R o f e n h e i m spricht sodann sachlich 9. Januar 1930 zu den Ausführungen des Referenten. Er ist nicht der Ansicht, daß es in der Hauptsache auf die Theorie und erst in zweiter Linie auf praktische Arbeit ankomme. Er sieht vielmehr in der Aguda sowohl einen Wesensals auch einen Zweckverband. Der Wesensverband äußere sich in dem Bestreben der 'Aguda nach Wiederherstellung des Klall Jisroel, der in der Thora verwurzelten Einheit. Der Zweckverband liegt in der Organisation, die zur Erreichung dieses Zieles aufgebaut werden muß und die zum Funktionieren dieses Organismus lebensnotwendig ist. Auch mit der Ablehnung der Propagandatätigkeit komme man nicht weit. Auch die geistige Vorbereitung kann nur durch praktische Propagandatätigkeit entwickelt werden. Es sei hier eine Scheidung in Wesens- oder Zweckverband unmöglich. Der Redner glaubt des weiteren nicht an die Ausführungen des Referenten, der heute eine allgemeine Unaufrichtigkeit konstatieren zu können glaubt. Gewisse Inkonsequenzen seien gugugeben. Die Schwierigkeitenlägen hier in der Allgemeinheit und der umfassenden Größe der. Aguda-Jdee. Einen Beweis hierfür biete die Stellungnahme der verschiedenen Richtungen zu den Entscheidungen des Rabbinischen Rates. Die Extremen auf beiden Seiten sind mit diesen die nmn njn repräsentierenden Entscheidungen unzufrieden. Der nächste Redner, Herr Gabriel Feuchtwanger. inachte zwei praktische Vorschläge zur Jugendarbeit der Aguda-Jugendgruppen. Die Gruppenarbeit dürfe nicht aus Massenbetrieb eingestellt sein und es sei besonderer Wert zu legen auf die Hebung der Gemeinschaftsidee. Die Diskussion wurde dann vertagt, doch war eine Vollendung wegen Zeitmangels leider nicht mehr möglich. Nachmittags referierte Herr Rechtsanwalt Martin Katz über „Ausbau der Gruppenarbeit". Der Referent gab eine interessante Zusammenstellung der Vorschläge früherer Bundestage und Vorstandsbeschlüsse zu diesem Thema und schloß dann mit dem Wunsche, diese Vorschläge in den Programmen der Jugendgruppen verwirklicht zu sehen. In der Diskussion wurde zunächst bezweifelt, ob es sich empfehlen dürfte, dem Wunsche des Referenten bezüglich der Wiederaufnahme der früheren Vorschläge beizutreten. Es habe sich doch vielmehr deutlich gezeigt, daß gerade diese Vorschläge nicht den gewünschten Wert besitzen, um ein ersprießliches agudistisches Leben in den Jugendgruppen zu entfalten. Dies betont auch der erste Diskussionsredner, Dr. Sigmund Stein (Köln), indem er die Auffassung vertritt, daß diese ganze Jugendarbeit seit 1913 unwirksam sei. Er ist der Ansicht, daß man in der Jugendorganisation von Grund auf neu anfangen muß, um zu einem Ergebnis zu gelangen. Bei uns fehlt das Zugehörigkeitsgefühl zur Aguda. Man hat keine Lust, die Forderungen der Aguda auf sich zu nehmen. Es ist aus allen früheren Vorschlägen nichts geworden. Es ist zu überlegen, wie die Jugendorganisation wieder neu aufgebaut werden kann. Dies muß evtl, durch Angliederung von Kindergruppen unter gütlicher Auseinandersetzung mit den anderen Organisationen wie Esra u. a. geschehen. Doch fehlt es uns an Führern für derartige Gruppen. Herr Seckbach- Stuttgart nimmt sodann kurz Stellung zur Frage, wieso der Esra sich von der Aguda abgetrennt habe. Er legt hierfür die Schuld den Agudisten bei. Es wäre Aufgabe der agudistisch eingestellten Esräer, die Idee der Aguda in den Esra hinein zu tragen. Er vertritt den Standpunkt, daß Agudas Jisroel keine politische Partei ist. Eine Angliederung von Kindergruppen hält er für bedenklich. Herr L i p p o l d - Kreuznach ist enttäuscht, daß er über die Probleme des Judentums, insbesondere über die Probleme der gesetzestreuen Jugend nichts gehört hat. Man solle nicht nur Gruppen bilden, sondern das Hauptaugenmerk auf die Heranziehung junger Menschen, richten. Herr Ullmann - Würzburg ist der Ansicht, daß die Jugendorganisation an dem Äufgabenkreis und dem Jnteressenkreis der Jugend vorbeigeht. Man dürfe in dieser Hinsicht sehr wohl von anderen Organisationen lernen. Nun ergreift nochmals Dr. Stein- Köln das Wort, der sich sehr befriedigt erklärt von den Ausführungen der Vorredner. Er betont nochmals, daß Kindergruppen nur einheitlich von allen Gruppen eingerichtet werden. Die Arbeitsgemeinschaften verstehen es nicht, die Lebensinteressen der Jugend zu erfassen. Es fehlt hier der Kreis von Jugendlichen, mit denen man arbeiten könne. Wir bräuchten in der Agudas Jisroel-Jugendorganifation eine neue Einstellung. Er schlägt im Einzelnen vor, einen Kreis von Führern heranzubilden, der die Ausführung eines für alle Gruppen einheitlichen, wissenschaftlich fundierten Programms zu leiten hätte. Des weiteren soll der O. V. ein einheitliches Programm für alle Gruppen aufstellen. Herr T a g e r - Hannover beschwert sich über die mangelnde Unterstützung der Frankfurter Zentrale. Herr Silbermann meint, der Führerkurs könnte keinen großen Erfolg haben, wenn er uns nicht begeisterte Vertreter der Aguda-Jdee schaffen würde. Nach kurzen Ausführungen des Herrn Ladenburg erhält der Referent das Schlußwort. Dmoendet Slguda-Ollarfeefi * fließ in allen Oi’fsat’imnen.

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