Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 48 (28.11.1929)
- Date
- 1929-11-28
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Nr. 48 Der Israelit 28. Nov. 1929 . Vermischtes. 60 jähriges Bestehen des Bes - Hamidrasch. Schönlanke, 20. Nov. Das Hoschano-Nabbo-Lernen t ug in diesem Jahre ein besonderes Gepräge. Es war wohl dis geeignetste Gelegenheit, des Tages zu gedenken, an dem vor 60 Jahren das Bes-HaMidrafch emgeweiht wurde. Herr Rabbiner Berlinger würdigte in süner Festrede die Geschichte und die Bedeutung u: seres Bes-Hamisrasch. Er hob vor allem den Begründer unseres Bes-Hamidrasch, Joseph Samuel Cohn, hervor, dessen heiligem Eifer wir den Bestand unseres Lehrhauses zu verdanken haben. Der Redner erinnerte an die Einweihung vor 60 Jahren, bei der Männer von Namen, wie Rabbiner Waeldler, Schönlanke; Rabbiner Freimann, Fiiehne und noch eine ganze Reihe von jüdischen Gelehrten milgewirkt haben. Damals sei das Lehrhaus noch eine Stätte des Thoraftridiiims für Jung und Alt gewesen und neben den geistigen Führern, den Nabbrnen und'Dajonim hatte die Gemeinde noch eine ganze Reihe von Privatgelehrten in ihrer Mitte, denen das Lehrhaus Gelegenheit zum gegenseitigen Meinungsaustausch ■ bot. Heute sei das Lehrhaus hauptsächlich die Stätte der jüdischen Erziehung unserer Jugend. Aber gerade diese Tatsache berechtige uns zu der Hoffnung,. daß einmal wieder eine Zeit kommen werde, zu der wieder alle Kreise der Gemeinde im Bes-Hamidrasch Unterweisung und Belehrung im Thorawort suchen werden, und daß unsere Gemeinde durch ihr Vorbild auch anregend aus die nähere und weiters Umgebung wirke. Besonderer Dank gebühre auch Herrn Mar Cohn, einem Enkel des Begründers des Ves-Hamidrasch, der als sein Vorsteher heute noch so ganz im Sinne seiner Traditionen wirkt und tätig ist. In eindrucksvoller Wriss beschloß Herr Kantor Bendzel durch den Gesang des 30. Psalm die Feier, an die sich das weitere Lernen aiischlotz, das bis in die frühen Morgenstunden hineiadauerte. Würzburg, 17. November. Am -]b *|V 'p na® nach nma sprach der Sendbote '"i v"n yan des Nabbr Markewitsch, der auf der Durchreis: hier weilte, vor der Schülerschaft des Lehre semmars. Seine Rede enthielt als Kernpunkt dis harmonische Verbindung des vorwärtsdrängenden Jugendfeuers mit der gedirgneen, überlegenen Ruhe des Alt r3 und war geschmückt mit schöner Symbolik und n;c:t Erklärungen des greis: r p-m- Die freudige Dankbar.eir bewies, daß die n *vr lebhafte Alterte u:ug bei uns fand. Mil schönen, jüdischen Gesängen verpachten wir noch nememsim den feierlichen Abend bis lief n di: Nacht hir'cii. ♦'•.•cubri'I bei B-sighei n, 25. November. Frau Fanny £e a t feiert am 27. November ihren 90. Geburtstag. Die greife Jubilarin wird an diesem Tage di: Gückwü-sche sowohl der israelitischen a's auch dcr pKit'jchsn Genciide empfangen. Frau Fanny Leoi erfreut sth noch guter Gesundheit und einer erstaunlichen gciZ'gm F ische. Leider wird ihr Lebensabend durch das jahrelange Siechtum und den vor kurzem criolaten Tod ih er Tochter Jette Neu verdüstert. Wir wü.ychen Frau Leor einen frohen Lebensabend. A Io a, 25, November. Für dis im traditionelle« Ee'ste geführte ö.fentliche frchsklasst'ge Volksschule dcr Hohdeuiichm Js aeliten-Eemeinde Altona wird am 1. April 1930 eil jüngerer Lehrer gesucht. Besondere Eignung jü; den Zeichen-, Musik- und Werkunterricht ist noin erdig. Urb:r die Anstellungsbedingungen siehe Ji s:rat. Die Woche. Zur bevorstehenden Schüleranmeldung. Die Städtischen Schulbehörden und das Arbeitsamt Frankfurt a. M. (Abteilung Berufsberatung) veröfsentlichen in den hiesigen Tageszeitungen Richtlinien und Ratschläge, die für die Umschulung der Kinder seitens der Eltern sehr beachtet werden sollten. Diesen Ausführungen ist für viele Eltern kaum noch etwas hinzuzufügen. Für manche aber bedarf es einer Unterstreichung des Satzes, der besagt, daß eine abgeschlossene Volksschulbildung immer noch besser ist als eine nicht abgeschlossene Höhere Schulbildung. Eltern, die es mit ihrem Kind gut meinen, werden es nur in eine höhere Schule schicken, wenn sie wissen, daß es befestigt ist, sie ganz und mit' Erfolg zu "besuchen, und wenn sie sich klar sind darüber,bafj nicht übergroße, das Kind überlastende Anstrengungen ihm bevorstehen. Es ist gilt, daß die Ueberzeugung in weitere Kreise der Elternschaft eingedrungen ist, daß auch in den OberNa,ssen der Volksschule so gearbietet wird, daß man ihnen ruhig sein Kind anvertrauen kann, das dann nach erfüllter Schulpflicht mit einer entsprechenden, in gewissem Sinne abgeschlossenen Bildung aus der Volksschule entlassen wird und das wohl befähigt ist, in die Berufsausbildung eiuzutreten. Es gibt viele Menschen im. praktischen Leben, die ihre Position sehr wohl aussüllen, obwohl sie keine höhere Schulbildung haben. Es besteht nun absolut nicht die Absicht, den Eltern zu raten, ihr Kind in der Volksschule zu lassen. Dafür, sind die Leistungen der höheren iSchule viel zu w^v-ll,'' Gesagt soll nur werden, daß es' Kinder gibt, die-ihrer^ Konstitution nach eine unangenehme Belastung für'' die höhere Schule bedeuten und welche selbst auch die höhere Schule als Last empfinden müsse, weil diese nicht die Möglichkeit und nicht das Recht hat, sich in ihrer Arbeitsweise aus Kinder einzustellen, die nicht ein gewisses geistiges Niveau haben. Die Eltern mögen doch einmal um des Kindes willen aufräumen mit den alten Vorurteilen, ein Kind müsse unbedingtin die höhere Schule, auch wenn es seiner Veranlagung nach deren Anforderungen nicht gewachsen ist. Innerhalb gewisser Grenzen kann jeder Klassenlehrer beurteilen, ob es für ein Kind richtig ist, nach dem Besuch der vier untersten Volksschulklassen die Volksschule zu verlassen, oder seinen Bildungsweg in ihr weiter zu gehen. Man lasse sich in dieser Frage lediglich von Fachleuten beraten und nicht von gesellschaftlichen und ähnlichen Rücksichten leiten. Viele Eltern sind von selbst schon so vernünftig, frühzeitig daran zu denken, daß Erwachsene sich 'int Kampf ums Dasein so schwer plagen müssen und wollen ihrem Ktnde wenigstens eine gute Jugend gönnen, indem sie ihm die 'Schule geben, die seinen Fähigkeiten entspricht. Eltern, die glauben, sie müßten ihr Kind des Prestiges wegen durch die höhere Schule zwingen, sind darauf hinzuweisen, daß ein. solches Kind meist Fähigkeiten auf anderen Gebieten besitzt, die entwickelt werden sollten. Dies kann zu einer Vertiefung von Kenntnissen führen, die aus nicht wenig Gebieten des praktischen Lebens zum Erfolg verhelfen. Daß derartige Ziele viel leichter erreicht werden, wenn das Leben des jungen Menschen in einer geraden Linie verläuft (sc. abgeschlossene Volksschulbildung!) als wenn diese Linie einen Knick erhält, etwa bei Versetzungsfchwterigkeiten in Quinta, Quarta, Tertia, oder bei vorzeitigem Abbruch des Schulweges am Ende einer dieser Klassen, oder gar durch Rückkehr in eine Volksschule, läßt sich klar erkennen. Mit Recht kann man sagen, es hat so viele Schüler gegeben, die in der Schule nicht viel erreichten, und doch später im Leben etwas Nichtiges geworden sind. Aber darauf bezieht sich die Beurteilung des Schülers durch den Lehrer nicht, wenn der Lehrer erklärt, ein Kind eignet sich nicht für den Besuch der höheren Schule. Diese Beurteilung hat gar nichts damit zu tun, ob aus dem Kinde später etwas wird oder nicht. Die Entwicklungsmöglichkeit eines Menschen ist uns nicht m allen ihren Teilen bekannt; es gibt Faktoren, die die Entwicklung mitbestimmen, und auf die wir keinerlei Einfluß haben. Man kann es selbstverständlich nie wissen, ob ein Kind, das sich in den ersten Schuljahren sehr langsam entwickelt hat, nicht später auf einer bestimmLcn Entwicklungsstufe besondere Fortschritte macht und dann alle die hinter sich läßt, die ihm vorher weit voraus waren. Wenn man darum nicht genau weiß, ob das Kind in der höheren Schule mitkommen wird, so lasse man es doch lieber noch einige Zeit in der Volksschule; oiellricht kann es später dann leichter weiterkommen. Unsere höheren Schulen sind , heute ja so sozial eingestellt, daß sie solchen Kindern gut gerecht werden können. Emerson sagt einmal: „Kein Mensch kann etwas lernen, wozu er keine Anlage hat, wie nahe der Gegenstand auch seinen Augen ist. Ein Chemiker kann seine wertvollsten Geheimnisse einem Zimmermann erzählen, ohne daß dieser dadurch weiser wird. Gott bewahrt uns stets vor vorzeitigen Ideen. Unsere Augen sind gebunden, daß wir Dinge nicht erkennen können, welche dicht vor uns liegen, bis die Stunde gekommen und der Geist gereist ist; dann erkennen wir sie, und die Zeit, wo dies noch nicht der Fall war, erscheint uns wie ein Traum." Fs- Schüleranmeldung. Die Schüleranmeldung für die israelitische Volksschule findet in der nächsten Woche von Sonntag bis Freitag nur von 11—13 Uhr im Schulgebäude statt. Der nepe Jeschiwabau. Die neu hergerichteten Räume der Jeschiwa, Friedberger Anlage, die bereits srit den Feiertagen in Benutzung find, werden, wie wir hören, am Sonntag, den 6. j D e z e m Bei, m i 1 e im e r;; a k a d e til ischen Feier e i n g e w e i h t.< Die Feier, findet 11 Uhr/vormittags in. der Aula der Jeschiwa statt. Näheres wird noch an dieser Stelle bekanntgegeben, Z, Der Gfsotze Sijum des Schaas-Vrreins. Wer sich dieses Jahr vom großen Sijum etwas Besonderes versprach — und viele taten es, das zeigte die große Beteiligung mus den besten Kreisen, unserer Balebattim — sah sich nicht enttäuscht. Das Fest begann in den Festsälen der Frankfurt-Loge punkt 4 Uhr mit dem Minchogebet. Im vollbesetzten Nebenraum hielt dann" unser Raw, Herr Rabbiner Joses Horowitz, seinen Hadran, der, in . die Tiefe gehend, wertvolle Geistschätze gn den'Tag förderte. Den halachischen Auseinandersetzungen. schlossen sich agadische Betrachtungen an. Dieser erste Weiheakt schloß mit dem Mariwgebete ab. Man ging nun in den großen Saal, wo die festlich gedeckten Tafeln zu Speis und Trank und froher Geselligkeit einluden. Herr Emanuel Kaufmann begrüßte den Raw, die Ehrengäste und die Festversammkung mit herzlichen, zum intensiven Thorastudium mahnenden Worten. Ein Quartett sang schöne Begrüßungsweisen, und nun erhob sich als erster Redner der Herr Rabbiner, gab seiner Freude Ausdruck über die Existenz und das Wirken des Schaas-Vereins, den er früher schon von der Presse her kannte, und dessen Bedeutung er nun kennen zu lernen Gelegenheit habe. Ein paar geistvolle Erklärungen über .das Verhältnis zwischen schriftlicher und mündlicher Lehre folgen, in die Schlußsätze des Talmuds r-ii3bn N31DN emmüiidend, dis, wisst da^ am ' Anfang.: noch stnelfach im Laufe tzes Abends.ihre farbenreiche Ausdeutung erhielten. Nun folgte Rede auf Rede. Es geht leider nicht an, den Inhalt dieser zum Teil entweder im Gehalte bedeutenden oder formell strahlenden Reden nur andeutüNgSweise wiederzugeben. Einige könnten ganze Spalten halachischer Zei'schristen aussüllen. Wir wollen die Redner nur der Reihe nach bei Namen nennen. Herr Iavob Rosenheim begrüßte für Vorstand und Gemeinderat der Ddaß-Ieschurun mit einer tiefen Erklärung des Zusammenhanges zwischen den mxo a"nn und dem Menschen in seiner Zusammensetzung vom Körper und Seele. Herr B. Rache lsohn forderte'mit flammenden Worten zur Beteiligung an den Zeichnungen für die Uebernahme der nmav» aus. Herr Rabbiner Mosche K a r p e l brachte tiefgehende halachische und agadische Erklärungen zur Sidrah. Herr Rabbiner Dr. A n s - b a ch e r überbrachte Eruß aus den trnaü '»m den warmen Quellen von,. Wiesbaden und erhoffte von diesem Feste - Erwärmung für die Thora 'auch für seine Gemeinde. Erschloß mit Deutungen rätselhafter Stellen des von ihm gelernten Traktat i-nna'. Herr Rabbiner Wassermann - Darmstadt entflammte die Versammlung, unter reichlich ausgiebigen Deutungen und Erklärungen, für dis Thora . und ihre Aufgaben. Herr Redakteur; Schachnowitz gab einen humoristisch-ernsten ileberblick über die Entwicklung des Thoralebens und sprach, äuch im Namen der Agudas Jisroel - Orts- und Iugendgruppe. Herr Abraham Saffra gab wieder einmal Proben seines tiefen Talmudwissens. Herr Dr. S. G h r m a n n hatte kraftvolle Worte für die Jeschiwa und gratulierte auch für Mekor-Chaji m. Zuletzt feierte der Waisenhausvater Herr Marx, Herrn Jakob Becker, dessen Verdienste nicht allein für den Schaas-Verein, sondern auch für die Waisenkinder, mit denen er Tag. für Tag in uneigennützigster Weise Gemoro lernt, ungemein groß sind. Zur Abwechslung bekam man zwischen den Reden und den einzelneii Gängen gute Grsangsvorträge der Herren Herzog, Born st ein, Samuel Saffra aus Darmstadt und Kantor Deutsch aus Preßburg zu hören.. Herr O e l b a u m rezitierte em zu Ehren des Festes verfaßtes Gedicht und Herr Kusintzkr sang in Reimen das Lob des Schaas-Vereins. Gegen Mitternacht ertönte das niiwan V® als Zeichen, daß der Abend seine Beendigt!: g gesunden hatte. Das Fest hat, was Beteiligung^ Jnt.rcsj.:. und Stimmung b:t tj\t, einen gewissen Rekord zu verzeichnen und wi.d grviß ein Ansuorn für neue Ar:e t i n Die'str ds: T)o:ä s i Dank gebührt auch den Frauen, di: mit lübetde: Hand und ei'.en in Liebezur Tl'o a erg üht:n H r en de i Männern eine Festtafel deckten und berei.eien» di: an Reichhaltigkeit und Ausmachung nichts zu wü s ):n ütrig ließ. D2 K:o:e Davids. Zur Eftanssührurg dcr „Hrbima" im Frankfurter . Scha. jpielhaus am Samstag abend. Dis „H a b i m a" ist wi:der in Fsankfurt am Mam. Wir kennen ji: aus dem „Dybuk", dem „Ewigen Juden"'und dem „Golem", a fn von der besten Seitr. Di: erstgsnannlen zwei Stücke >ind düsnr großen Kü stlern ganz auf dem Lew gcschri:ben. Die „Krone Daiids" hat enträ f ft. Zunächst im künstlerischen Si nie, denn ein histo.isches S ück ohnr Gegenwartsp'oblemalrh ohne Zi.,nmmenhang mit dem Puls des Tages muß j’J), bei aller krassen Mistsüzeichnung durch Cp achs, Maske und Kostüm, in Deklamaiimr und Pathos cr> Hopfen. Wr: das B:shami:rasch im „Dcköuk" gcschen hat, die Hochzeit, di: wi: direkt aus einem polnischen „H:ko:sch" tr:.enden Bettle gestalten in Erinnerung, hat, den muien dir h i st o r i scheu Gestalten in der „Krone Davids", obwohl auch hir: das Möglichste an Plastik und Lebendigkeit aufgebo'en wird, etwas matt und buchmäßig an. Wir haben noch andere, weit über das Künstlerische hinausgehendem Bedenken. Zwar sehen wir einen David aus der Bühne (Meskin) mit Schwert und Harfe, eine- Verkörperung von Kraft und Sang, Mut und Gottesstob. Aber im Mittelpunkt der Handlung steht ein Jnterinezzo aus . der Davidsgeschichte, über das die Mifchna rrb pmpl lp-van?.» Schweigeu empfiehlt: die Geschichte von Amnon und Tamar, die Geschichte ihrer Liehe und ihres Haffes in Ursache, Wirkung und all seinen Iraurigeu Folgen. Eine Andeutung, die in der Bibel nur mit einem, Würfe' gemacht wird, twird hier von s.einer begnadeten Künstlerin' (Röwina) mit einer Kunst und Drastik gespielt, die das Unbiblische, Unjüdische, ja Unmenschliche- und Widernatürliche zum Kernpunkt des .Ganzen macht. Es ist deprimierend, dckß wir die Jugend' vor einem Stücke in der heiiigen. Spräche der Väter warnen inüjsen, wie vor den modernen Stücken eines Bruckner, Lampst u. a. m., wobei man bei Stücken wie „Revolte im Erziehungsheim", „Verbrecher" oder „Eyantali" immer noch den Autoren zugute halten kann, daß sie vielleicht — unseres Erachtens mit untauglichen Mitteln und abwegig. — eine gute Tendenz verfolgen. Was soll aber die künstlerische Ausbeutung dieser Haßliebe unter Geschwistern, die die Bibel selbst als Glied in der schwarzen Kette d,er Prüfungen, mit der der alternde David seinem Ende ent-- gensieht, nicht verschweigen ' will, dem Zuschauer geben.?' Ein wenig versöhnend wirkt das zweite Stück, das die „Habima" in der Zwischenzeit zu ihrem alten Reportoir dazugelernt hat: „Der Schatz", nach Scholem Alachem und wiederum riß die Messiasmuiter der Rowina im. „Ewigen Jude n" mit explosiver Gewalt alle Her-, zen hin. . / . Aktersjllbilöttm. ... _r Frau Jda Oppenheim, geb. Freudenreich, Waldfchmidtstr. 103, feiert Dienstag in jugendlicher Rüstigkeit ihren 80. Geburtstag. Die Jubilarin erfreut sich in. weitesten Kreisen der allgemeinsten Bslrebthsit.