Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 46 (14.11.1929)
- Date
- 1929-11-14
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Seite 8 Nr. 46 Der Israelit 14. Nov. 1929 gelungen, in den verhältnismäßig wenigen Jahren seines hiesigen Amticrens (er kam zu uns aus dem benachbarten Znin) die Achtung und Wertschätzung aller Glieder unseres Gemeinwesens sich zu erwerben. Herr Lubinski, der als nn»-» vnu7 anerkannt ist, übt noch dieses vn pn rsr^» trotz seines Alters in Treue und Gewissenhaftigkeit aus. Als Vorbeter, besonders an ben Jomim noruim, versteht er seine.Hörer zur Andacht zu stimmen. Seine liebste und vornehmste Beschäftigung jedoch. besteht in ra-tn o'm n->ir> non Als großer °r»n» im wahrsten Sinne des Wortes, hat der Jubilar den n'»>nn »' in seiner Tiefe und Breite bereits sechsmal durchschwommen, was in der Sprache der heutigen „Sporthelden" als eine große „Sportliche Leistung" anzusehen ist. Noch jetzt ist er in seinen freien Stunden von seinen Talmudfolianten unzertrennlich und nur dank seines eifrigen "naVnn ni»'rtonnte er sich über manche Mißgeschicke des Lebens hinwegsehen. Den dürftigen und durchziehenden Armen bietet er nicht nur seine offene Hand, sondern auch sein gastliches Haus und diese „abrahamitische Gastfreundlichfeit" na nnirr r-ioüan übt er in buchstäblichem Sinne aus, indem er, ohne Rücksicht auf seine eigenen Verhältnisse, den durchwandernden Armen eines seiner Zimmer zur Verfügung stellte, wo ihnen ne'H n*n<y n^ax dargeboten wird. Möge es diesem miay-i rmna pcy vergönnt sein, noch recht viele Jahre im Kreise seiner in seinen Fußtapfen wandelnden Kinder und am Lebensquell der nmri sich erfreuen zu dürfen. »"»»• Reichensachsen, 3. Nov. Der seit 4 Jahren nach 46jährigem Amtieren in hiesiger Gemeinde im Ruhestande lebende Herr Lehrer Herz Vach rach feierte am 23. Oktober seinen 70. Geburtstag. Zu seinem Freudentag waren die nächsten Angehörigen von Nah und Fern herbeigeeilt. Viele Gemeindemitglieder nahmen Gelegenheit, ihren alten Lehrer durch wertvolle Geschenke zu ehren. Persönliche Glückwünsche überbrachten die Nachbarkollegen, schriftliche und telegrafische Glückwünsche von ehemaligen Schülern, u. A. aus Amerika waren eingetroffen. Alle Kundgebungen bezeugten die Liebe und Verehrung, deren sich Herr Bachrach bei allen seinen Bekannten erfreut. Eine besondere Ehrung erwies ihm der Kreisrabbiner von Eschwege, Herr Dr. Bahrfreund, der ihm persönlich den ran überbrachte. Möge der rüstige Jubilar noch einen schönen Lebensabend verleben. &*"sn»y. Tauberbischofsheim. 11. Nov. Nun ist auch Elias R o s e n st o ck seiner vor kurzem verstorbenen Frau in den Tod gefolgt. Eine für kleinstädtische Verhältnisse überaus große Anzahl von Trauernden, Juden und Nichtjuden, folgten feiner Bahre. Auch die Vertreter der städtischen Behörden waren anwesend. Am Grabe schilderte Herr Lehrer Kaufmann in beredten Worten die echt jüdische Persönlichkeit des Dahingegangenen und brachte wiederholt zum Ausdruck, welch ungeheueren Verlust die Gemeinde durch den Tod ihres Synagogenratsmitgliedes erleidet. Herr Rosenstock war stets mit Rat und Tat zur Hand, wo es sich um Angelegenheiten der jüdischen Gemeinde handelte. Ein begeisterter Anhänger des altüberlieferten Judentums, versah er selbst Jahre hindurch den Vorbeterdienst an den hohen jüdischen Feiertagen. Und er hatte stets eine offene Hand, wenn es galt, für die jüdische Allgemeinheit zu spenden. In Wohltätigkeitsdingen aber kannte er keinen Unterschied der Konfession, und der Schmerz im Antlitz manches Armen beim Begräbnis zeigte, daß hier ein stiller Wohltäter feine irdische Bahn vollendet hatte. rraxin- Vermischtes. fFrankfurt a. M., 2. November. Vom Vereine zur Förderung ritueller Speisehäuser e. V. wird uns geschrieben: Wie wir hören, wurde jüngst in Heidelberg eine zweite jüdische Speisegelegenheit eröffnet, die jedoch keiner Nabbinatsaussicht untersteht und daher nicht als rituell zuverlässig zu bezeichnen ist. Nach wie vor untersteht nur Restaurant zum Wein stock (Inh. Sal. Blum) in Heidelberg, Vergheimerstr. 71, der Aussicht des Herrn Rabb. Dr. Unna, Mannheim, worauf wir alle Reisenden und besonders auch die jüdischen Studenten zu Beginn des Winter-Semesters Hinweisen möchten. Köln, 26. Oktober. Die Synagogengemeinde Adaß Jeschurun hatte auf Simchas Tauroh nachnn'ttags die Mitglieder nebst ihren Damen zu einer zwanglosen Zusammenkenft ins Eoloniahaus zur Ehrung des Chosson Tauroh, des Raws der Gemeinde, Herrn Dr. David Carlebach und des Chosson Breischiß, des Raw der Talmud Tauroh, Herrn Dr. B. Wolf, eingeladen. Fast alle Mitglieder sowie Freunde der Gemeinde waren der Einladung gefolgt, sodaß der Saal überfüllt war; es waren wohl 400 Personen antoesend. Die Feier wurde eröffnet mit einem von Zungen und Mädchen gesungenen und von Frau Susi Dinkel- Lewen stein einstudierten chassidischen Liede. Alsdann begrüßte der Vorsitzende der Gemeinde, Herr Jonas Wolf, die Erschienenen und wies auf das schöne brüderliche Verhältnis zwischen den beiden Chassanim hin, die innerhalb der Gemeinde einträchtig für Verbreitung der Tauroh unter Jung und Alt Sorge tragen. Die Jugend sang darauf den Psalm: an» oa o»n» nav wpa n»i aiv n» run» Es folgte eine von Frau Susi Dinkel-Lewen stein verfaßte Aufführung: Lebende Gestalten der Arba Minim im Lichte des Midrasch. Den Midrasch stellte Herr Salomon Wolf, den Eßrogg Hanna Eikermann, den Lulow Fräulein Ruth Bineth, die Hadassa Fräulein Hanna Cahen, die Arowo Fräulein Fanny Strauß dar. Die Darbietungen wurden musterhaft vorgetragen und Dichterin sowie Darsteller fanden wohlverdienten Beifall. Nun erhob sich der Ehosson Tauroh und zeigte in geistreicher Weise die innige Verbindung zwischen dem letzten Verse von na-on nxn und dem ersten von fwma Er deuteteeine Erklärung seines Vaters, unseres unvergeßlichen Naws b"st, zur Gemoro im mapo auf den Vers: nprnn v i>aH daß Moses mit starker Hand Gott die Tafeln nach dem Vorfall mit dem goldenen Kalbe entriß und so s. v. v. Gott besiegte. Er ermahnte seine Gemeinde, in allen Lebenslagen Herr der von Gott gesandten Geschicke zu werden, damit auch ihr die Moses von Gotl für seine Heldentat übermitteltte nana zuteil werde. ' Der Vorsitzende der Talmud Tauroh, Herr Gustav Ansbacher, feierte die beiden Chassanim als bewährte Jugendbildner: denen die Eltern mit ruhigem Gewissen ihre Kinder anvertrauen könnten. Die Rede des Chosson Vreischiß, vielfach von Humor durchwürzt, gipfelte in der Feststellung, daß, während die Rabbiner sonst von ihren Gemeindemitgliedern immer ein noch Mehr verlangen, am Morgen in Schul beim Aufruf o'-iinan bs d? der Almemor sich als zu klein erwiesen habe, was daraus schließen lasse, daß Israel noch nicht zu seiner früheren Einfachheit und Schlichtheit zurückgekehrt sei. Krn’jy sei der Wahrspruch Israels zu allen Zeiten gewesen, und wenn dieser 'wieder Geltung und Wertung fände, würde der Almemor fürderhin die Zahl der a-nina wieder fassen können. Es war längst die Nacht hereingebrochen, als mit dem Maarirv-Eebete die schön und harmonisch verlaufene Gemeindefeier ihren Abschluß fand. Nur eine Stimme herrschte: Das war ein echt jüdisches' Fest der gesamten Gemeinde, die sich in dein Gedanken zusammengesunden hatte: nnvva 'n m TiayS Mainz, 8. November. Am 15 .November sind es 25 Jahre, daß die Anstalten des Israelitischen Hospitalcins, Krankenhaus und Altersheim, ihrer Bestimmung übergeben wurde. Seit ihrem Bestehen haben diese Anstalten einen stetigen Aufschwung genommen und erst im vergangenen Jahre wurden sie durch einen größeren Au bau beträchtlich erweitert, sodaß unsere Stadt ein miti allen neuzeitlichen Erfordernissen ausgestattetes musterhaft geleitetes und dabei streng rituell geführtes Krankenhaus besitzt, das sich in allen Kreisen der Bevölkerung wie insbesondere bei der Aerztcschaft großen Ansehens erfreut. Ein güties Geschick will es, daß von dem bei der Grün düng' amtierenden Vorstand außer dem hochverdienten Vorsitzenden, Herrn Bankdireltor Eduard Simon, noch drei weitere Verwaltungsmitglleder.d ie Herren Abraham Schott, Hermann R e i l i n g und I. I. Fulda seit dieser Zeit ununterbrochen ihr Ehrenamt ausüben. Es ist eine besonders freundliche Fügung, daß Herr Direktor Eduard Simon gleichzntig in diesen Tagen in bewundernswerter körperlicher und geistiger Frische seinen 75. Geburtstag begehen kann. Dem Jubilar, der seit Jahrzehnten an allen jüdischen Wohlfahrtsbestrebungen an führender Stelle regsten Anteil nimmt, und seinen Kollegen mögen noch lange Jahre segensreichen Wirkens vergönnt fein. Stutgart, 5. November. Im April ds. Js. ist hier der Chewras-Bachurim gegründet morden. Gemäß den Satzungen und entsprechend dem im Juli versandten Rundschreiben, hat der Verein folgende Ziele: 1. Unterricht an die reifere Jugend durch Abhaltung von Schiurim und Vorträge. 2. Schaffung einer gediegenen. jüdischen Bibliothek zur Vertiefung der Gottesfurcht innerhalb der Jugend. 3. Nachweis von sabbatfreien Stellen (durch Anlegung einer Kartothek und sog. Firmenliste). 4. Edle Geselligkeit. Mit der Durchführung dieses Programms ist bereits begonnen worden und wird rege benützt. Sobald die notwendigen Räumlichkeiten gemietet sein werden, 'wird mit dem Ausbau der Schiurim und geselliger Abende begonnen werden. — Am 5. Januar 1930 — so Gott will — veranstaltet der Chewras-Bachurim im großen Saal des Oberen Museums eine erstklassige Chanukkafeier. Nähere Auskunft erteilen die Herren Gerfon Katz, Hoheüzollernstraste 14, oder Mar Tanne, Olgastraße 75. Vad Mergentheim, 3.. November. Am Sonntag, 20. Oktober, beging der Synagogenchor Bad Mergentheim fein 25jähnges Stiftungsfest. Schon am 1. Tag Sukkaus leitete Herr Vezirksrabbiner Dr. Kahn in der Synagoge die Feier beim Gottesdienst mit einer festlichen Ansprache ein. Am Festesabend selbst war die ganze Gemeind efast vollzählig im Viktoriasaale erschienen. Nach einigen Musikstücken trug der Chor zur Einleitung ' „Boruch-Habob" unter Leitung des Chormeisters, Herrn Fleckenstein, vor.. Dann gab Frl. Frieda Adler in einem Prolog in' poesieooller Weise einen Rückblick über die Tätigkeit des Vereins. In der Festrede schilderte dann der Vorsitzende, Herr Albert Adler sen., in trefflichen Worten die Tätigkeit des Chores von der Gründung an bis zur Gegenwart. Seine Devise war und blieb: „Stets zur Verherrlichung des Gottesdienstes zu singen und zur Ehre des Schöpfers zu wirken". DerRedner gedachte der inwischen verstorbenen Mitglieder, zu deren Andenken die Anwesenden sich voni hren Sitzen erhoben. Besonders erwähnte er des verstorbenen M. Weil s.A., welcher neun Jahre den Vorsitz des Vereins inne hatte und jede freie Minute dem Chor und feiner Tätigkeit gewidmet hatte. Nun wechselten hebräische Gesänge mit deutschen Liedern und Hymnen ab. Musikalische Singspiele, Soloszenen und humoristische Darbietungen bildeten den Schluß des ersten— Teiles. Zum Schluß ergriff der Vorsitzende, Herr Albert Adler sen., nochmals das Wort, verlaß einen Teil der in großer Anzahl eingelaufenen Telegramme und Gratulationen, dankte den Anwesenden wiederholt für das zahlreiche Erscheinen allen Mitgliedern für ihre Mühewaltung und wünschte allen Teilnehmern lies Abends noch recht viel Vergnügen. Lübeck, 10. November. Am Sukkausfeste feierte das Israelitische Heim in Lübeck sein 25jähriges Bestehen. Das Heim befrndet sich in einem schönen und ansprechenden Bau in der ruhig gelegenen St Annenftraße. Schon die Lage und Architektur des Hauses dicht neben der stilvollen Synagoge weist auf feine enge Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinde hin. Freundlich und schmuckvoll blickt der Giebel des Heims zur hochragenden Kuppel des Gotteshauses hinüber, das Jugend und Alter zu sich einlädt. So freudig auch ein Jubiläum uns stimmen mag,- es klingt doch mehr als ein Ton der Wehmut durch alle Festesfreude hindurch, da niemand von den Gründern dieses Hauses die Feierstunde mehr erlebte, und tiefbewegt weihen alle Teilnehmer dieser erinnerungsvollen Stunde ein dankbares Gedenken den tatkräftigen und zielbewußten Männern und Frauen der alten Lübecker Kehilloh. So konnte der Vorsitzende des Asylvereins, Herr Rechtsanwalt Dr. Meyer, die Insassen und zahlreiche Gäste froh begrüßen und einen Rückblick auf die Geschichte des Heimes geben, das nur großem Opfermuts und selbstloser Arbeit seine Entstehung verdanke. Das Haus biete aber nicht nurden Alten eine Stätte der Ruhe und Zufluchtt, sondern bilde auch für das rührige jüdische Gemeindelebon denör tlichen Mittelpunkt. Herr Rabbiner Dr. Winter wies in seiner Festansprache aus die Notwendigkeit hin, jüdische Altersheime zn schaffen. und auszubauen, die in enger Verbundenheit mit dem jüdischen Gemeindeleben die hohe Forderung jüdischer Ethik erfüllen, dem Alter Ehrfurcht zu erzeigen. Mit einem Appell, das Erbe der Väter treu zu bewahren und fortzusühren, schloß-er seine Festansprache. Herr Dr. Landau überbrachte als Vorsitzender der Gemeinde Dank und Gruß dem Altersheim, dem die Gemeinde ihre volle Anerkennung anssprechen müsse. Herr Simon E arletz a ch dankte im Namen der Esralöge, die seit 25 Jahren hier ihre Tagungen abhalte. Duisburg, 15. Okt. Herr Rabbiner Barer sch, der vor ca. einem halben Jahre zum Rabbiner der hiesigen. Ostjuden gewählt wurde, hat in der kurzen Zeit seiner Wirksamkeit schon viel Segensreiches für unsere Gemeinde geschaffen. So gelang es ihm,, den inneren, von den Juden hauptsächlich bewohnten Stadtteil durch einen Eruw zu verbinden und so viele, die es leider mit dem Tragen am nav nicht genau genommen haben, vor nav ^>-6n zu bewahren. Am Q’axi 's raw fand in dem Bethaufe Ch-arlottenftraßis eine feierliche Einweihung des Eruw statt, bei der Herr Rabbiner Bareifch über dieses Thema ausführliche gesprochen hat. Der Gemeinderabbiner, Herr Dr. Ne u -- mark, sprach dann Worte der Anerkennung für die Tätigkeit des Herrn Rabbiner Bareifch und gab der Hoffnung Ausdruck, daß es ihm gelm,g,en werde, den Arwus in der Gemeinde zu verwirklichen. Briefkasten. ZT. jl. Die Sidro ist: v'vsv. Eh. A. rtt Ehezauorv. Die Abonnementsgebühr ist bis zum 30. Oktober 29. bezahlt. Einsender „Izeshairridrasm." Es ist uns leider unmöglich, über n"v-Ferern einzelner Bethäuser zu berichten. Vesten Dank. Hk. H. in M. Der Name des Heimes ist: Das Gumpertz'fche Siechenhaus, Frankfurt a. M., Röderbergweg. Die Woche. Oie große Kenesiio-Versammlung der Agudas-Zisroel-Orks- und Zugendgruppe in Frankfurt a. 21t. Für Samstag abend lud die Agudas Jisroel-Orts- und Jugendgruppe ihre Mitglieder und Freunde ein, um ihnen Bericht zu. erstatten und ein Bild zu entwerfen von der zweiten Kenefsto Gedaulo und ihrer Arbeit. Der geräumige Saal des Handwerkerhauses war bald gefüllt. Herr Leopold Oppenheimer führte den Vorttz, begrüßte die Versammlung, sprach den einzelnen Referenten Dank aus und hielt die Verbindung zwischen ten einzelnen Referaten aufrecht. Als erster Referent sprach Herr Dr. Lichtigfeld aus Köln-Düsseldorf. Referent betrachtet die Dinge in der Aguda von einem historischen Gesichtspunkte aus. An dem Zionismus gemessen, ergeben sich folgende unterschiedliche Merkmale. Der Herzlsche Zionismus treibt im Strome der allge-- meinen.nationalen Bewegung der letzten Jahrzehnte. Der Nationalismus der MinoritätsVölker kommt zwar daher, well sich diese nicht assimilieren wollen, der Zionismus predigt den Nationalismus, trotzdem er sich assimilieren will. Die von Herzl propagierte öffentlich-rechtliche Heimstätte für die jüdische Nation hatte zunächst mit jüdischer Kultur nichts zu tun. Der Zionismus will von der Gegenwart aus die Vergangenheit begreifen und von dieser nur das für das nationale Leben übernehmen, was chm paßt, was gemeinmenschlich ist und zu nichts verpflichtet. Ewiges nach Zeitlichem formen. Darin ist auch feine Popularität begründet. Die ln der Aguda