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Der Israelit · 1929-09-19 · Heft 38 (19.9.1929) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 38 (19.9.1929)
Date
1929-09-19
Page
– (sequence 18)
Language
German
Belongs to
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Seit« 18. Nr. 38 Der Israelit 19. September 1929 Rofch-ha-fchono-Glückwünsche können in drei Größen veröffentlicht werden: Größe I 10 Zeilen 1 spaltig zu Mk. 5.— Größe II 15 Zeilen 1 spaltig zu Mk. 7.50 Größe III 10 Zeilen 2 spaltig zu Mk. 10.— Die Beträge wolle man auf Postscheckkonto Nr. 19 802 überweisen, den Text durch Postkarte einsenden. Texte, die bis zum 30. September in unserem Besitze sind, werden in der Rosch-Haschono-Nummer, später erntreffende in der darauffolgenden veröffentlicht. Wer seine Glückwünsche zu Gunsten von Erez Jisroel a b z u l ö s e n und keine Anzeige zu veröffentlichen wünscht, wolle dem nach Belieben festzusetzenden Ablösungsbetrag eine Gebühr von 2.20 Mark für die Veröffentlichung von Namen und Wohnort im S a m m e l i n j e r a t beifügen. Frankfurt a. TR. Verlag des Israelit G. m. b . h. Reuansch-affunge-n leisten können^, für die g-uterhaltene, getragene Smcke recht werlvoll sind. Auf Wunsch kaffen wir die bereirgefteMen Sachen, in: Hau>e abhoken. M>elidu>ng,enerdetem andie Jüdische Frauen Vereinigung E. D. t^iei^eruno Wa,che- ^epot, Schützenstraße 1, Carolus 44217 n-achm. 3—5 Uhr. Aus dem Gemeinderat der Synagogengemeinde „Israelitische Religionsgemeinschaft. Mit eigner durch die Somm-s-r'st-r-ie-nverurj-achken Verzögerung beriet der Gemelnderac in> seinen legten Sitzungen Realschul- und Synagogenetat. Die Schute ist wie von jeher die tostjpieligste ^nstKjM.o-n L-er Gememde. Im Voranschlag sie hl emer Einn-ayme von- Mk. 130.000 eine Aasgave von Bit. 270.000. gegennoer. Las Schulgeld Lear nur einen Bruchteil der Unkosten-, die durchschnitl tich für jedes Kind -enitsteheli-. Angesichts dessendringt d.e wt-ehrheit des Eememderais darauf, keinesfalls noch weiter als bisher im Erlaß oder -in der Ermäßl-g-u-ng des Schulgeldes zu gehen, obwohl inan sich bewugt ist, wie schwer manchen Ellern d-ie Zahlung des Schuigeiides> fällt Cs fei zu wünschen, daß Wohlhabende ober ideal Ge stn-m-e, die nicht für Kinder zu sorgen haben, Patenijchasten für SchuMn-der üb-ernähni-en. Es wurde gegen das geringe Entgegenkommen der Stadt proiestiert, die der Realschule nicht nur jede Subvention verweigert sondern auch Tarifermäßigung für Elektrizitär äbfchlägt und sogar noch Miete für Benutzung des Platzes für Schulrurnfpiele fordert. — Ler Sch-u-l-c-e-fsr-en-t machte darauf aufmerksam, wie oerhäl-t-n-ismäßi-g wenige Schüler aus der Umgebung Frankfurts die Anstatt besuchen, wo aus der Umgebung Frankfurts die Anstatt vefuchen Frankfurts sich befinden, die keine höhere jüdische Schule besitzen. Wenn man bedenkt, welche Entfernungen Ki-n-- Ler etwa in Berlin oder gar Londontäglich zu-rückleg-en, um zu ihren Bildungsstätten zu gelangen, müsse man sich wundern, daß Realschule und Lyzeum nicht nrehr von auswärts ausgesucht wurden, zumal neben der auf anerkannter Höhe stehenden jüdischen und P-rosanbildung auch di-e schutftirforgerijchen Einrichiungen den Kindern zugute kämen. — Einige von der Realschule gewünschten Räume im Schulgebäude können zur Zeit nicht freigemacht werden, da die Volksschule sie dringend benötigt Diese erfreut sich eines so starken Besuches, Laß die Beschaffung weiterer Räume nicht länger hinausg-e schoben werden konnte,- die frühere Rektorwohnung müßte zu diesem Zweck umgebaut tv-eir-den-. Der Gemein-dera>t stimmte dem Borstandsantrage zu, die Unkosten aus außerordentlichen Mitteln zu bestr-eit-en. Die Synagoge ist, wenn auch nicht in dem Maße wie in alten Zeiten, «in Ueberfchußbetrieb und hilft die schweren Gemei-ndekasten tragen. Es wird vonm-e-ij-r-eiren' Mitgliedern des Gemeinderats bedauert, daß ei-n-e größsre Zahl von Plätzen frei sei, weil treue Gemenindemiitglieder regelmäßig kleine Synagogen oder Privatgottesdienste aufsuchen. Man erinnert an die Aeußerungen des Begründers unserer Gemeinde, der in ernstesten Worten die Wichtigkeit der Teilnahme am Gem-eindegottesdienst betont habe. Dabei finoet auch das neuerdings ausgetretene Gerücht Erwähnung, es solle in den bisher vom Jüdischen Heim (Ecke Schützenstr.) innegehabten Räumen eine Synagoge eingerichtet werden. Der Gemeinderat verurteilt einmütig alle derartiigen Sonde rbestrebungen, die eine Schädigung der Jsva-elWschen- Neligiousgesollschaft bedeuten. Im Anschlüsse an diese Erörterungen wird vorgeschlagen, durch geeignete Klarstellung die Bedeutung der Synagoge für die Geme-inschaft zum Bewußtsein zu bringen; es würde dann auch trotz der allgemeinso schweren wirtschaftlichen- Lage wieder eine größere Ge bebe rei ts chüs t für synagogale Zwecke wie smp ]” vorhanden sein. Auch rMrde häufiger als bisher das Andenken an Heimgeigangene durch Jahvesrind Jahrze-itsüchter in der Synagoge -geehrt und wachgeyalten. Eine Reihe von Vorschlägen auf diesem und ähnlichem Gebiete wurde an den Vorstand überwiesen. Der Gemeind-erat sieht sich -im Einverständnis mit dem Vorstand gezwungen-, mit Rücksicht aus die Finanzlage eine größere Subvention zum Umbau der Jeschiwo abzu-lehn-en. Man ist aber bereit, -einen Teil des sti-ftungsgemäß der Gemeinde zur Verfügung stehenden Erdgefchosfes mf eine Reihe von Jahren der Jeschiwo, deren Bedeutung und glänzende Entwi-cklung allgemein anerkannt wird, unentgeltlich zur Ve-rfüg-ung zu stellen. Die übrigen Pa-r-lerreräume sollen dem Geme-inderabibi-ne-r als Amis- und Sprechzimmer, zur Abhaltung von p na Sitzungen ufw. zur Ve-rsügung stehen. Ein KonipeienzkonsWk zwischen Gem-einderat und Vorstand entstand über die Frage, ob der Vorstand in strittigen Angelegenhe-iten geldlicher Art einen nun p anrufen könne, ohne vorherige- Mitteilung, anden Ge m-emdemt. Letzterer ist der Meinung, daß wo -immer slnanzielle Interessen berührt werden, seine Meinung zu hör-eni sei, -ehe einentsch-eidender Schr-itt — Prozeß oder jüdisch-richterliche Cnlfche-idung — erfolge. Die erschütternden Vorgänge im heiligen Lande gaben dem Gemeinderat Anlaß, oie Verordnung eines rvasn anzuregen sowie den Vorstand zu -ersuchen, dem Waad Horr H-oas-chkenasi in Jerusalem das- Mtgefühl unfeve-r Gemeinde zum Ausdruck zu bring-e-n-. lieren Hatauroh-Lolterie. Der 21. Gewinn fiel auf Nummer 2157, nicht aus Nummer 2175. Die Gewinne können gegen Rückgabe der gezogenen Lose ab Montag bis Freitag zwischen 9—10 Uhr und 3—4 Uhr Börnep. 26 aogeholt werden Arbeitsnachweis. Unentgeltlicher Arbeitsnachweis, Berufsberatung und Lehrstellenvermittlung der Weiblichen Fürsorge E. V. für jüdische Frauen und Mädchen Frankfurt a. M., Langestraße 30, 2. Sprechstunden: Werktags: 10—12 3—4.30 Uhr. Sonntags: 9.30—11 Uhr, verlegt seine Räume nach Lange st raße 3,1. AZendelssohn-Ausslellung. Der Ve-roin für jüdische- Volksbildung hat inden- Räumen des Museums jüdischer Alte-rt-ümer, Fahrgasfe, eine Ä'iissUüiiug zu Ehren Atos-es M-e-ndsl-ssohn-s -e-m-ffn-e-t, Lös bei fr-e-ieni Eintritt tag>li-ch — auch Son-nab-end — von 10 1 und 15—18 Uh-r b-esich-i-ig-l werdenkann. F-er-M-r hat di-e g-en-annke Gesellschaft am- M-on-t-ag eine Gedächtnisfeier v-e ransta I-tet. Frankfurter Vereinskalender. Verein TRekor Chajim. naV vorm, nach Schluß der Synagoge ca'-?. Dr. Eliefer Posen. — 40 Minuten vor nn:o: nip. Herr Dr. Wilh. Hofmann. Sonntag morgen, 9t/i Uhr: pi>in w» niro. Herr Nabb. Ass. G. Posen. Sonntag morgen, Dienstag abend, 1 Stunde vor nma. Montag—Mittwoch morgens nach Schluß der Synagoge: Herr Dr. Sal. Chrmann avat 'o?s. Montag und Mittwoch aberid 7—8 Uhr. Herr Rabb. Dr Jos. Breuer: a-a Jedeu abeud 8%—9'j2 Uhr. Herr Herz Holpern: v"s- Lernen. Sonntag und Mittwoch morgens nach Schluß der Synagoge: Herr Red. S. Schachnowitz aix "v. Montag und Donnerstag morgens nach Schluß der Sy nagoge: n:w Mitglleösrlernen. Dienstag und Freitag morgens nach Schluß der Synagoge, n:w. Herr Dr. Elias Posen. Iahrzeilsstiftungen. Montag, 23. September^ Jacob Marburger-Stiftung. Agudas Iisroel-Jugendgruppe. Täglich von 12—1 Uhr Dafjaumi-Schiur. Herr Herz Halpern. Samstag, 17. August, abends 7 */4 Uhr, S'udoh Schelischis. Herr Jakob Landau. Soun tag-, 8 Uhr vormittag (ebenso Mittwoch 9 Uhr abend) Chumisch. Herr Leopold Oppenheimer. Monta-g> 9 Uhu abends (ebenso Mittwoch) Mischna. Herr Rechtsanwalt M. Katz. — 9 Uhr abends (ebenso r.zv nachmittag 3 Uhr) Gemoro. Herr Emanu-el Wolf. — 9 Uhr abends (ebenso Donnerstag) Gemoro. Herr Gerson Schnerb. Dienstag, :,/49 Uhr abends (ebenso nav 3/45 Uhr) Gemoro. Herr Leo Schnerb. — :{/49 Uhr (ebenso nae? 3 Uhr nachmittag) Gemoro. Herr Dr, W. Hosmann. — 3/49 Uhr abends (ebenso mv 3/410 Uhr vormittags) Gemoro. Herr Dr. Js. Posen. Agudas Iisroel-TRädchengruppe. Sonntag, 7—8 abds., Herr Dr. A. Merzbach, Jefajah Montag, 9—10, Herr S. Unna, Newiim, Uhlandftr. 68. Dienstag, 9—10, Herr Dr. D. Weger, Trei Osor, Zobelstrahe 5. Mittwoch, 8—9, Herr Lehrer A. Hirschberg, Dinim. Samstag, 4—5, Herr Lehrer A. Hirschberg, Tauroh. Verein Liwsakh Ehen. Sabbat nach Mrncho im Hörsaale fHiedberger Anlage, Bortrag des Herrn Red. S. Schachnowitz. Ortsgruppe fZra-lkstrri a. M. des Jüdischen Frm-e cbuudes. Die Geschäftsstelle des Heimes und der Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes, sowie der Mädchenklub, bisher Langestraße 30 ll. Stock, befinden sich ab 23. September Langestraße 3 l. Stock. Gebetzeilen. -81 nn '2 N2V Freitag abend 5.55 Samstag N22VN 6.45 öamstagsmorgen 8.— Sauirtagnachinittag 1. - und 5.— Samstagabend 7.15 TVochengottesdienst: TjBorgens 6.l5 Nachmittags 6.- Tefilliu-Legsn am Morgen 5.10 Familiennachrichten. Barmizwo: Bernhard, Sohn des 5)errn Rabbiner Dr. Trys in München, Gentzstraße 5. wa^a vViv. Molliges Heim nur durch einen guten Dauerbrandofen! diesen kaufen Sie besonders preiswert bei £• HAGE & Co. Am Eschenheimer Tor 3 AMuem n urbel HS Zeit 95 S öngesgasse25-2r Alte Uhren u.Schmud //erden umqeiauschf oder umgearbelieh Die seit Jahrzehnten am hiesigen Platz bestehende ^eine Maßschneiderei A. Trepp, Steinweg 10, zeigt im Annoncenteil den Eingang ihrer neuesten Herrenstoffe ür die Herbst- und Wintersaison an und bittet höfl. um unverbindlichen Besuch an ihrem Lager. 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