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Der Israelit · 1929-09-19 · Heft 38 (19.9.1929) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 38 (19.9.1929)
Date
1929-09-19
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seide 6. Nr. 38 Der Israelit 19. September 1929 hitlaccsgehen. Dem Bewußtsein unserer Organisation ent- Iprechend müssen wir uns darüber klar sein, daß auch unsere Politik auf dem Grunde unserer Weltanschaung emporwächst und aus unseren Religionsgesetzen basiert. Wenn schon die einzelnen Menschen in allem Geschehen den Finger Gottes erblicken, wieviel mehr mutz das jüdische Volk in seiner Gesamtheit in allem, was geschieht, doch den Ausfluß göttlicher Vorherbestimmung erblicken, und wenn unter dem Donner der Kanonen aus einem Meer von Blut und Trauer eine neue Welt emporgestiegen und inbezug auf die kleine jüdische Welt sich Ereignisse vollzogen, die wir nie erträumten, so sehen wir hierin eine göttliche Vorsehung. Das ist das Eine und entsprs-- chelld dieser Auffassung hat das gesetzestreue Judentum in der Balfour-Deklarativn vom ersten Augenblick an das Wallen der Vorsehung erblickt. Die Kreise der Agudas Iisroel haben niemals geglaubt, daß die Schaffung einer rechtlich gesicherten Heimstätte mit menschlicher Hilfe in der Lage wäre, die Erlösung herbeizuführen. Darüber war sich jeder Jude, dessen Lebensauffassung in der Thauro wurzelt, vollkommen klar. Die Differenzierung zwischen unserer Politik und der Politik jener, die — unbewußt allerdings — der Vorsehung dienten, ist, daß wir die Mizwas Jischuw Erez Iisroel mit ganzem Herzen und aller Hingabe erfüllen wollen. Jede jüdische Ackerfurche und jede jüdische Seele aus heiligem Boden ist Werkzeug des Allmächtigen . Deshalb hat die Aguda in jeder Beziehung die Politik der Mäßigung und der Bescheidenheit befolgt. Ebesoweit wie Jabotinsky entfernt ist von der offiziellen zionistischen Politik, ebensoweit sind wir von der zionistischen Politik entfernt. Wir sehen darin nicht ein Politikum, sondern ein Religiosum. Die Orthodorie hat vom ersten Augenblicke an bei Erlaß der Valfour-Dekkaration mitgewirkt. Ich muß an folgende historische Begebenheit erinnern. Der Vertreter der Agudas Iisroel in England, der verstorbene Rabbiner Jung- London, hat, als England den Beweis verlangte, daß auch die Orthodoxie die Balfour-Deklaration wünschte. Dokumente unterbreitet, wofür er sich mit Recht bevollmächtigt hielt. Diese Stellung hielt Agudas Iisroel unentwegt ein. Das Mandat sieht im Paragraph 4 vor, daß eine geeignete Jüdische Agentur berufen werde, die Mandatarmacht zu beraten, in sozialen, ökonomischen und anderen Dingen, um die Bedingung für die gedeihliche Entwicklung der jüdischen Heimstätte zu schaffen. Es ist bekannt, daß man zunächst wünschte, daß kulturelle Fragen neben den sozialen und wirtschaftlichen zum Aufgabenkreis der Agentur gehören sollen. Man hat für das Wort „kulturell" da^ Wort „und andere" gesetzt. Dagegen ist an anderen Stellen des Mandates, wo die Rede von religiösen Erziehungsfragen ist, die Agency nicht mehr erwähnt. Die Agency war als ein politisch-<vir1schaftliches Instrument gedacht und ich betone, daß ohne diese Voraussetzung die Organe der Agudas Iisroel nie die Forderung auf Mitarbeit erhoben hätten. Wir haben immer gewußt, daß die Weltanschauungen der führenden Persönlichkeiten der zionistischen Bewegung mit der Weltanschauung der agudistischen Bewegung bei weitem nicht übereinstimmend wir haben ferner gemutzt, daß in den Dingen der Weltanschuung nie ein Druck nach der einen oder anderen Richtung ausgeübt werden kann. Bei wirtschaftlichen Fragen kann von Menschen verschiedener Lebensauffassung gemeinsam Ersprießliches geschaffen werden. Wo es sich aber um die Erziehung der Jugend, um die iiefsten Tiefen der menschlichen Seele handelt, ist ein Kompromiß unmöglich. Wir brauchen die Gemeinsamkeit der Arbeit und der Verantwortlichkeit. Aber gerade, weil sie unsere Brüder sind, können wir fci: V.rant vortung nicht mi tragen, wenn ihre Kinder, oder ein Teil dieser in anderem Geiste erzogen werden. Mit der ganzen Leidenschaftlichkeit der jüdischen Seele treten wir ein für die Erziehung, wie <oir selbst sie als richtig finden. Schon 1922 hat der Zentralrat der Agudas Iisroel beschlossen, vor der englischen Regierung, vor dem Völkerbund und vor der gesamten Oeffentlichkeit zu erklären, daß die einseitige Anerkennung der zionistischen Organisation als Jewish Agency nicht möglich sei. Er hat gefordert, daß die Grundlage der Jewish Agency erweitert werde. Im Jahre 1923 hat die 1. Kenessio Gedaulo die Breslauer Beschlüsse bestätigt. Im Mai 1925 haben Vertreter der zionistischen und der agudistischen Organisation in London über verschiedene wirtschaftliche Fragen und auch über die Jewish Agency verhandelt. Die Zionisten lehnten die Herausnahme des Kulturellen aus der Agency ab, weil sie fürchteten, es wäre zu gefährlich, für sich selber einen neuen Kultursond zu schaffen. Weizmann wußte schon damals, daß die Erweiterung der Agency wegen der.prekären finanziellen Lage des Zionismus trotz des Widerstandes im eigenen Lager Tatsache sein werde und müsse. Weizmann schleuderte uns damals das Wort sntgsgsn, er verstehe nicht, wieso die Agudas Iisroel in dieser splendid isolatiou verharret. Ich habe ihm erwidert: denken Sie doch an die „splendid isolalion", in der sich das ganze jüdische Volk befindet (stürmische Bravorufe). Dafür hat uns Gott unser Land gegeben. Wir isolieren uns, um unserer Brüder und der Menschheit willen. Gott hat uns in dieser „splendid isolation" erzogen und geführt. Wir haben das Ünsrige getan, um eine Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem und politischem Gebiete zu ermöglichen. Und diese „splendid isolation", darüber waren wir uns klar, 'war nur eine ultima ratio. 1925 trat zum ersten Male neben dem Wirtschaftlichen und Politischen als Aufgabe der Jewish Agency die hebräische Sprache und der Aufbau der hebräischen Kultur auf. Für uns gibt es jedoch keine neue hebräische Kultur, unsere Kultur ist, Taurossenü Hakedoscho. Ein weiteres geschah. Aus dem Entwurf„Jewish communities and orgaui.a.ions" verschwand das Wort Organisation, es blieb nur das Wort „Ge m e i n d e". Es war daher jedes Moment für die zionistische Organisation entfallen, mit der Agudas Iisroel verhandeln zu müssen. Ich habe dennoch persönlich vom November 1928 bis Mai 1929 von der T.idüne großer Versammlungen in Berlin, Hamburg, Zürich und Antwerpen unablässig immer wieder an die Führer der zionistischen Organisation und Jewish Agency appelliert, sie mögen uns die gemeinsame Arbeit möglich machen. Kein Sterbenswörtchen kam als Antwort. Wir haben auch mit den amerikanischen Vertretern verhandelt, die für unsere Forderung keinerlei Verständnis aufbringen konnten. Gewiß, diese Männer sind durchaus keine Gegner der Religion, im Gegenteil, sie haben ein gewisses religiöses Empfinden. Wenn sie aber mir einen Herrn als einen sehr religiösen Menschen schilderten, weil er 100 000 Dollar für die hebräische Universität gestiftet hat, so sieht man, daß das, was diese unter Religion verstehen, bei weitem nicht das ist, was die Thauro lehrt. Dies war der Stand der Dinge, bis zum Tage jener großen Versammlung in der Zeit vom 1.—9— Aw. in Zürich. Wenn wir an den furchtbaren, das Herz zerschneidenden Gegensatz denken; auf der einen Seite die Hoffnung, die alle Seelen durchzieht, für ein emporsteigendes, bleibendes Erez Iisroel und zur gleichen Zeit auf der anderen Seite der Aufschrei der jämmerlich Hcngemmordeten, nicht nur keine Heimstätte der jüdischen Nation, nicht einmal ein Stückchen Erde, auf der sie ihr armes, anspruchloses Leben fristen können, so muß man glauben, die Geschehnisse seien von einem großen Dramatiker packend geformt und nimmer könne diese Tragödie Wirklichkeit sein. Jetzt, wo in Zürich die Konstitution der Jewish Agency vollzogen ist, muß die Kenessio Gedaulo ihre Stellung zu diesem historischen Geschehen festlegen, abgesehen von den halachischen Gesichtspunkten, über welche der Rabbinische Rat zu entscheiden hat und auch bereits entschieden hak. Widerstreitende Empfindungen treten in diesem Augenblicke an uns heran, wenn wir an diese Aufgabe gehen. Soweit es sich um die Sicherheit jüdischen Lebens und jüdischen Eigentums handelt, müssen wir einheitlich auftreten, gegenüber den Mächten und gegenüber den Arabern. Wir brauchen uns nicht hinschlachten zu lassen wie Schafe, wir brauchen nicht zuzusehen, 'wie unsere mit den gröstten Opfern aufgebauten Kolonien geplündert und gebrandschatzt werden, weil nicht genügend Polizei, nicht genügend Militärmacht und nicht genügende Voraussicht bei den Behörden anzutreffen war. Es ist selbstverständlich, daß die zionistische und die agudistische Leitung all ihre Eingaben, Proteste und sonstige Maßnahmen gemeinsam unternahm. Auf der anderen Seite müssen wir uns unsere eigenen Gedanken machen. Wenn in Erez Iisroel Opfer gefallen sind .dann ist das ein Schreckruf an unser jüdisches Gewissen, dann müssen wir uns fragen, ob tvcr uns selber Tauchocho gesagt haben und müssen mit uns selbst ins Gewissen gehen, denn unser Gott ist der Gott der Liebe und der Freude, der nicht umsonst straft und uns Schweres auferlegt. Der Rabbinische Rat hat sich in stundenlangen Beratungen mit diesen Problemen besaßt. Er ist zunächst einstimmig zu dem Resultat gekommen, so verschieden im Einzelnen die Gründe sein mögen, daß der Eintritt in die Ie w ,i sh Agency in seiner jetzigen Form aus religiösen Motiven unzulässig sei. Er hat die Unzulässigkeit begründet, in erster Reihe deshalb, weil die Agency die religiösen und kulturelle^ Gebiete in ihren Aufgabenkreis einbezieht und hierdurch der Orthodoxie Gewissensoyfer auferlegt hat, die sie zu tragen niemals imstande ist. Er hat die Kenessio Gedaulo wissen lassen, daß sie das, was sie zu sagen hat, in mildester, positiver Form sagen soll, daß sie aber im gleichen Augenblick ein treus Bekenntnis ablege für Erez Jisroel am Aufbau des Heiligen Landes mitzuarbekten. In Ausführung dieses Beschlusses hat der Eeschäftsführendc, Ausschuß eine Resolution beschlossen, über welche die Kenessio Gedaulo am Dienstag abzustimmen hat, welche ihrer Wichtigkeit halber aber schon heute verlesen werden soll. Für den Jnha't ist der Hohe Rabbinische Rat verantwortlich, während für die Fassung die politische Kommission dir volle Verantwortung übernimmt: 1. Die K. G. erklärt, daß bisher seitens der nleukonstruierten Jewish Agency keinerlei Versuch zur ®emmnung der Mitarbeit der Agudas Iisroel unternommen worden ist. 2. Die K. G. richtet nichtsdestoweniger angesichts der das ganze jüdische Volk tief erschütternden und zur Einkehr mahnenden Ereignisse in Erez Iisroel einen letzten Appell an die in der Jewish Agency zufamm-engeschlossenen Brüder, durch die Berücksichtigung der unerläßlichen Gewissensforderungen der orthodoxen jüdischen Massen diesen die Teilnahme an der Lösung der wirtschaftlichpolitischen Ausgaben der Agency zu ermöglichen. 3. Die wichtigste dieser durch den Rabbimschen Rat religiös bindend erachteten Gewissensforderung ist die absolute Beschränkung der Agency-Kompetenz auf wirtschaftliche und politische Angelegenheiten und der Verzicht auf die Finanzierung kultureller Aufgaben, die angesichts der nun einmal vorhandenen weltanschaulichen Gegensätze nicht gemeinsam gelöst werden können. 4. Die K. G. ist überzeugt, daß eine solche pölitischwvrtschaftliche Neutralisierung der Jewish Agency unter Wahrung des Neligiönsgesetzes Bei gutem Willen durchgeführt werden könnte. 3. Solange dies nicht geschieht und die organisierte Orthodoxie hierdurch ausgeschlossen ist, kann die Jewish Agency nicht den Anspruch erheben, als Vertretung der an Erez Iisroel interessierten orthodoxen jüdischen Massen zu gelten. 6. Agudas Iisroel wird es in Konsequenz ihres religiösen Standpunktes um so mehr als ihre heilige Pflicht erachten, die ihr nahestehenden Kreise zur hingebungsvollen Arbeit im Sinne der Mizwas Jischuw Erez Jisroel aufzurusen. Redner fügt der Resolution noch ein kräftiges Schlußwort an, und ein minutenlanger, brausender Beifallssturm zeigt die volle Ueberemlstimmung des Hauses mit den Ausführungen des Referenten. In der Diskussion kommen keine neuen Gesichtspunkte zum Ausdruck. Je nach Temperament und Einstellung sagen es die einen in milderer, die anderen in schärferer Form: Der Eintritt in die I. A. sei uns heute versperrt. Wir treten ein, sobald uns der Weg geöffnet ist. Nur wenige Vertreter sprechen ein starkes, scharfes Nein unter allen Umständen aus. . Es sprechen zuerst Oberrabbiner Zirelsohn und I. M. L e w i n - Marschau. Ersterer hält die Mitarbeit für ein Ziel, sehnlich zu erwünschen, letzterer sagt, wir ließen unsere Neschömo nicht zum Spielball in der Hand Anderer machen. — Rabb. P. Kohn sagt, es sec die höchste Anerkennung für A. I., wenn man im Zionismus nicht wagt, sie zur Mitarbeit an einem Aufbau ohne Thora heranzuziehen. — Dr. R. Weiß spricht zunächst über allgemeine Palästinasragen. Der Rechtschutz und die Sicherheit der palästinensischen Juden muß besser fundiert sein; mit einer vorübergehenden Beruhigung ist nichts getan. Auch die Heiligenstätten und das Recht auf Religion müssen uns sichergestellt werden. Juden und Araber müssen sich besser kennen und verstehen lernen. Es ist gat, daß in der Frage der Agency der R. R. gesprochen hat und uns gezeigt, wie und unter welchen Umständen wir für Erez Iisroel arbeiten können. Es muß auf eine Zweiteilung der Agency hingearbeitet wer-- den, damit wir am wirtschaftlichen Aufbau uns beteiligen können. Die Jugend will durch uns für Erez Iisroel arbeiten. — Stempel- Krakau bittet, man möge nicht in der Diskussion. den Eindruck erwecken, als seien wir die Störenfriede, die nicht Mitarbeiten wollten. Man sage es der Welt ganz deutlich, auf welcher Seite die Schuld an unserem Fernbleiben liegt. — Oberrabbiner Hcr , chler - Preßburg spricht sich sehr lebhaft gegen jedes Verhandeln mit Zionismus und I. A. aus. — Rabb. Rabbinow- Hamburg spricht zur allgemeinen jüdischen Lage. — Der Altstädter Raw schließt sich Hirschler an. — Rabb. T. Horowitz legt eine Resolu-- tion vor, in der betont wird, daß wir den Frieden suchen. — Rabb. L. Wittels-Lemberg wie Sanclew c'tz - Jerusalem schließen sich der Resolution an. — Dr. S. E h r m a n n vertritt den Standpunkt des Nicht- S. Ehrmann vertritt mit wirksamen Worten den Standpunkt des Nicht ecntrittes. — Andere sprechen zur allgemeinen Lage und Rosenfelder -Krakau kritisiert die Erez Jisroek-Arbeit. Die Emigration nach Palästina sei für Polen, wo sich die Lage mit jedem Tage verschlimmert, eine Lebensfrage. — Mit feurigem Temperamente betont Susie Friedmann - Warschau, daß während wir mit einer zeitraubenden Diskussion über Paragraph 4 Anderen den Weg in unsere Aguda sreizumachen suchen, sich die Zionisten mit ihrer Ignorierung all unserer Forderungen gegen uns absperren. Man sollte den Mut haben, das Postulat der vollen Wahrheit den Machenschaften auf der anderen Seite entgegenzusetzen. — In gleichem Sinne spricht Josef Lau, Kolomea. Der Zionismus habe sich seit'Basel nicht geändert und gebessert und es liege kein neuer Grund vor zur Mitarbeit. — Hendeles- Warschau vertritt den Standpunkt vieler Agudisten im Osten. Für sie ist Erez Iisroel auch die Heim- und Zufluchtsstätte für den Körper, darum muß alles zum Aufbau aüfgeboten werden, aber auf eigenen Wegen. — Aehnlich äußert sich M. S ch w a r z m a n n - Warschau. Damit wird, obwohl die Rednerliste noch ungefähr 20 Redner zu dem Thema aufweist, die Sitzung gegen 11 Uhr abends geschlossen und die Debatte auf Montag vormittags vertagt. Sowjet-Rußland, Schechita und Sabbat. Die Montagsarbeit der Kenessio Gedaulo. Der Montag begann mit sachlicher Arbeit und nüchternen Zahlen, mit Referat und Debatten über Organisation und Budget. Das Interesse flaute naturgemäß in später Vormittagsstunde im Hause ab, steigerte sich aber ganz gewaltig, als nachmittags die berufensten Männer zu lebenswichtigen Fragen das Wort ergriffen. Eine Kundgebung der Solidarität waren die wenigen Minuten, die den leidenden Brüdern in Sowjet-Rußland gehörten. Aus tiefstem Bewußtsein um den Ernst der Lage heraus waren die zwei gründlichen, von religiösem Ernste und großer Sachkunde gteragenen Referate über die S ch e ch i t a. Der Sabbat ist für uns eine religiöse und soziale Frage zugleich. Was dar-

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