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Der Israelit · 1929-08-29 · Heft 35 (29.8.1929) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 35 (29.8.1929)
Date
1929-08-29
Page
– (sequence 14)
Language
German
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Saite 2. Nr. 35 Der Israelit 29. August 1929 in mobemer Unterrichtsart bei-gebrachtwerden. Unsere Thora o-eriang-t jedoch auch vom Kinde schon nicht allein ein ein Hö-ren-, sondern vor -allem -ein rn?sn» ein Tun, ein U e b e n schon in seiner frühesten Jugend. Ich muh hier an das ganz profane Sprichwort verweisen-: Was ein Häkchen werden will, krümme sich bei Zeiten-, das aber nirgends mehr leb-endiMve Deutungfinden dürfte als an dieser Stelle. Das „U-e-ben" muß deshalb in die Sch-uie verlegt und -diese im Sinne eines praktischen Unterrichts zum I n t e r n a -t w e r d e n! Inerster Reihe muß vor jeder Unterrichtsstunde — noch viel mehr als beiandsren Unterrichtsfächern- — der Lehrstoff vom Lehrer aufs gründlichste Punkt für Punkt vorbe-reiM und präpari-eri werden. Non einer Lehrstunde bis zur anderndarf der Lehrer nicht den- Fahlen seines Unterrichtsstoffes, nicht das Geringste von demselben verlieren, er bleibe -ihm -unoerwischt-, frisch im Gedächtnis. Denn die schulfreien Tage zeigen, wie gar schnell nichts mehr und leichter vergessenwird alsdas Hebräische, das zuhause eben nicht gelpflegt werden kann. Wir Mischen Rebigionsl-ehrer der -heutigen- Zeit flehen deshalb vor einer ne uen Aufgabe, von neuem dafür zu sorgen, -daß -die U-eb-erlieferu-ng unserer heiligen Lehre -den Geschlechtern nicht verloren gehe, daß msm min Thora und Gebotsbetätigung ihnen erhalten bleiben möge. Wahrlich keine kleine Aufgabe! Alle religiösen Erlebnisse eines religiös-jüdischen- Hauses müssenin die Schule verpflanzt und dort als gewisse E-in-tagspflan-ze so -lange gezeigt und dem Kinde vorgesührt werden, daß es diese Materie vollständig kennt, -um sie in fetaie-mspäteren Laben zur Tai r-e-ijen zu lassen-. Die täglichen Segenssprüche muß -es -dort kennen lern>en. Die Brochoth üb-er Donner und Blitz sind -sin-zuschärfen und be-i Beranlassung während der Schule sofort laut, gemeinschaftlich zu sprechen. Regenbogen, blühende Bäume usw. Tefillin, Dallis, Zizis ufw. muß der Schüler öfters sehen-, verstehen lernen. Alle Gegenstände, Kleinodiender Synagoge. Nach diesen, Grundsätzen müssen während der Schulpausen vor und nach dem Genüsse die vorgefchriebenen Gebete gesprochen werden. mb nvvi t-aa.rn Tina- Die Uebung wird und muß zur Natur werden. Das Elternhaus kann dabei niiemats lnder Schule und durch die Schule ersetzt werden, denn die religiösen Pflichten desselben -erstrecken sich nicht bloß auf gewisse Stunden -des Tages, sondern aus fast alle Stunden des Tages und der Nacht, nb'bi Dam w rnmi Forsche in ihr (in der Lehre) -be-i Dag- und Nacht. — Doch das Mindestmaß von religiösen Pflichten -könnte damit den Schülern -in praktische Betätigung -umgesetzt werden. Und etwas wird schließlich doch -hängen bleiben! Sache des Lehrers bleibt es immer, das Interesse des Kindes zu wecken und zu beleben, daß chm die R-Mgionsftunde-n zu fernen Liebli-ngsstunden werden könnten,' beigewissen schlechten gegenteiligen Einflüssen des E-ltern-haufes keine geringe Aufgabe. Hier muß -der Lehrer feinen Peg-afus besteigen-, feine -ganze Unterrichtskunst mit Ernst, -und mit Geduld und Liebe in die Schale werfen. Um fo mehr aber erwärmen alle sichtbaren Erfolge unser Herz,, sie krönen im wahren- Sinn unser edelstes Werk. Der -kleinste Fortschritt auf diesem Gebiet verleiht uns immer mehr Eifer, um eine unfruchtbare Wüste zu einem Eiland, zu einer wahren fruchtbaren Pflanzstätte zugestalten. — Es ist schon öfters vorgekommen, -daß dadurch Kinder ihre Eltern auf Kiddusch und Hawdoloh aufmerksam machten und sie von -ihren nnreligiösen Eltern verlangten. Und diese mußtsn schließlich -dem Drängen, -ihrer Kinde r nachgeb-en und nicht allein Becher und Wein, sondern auch die lang entbehrte Tefilloh herbe-iholen. — Das sind -aber ganz vereinzelte Fälle von Erfolgen -des neuen Internats, unserer Schulen-; doch wenn Kinder von ihren Eltern Kiddusch und Hawdoloh v-erlangen. so hat dieser Notschrei aus Kindes Herzen mehr Erfolg -als jede- Predigt eines Rabbiners und jede Ermahnung eines Lehrers. Diese Methode des Verpflanzens jüdischen Erlebens in di-e Schule muß heute der Wegzum Ziele fein», es ist nur ein schmaler, dorniger Pfad, der aber schließlich geebnet und geglättet, verbreitert werden sollte. Im höchsten Grade aber bedauerlich ist es, daß uns nicht an jedem Tag die nötigen Uebungsstunden dazugeboten werden können. Wir brauchen Lehr- -und Uebungsstunden; es ist aber -dabei nicht zu umgehen, daß oftmals die -letzteren die ersteren verdrängen müssen. In erster Reihe da^tägliche Gebet, so weit wir -dasselbe bewältigen können. Den Lesestoff sollen vorerst unsere täglichen Gebete bilden, bis sie vom Kinde erfaßt und geläufig a-bg-elef-en werden können. Die Bedeutung und die Heiligkeit des Schabb-os und der Festtage sollen unseren Kindern eingeprägt -Und singeschärft werden. Die Schönheit jener Tage sollen ihnenin anschaulicher Weise vor Augen gezaubert werden. Vielleicht gewinnen sie sie später lieb??? Die Sederab-ende, ihr Glorienschein darf ihnen nicht verborgen bleiben. Jedes Kräutlein, sogar die Mazzos, müssen sie m ihrer Urgestalt sehen und erkennen-. Je-de Handlung muß besprochen werden. Wir -dürfen nicht verkennen, daß -diese neue Aktion unseres Unterrichts -etwas Erzwungenes in ihrer Art und Form darstellt, doch die Not zwingt uns zu diesem Rückschritt in unserer Lehrmethode. Dasfehlende Elternhaus ist in negativem Sinne die treibende Kraft dazu, neue, wenn auch rückschrittliche Wege zu suchen und beschr-eit-en zu müssen-. Der Prophet Amor. Von Konrektor I. Speyer in Frankfurt a. M. (Fortsetzung.) 3. A m o s i> n Bethel. Endlich -ist Amos in- Bethel und will hier an der Stätte der Götz-enverehrung den -letzten Versuch unternehmen, das Volk zu bekehren. Er kommt gerade zum Sukkos-, zum Erntefest. Das war -das größte Freudenfest. Zu Tausenden strömten Männer und Frauen zusammen, um Dankopfer den Götzen, zu bringen, zu -essen und zu trinken und guter Dingezu sein. Alle waren festlich gekleidet, die Gemüter froh bewegt. . Da verstummt man plötzlich. Mitten -in der geputzten, frohen. Menge erscheint sin uNb-sk-annisr Mann im Bußgewand. Alles macht ihm Platz; denn er muß etwas Besonderes Vorhaben. Und wie -er eine Stelle erreicht ha-t, von der ihn alle Höven könn-en, beginnt er -die bei jung und alt wohlbekannte Totentbag-e. Das Volk hatte nämlich für die Dotenklage eine bestimmte Melodie, bei deren Hören jeder an die -ernstesten Augenblicke seines -Lebens gemahnt wurde-, als er klagend zum letzten Male an der Bahre des Vaters, der Mutter, der Gattin oder eines -geliebten Kindes stand!" (Steuer). .Dieser bekannten Trau-srmelodie legt Amos einen gedichteten Text unter und kündigt -ihn mit den Worten an: *6 ni>Qi ri-unr?' rrna nrj? vaHs rrsn ’aas *ips n:n nann m vap '» 'n nvrr na ’a :n»po prr nnms bv nvm b»iP' rbira mp tjaw rbrriD' mab mw mxvn nsn nssr-m ,nrra t>ki«i *f?n rrrrm myn xb brr-rna ip-nn :vm »inni ma1? 'n nas na ’a ip*vt :prck nm'!>rr n-»ai nbr' ni>2 s>as>an 'a ,iiapn ui> pap irrai i«an r'ai> naaa pm nVasi ejor» ma prra ni-X' p .mm m m 5 (1—6). „Hört -dies Wort-, das -ich über euch -als Klagellied er-, hebe, Haus Israel! Sie fällt und steht nimmer auf, die Jungfrau Israel, sie liegt hin-gestreckt auf ihrem Boden, keiner richtet sie auf. Denn -also spricht Go-tt, -der Herr: Die Stadt -im Reiche Israel, die tausend stellt, wird nur hundert behalten, und die hundert stellt, wird zehn behalten. Denn also spricht der Herr zum Hause Israel: Sucht mich -auf und -bl-e-ibl leben! Ab-er fu-cht nicht Bet-El auf, kommt nicht nach Gilig-äl Md sieht nicht nach B-eer- Seba; -denn Giigal geht -rndie Verbannung, und Bet-El wird vernichtet. Sucht «den- Ewigen -auf und lebt, sonst geht -da-s Haus Josephs in Flammen auf; es wird brennen -in Bet-El und ni-emand wird lösch,en. (Amos 5, 1—6.) Solche Worte wird Amos -nur zur Einführung gesprochen haben, um die Aufmerksamkei-d der Menge zu -erregen und dann a-lle>s -das gesagt haben, was weiter vorher e-rwähn-t worden, ist. Die Wirkung der Pre-dig-i zeigte sich sofort. Es entstand ein Tumult, ein Aufruhr. Die meisten werden mit den Ausführungen des drohenden Propheten nicht einverstanden gewesen sein .Zum Führer und Sprecher der Unzufr-iedenen machte sich der Oberpriester Amazia. Um den Störer der Fest-esfreude unfMdlich zu machen, sandte er an den König soglaich eine Meldung. Geschickt griff or aus den Drohungen des Amos -die heraus, welche auf den König -die stärkste Wirkung ausübeu mußte: „Amos zettel-t wider dich -sine Bers-chwörung. -im Rei-che- Israel an; das Land vermag -nicht feine.Redenzu ertragen." (Amos 7, 10.) Daswar von dem Oberpriiester wider -besseres Wissen -gehandelt. Amospred-ig-te und drohte nur, damit er -eine Umkehr des Volkes ervsich-e. Er fagüs ausdrücklich: mm 'msm „Suchet mich, so werdet -ihr leben!" (Amos 5, 4.) Nicht er zettelte einen Aufruf gegen den König an, sonderndas Volk erhob einen Tumult wegender Aufforderung zur Besserung. Noch wußte der Oberpriester nicht, ob -der König «ing-rerfen werde. Auf jeiden- Fall wollte er aber d-en unbequemen Prediger, der die Festesfreude störte, kos fein- Darum ri-ef er ihm zu: nb' i>rrrnai :xam dpi Dni> dp!>arri min’ p« Vs st *pa st nrn :sm naVan mai sin st» pnpa ’a saanV *ny y’vin „Seher fort! Flieh -nach -dem Lande Juda, verzehre dort dein Brot und weisf-qg-e -dort, Uber zu Beth-Gl weissage ferner nicht mehr, denn -ein Heiligtum -des Königs ist es und -eine Königsresi-deuz." (Amos 7, 12 u. 13.) Das war höhn-ifch gemeint. Aus d-er großen Masse der falschen Prophe-ten lebten beinahe allevon ihrem Berufe. Sie ließen sich ihre Weiisf-agnngen -teuerbezahlen-. Manche galten gar als Betrüger. Viele wurden- -auch von -sin-em König -besoldet und muhten ihm dafür zum Munde reden. Zu solchen Leu-len rechnete Am«M frem- Amos- und riet ihm höhnisch, das verächtliche Gewerbe künftig ist feinem Heimatlande, in- Juda, -auszuüben. Hier in Bschef hätte or nichts zu suchen. Amos lehnte jede Gemeinschaft mit der Prophe'benzunft ab. Cr weissagte nicht, weil -er dadurch Geld verdiente, sondernweil er von G-Mes GM getrieb-en! wurde. Darum -entg-egn-ete er: „Ich bin kein Prophet, auch nicht ei-nes Propheten Sohn, sondern ein Rinderhirt bist, ich, und -einer, der Sykomoren propft. Der Herr berief mich von den Schafen hinweg und sprach zu mir: Geh, weissage über mein Volk Israel!" (Amos 7, 14—15.) ipia ’a maas x’ai p rrin ’ais «’aa rrl> .mxatt *>« ibk’i vias ]j?m «ajn ~{b m Hrr *w»’i qrrxn 'inrr» fn ynpm :a’»pp vi>ai »aas (Amos 7, 14—15.) :i>rrap' ’ay Damit schließt die Erzählung im Buche Amos ab. Wir wissen nicht, welchen Aus-gangjenes Auftreten in Bethel genommenhat. Vielleicht ist der Prophet gefangen gefetzt und dann aus dem Lande gebracht worden. Wahrscheinlicher ist es, er wird frei-williggegangen fein, als er sah, daß seine Worte nichts au-srichtöten,. Zu Haufe, -in Thskoa, hat er dann seine Predigtworte ausgeschrieben und u-ns über-liefert. i (Schluß folgt.) Vorschlag zur Einrichtung von Kursen zur Ausbildung von Vorsängern und Vorlesern in den lehrerlosen Gemeinden. Bon Fr. In allen- Schichten unseres Volkes- -ist man -darauf bedacht, die intellektuelle Ausbildung -der Ju-gend mehr und mehr zu heben. Im Gegensatz -dazu verflacht das intellektuelle und religiöse Leb-sn in- -unseren Landgemeinden immer mehr. Gelegentlich einiger Crholunig-sreifen hatte ich jüngst Geleige-nh-H, -in »ersichitzde-MN Gegenden Deu-tschl-ands Einblick in -die veliigiöfen- Ve-ohültniffe der kleinen Landgeme-m-deu zu gewinnen. Es war ein trauriges Bild, da-s sich mir bo-t. Ich glaubte, mich ineiner steinigen Wüste zub-efl-nden. Nur selten! bot sich eine Oase. Auf eine Lehrergemeinde kommen heutemindestens 7 lchrerlo-se Gemein-d-en. Der soflüchUg durch einen Wander- oder Filiallehrer in wöchentlich 1 oder 2 Stunden erteilte Relig!ionsun-teririchl ist völlig, unzureichend, ist -ckn Surrogat. Unsere Hoffnung, -daß durch die Gründu-ng der -beiden- Preußischen Lande-suerbände, -durch den Mainzer und Darmstädter Gemeindeverb-and oder durch den Keren- Hatorah eine durchgreifende Besserung dieser traurigen Zustände in die Wege geleitet wurde, hat sich nicht erfüllt. Auch die Hu-nd-erttausende, die der Preußische Staat i-n bereitwilliger Weise für di-e kleinen- Landgemeindsn zur Verfügunggestellt hat, habenan -dem Bilde nichts geändert. Es -b-esteht -auchkeine Au-ssicht, daß sich in den nächsten Jahren eine Wendung^ zum Besseren vollziehenwerde. Ncht minder wichtig für den Zufamm-Mhakt unserer Zwerggeme-inedn ist ein- -geregelter Gatiiesdi-enst. Er macht Herz und Gemü-t empfänglich für das Wahre, Schöne und Gute -und bildet nochdas einzige Band zum Zusammenhang der Gemelinden. Wie sieht es aber in dieser Hi-nsicht -inden kleinen- Gemsinden aus? napa, von Sabbat bis Sabbat steht das Gotteshaus verlassen da. Mit -dem Propheten Jirmejah -könntenwir klagen: Wie fitzt sie so -elinsam dije früher bevölkerte Stä-tte! Und welch Gottesdienst bietet sichuns dar! Gewöhnlich genießt der gefänglich Begabtste den- Vorzug, an das Vorbeterpult treten zudürfen-. Zumeist sind es Leute, die noch keine zwei Seii-tsn -des Gebetbuchs üb-erfetzen können, v-iele dieser Landk-antoren können auch -nur sehr mangelhaft lesen. Darf man sich da wundern, wenn ein Gebet heruntergele-iertwird, dassich in ganz wesentlicher Form vom Oriigiinak unterschisidet. Meisten-s sind es gedan-kenlofe, ohne jedes Aemstän-dniis vo-rgewagene Gesänge. Und noch viel fch-limmer sieht es mit den- Vorlefungen aus der Thora aus. Häufig lesen diese ungebildeten, ungefchulten Vorleser direkt aus bem Chummefich vor. Andere legen das Chummefch auf die heilige Sefer Thora und schauen gleichgei-iig -ins Ehummefch und -in bas Sefsr. Es ist dies wohl ein gemischtes Borlesen,, bei dem man nicht usttierscheilden kann-, ob -der Vorleser vom Sefer oder vom Chummiefch abGest. In vereinzelten Gemeinden nehmen es -die Vorleser etwas ernster mit ihrem Amte und lesenfreiaus -dem Sefer vor. Trotz -gründlicher Vorb-ereiiun.-g könnensie es niemal-s zu -einer genügenden/ Sicherheit bringen, da sie sich in ihren JugieUdjähreni nicht mit der Materie befaßt haben. Um diesem Uebelstand abzuhelifen, wäre es wohlratsam, wenn in jedem Rabbinatsb-ezirk^ von Zeit zu Zeit Kurse zur Vorbildung von Vorsängern- und Vorlesern für -di-e kleinen -lehrsrlosen Landgemeinden abgehalten würden. Mit der Leitung dies-er Kurse könnte -der Kan-- tor -am Sitze des Nabbiinats betraut wevd-en>. Die Borbetje-rfchüler, die sich -aus gesanglich -begabten Jüngling-en der in Betracht kommenden Gem-eindenrekrutieren müßten, -könnten allf-onn-tägsich -dem angefetzien Kurse beiwohnen. Als Unterrichtsfächer -denke -ich mir: Verständnisvolles grammatisches Lesen der Gebete, Ueb-en -der Gefän,ge und Erlern-endes Tho-kMo-rtesens nach den Neg-ino-ch. Für jedes der drei Fächer dürfte wö-chenNch eine Stunde, also drei Stunden -genügen. Die Gesamiausb-ildun-gszeit bezw. Dauer -des Kursus -richtet sich nach der Befähigung und den Fo-rifch-riÄender Schüler. Die Kosten eines solchen Kursus könnten vielleicht unsere Verbände übernehmen. Ein gesanglich geschuikter Vorsänger -kann M-r Hebung des Gottesdienstes -in unseren verwaisten' kleinen- Gemeinden -beitragen. Er -ist noch -das einzige- Bindeglied zum Zusammenhalt dersMen- Unser Ideal wäre natürlich: Für jede Gemeinde ein hinreichend bes-oldeter Lehrer!

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