Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 13 (28.3.1929)
- Date
- 1929-03-28
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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< sr*>^0*r?&2F* 28. März 1929 Der Israel t t Nr. 13. Sette 11 men BerOa P«ppenhenn enF verknüpft. Im Jüdischen F 'ra u e n b und e wer sie viele Jahre führend. Es ist. nicht zu verkennen, /daß-, m' den ^letzten Jahren im Herzen dieser geistig hochstehenden und von einem, inneren Drang zum Helsen getriebenen Dame sich ein wesentlicher Umschwung nach rechts vollzogen hat.. Und hiese Wandlung drückte 'ihr auch' die Federn in die Hand, woraus gute jüdische Lektüre in altem Vater- und Müttergeiste entstanden sind. So die Uebersetzung des „Zreno Ureno", das „We Maassebuch" u. v. m. . Mr wünschen der verdienten Jubilarin noch viele Jahre frohen Und reichen Schaffens. v"ny- Der Deg des deutschen Juden. Ueber dieses Thema sprach am Samstagabend im Zentral v e r e i n, Ortsgruppe Frankfurt, Herr Dr. Bruno Weit, Berlin. Er ging auf das Rassendogma des Nachkriegsantisemitismus ein und sprach dann über die Entwicklung der Emangipation in Deutschland Der Antisemitismus hat außerordentlich schroffe Formen angenommen. Das hat die Staatsfreudigkeit und die'Anteilnahme an den Geschicken des Staates bei vielen Juden etwas gelähmt. Der Redner appelliert an feine jüdischen Mitbürger, sich von dem Gefühl der Verärgerung nicht zu solcher Laxheit Hinreißen zu lassen. Die Tore der Emanzipation können nicht mehr geschlossen werden. Darum dürfen den Lehren des Antisemitismus kettle Vorwände geliefert werden für ihr Ziel der Entrechtung der . Juden, indem man sich von der Anteilnahme an den Geschicken des Staates zurückzieht. Am Aufbau des deutschen Vaterlandes mitzuwirken, seine Rechte wahrzunehmen, Toleranz gegen alle religiösen Gemeinschaften zu üben, guten Willens zu fein, die Gemeinschaft aller gutgesinnten Deutschen herzüstellen, das ist der Weg des deutschen Juden. In der Aussprache wurde u a, betont, daß' der Jude sich nicht scheuen dürfe, wenn man sein Deutschtum in Zweifel ziehe, seinen Mann zu stehen und seine Stellung zu verteidigen. Frankfurter Vereinskalender. Verein Meter Lhaji«. Samstag morgen, nach Schul, im Hörsaale Friedberger Anlage. Dinim. Herr Dr. E. Posen. — Nachmittag *U Stunden vor Mincho im Vereinslokale. Mikro, Herr Dr. W. Hofmann. Sonntag morgens nach Schul, im Hörfaale Friedberg. Anlage (ebenso Mittwoch), trat «n Herr Redakt. S. Schachnowitz. — Vormittag 8 Uhr. Vereinslokal lebenfo r/2 Stunde nach Sabbatausgang), Gemoro, Herr Joachim Soffer. — 9^4 Uhr Vormittag (ebenso Dienstag nachmittag 6l/a Uhr), ®emotot Herr R.-A. G. Posen. Montag nach Schul, im Hörsaale Friedberger Anläge (ebenso Donnerstag), Mischna, Mitgltederlernen. — Abends 7 Uhr (ebenso Mittwoch) im Dereinslokale, Gemoro, Herr Rabbiner Dr. Jos. Breuer. — 8lh Uhr abends (ebenso Donnerstag), Gemoro, Herr Dr. E. Posen. Dienstag morgen nach Schul, im Hörfaale Friedberger Anlage (ebenso Freitag), Mischna, Herr Dr. E. Posen. Von Sonntag bis einschließlich. Donnerstag abends 8»/« Uhr im Dereinslokale. Schaslernen des Herrn Herz Holpern. rlßuda, Itrroel-IviendUruppe. Sonntag, 8 Uhr vormittag (ebenso Mittwoch 9 Uhr abend) Ehumisch. Herr Leopold Oppenheimer. Montag, 9 Uhr abends (ebenso Mittwoch) Mischna. Herr Rechtsanwalt M. Katz. — 9 Uhr abends (ebenso rat? nachmittag 3 Uhr) Gemoro. Herr Emanuel Wvlf. —9 Uhr abends (ebenso Donnerstag) Gemoro. Herr Gerson Schnerb. Dienstag, •/& Uhr abends (ebenso mw */45 Ub Gemoro. Herr Leo Schnerb. — ^9 Uhr (ebenso 3 Uhr nachmittag) Gemoro. Herr Dr. W Hofmann. — 8/49 Uhr abends (ebenso nnv 8/«l0 Uhr vormittags) Gemoro. Herr Dr. Js. Posen. Mittwoch, s/49 Uhr abends, Kizzur. Herr Theodor Spiegel. Donnerstag, 9 Uhr abends, Chumisch. Herr R.-A. Js. Rüfenheim. nav, 3/4U Uhr vormittags, Gemoro. HerrLippmann Kurzweil. — 8/4i1 Uhr vormittags, Kizzur. Herr Louis Kahn. — */4i2 Uhr vormittags, Kizzur. Herr Gerson Schnerb. — 3 Uhr nachm., Gemoro. Herr Tarfis. — 4 Uhr nachmittag. Sidro. Herr Samstag mittag 12 Uhr Drofcho des Herrn Herz Halpern. R.-A. M. Katz. Jeden Tag von 9—11 Uhr Gelegenheit zum Lernen jeglicher Art. Don 12—1 Uhr» Das Jaumi. Herr Herz Halpern. Aguda» Jisroel-Mädchengroppe. Montag. 1/29 Uhr abends, Mifchle. Herr Lehrer S. Unna. Mittwoch, 7»9 Uhr abends, Dinim. Herr Lehrer Hirschberg. ft a &, vorm, nach Schul isv Herr Julius Lewin. - 4 Uhr nachmittags, Chummisch u. Raschi Herr Lehrer Hirschberg. Liwjalh Ehen-Verek». Samstag mittag 6 Uhr im Hörsale Vortrag des Herrn S. Schachnowitz (Ewige Rätsel). Gebetzeilen. 13 T)2V Freitag abend 6.20 Samstag nsavn 6.45 Samstagsmorgen 8.— Samstagnachmittag 1.— und 4.30 Samstagabend 7.40 lVochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 6.30 Tefillin-kegen am Morgen 4.50 Briefkasten. N. S. 1895, sowie 5686 waren keine Schaltjahre. K. <£. in Sch. Es bleibt uns leider wenig Platz für Rätsel übrig. Kam Mederryei«. Den Grund, den Sie selber zum Schluß angaben, mildert die Handlungsweise des Fehlenden, aber entschuldigt sie nicht ganz — es sei denn, ein Säumen wäre mit v"N 'bva 1VL verbunden gewesen. Sensationelle Neuerscheinung! Dnsiö mir** enthält 250 bisher uagedruckte hebräische Privatbriefe der Gaonim EGER-SOFEßmit ausführlichen erklärenden Anmerkungen and 24 hochinteressanten Illustrationen und iaksimi* lierten Briefen in Originalgröße. Abteilung I. R. Akiba Eger und Zeitgenossen Abteilung II. Chasam Soier und Zeitgenossen Abteilung IN. Ksaw Soier, Schewet.Sofer l u. Zt.- AbteilunglV. R. Sim. Schreiber, Krakau I gen. 4 2 0' Seiten st a r k BELEHREND 1 UNTERHALTEND! Preis in prachtvoll. Leinenband M. 7.50 Durch alle jüdische Buchhandlung, zu beziehen Verlag Jos. 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