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Der Israelit · 1929-03-28 · Heft 13 (28.3.1929) · page 8

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 13 (28.3.1929)
Date
1929-03-28
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8. Nr. 13 Der Israelit einen Besitz von W Pfund ausweisen können. Andere Angehörige bestrmWer Berufsklassen dürfen einwandern, wenn sie sich über einen Besitz von 500 Pfund a-usweisen. Alle anderen Personen, die -ihren ständigen Wohnsitz in Palästina zu nehmen wünschen, erhalten die Einrvan-derungserlaubnis, wenn sie sich über ein Vermögen von 1000 Pfund ausweisen können. Es wird -eine Verfügung der Regierung über weitere Erleichterungen der Einwanderung in Palästina erwartet. Diese Regierungs-verfügungen stehen außerhalb des Rahmens, der Chaluz-Einwandernng, deren Kontingent im Einvernehmen zwischen Regierung und zionistischer Exekutive festgesetzt wird, wobei ein Ausweis über irgend einen Besitz nicht in Frage kommt. Personalien. Bad Homburg v. d. h., 18. März. Wie bereits tritt* geteilt, konnte unser verehrter Herr Rabbiner, Herr Dr. L. Wreschner, am 15. März aus feine 40 jährige Amtstätigkeit zurückblicken. Aus diesem Anlasse überbrachte ihm eine Deputation, bestehend aus dem Vorstand, den Beamten der hiesigen Kultusgemeinde und dem Rabbiner Dr. Horowitz aus Frankfurt a. M. unter Ueberreichung eines kostbaren Geschenkes die Glückwünsche der Gemeinde. Herr Rabbiner Dr. Horowitz, der eigens dazu hierhergekommen war, gratulierte im Namen des allgemeinen und im Auftrags des tradttionelbges-etzestreuen Rabbinerverbandes, würdigte die hohen Verdienste des verehrten Kollegen, feierte ihn als einen aufrechten Führer in der heutigen deutschen Rabbin-erwelt. Dankend wies unser verehrter Herr Rabbiner darauf hin, daß manches vom Gesagten in Abzug zu bringen sei, daß er es für eine selbstverständliche Pflicht gehalten, überall und jederzeit für nun v'ion min? zu wirken. Die gottesdienstliche Feier in der festlich geschmückten Synagoge fand mpa 'a na© nach n->171.1 'p ftatt Sie wurde eingeleitet durch den p-hx '» nis' i»r>3 vorgetragen vom Kantor Herz und dem Chore. Anknüpfend anden Text dieses mm» richtete der 1. Vorsteher, Herr Stadtrat Vraunschweig, Worte der Anerkennung und des Dankes an den Gefeierten für sein so unermüdliches segensreiches Wirken in hiesiger Gemeinde, verband damit den Wunsch, daß esihm vergönnt sein möge, rrya das 50jährige Amtsjubiläum in solch körperlicher und geistiger Frische feiern zu können. Auf alle diese Ehrungen erwiderte der Jubilar in einer tiefgefühlten und ergreifenden Predigt. Dank und Demut war das Thema seiner Ausführungen. Dank vor allem rraprv daß er ihn und seine Gemahlin in Gesundheit diesen- Tag erleben ließ, Dank dem Elternhause, daß ihn in der Kindheit Tagen in der Gotteslehre und Weltweish-eit unterwiesen, dank der früheren und der jetzigen Gemeinde, die ihn den Boden finden.ließ, die Saat der Gotteslehre ausstreuen zu können, dank all den Männern, die sein Wirken stützen und fördern halfen, insbesondere den Männern die mit ihm täglich in der Gotteslehre forschen, und dank der Jugend, di-e sich empfänglich zeigt für seine Lehren. Der Vergleich seines Wirkens und des tatsächlich Erreichten mit dem Erstrebten legte dem Redner den Gedanken der Demut nahe, .der Demut, die jeden hochstrebenden Menschen überkommt, wenn er Ideale und Leben gegenllb-erstellt. Sein demutsvolles Bekenntnis klang aus in der vertrauensvollen Kundgebung: inaais in1 n©y»i 12^2; §12212 ini' n©}?»i i2’ly 12’pVs m D5712 'wi Der Gesang 21 mV© beschloß den festlichen Teil des Gottesdienstes. Von den vielen Ehrungen aus nah und fern feien insbesondere erwähnt die Glückwünsche der städtischen Behörden, der Geistlichen der anderen Konfes-' sionen und der Schulbehörde. Die an sich schlichte und eindrucksvolle Feier gestaltete sich zu einer ehrenvollen Kundgebung für die Persönlichkeit des Jubilars und zu einer anerkennenden Würdigung seines Wirkens. Isidor Bollag?"xt- Baden (Schweiz), 25. März. Es jährt sich der Tag," an' dem Herr Isidor Bollag das Zeitliche gesegnet hat. Am 28. Dezember 1868 wurde er als Sohn des angesehenen Jechiel Bollag s. A. in Oberendingen geboren. Noch in jungen Jahren kam er nach Baden, saß dort zu Füßen seines Lehrers Dr. Ehrmann f. A. und verblieb dort mit einer turnen Unter* brechung von zwei Jahren, die er in Basel zubrachte. War er schon seit frühester Jugend in ein Leben voll Kampf und Entsagung hineingestellt, so fühlte er die Tragweite feines jüdischen Berufes in reiferen Jahren, da ihm tausendfache Hindernisse entgegentraten, noch weitmehr. Aber gerade das befähigte ihn, ein Kämpfer und Dulder zu werden. So sehen wir ihn gemeinsam mit Jacques Lang s. A. den Verein „Kij-UM Haemunah" in Baden begründen, sehen ihn als Vorstandsmitglied des „Vereins zur Förderung des gefetzestreüen Judentums in der Schweiz", als Präsident der „Armenkasse" Baden und noch vieler segensreicher Institutionen unentwegt arbeiten. In weit größerem Maße aber wirkte er durch fein vorbildliches Beispiel, durch den hohen Adel seiner Gesinnung und seines Herzens. Tag für Tag lernt er zusammen mit Herrn Rabbiner Kraus schon um 4 Uhr morgens im Veth-Hatnidrasch. Unter größten Opfern schickt er alle seine sieben Söhne auf berühmte Jeschiwoth. Durch eine biedere, treue Gattin und liebevolle Kinder unterstützt, errichtet er ein jüdisches Haus, das mit feiner Gastfreundschaft geradezu einzig dasteht und das der schweizerischen Judenheit zum größten Stolz gereicht. Jeder Bedürftige und Notleidende -erfährt am Bahnhof in Baden, daß er sich nur an den „frommen -Bollag" wenden müsse, der ihm -'M,it Rat und Tat beisteMn werde. Und der „fromme Bollag" kannte ck-eine Sprechstunde,, zu jeder Zeit war er zu sprechen und nie hat ein Mensch umsonst zu ihm gesprochen. .Sah er d-och in jedem Menschen Schwester und Bruder., denen zu Helsen chm höchste Glückseligkeit- .war. Sicherlich, tausenden -hat er.''zu. einer Existenz oder doch zu einer Besserstellung verhökfen. So goß dieser Mensch einen Segensstrom von gottinniger Frömmigkeit, von grenzenloser Opferfreudigkeit und bewundernswürdiger Demut und Milde über die Judenheit aus. Sein ganzes Leben war nichts anderesals eine Hingabe der besten und -edelsten Kräfte für .das Wohl der Gesamtheit, ein Kiddusch-Haschem für die Erhaltung der heiligen Güter der Thora. Ein Mensch von großem Format, von priesterlich-zähem Willen und von patriarchalischer Gestalt. Es war am 16. Adar 5688. Zwei Dag« nach Purim. Isidor Bollag hatte eben einen Si-jum auf die letzte Mischnah in Ukzin gemacht, die lautet: „Rabbi Josua sagt, in der zukünftigen Welt wird der Allgütige jedem Gerechten 310 Welten vererben." Da warf es ihn unerbittlich aufs Krankenlager und fein herannahendes Ende fühlend, rief er seinen Kindern im letzten Schmerz die Worte zu: „Bleibet gute Jehudjm, schema jisrael". Er hat nicht bloß zu seinen Kindern gesprochen, denn nicht für sie allein, für die gesamte Judenheit hat er sich aufgeopsert. Daher spricht er zu uns allen und ermahnt uns eindringlich: Lasset mich nicht umsonst volle 5 Jahrzehnte gekämpft, gerungen und -geduldet.haben, schasset mir ein Denkmal der lebendigen Tat-, , indem Ihr das begonnene Werk in meinem — im Sinne der Thora — fortsetzet und entwickelt. Das Leben Isidor Bollags war eine unausgesetzte Verherrlichung des göttlichen Namens. Ein Stückjüdische Zeitgeschichte wurde mit ihm zu Grabe getragen. Heber das Grab hinaus aber wirkt feine gerade Persönlichkeit, die eine unerschöpfliche Quelle edelster Geistes- und Herzensgaben bleiben wird. Oberelsbach (Rhön), 21. März. Am Sonntag den 29. Adar I trugen wir die sterblichen Reste des Kaufmanns Salomon Schloß zu Grabe. Eine überausgroße Beteiligung — von nah und fern war man herangeeilt — ohne Unterschied des Glaubens, um dem verblichenen Freunde die letzte Ehre zu erweisen. Ein ganz kurzes Krankenlager und der Tod raffte den im besten- Alter stehenden, den überaus beliebten S. Schloß hinweg. Groß ist der Verlust für seine Familie, die des sorgenden, liebenden Familienhauptes entrissen wurde, überaus groß ist der Verlust der Gemeinde Oberelsbach. Einer ihrer Besten und Unentbehrlichsten ist die Gemeinde beraubt. Seit feinem 18. Lebensjahre übte er in der Gemeinde, (die keinen Beamten hat), den Vorbeterdienst aus. Lange Jahre versah er mit äußerster Gewissenhaftigkeit das Amt eines Schochets, nicht aber, um sich materiellen Gewinn zu sichern, nein, um aus- Liebe zur Sache ohne irgendwelches Entgelt. Und mancher eingeweih'te Fremde, der nach Oberelsbach kam, staunte, wenn er Schloß vorbeten und leienen hörte, wie er, der Kaufmann, Bescheid wußte in allen jüdischen Fragen. uni> einfach, gerade und gerecht war sein- Leben. Entgegenseinem Wunsche sprach an der Bahre Worte des Dankes für die Gemeinde Oberelsbach Herr Lehrer Schloß, Mellrichstadt. Möge ihm der himmlische Segen für seine dem Judentum geleistete Arbeit zuteil werden. Wir aber, die ihn kannten und schätzten, werden ihm -ein dauerndes Gedenken bewahren. rrax’Ti- Crumstadt b. Darmstadt, 20. März. Der hiesigen Gemeinde wurde ihr Gemeindeältester, Abraham L e v i, im Greifen-alter von 81 Jahr-en durch den--Tod jäh entrissen. Mit ihm ist eine Stütze der Gemeinde d-ahingegangen. Der Verstorbene zählte noch zu d-en wenigen^ die äus'dem Lande dem alt-orthodoxen Juden tu me treu geblieben.'So wich das Buch der Psalmen nicht von ftiner Hand. lieber Mäßig groß war bei ihm das ivn mV'm den Armen' gegenüber. Ein alter.Veteran des Jahres 1870/71 wurzelte er fest in der Heimat, aber auch im Glauben seiner Väter, was er in der Lebensart bis zuletztnoch voll zum Ausdruck brachte. Die überaus große Beteiligung beider ''iV legte beredtes Zeugnis davon -ab, daß er auch bei Andersgläubigen wohlgeachtet war. Im Trau-erhause entwarf Herr Rabbiner Dr. Merzbach in tief zu Herzen gehenden Worten, noch einmal das Lebensbild dieses Mannes. Kurze Abschiedsworte zollte ihm -noch Herr Lehrer B. Saffra namens der Gemeinden-. In endloser Reihe setzte sich der Trauerzug in Bewegung. Wenn ihm auch der Ewige ins Gottesreich zu sich gerufen hat, sein jüdischer Geist aber wird im Ckternhaufe sowie in der Gemeinde weiter fortleben... -n-vxzri. - . külsheim (Baden), 17. März. Dfe letzte Stütze im schwankenden Gefügeunserer Gemeinde ist mit . dem Hingange des Lehrers Salomon Leoy zusammengebrochen. Wenn er auch seit wenigen Jahren-im Ruhestände gelebt hat, so bot er doch noch immer die geistige Kost durch seine aus gründlichstem Thorawissen fließenden Schiurim, durchweine allen Höchstforder-ungen genügende Thoravorkesung. Rur -ein Mann mit.Mnen, jüdisch-religiösen Qualitäten konnte der, beiseiner vor ca. 35 Jahren erfolgten Anstellung etwa 30 Familien starken Gemeinde genügen .in deren Mitte die Thora damals wie eine Edelpf-lcinzüng liebreichste- Wartung. und sorgsäl- 28. März 1929 tigste Pflege erfahren chatte. Und es war'fük-ihn sicher der herbsten Schmerzen -einer, daß er mit ansehem mußte, wie die Akten sich , zu Grabe legten, wie die^Junsten aber ist die Welt hinauszogen, hinter sich eine in sichzerfallende Kehilloh zurücklassend. Es zeugt für feine bekannte Bescheidenheit und Demut, daß er sich letztwillig.jeden Hesped verbat. Wenn trotzdem Bez.-Rabbiner Greilsheimer für Gemeinde und Bezirk, Lehrer Kaufmann namens der/ badifchen Lehrer in Kürze das Wort nahmen, so wollten sie-deM-Schmerz um den Verklärten wenigstens diebitterste. Schärfe nehmen. > .: : Als der Grabhügel sich schloß, um den-, neben - dem Bürgermeister, der ganze Gemeinderat sich versammelt hatte mag manchem Nachdenklichen in der Gemeinde die bange Frage-das Herz erschüttert haben: Von woher wird.uns nun Hilfe.werden? . ^2,"2220. Limburg (Lahn), 26. März. Am 1. April begeht Herr Lehrer I s a a k die Feier feines 2 5 j ä h r i g-e n Amt sj ub i l au m s. Emden, 18. März. Rach kurzer Krankheit ist am 15. Adar I der Ehrenvorsitzende unserer Gemeinde, Philipp Meyer, im Mter von 83 Jahren verschieden. Fast 35 Jahve hat derDahingegang-ene den Posten des Synagogenoorstehers bekleidet. Was er in dieser Zeit-für unsere alte Kehilloh geleistet, mit welcher Umsicht und Gewissenhaftigkeit er sein Amt verwaltet hat, wird ihm unvergessen bleiben. Als der Verstorbene vor 2 Jahren infolge feines vorgerückten Alters sein Amt niederlegte, konnte die Gemeinde seinem Wirken kein besseres Denkmal setzen, als ihn zum Ehrenvorsitzenden zu ernennen und ihm gleichzeitig einen Ehrenplatz iM- Gotteshause zu errichten. Ein jeder hoffte, daß der rüstige und jugendfrische Senior uns noch lange -erhalten bleiben sollte, doch rrapn hatte i-es anders gewollt, der treue Hüter der Tradition, der Bewahrer des Altüberlieferten hat uns .verlassen -müssen. Die Trauer um den Verlust dieses hervorragenden Mannes kam in den verschiedenen Hespedim zum Ausdruck. In -einer besonders anberaumten Träuersitzung schilderte der Gemeindevorsteher, Bernhard Polak, die großen Vorzüge des Verstorbenen, wie er sich stets für die Gemeinde gemüht habe, wie -er oft mit eigenen Mitteln eingesprungen sei, -um in hingebungsvoller Treue der Pflicht und Aufgabe eines Vorstehers gerecht zu werden. Namens des Gemeinde-Ausschusses sprach Herr Katzenstein ehrende Worte des Gedenkens. Bei der rn.iv ergriff. nach den- Abschiedsworten des Vorstehers der Chewrah-Kadischah M. v. d. Berg zunächst der Nachfolger des Verstorbenen, Synagogenvorsteher Max v. d. Walde, das Wort, um der allgemeinen Trauer der Gemeinde Ausdruck zu verleihen, die in kurzer Zeit so manchen bewährten Führer verloren hätte. Im Namen des Waisenhauses sprach Simon de Beer für den Gemeinde-Ausschuß, Simon Jac. Pels, für die Loge, Lehrer Hirschberg und -für die Familie der Sohn des Verschiedenen, Moritz Meyer. B-ei der 0122,1. die am Mittwoch den 17. Adar 1 stattfand. entwickelte unser Lcmdrabbiner Dr. Blum ein Lebensbild des Verstorbenen, der ein wahrer 'n 12? -gewesen sei und in schlichter, vornehmer Art der Gemeinde in einer langen Reihe von Jahren als -leuchtendes Vorbild vorgestanden habe. Kein Opfer war ihm zu groß und kein Weg zu weit, wenn es dem Wöhle der Gemeinde galt. Anschließend rief Vorsteher L. Wolfs dem Dahingegangenen die letzten Abschiedsworte zu, ein Dank für den langjährigen, treuen Sachwalter der Gemeinde. Dannbrachte man die sterb-. liche Hülle des n"y zum o>y 71-2 vorbei an -der weit geöffneten und -erleuchteten Synagoge, der heiligen- Wirkungsstätte des Verblichenen, der Stätte, wohin er so oft geeilt und der seine Lebensaufgabe und sein Lebensinhalt gegolten hat. n~2S2n. Vermischtes. Berlin, 26. März. Di-e Pessachliste über Verwendbarkeit von Arzneimitteln! und Arzneiverordnungsvorschlägenfür Pessa ch ist in unveränderter vorjähriger Ausgabe bei der Lebensmittelkommission 'der Vereinigung traditi0nell-gesetzestreuer Rabbiner Deutschlands, Berlin, NW. 6^. Philippstraße 7—8 bei Munk gegen Einsendung von^Mk. 1.10 zu beziehen. Köln, 21. März. Die diesjährige Abschlußprüfung der Jawne fand-unter dem Vorsitz des Herrn Oberfchukrats Dr. I u n g b l u t h in An-wesenheit des Vorsitzenden des Kuratoriums, Herrn Rabbiner Dr. Rosen th-a-l, statt. Alle Schüler bestanden die Prüfung. Jerusalem, 16. Adar. Herr Ephraim Salm-an Bah a r a b hat das von ihm betriebene Hotel nebst Pension der Aufsicht des Oberrabbinats der afchkenasifcheni Gemeinde (Oberrabbiner Sonnenfeld) unterstellt. Der Inhaber des Hobels ist auch persönlich ein orthodoxer Jude, dem volles Vertrauen entgegen gebracht werden kann. Drucksehlerberichligung. In dem Artikel „Die ReuMtaktung der jüdischen Lehrerbildung" von I. Treu' muß der erste Satz lauten: „Der Direktor des jüdischen Lehrerseminars in Würzburg hat sich in einem Artikel über die Neugestaltung der jüdischen Lehrerbildungin Deuffchland verbreitet, der wohl (statt „nicht") von . den Interessen des Würzburger Seminars diktiert sein mag usw." Wegen der bürgerlichen Feiertage kommt die nächste» Nummer des „Israelit" erst am Freitag, den 5. April, zur. Ausgabe.

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