Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 70 (1929)
- Issue
- Heft 12 (21.3.1929)
- Date
- 1929-03-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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,21,WirzsMS --tzD e r I s r a eli t “37: ..Wif-Sni!’^.:- «TSfSfp jJSf^fJi«: "Saft tartTWr.i-JW •>( ryty;^ ■//-;” i®mi*ii4itesr’ ’ L-rtzp^s-r;^ WEN, . 10, März. Dnem -yMtewpfnndenen PMirfnrs -ent^WntyWnend, chm:ye?'.in O-r?'WWr Dstk-Äonie M- D^Ej äüm der. Petfon des' RaöVin-ers Jizchvl H.o r 0 - w i tz /aüs Lüsseldürpangestellt.- Die Wahl 'erfolgte durch die MMeder des ostjüdijchen Betsaales m,Mr> tzxoßen' SyMMLtze,. sowie.des Lethauses in der .. Grxlhenstrahe .eiMMsttLg??.?^EM^MEtz'-?p>Wde,. die .Aufsicht Wer M'HäMrÄWesierk'Wd HÜo reWäsen -AyOHg«nhDen übeMa'gen.'' /' ";'J.'-" "■■'■'•'-■' ■ """ ”• ■ ''.' fiiel, 14. März. Im Jntevesse jüdischer Studenten, Ae ein oder mehrere Semester / in Kiel zu verbringen beab* sichtigen, sei darauf hingewiefen^ daß., der auf Veranlassung des Hamburger „Berums zur Förderung ritueller Speisehäuser" E. B. hier errichte:« Mittags- und Abendtijch bei Frau Ehrmann . (Waifenhofftr. 7) gute koschere Verpflegung 'ermögAcht.zu mäßigen Preisen, die für - Studierende noch MonWs .reduziert werden fön* wen. Kiel bietet aud} Gelegenheit zum.Lersi-im'Z«W/'zu'HobMscher Konversation, Vorträgen über jüdische Themen usw.) einen günstigen Boden für jüdische, speziell auch gesetzesireue Studierende. Ungwar, 18. März. Herr. Oberrahbiner Jekutiel Jehuda Grün wa l d aus Uygwar .bittet pm Ae.Bekanntgabe, haß' Herr.MlMon?Wkohen.. asts H u st -bchufiragt sei,, für''da's^chedeufen^.Werk^^ Abonnenten zu werben' uE" ÄMer,'Mzusachni^ln. Herr. /Oherrcchbiner GrllnwNltz' VittÄ? deÄ/SeMÜtzten" int; ds'tz^rst,/MkWn,.Pe,» mühen überall zu unterstützen. ^Berlin, 18..März. .Im vergangenen Monat weihte die Gemeinde. Peth';i0ni,den lang -ersehnten,Almenwr ein? Durch das friedliche 'Zusammenwirken, der Einzelkräfte, die. z-lMewußte/ Verwaltung und: die unermüdliche, planmäßige, TMigkeit unseres Rabbiners/,hat.sich die Ge-» mein.de neueFre-unde/ undGönner erworben und man zollt ihr jetzt ' die verdiente Anerkennung .und'. Wertschätzung. Herr -RMtzln-er, Dr.P a n da u führte in seiner Predigtzur GHrsMuNg ungefähr folgendes aus: Dieser Sabbat ...bildet einen Markstein '/. in der Geschichte der Gemeinde „Veth-Zion", denn mitten im Schmerz, des, .Lebens und den Sorgen des Alltags stellten sich die,. Mitglieder in den Dienst der Tradition des Judentums und errichteten denAltar/der.Versöhnung mit Gott und den Menschen. Vor allem war der Vorstand bemüht,: die , Mth.-Ziongemeinde zu Kner Stätte der flammenden und? hingebungsvollen. Begeisterung für.die heiligsten Güter-As Juden-tums zu machen. Darum vergessen wir an unserem Freuden-tage des .Winters L-oid und Sorgen und wenden, sich unsere Herzen hoffnungsfreudig in die Zukunft. Sprewkaal.?Mfenev?Vi4ef. ' ' (Wegen Raummangels.vorfpätet.) : Gin Vorkommnis der letzten Zeit,, das tief einschnei' idepd Md^ .verletzend,. das. Gemüt jedes. MifMühlenden WenMen -hat uns, öbwoU -wir .nur .besthebt stnd,?jüdische. Geistigkeit innnsevem. Kreise zu stiy-hsn üpd.xWs. ppiMpiell ^piit Aprgängen^ dep: Außenwelt ,nicht.ästseilMdHetzen, gewogen.—., jch, es,: uns; zur WMt^gemäHt — ' nicht stjltz, zu,.Wv»chgMsondern die jMsM'-Üef^enWWrit'M^MnÄstejn.' / Vor /längerer Zeit Hat/Är Zufall.einem unserer Mt* glitzder;,'eine: Broschüre des;s£rm. ft'*ö I?n?iaa-^5sn* in. die Hände gespielt. Obwohl, wir.nun von den vÄiMsm- -HpgWihen des Wsva-chi keine besonders hohe Meinung'hatten',-wurde uns im. Augenblick klar, es hier miteinem, von ' bibe-lkritifchem Beist durchseuchten; Mgchwerk.-schlimmster Worte. zu. tun-zu; haben. - Wir; haben. - uns . M Lause. der Zeiten an Vieles, gewöhnen mrisien, . doch wefm eine ^.Mlnisation, die.sich nicht nur , als religiöse gebärdet, sondern auch'/noch -das Primat -der Führerschaft gesetzesbreuer Juden in Anspruch nehmen, das Pecht zu haben .veMeint, es.dennoch nicht scheut, in ihren Druckschriften öffentlich,,thoraleugnerische Dinge unter.fälschlicher Pexufung auf.unsere Großen zu verbreiten, dann ist dies doch ÄN.n-llzustarkes Stück. Wir halten es für überflüssig, zu „beweisen", daß, wenn jemand er.klärt,. has, fünfte Buch Mof-is fei mit Stellen -durchsetzt, die nicht von Moses herrühren, dies r-nn» mim??!:«', ist, „dessen sich alle Thora- und Gottesleugner nicht,zu schämen,. brauchten. DieHatsache, daß-Misrachi in hen ÄHH-/^..WeAs^-epem.j3hlMchÄ!t noch-immer nicht den Ehürakher^- emgLgorünM'-: - ' der fe-inem, wahren Wesen entsprechen/ würde, notgt uns, ihm endlich die Maske, vom-Aytlitz zu.reißen > und yffenMch.gegen diese unerhörte Provokation Stellungzu-.nehmen. /Vor. uys//Dgt^em- Pries, ^unseres greisen Führers,,in PülSstina,' ' Chcüm' Wöryven-fel!d' "'bv, in dem er uns.bestätigt',' daß obengenannte -Broschüre ohne Zweifel oom . Misrachi, gedruckt und verbve-ite-t w-UDde. Wir lassen diesen Bpsef,in seinem. genauen Wovtlaul hier folgen-: ' .!>,"y thmv p"ns?s V."S1N naw V2V Vinh 'v V1' rra ,p'2kirtlN 25Vvh v"21 N2N31 Vlhtp -i<"N h,rryv -ri^rr 7i?zpr .v"NVinrr ’iw nw. n -dt»» nwnn oanp» Hs nawna iwsx "NV ,n»a nv ns -'»npn ,'a ovninh naan» baa vna» »an .2 rm n»xva s,»2n»n» 'h.v'r'm >h Homburg», 10. Mörz. Der Verein zur FörderWg .ritueller ' Speisthäuser'' e. "V. in Hamburg beabsichtig-t, «ine Mensa academica für jüdische Studenten in Heidelberg zu errichten. Studenten, die im kommenden Semester in Heidelberg studieren wollen und an' .der zu errichtenden Mensa Interesse haben, werden gebeten, sich bei der Geschäftsstelle des obengenannten Vereins zur Förderung ritueller Spsisehäuser, Hamburg 1, Dornbusch 4, zu melden. - " ' " ' Karlsruhe, 18. März. Am Sonntag den 17. ds. Mts. hatte der Chinuch Neorim seine Mitglieder und Gönner zu -einer wohlgelungenen Purim-Feier in das Künstlerhaus einaeladen. Das bewährte Vorstandsmitglied, Herr Ludwig Pfeuffer, hatte ein ganz" besonders anziehen-des Programm zusammengestellt, was der überaus groß« Andrang bewies. Gin gutes Jugendorchester erfreute die Besucher durch lustige Musik und löstensich alsdann in bunter Folge humoristische Tanzgruppen von Bachurim mit Gesängen und Parodien' ab. Hervorzuheben ist «in Reigen der Kleinen. Als Ansager wirkte Herr Herm. Brand vom Landestheater in b-ekannt bewährter Weise und studierte derselbe auch den Jungen- -ein von ihm selbst verfaßtes, neuzeitliches Purim-Theaterstück ein, das von vornherein einen Hauptanziehungspunkt bildete. Die Bejucher belohnten die Mitwirkenden daher auch, mit nicht endenwollendem Beifall und wurden die Gäste zum Schluss« noch durch die Gewinne einer reichhaltigen- Tombola erfreut. Würzburg, 17. März. Vakanzlists der Vereinigung der Sabbatfreunde Würzburg. Nr. 183 1 Lehrling für Bankgeschäft Mainz. Nr. 184 1 Lehrling für Bankgeschäft Halberstadt. Nr. 185 1 junger Mann für Wöingeschäft Kitzingen. Nr. 186 1 Lehrling für Trikotagen -engros, Würzburg. Nr. 187 1 Reisender für Textilwaren en detail, MarktbrÄt. Nr. 188 1 Lehrling für Textilwaren en detail- Marktbreit .N. 189 2 Weinreisende nach Würzburg. Nr. 190 1 Lehrling für Posamenterie en gros, Würzburg. Nr. 191 1 LehrNng für Ku-rz-Wöllwaren en gros, Regensburg. Nr. 192 1 Lehrling für Eifenhandlüng (Kost und Logis im Haufe), Bad Brückenau. Nr. 193 1 'Reisender für Zigarren en gros (bränchekundig)- Würzburg. Wöldun-gen anr Herrn- - Friedrich Pfeuffer, Würz* bürg, Domerfchulstraße 13. Bad Ems, 18. März. Das „Sanatorium Gmfer H ei lq uess-e^,, ein' H«im mit. ritueller Verpflegung für mG-öerbe'm-itstlle'^jMfche PastM-ey 'WgkGKr?Ww>. MnspveL' Wr-'Mrh- MW, MM wieder: eroffn-st. Mög- ^^M'rf,r^HzÄstge' MmWunDen.'/WÜWl! änden, Borfitzeyden^Sami-RÄ /Dr. - Re pa h.? W) Ws, geMie-t werüerr. mx^-lna Maivv-wyw o'-mn nn.*jpm ch^aa *»n*>T»nV snna ax»n m na»» m ]?s D3»ki irrrr' na'sai naw naw pso ps ma *im nn '■»mT»a ^»snam fiVnno^iya inoiamr bn» 'ir nmaon bv paan *|isnan bsr »t a’aiai axna iarra ök dVik ann«» npim naa ny 'pp’soa iarr prr ma’a »iai ^»ir ainai» m uaara 5»*r» aanaai -avp 'invaa ona pmnan nwsi -i»V 'awim n psaa ’tt^» oa ’aana *]aya n^sn Dnaia paa?a aaaa by nawn mna rr^v'^D vva'a •»v-tti» oaaa 'azk'anv ntn man 'Naarraa Dpnmnon^ naaai achv nt ^ni D’ana fax^i nxT»i mia mann*? -Dam» rrna n ma» aV a^n!? aan'a n fern aihvia nanan nn^aya rr^aa ayi^’a airrn^i D'aa •nanp njrw»^ n^ffaasraaicr D"n *]or D’taa^sn a*?npV n^asi an •»"aaia d^vt» p^nya Ueberfetzun-g. Ch. I. Sonn-enfeld Ob. Rabbiner d. afchk. Gem-einde Jerusalem Ihr wertes Schreibenvom dv* beantwortend, beehre ich mich Ihnen mitzutelken-, daß ich hier nach Möglichkeit Informationen eingeho-lt habe. Ich habe erfahren, daß der Vortragende selbst, Herr Dr. Chacham,, mit Entschiedenheit Ae Worte dementiert, die in! seinem Namen in diesen- Druckschriften veröffentlicht werden. Doch ändert dies nichts an der Lage, hinsichtlich des Misrachi im allgemeinen, denn ohne allen Zweifel sind Liefe A-eutzerungen voll Mnus und Kefirqh, aus ihm hervorgegangen und vom Hechaluz und Hapoel hamisrachr verbreitet worden. Dies , rückt das wahre Antlitz dieser Organisation ins rechte Licht, wie weit sie von „Torath Israel" entfernt ist: Wenn wirjedoch in/ unseren Zeiten gegen alles Minus protestieren wollten, dann würden unsere Kräfte nicht ausreichen. Heil dem, der sich von jenen weit, weit entfernt hält und sich den wahrhaft Gottesfurch-, Z tigen anschlieht. In diesem Ginne habe ich auch an - mehren. FreMd, Ehxw. Rabh-. Fürst, wegen dieser - LltMlegellW geMlebest. Mit den herzlichsten Wünschen: an Eure Organisa-tion usw. (Stampiglie) (Unterschrift) - Nr. 12. Seife 7 Es ist begreiflich, daß Aese Angelegenhei-t -in Kreisen des Misrachi die pem lichste- >,Verlegenheit ausgelöst hat, . um . so mehr, als sie geeiMet -ist,-? dem Misrachi seine thoratreue Rolle mit einem Schlage unmöglich zu machen. Man war anfangs geneigt, zu vermuten, Misrachi werde mit flammender Entrüstung Ae Zumutung von sich weisen,, jemals auch nur im -entserntesten thoraleugnerifche Druckwerke zu produzieren und zu verbreiten, doch im Laufe der Zeit (es waren schon'Monate vergangen) gewannen wir die Erkenntnis, hier auf einen empfindlichen Punkt, getroff-en zu haben, den Ae Misrachi am liebsten mit To-ts-chweigenübergangen hätte. Die, auf eine öffentliche Erklärung begierige Menge, konnte aber auf die, Dauer.,Mrt--dKestn» Mitteh-niä^ -defrLeHkgt -werdm und so entschloß sich denn der damals in Wien anwesende Herr! M. -Berlin iguf- - eiyer ' Versammlung, - zu -der noch weniger ^befriedigenden .Untw-ort,^^ Ae nach einigen Phrasen/und RedewendungM,,> wie -die Katze uni dm heißen Brei, den^Dätbeständ n>icht abzuleugnen> -verm o-chte.- Rabbm-er'Josef -Baumgarben geißelte in einer slammepden Rede -Deses- '-yffen-klmAgemo --ipw«»di«-' jüAfche Oefsentsichkeit..konnte , das -Gehörte kaum fassen-, fand aber eine BestWgM-g- — in dem Schweigen -des Misrachi. Endlich, nach Monaten, finden wir im „Hataur" drei „Berichtigungen". Ein Herr Lipfchitz.schreibt: Der Autor Dn Chacham hat in seiner Arbeit vollkommen-einwandfreie Mische Autoren wie -s"2vi usw. benützt, alles Andere geht ihn - nichts- .an. >Herr Dr. Chacham: Ich habe Werhaupt nichts geschrieben,- ich, weiß «von, nichts. -Die Leitung des >'nir»n '>»t''iVn n'i2:,Alles Lüge, Unwahrheit, .den. Originaltext könnt ihr bei uns sehen> dort stehen lasiter brave Sachen. Der „Israelit" vom 21. Febr. (Nr. 8) druckt diese ,-Berichtigungen" getreulich ab und läßt sich zum Ueberfluß von einem Herrn Saly Geis aus Del-Awiw mitteilen, daß die Rede Rabbiner Baumgartens auf einer „unrichtigen Information" -beruhe, die ganze Angelegenheit auf ein „Mißverständnis" zurückzuführenfei,, Ae Broschüre von einem - un-berechtigten Vortrags-Teilnehmer o.erfgßt. und..verf-endet wurde, der die Ausführungen Dr. Chachams „gründlich mißversta-nden hat". /Wir erlauben uns,-nun folgendes zu bemerken: Wenn Herr'Dr., Chacham -so eifrig bemüht ist, seine Autorschaft -abzuwälzen, dann ist er doch sicherlich von Äerw unjüdischen, thoraleugne rischen- -Geist des Werkes überzeugt, er steht also -im Gegensatz zu der Erklärung desi"-^ nw-o ’n-nan, welcheja zugibt, daß von ihr eine Broschüre ausg-eg-angen ist, di-e allerdings nur Zitate aus '?"ii verwendet. Es bli-ebe also nur erklären, ob Ae sich in unserem Besitz -befindliche Broschüre, mit der von 0 NI ma^vn, herausgeMebenen identisch ist. Wir erklärennun und sind b-egierig zum Bewsis dieser unserer. Erklärung ausgefordert zu werden, daß Ae in unseren Händenbefindliche., thoraleugnerische., mit /tio-ii-ve« m-n durchsetzte Broschüre dieselbe ist, die von dem- Misrachi -in Palästina gedruckt und verbre-vtet -wurde. Wir sind in der Lage, unsere Behauptung zu beweisen und sind durchaus nicht so tolerant wie der „Israelit" in Nr 8, Herrn Saly Geis seine -Mitteilungenzu glauben, -diese Angelegenheit, die e-in so rechtes Licht auf Ae jüAschen geistigen- Inhalte des Misrachi wirft, vertuschen zu helfen. Es -ist erstaunlich,, neben soviel Verm-essenheit auch noch A-e Na-ivi-tät zu finden, mit der Misrachi glaubt, eine unbequ-eme Angevegenheit, Ae man nachher als Lapsus empfindet, durch eine Augenauswischerei ungeschehen machen zu können, indem sie sagtmiansia r>»bn m-n- Die Geste des unschuldigen Kindes ist etwas zu spät gemacht worden, man darf mit einer -erstaunten, unschuldsvollen Geste nicht solange warten, -wenn sie überzeugend wirken soll. Es wäre nicht ü-bel, wenn jede Organifa-tion Ae sie aufs schwerste kompromittierenden Dinge,, Ae in ihrem Namen in Ae Welt hl-nausgehen, ungeschehen machen könnte, indem sie einen Herrn Saly Geis mit der Erklärung beauftragt, ein unverantwortliches Element habe Firmenaufschrift, Unterchrist und Apparat benützt, aber sie habe mit der ganzen Sache nicht das Mindeste zu tun. Wir führen die ganze Angelegenheit der OesfenMchkeit vor Augen, weil wir von dem tiefen Bewußtsein durchdrungen sind, daß in diesen schweren Zeiten geistiger Krise, ein ganz besonderes Erstarken des echtjüdischen Gedankens vonnöten ist und daß Organisationen die unter dem Mäntelchen der Thoratreue einen angefaulten und zersetzenden Körper -bergen, in ihrem wahren Wesen kenntlich gemacht werden müssen. Wir sind bereit, für unsere Behauptungen einzustehen und bemerken nur nebenbei, daß A-e Berufungen auf auf Ae sich der Autor stützt, gänzlich -aus der Luft gegriffen sind. Auch die Hinweise auf sind nur in der Phan-tafie des Schreibers vorhanden, gerade Ramban ist es, der in niinn by naipn betont: n^-o minn ^22? pso’ta 11121 na« nr ^2« -N112M ’sa nzmb maxi Vxier ^2 iy N'v«i2a ' Was die andern, nicht wiederzugebenden A-eußerungen wegen V"NV1 rbn? betrifft, wollen Wir darü'ber kein weiteres Wort verlieren. Zu den etwas verspäteten Leugnungsversuchen des Herrn Saly Geis, bemerken wir, daß Rabbi Chaim Sonn-enfsld, wenner erklärt, dieses Druckwerk fei ohne Zweifel vom Misrachi gedruckt und verbreitet worden, bei uns zumindest soviel Au-toritä-t und Glau- -ben verdient wie Herr Saly Geis. Wir sind begierig, zum Beweis unserer Behauptungen aufgesordert zu werden und erteilen das Wort dem Misrachi. Agu.das Jisroel-Jugendgruppe Wien. Siegmund <Stetn Siegmund Forst Vize-Präf. Schriftfühyer