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Der Israelit · 1929-03-07 · Heft 10 (7.3.1929) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
70 (1929)
Issue
Heft 10 (7.3.1929)
Date
1929-03-07
Page
– (sequence 16)
Language
German
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6citt 2, Nr. 5 fit« D k - i r o t! Blätter 7. März 1929 Hilfe können wir gebrauchen. Alle andern müssen mit — vollen Händen abziehen. Ihr laßt mich doch nicht im Stiche, Brüder? Ich habe Herrn Weinberg meine Hilfe zugesagt, und Ihr wollt doch nicht daran schuld sein, daß eine Deutsche wortbrüchig wird? Wie würde das ausfehen, hier im Lande, wo man auf unser Wort Berge baut? Ich bin gewiß: Ihr rettet Deutschlands Ehre — durch Liberias Rettung! Viele Grüße auch von den entzückenden Kindern, die das Wort „Frankfurt!", das für sie „Schlaraffenland" bedeutet, so gläubig-sehnsüchtig auszusprechen verstehen. Diese unschuldigen Kinder wissen seit 5 Wochen, daß ihre Schule n i ch geschlossen wird. Sie wissen, daß Frl. Nachmann versprochen hat, zu helfen. Und sie wissen ferner, daß man im Schlaraffenlande nur auf einen Knopf drückt, und dann regnet es Gold. Wollt Ihr etwa sie enttäuschen, die lieben! Kleinen? Das könnt Ihr ja gar nicht, liebe Schlaraffen! Ganz im Gegenteil: fest und immer fester drückt Ihr auf den Goldknopf, fest und immer fester prägt Ihr Euch ein in die goldreinen Herzen unsrer Liberianer Kinder. 150 gläubige Kinderherzen danken es Euch ein Leben lang! Aeutzerungen führender Persönlichkeiten über das Schulwerk der Agudas Iisroel in Erez Iisroel. V. Rabbi' Jacob Meir - Jerusalem Oberrabbiner der sephardischen Gemeinden in Erez Iisroel. tx» aptf’ pxa D’imn wxi jvwmn mmn x'wii npix ’snn »triam '22 tnam 'D’anw umx Vx pmx ■»aaim ■»anix' nom!ü'2»X2 trnx ’ro Tiny o’aunni D’am nwpaa oa’Vx nais ’22n mux miinon W miinrt *]iarrn •tzmpr? pxa p"nx M2DiQi D^nnTa n^x min TiaVnn ma ^>xiV' nm .Q^aana. mx-i^ni minn1? m ’axaa oaa ^x*? a*np .irnir>5i 'ib D’aaxa D’aa O’Vnaai xao Dinai DDian nx pna trxxia vnip ■>ib'> mxa warn ■»xti D’aan •>vabn bv TnsMVT Mb n'N'vavi ■’irrnn •ps.n mpa nfrinnft dw*? rrr im n asaa nnv nxxaa hbxn mm r\abnn ’na nbn:n n^xn rrnnn *ixa» hy nsma naaöi ixa -iiani nvp p^nx1? ]mxn ‘jtu nx “ixn1? n^sx 'X -rn •nao*» N"aivn bv nrps *?am ap^' bv iVip Voarr rn öx •nxa Mb D’awn mm1? n^ax: arnp' v'ia -urx fma ^xa aa'hv nmnn man' msan xm .'nna ■’iYtai "n ’iaa nanx *pat?i pan •d^vt nmi pxn nanaa amnn naiai m’nsra löinnn by v"ü T’xa apyv^axn px5? p^xm bansr» px"^ a^ann VX1 VI. Zwar ist nicht Zijaun der Tauroh Geburtsstätte, nicht Jerufcholajim ihr? Mutterstadt. Und dennoch die tiefernste Mahnung, die beseligende Verheißung: •m’wn-a n nan mm X2n |r>xa m Seitdem es ein Zijaun gibt, ward es der Tauroh gegeben als neue Heimat. Jerufcholajim ist ewig jungfräulicher Born, wenn — j a, wenn Israel nah und fern ihn schützt, daß er nicht versiege, daß er nie verschüttet werde. Rabbiner Dr. Esra Munk -Berlin. VII Das Schulwerk der Palästina-Zentrale der Agudas Iisroel ist, ganz abgesehen von der Frage des wirtschaftlichen Aufbaus von Erez Iisroel und damit abgesehen von jeder jüdisch-politischen Einstellung eine Angelegenheit von allererster Bedeutung für die Orthodoxie der gesamten Welt. Nachdem sich in Erez Iisroel ein wirtschaftlicher Aufbau unter zionistischer Leitung vollzieht, in einem Ausmaße, wie man es früher nicht für möglich gehalten hat, auch ein starkes, orthodoxes Element erhalten bleibt. Nur durch orthodox geführte Schulen kann dies verwirklicht werden. Die einzigen Schulen, die hierfür eine Gewähr bieten, sind die Schulen der Palästina-Zentrale der Agudas Iisroel. Es wäre eine Vernachlässigung heiligster Pflicht, wenn nicht die Orthodoxie der ganzen Welt die hierfür geforderten und in bescheidenstem Rahmen gehaltenen Mittel auf- Schlachmonaus-Ablösung zu Purim 5689 Frankfurt a. M,, im Adar 5689 Im Aufträge von Herrn Frau wird auf den Namen von Herrn Frau eine Woche / zwei Wochen / ein Monat ein Kind in Erez Jisroel unterrichtet, gespeist und gekleidet. Mit herzlichem Purimgruß! Palästina-Centrale der Agudas Jisroel. (Unzutreffendes ist zu streichen.) Auf Grund des in der vorigen Nummer der „Blätter" erschienenen Artikels von Studienrätin Karoline Nachmann wurde von verschiedenen Seiten angeregt, im Rahmen der Adar-Aktion die Sendung von Schlachmonaus zu Gunsten der Schulkinder in Erez Jisroel zu propagieren. Selbstverständlich ist es zunächst religiöse Pflicht, Schlachmonaus zu versenden, wie es den religiösen Vorschriften entspricht. Darüber hinaus aber ist es schöne jüdische Gepflogenheit, seinen weiteren Bekanntenkreis am Purim zu erfreuen. Welche Freude wäre aber nützlicher und nachhaltiger, als jemandem das Bewußtsein zu verschaffen, daß auf säinen Namen ein Kind in Erez Jisroel materiell und ideell verpflegt wird. Die Kosten hierfür betragen für eine Woche Mk. 3.—, für zwei Wochen Mk. 5.—, für einen Monat Mk. 10.—. Nach obenstehendem Muster wird von der Palästina-Centrale an alle ihr bis zum Montag, den 25. März (13. Adar II) aufgegebenen Adressen eine Mitteilung so eingesandtf daß sie am Purim in die Hände der Adressaten gelangt. Auch können Karten direkt von uns bezogen werden. Wir ersuchen, von dieser Einrichtung recht viel Gebrauch zu machen. Palästina-Cenirale der Agudas Jisroel Frankfurt a. M., Schwanenstraße 12;; besteht für die orthodoxe Jugend im heiligen Lande die ganz außerordentliche Gefahr, aus rein wirtschaftlichen Gründen unter zionistischem Einfluß in das zionistische Fahrwasser zu kommen und damit den orthodoxen religiösen Anschauungen vollkommen entfremdet zu werden. Jeder, der die Verhältnisse in Erez Jisroel kennt, weiß, daß damit nicht nur eine Gefahr gekennzeichnet wird, sondern daß in ganz großem Umfang diese Entwicklung leider Tatsache geworden ist. Nur durch im orthodoxen Sinne geführte Schulen kann die Jugend in ihren religiösen Anstauungen so gestählt werden, daß sie diesen Gefahren gewachsen ist, nur durch solche Schulen kann Erez Jisroel ein in religiöser Hinsicht seiner würdiges Geschlecht erhalten werden. Auf der anderen Seite aber muß es für die Orthoooxie der ganzen Welt eine lebenswichtige, heilige Aufgabe sein, daß, gerade wenn-ein wirtbringen würde. Es wäre tatsächlich ein Armutszeugnis für die Orthodoxie, wenn dieses Ziel nicht verwirklicht werden könnte. Dr. Emil Hirsch -Berlin. Plenarsitzung der Keren Harhyrn-Zentrale Ln Men. - 160 Befft 3atoft'$ifyuien mit 20000 Schülerinnen. - Ein Referat des Ezortkonrer Rehbe. Die Keren Hathora-Zentrale Wien trat am 24. Februar d. I. zu einer Sitzung zusammen, an welcher teilnahmen die Herren: Rabb. Dr. P. Kohn, Rabbi Ber Friedmann-Wien-Czernowitz, Wolf Pappenheim, Dr. L. Deutschländer, Prost Dr. M. Eisler, A. Spira, Krakow. Zur Vorlage gelangte zunächst der Finanzschaftlicher Aufbau in Erez Jisroel sich vollzieht, Bericht für das Jahr 1928, welcher ^mit Dollar' Aebesweije Deine Stmifcfi Ofiaudefcfi-Spende auf das EoUckeckkonlo der Talaftina-Aenlrafe dev JlQu4as~3isvotf Hr. 33900 Frankfurt a. 1R. Hfl 25^71165^899^9950^074606804488^3^6560520987^98857291^8311446985 ^86583032774715199^8857028^^888890957^874^138662^6^3558752^^956

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