Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 37 (13.9.1928)
- Date
- 1928-09-13
- Page
- – (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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13. September 1928 jüdische Dinge und sein energisches Auftreten den verschiedenartigsten Feinden der Juden gegenüber. Nichtjuden, die Informierung suchen, werden aus den kulturhistorischen Erzählungen des dritten Kapitels viel lernen können. Für die Juden wird es von hohem Interesse sein, durch Lamparters Schrift zu sehen, wie im Kopfe eines humanen und gerechten Geistlichen sich das Judentum malt. Aus diesen Gründen hat sich wohl auch der Verlag L. Sänger in Frankfurt a. M. an der Verbreitung dieser apoligischen Schrift-beteiligt. Es wäre sehr zu empfehlen, die schone kulturgeschichtliche Darstellung des dritten Kapitels aus dem Werk herauszuheben und als Sonderausgabe erscheinen zu lassen. Auch solche, die sich an apologetisches Aufsätzen längst satt gelesen haben, werden den in dieser kurzen kulturgeschichtlich spannend aneinander gereihten Begebenheiten Aufmerksamkeit und Teilnahme nicht versagen können. Die grundlegende Anschauung des Verfassers gibt er in wenigen Worten des Schlusses seines Buches wieder: „Wer aus der Geschichte das Wesen des Judentums zu denken vermag, vor dessen Geist steht es als eine kultur- und religionsgeschichtliche Erscheinung, die mit- Ehrfurcht erfüllt." I. M. B. Von anderer geschätzter Seite wird uns über das Buch geschrieben: Gegenüber der Flut antisemitischer Schriften, die alljährlich den deutschen Büchermarkt überschwemmen, bildet dieses Buch eine außerordentlich erfreuliche Erscheinung. Ein evangelischer Pfarrer unternimmt es, den Lügen und Entstellungen der antisemitischen Schriftsteller entgegenzutreten: er will zeigen, was das Judentum im Laufe von drei Jahrtausenden der Menschheit an kulturellen und religiösen Werten übermittelt hat, und er will es zeigen an der Hand von Tatsachen, denn die „Wahrheit ist der größte Feind des Antisemitismus". Der Mut, mit dem der Verfasser für Wahrheit und Gerechtigkeit eintritt, sichert ihm nicht nur die Dankbarkeit der Juden, sondern auch die Anerkennung aller anständigen und objektiv denkenden Deutschen. Nach drei Richtungen werden die Angriffe der Antisemiten bekämpft: die Behauptungen von der angeblichen Minderwertigkeit der jüdischen Rasse, von dem schädlichen Einfluß des Judentums auf die Menschheitskultur und non der Minderwertigkeit der jüdischen Religion werden in sachlicher Form gründlich zurückgewiesen. Die größenwahnsinnigen Ideen der Rassenfanatiker (Chamberlain, Hauser, Günther) werden wissenschaftlich beleuchtet, und es wird gezeigt, daß Rasse lediglich die Eigenart bedeutet, welcher ein Stamm unter dem Einfluß der geographischen Verhältnisse, vor allem des Klimas seines Wohnsitzes und der erzieherischen Macht seiner Geschichte angenommen hat. (S. 19.) Lamparter geht dann aus die Entstehung des Judentums ein, wobei er freilich die Hypothesen von Wellhausen und Ed. Mayer zur Grundlage seiner Betrachtungen macht. Aber er betont, daß die Behauptung, die Juden seien von Anfang an ein Handelsvolk gewesen einer näheren Prüfung nicht standhält, daß man vielmehr sowohl aus dem Alten Testament wie aus der talmudischen Literatur von den Juden den Eindruck eines arbeitsamen, den praktischen Ausgaben des Lebens zugekehrten Volkes erhält. Die Bevorzugung des Handels und der Geldleihe hat ihre Ursache in geschichtlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen. Dabej werden auch die Sombartschen Hirngespinste von dem Kapitalismus der Juden, der in der Rasse und Religion seine Wurzel habe, -gebührend zurückgewiesen. Die Widerstandskraft der Juden gegenüber all den furchtbaren Verfolgungen, die ihre Quelle in religiöser Unduldsamkeit hatten, wird in richtiger Erkenntnis auf die Macht der religiösen Idee zurückgeführt. Nach einem Ueberblick über die Geschichte der Juden im Mittelalter wird festgestellt, daß die Juden ihre Befreiung nicht dem christlichen Staat und der Kirche, sondern der Aufklärung und Revolution verdanken. Die Inanspruchnahme der großen deutschen Dichter und Denker seitens der Antisemiten wird als Irreführung gekennzeichnet. Lamparter hat auch die Offenheit und" den Mut einzugestehen, daß Deutschland das klassische Land des Antisemitismus ist (S. 208), und daß der Ruf und die Ehre der deutschen Wissenschaft den Kampf dagegen zur Pflicht machen. Die Betrachtungen Lamparters über die jüdische Religion sind natürlich von seinen bibelkritischen Gewährsmännern beeinflußt, aber immerhin wird auch der Gesetzesreligion innerliche Frömmigkeit zugestanden, und es wird auch zugegeben, daß das Judentum feine Rolle ein Zeuge und Wächter des reinen Monotheismus zu sein, noch nicht ausgespielt hat. Bei der Betrachtung des Talmud können wir natürlich kein volles Verständnis erwarten; immerhin wird auch hier bemerkt, daß die wirklichen Sachverständigen unter den Christen (Reuchlin, Frank, Delitzsch, Strack) sich alle gegen die Beschimpfung dieses Religionsbuches gewandt haben, und daß die jüdische Gesetzesliteratur überhaupt vom Geiste reiner Sittlichkeit durchdrungen ist. Dem Buche ist die weiteste Verbreitung in christlichen Kreisen zu wünschen. Aber auch unsere Glaubensgenossen können uns seiner Lektüre in vielfacher Beziehung Belehrung schöpfen. Dr.J. U. Leipziger Metzgäste, die jüdischen Besucher der Leipziger Messen in den Jahren 1675 bis 1764. Von Dr. Max Freu de nt ha l. (Schriften der Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums 29.) Kauffmann, Frankfurt a. M. Br. 8,60, geb. 10 M. i Der B«rae(it Dr. Freudenthal fetzt in diesem Buche eine Arbeit fort, die er 1901 in der „Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums" begonnen hatte. Er veröffentlicht nun aus den im Dresdner Staatsarchiv ruhenden Leipziger Meßbüchern die jüdischen Gäste der Leipziger Messen in den oben benannten Jahren. Dieser nach Orten und Namen erfolgenden Veröffentlichung schickt der Herausgeber eine lesenswerte Einleitung voraus. Darin äußert er sich über die Bedeutung der Messe für den jüdischen Handel, spricht er von den Leibzollbeträgen, welche die Juden beim Betreten der Leipziger Tore zu entrichten hatten, liefert er zusammenfassendes, zahlenmäßiges Material, wie daß in den 89 Jahren, über die wir urkundliches Material haben, 81 937 Volljuden die drei Leipziger Messen besucht haben und daß diese an Leibzoll allein 719 661 Taler bezahlen mußten, und doch waren dies die geringeren Ausgaben, die Summe für Warenzölle u. ä. beliefen sich noch unendlich höher. Wir erfahren hier ferner, daß die deutschen Gemeinden am stärksten vertreten waren, ja, daß sie daraus Wert legten, einen der Ihrigen zur Messe in Leipzig zu sehen, aber auch die Juden des Auslands trafen hier zusammen, Zu den Kaufleuten, die die Messe besuchen, wird auch allerlei fahrendes Volk nach Leipzig gelockt, so auch jüdische Künstler, Musikanten, Handwerker, Köche und Köchinnen, ja auch Rabbiner und Lehrer, Studenten und jüdische Diener vornehmer Christen. — Geschichte und Kulturgeschichte und auch Erdkunde werden großen Nutzen aus dieser Beröfffentlichung ziehen, die Identifizierung der Ortsnamen ist ein besonders rühmliches Werk des Herausgebers. Aber mit besonderem Eifer wird sich heute natürlich die Familienforschung auf dieses Werk werfen und es als eine Fundgrube herrlichster Art' finden. Daher gebührt dem Verfasser und der „Gesellschaft", die ihrer Schriftenreihe ein vorzügliches Werk eingefügt hat, der Dank aller derer, die für das geschichtliche und das familiäre Leben unserer Ahnen Interesse haben. Wer jemals über die deutschen Familien des 17.—19. Jahrhunderts arbeiten will, wird an diesem Buche nicht achtlos Vorbeigehen können. ' Rabbiner A. Posne§, Mel. Der Philosoph TD. Solowieff und das Judentum. Von F. Goe tz. (Selbstverlag des Verfassers, Riga, Schulenstr. 36.) Wir verbinden — und das ist gar nicht einmal verwunderlich — mit Rußland den Begriff des wütenden Judenhasses und stellen uns die Bewohner dieses alten Riesenreiches als so voll des Judenhasses vor, daß auch nicht eine gerechte Stimme unter ihnen sich erheben könnte. Und doch, die Gerechtigkeit kann auf Erden wohl otf und lange niedergetreten werden, aber sie findet ihre Verteidiger auch in finsterster Umgebung. Eine so edle, wenn auch leider seltene Gestalt war der russische Denker Solowieff, der von 1853 bis 1900 lebte. Er war bemüht — nur um der Gerechtigkeit willen — sein russisches Volk von der Schmach des Antisemitismus zu befreien. Wie oft, mit welcher Liebe und mit welchen Mitteln er es versucht hat, sich der Juden anzunehmen, zeigt das vorliegende Büchlein. Der Verfasser nur konnte dieses Büchlein schreiben, weil ihn persönliche Freundschaft mit Solowieff verband und sein Briefwechsel mit ihm von der edlen Gesinnung des Philosophen Zeugnis ablegt. Die Auszüge aus Solowieffs Buch „Das Judentum — eine christliche Frage" — charakteriesieren die Wesensart dieses Mannes: seine Bemühungen des öffentlichen Protestes gegen den Antisemitismus, fein Zusammenarbeiten mit Tolstoi, seine Versuche, den Zaren zu überzeugen, sprechen für ihn und sein Wert. Wir lesen hier die große Wahrheit, daß der Judenhaß eine christliche Frage ist, „weil, wenn der Jude schlimmer geworden ist, als er einst war, so hat er seine Verschlimmerung nur den christlichen Völkern zu verdanken, die es so unchristlich behandelten und noch jetzt behandeln und weil Druck und Verfolgung den Bedrückten und Verfolgten, aber noch mehr den Bedrücker und Verfolger selbst demoralisieren." (S. 31/32.) So hat er sich auch bemüht, in seinem Buche alle Beschuldigungen gegen die Juden zu widerlegen und hat auf Seite 75 eine gute Charakteristik der Juden geliefert. Leider hat fein Glaube und seine Hoffnung, daß das russische Volk sich von seinen alten Anschauungen befreien würde, noch nicht erfüllt und das Schicksal, das die Juden so lange in Rußland erlebten, müssen sie leider noch in der Gegenwart in Rußland und zum Teil in Nachfolgestaaten erdulden. Daher muß man staunen, daß Goetz „mit dem Ausdruck der festen Hoffnung der besseren Zukunft des russischen Volkes" schließt. Die dankenswerte Veröffentlichung dieses Büchleins, das einst 1901 in einem dem Andenken an Solowieff gewidmeten Jahrbuch erschienen ist, wird dem Schreiber viele Freunde gewinnen. Rabbiner Dr. A. Posner, Kiel. nTmn V» naVtt? Vnx D Von S. L. Silberstein. Zu beziehen durch Dr. Samuel Feldmann in Oradea (Großwardein, Ealea Victoriei 42, Rumänien 160 Lei , oder ein Dollar). Dieses Büchlein, das aus dem Nachlaß des Verfassers, der bis zum Jahre 5669 in Großwardein 28 Jahre Dajati .mar und dort im Alter von 95 Jahren starb, herausgegeben wird, bringt Droschaus zu allen Sabbaten des Jahres, die von großer Belesenheit und guter Homiletischer Ader zeugen. Der Verfasser nimmt die geläufigen Midraschim zum Ausgangspunkt und knüpft an sie feine neuen und wertvollen Betrachtungen, hinter denen das lebendige Wort sicher nicht ohne Einfluß war. Nr. 37 Seite 27 Es ist besonders zu begrüßen, daß vor dem Werke eine kurze, liebevoll geschriebene Biographie des Verfassers steht und daß ihm das Testament folgt. Hier wünscht der Verfasser Wt, daß ihm ein Stein bald gestellt werde, sogar in den Schelauschim (er beruft sich dabei auf den Pele Jauez). Die Anschaffung des Buches ist sehr zu empfehlen. ‘wn» As» .jrnpVrmm pno ’öV mixon nrm iKiütrn in2n 5s»» Breslau, Schatzky 5688. Diese sehr tiefgründige Arbeit des Professor Gutmann, Dozenten am Breslauer Rabbinerseminar, beschäftigt sich mit der Zählung der Gebote, wie sie an verschiedenen Stellen unserer Ueberlieferung vorliegt. Die Durchforschung des bekannten Piut des Wochenfestes, die Betrachtung der Halachoth gedoloth und des Rambam, die gründliche Besprechung der so allgemein üblichen Zählung von 613 Mizwoth — hier weist der Verfasser nach, daß diese Zählung nicht auf R. Simlai als Urheber zurückgehen kann, denn sie ist schon in den halachischen Midraschim in der Agada und sonst allgemein anzutreffen und wird stets als bekannt vorausgesetzt — wird bei den Gelehrten auf viel.Anregung stoßen. Nützlich sind auch die Schlußkapitel über die Einteilung in 365 Ver- und 248 Gebote, diF bei uns gang und gäbe ist, und dennoch nicht sehr alten Ursprunges zu sein scheint und die Auseinandersetzung über die Beziehungen der 613 Mizwoth zu den zehn Geboten, wobei der Verfasser die Meinung ausspricht, daß die Anlehnung der 613 Mizwoth an die zehn Gebote in verstärktem Maße aus Polemik enstanden ist, man wollte eben die Ansicht feftlegen, daß alle Mizwoth schon vom Sinai stammen. Schon weil es recht wenig Literatur über diese Frage gibt, da außerdem die kleine 67 Seiten umfassende Schrift in gutem Hebräisch rabbinischer Stilisierung geschrieben ist, darf man ihr weiteste Verbreitung wünschen. P. Sittlichkeit in Ziffern? Kritik der Moral-Statistik. Von Robert Michels. Verlag Duncker u. Humblot, München und Leipzig. 1928. Für uns Juden ist es eine bekannte Tatsache, daß Zahlen weder in gutem noch im schlechten Sinne «in Maßstab sind. Das sucht auch der Verfasser an vielen Beispielen zu erweisen. Wählen wir eines heraus: In Italien hat ein Teil der von der Statistik als unehelich registrierten Kinder bis kurz von dem Kriege davon her» gerührt, daß die Eltern sich nicht staatlich, sondern bloß kirchlich trauen ließen. Der Gründe dafür gibt es unzählige und Michels führt viele an. Da liegt die Sache nicht viel anders als — leider muß man sagen — bei so vielen ostjüdischen Ehen, bei denen häufig aus Mangel an den notwendigen Dokumenten die standesamtliche Eheschließung unterbleibt und die Kinder nun plötzlich als unehelich gelten. Die Juden schneiden in diesem Buch der Wirklichkeit entsprechend nicht schlecht ab. Die unehelichen Geburten sind bei ihnen relativ immer noch gering, Mischehen mit Juden werden von rassenmäßigen Gesichtspunkten aus durch arische Menschen oft verworfen — ob oft genug? —, usw. In der Frage der Einwirkung der Religion urteilt' der Verfasser wohl zu leichtfertig. Das Buch ist nützlich und wird von Wirtschaftlern wie auch von Moralisten mit großem Nutzen studiert werden. Ganz vorzüglich in seiner offenen Tragik und Kritik ist das Kapitel über Krieg und Nachkriegszeit, das die schmachvollen Zustände ohen jede Beschönigung aufdeckt. Jahresbericht des Rabbinerfeminars zu Berlin für 1925, 1926 und 1927 mit der wissenschaftlichen Abhandlung von Dozent Dr. M. A.uerbach: Die Erzählung von den vier Gefangenen. Der Bericht, der durch reichen Bildschmuck ausgezeichnet ist, klärt in genügender Weife und in äußerst ansprechender Form über den Lehrbetrieb, die Vorlesungen, den Besuch der Anstalt, die Bibliothek und die finanzielle Lage des Seminars auf. Ihm sind die Rechnungsabschlüsse der drei Jahre beigegeben. Die wissenschaftliche Beilage des Dozenten Dr. M. Auerbach behandelt in ausführlicher Weise die Erzählung von den vier Gefangenen, über die — wie man wohl glauben durste — die große Abhandlung des leider so früh verstorbenen Dozenten Dr. S. Eppenstein ein letztes Wort geschrieben hatte. Auerbach findet im Vorwort für die Arbeit. Eppenfteins anerkennende Worte, aber er glaubt, der Erzählung doch geschichtlichen Wert zusprechen zu müssen. Auerbach geht nun folgendermaßen vor; er bringt erst die Erzählung des R. Abraham ben David in seinem Sefer Hakkabalah, dann behandelt er die Stellungnahme der jüdischen Wissenschaft zu diesem Berichte. Darauf widmet er her kritischen Behandlung der gegen die Erzählung erhobenen Einwände ein Kapitel, in welchem er die einzelnen Gelehrten durchgeht, um in seinem Ergebnis zu dem Resultat zu kommen, daß kein Einwand so schwerwiegend sei, „daß er die Glaubwürdigkeit des Berichtes im ganzen erschüttern könnte." Im Schlußabschnitt stellt nun der Verfasser die Erzählung so dar, wie sie nach Berichtigungen und offensichtlichen Mängeln verlaufen ist. Die jüdische Geschichtswissenschaft wird gewiß bald zu dieser neuen Lösung Stellung nehmen und dem Verfasser dafür dankbar sein, daß er das Material übersichtlich und bequem zusammengestellt hat. P. Die Kunst als Jude zu leben. (Minderheit verpflichtet.) Von Heinrich York-Sterner. 655 u. XIXS. Verlag M. W. Kaufmann. Leipzig 1928. Es ist ein umfangreiches Werk, das der bekannte, zionistische Schriftsteller der Oeffentlichkeit vorlegt: eine