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Der Israelit · 1928-06-14 · Heft 24 (14.6.1928) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 24 (14.6.1928)
Date
1928-06-14
Page
– (sequence 18)
Language
German
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Seite 2 Nr. 6__ sein, die Melodie von 1112 TnV klingt ebenfalls mittelalterlich. Maharil (gest. 1427)^ soll (außer seinen Minhogim) die Nigunim gesammelt haben, aber gewiß nicht neu erfunden, denn er, wie auch der Scheloh verbieten die Abweichung von der althergebrachten Melodie. Wenn über einzelnen Gebetsstücken im Machsor der Jomim nauroim die. Singweise angegeben wird, imi ms 'iwss' so sagt uns das-, daß diese Melodien wie heute schon seit Jahrhunderten als feststehend und bekannt sich erhalten haben müssen. Ebenso über den nin'i>o die Angaben rvnnto »mpsr n'©'t>© n'a©, um Versmaß wie Melodie zu bezeichnen. Zu wenig beachtet ist die einzigartige Wahrnehmung, daß fast jede Gemeinde und sei es im abgelegensten Gebirgsdürflein, bestimmte eigene Nigunim besitzt, die sich ebenfalls seit langer Zeit dort fortgepflanzt haben müssen. Da nun viele Kleingemeinden sich leider auflösen, so empfiehlt der Vortragende, diese heimischen Originalmelodien zu sammeln und aufzubewahren. (Jüdische Denkmalspflege!) Einzelne Melodien dürften in fast allen Ländern anzutreffen sein und weisen daher auf einen gemeinsamen Ausgangspunkt zurück. Niemals sollen die Gesänge als künstlerische Produzierung geleistet und gewertet werden, darum kein Kunstgesang in der Synagoge. Niemals alttraditionelle Melodien verdrängen. Bekanntes, gut gesungen, wird stets lieber gehört als Neues. Niemals Opernmelodien oder Volkslieder. Was würde der Nichtjude hierzu sagen! Die „Hannoversche Anweisung" für den Lehrer als Vorbeter vom 28. Februar 1865 besagt: . . . eifrig dahin zu streben, selbst die üblichen! Gesänge auf ihre einfachen Melodien zurückzuführen. Für besondere Sabbate auch besondere Melodien. (Randbemerkung: irn-np kommt von sa-np — Sänger, Dichter) Vortragender berührt auch den Text-Ersatz: oj, oj, a a, dirom, dido u. a. Dem Synagogenchor gibt der Vortragende wenig Raum, da er den Gesang der Gesamtgemeinde ausschaltet, diese zur Untätigkeit zwingt, die Aufmerksamkeit vom Gebete weg auf sich und seine Leistung richtet, dadurch die Andacht stört. Gemeindegefang geht über Chorgesang. Geduldet nur als Hilfsmittel bei Einführung neuer Gesänge, bis die ganze Gemeinde mitsingen kann, dann nur einstimmig und höchstens noch zur Einrahmung einer Feier; Männer- und Knabenstimmen, Vortragender weist hin auf S. R. Hirsch, den früheren Landrabbiner von Oldenburg (sein Bild schmückt den Versammlungsraum) und auf den Aufsatz von Rabb. Dr. Carlebach im Jeschurun. Letzterem ist bei der Freiheit der Gebetsäußerung entgegenzuhalten: Ovom) •. inVsnn v'vvvn und das Beispiel der Vs-i©» -pmnn n©s irm Da ein großer Teil unseres Publikums das rechte Maß der Kawono nicht mehr aufzubringen vermag, jedoch im bloßen Singen einen Ersatz hierfür findet, da in der Tat ein Singbedürfnis besteht, (Beweis das Mitsingen Einzelner) so sollte der Gemeinde vermehrte Gelegenheit zum Singen gegebn werden. „Die Hoffnung hat die Harfe von der Bachweide wieder herabgeholt" (Japhet.) Es sind daher die Stücke, die nxnna gesagt werden, zu vertonen und in einfachem Rhythmus von der Gemeinde zu singen. '» nv pi© ,-ms© p-ts 'OV3 ts »psi pX 7m '2NSi> 31 IX© ,-piv3 Die Schlüsse und Anfänge der sinn pios, von und anderes. Das wäre für viele Besucher, psychologisch betrachtet, religiöse Befriedigung. Regellosigkeit ersetzt durch gesangliche Ordnung! Zum Schluß weist der Vortragende hin auf in-ö© -miss ,Es soll der Sänge rmit dem König gehen". Aber der Volksmund sagt: waiia — warn- Vielleicht etwas begründet durch leicht verständliche Eitelkeit und Selbstschätzung, der CH. freut sich, wenn das -703 1©" am Schluß der Gebete recht zahlreich erklingt. Referent weist noch hin auf die Rafchi-Erklärung in 'T.'tra m'i und na-ian nxn 'r x'b wo der Stamm Simeon bei der Verteilung des Segens schlecht abgeschnitt-en hat. Ferner auf o’noa xi»r .ll'N'ÜNN V'3 '1 '£ Jedoch das Beispiel von den Gebetserfolgen eines 'i son p srsn und anderer Großen, das hohe Bewußtsein, ausgesprochen imvro^Drm gibt dem CH. reichlichen Ersatz für die Mängel seiner wirtschaftlichen und sozialen Stellung. Das Schlußwort des Vortrages klingt aus mit Sinn und Bedeutung des Psalmwortes: •'n -7ms D’Vnpaa i©'»3 mny ’Vn Die mit Humor gewürzten Darlegungen des Vortragenden finden den ungeteilten Beifall der Verfammsung, so daß von einer Besprechung des Vortrages abgesehen wurde. Bei der notwendig gewordenen Neubildung des Vorstandes wurden durch Zuruf einstimmig gewählt: Ruda-Wilhelmshaven zum 1. Vorsitzenden, Hartog-Jever zum 2. Bors., Popper-Leer zum Schrift- und Rechnungsführer. Freie Besprechungen: Für die in den Winterferien geplante Fortbilöungskonferenz übernimmt Gottfchalk- Emden ein Referat über die Richtlinien zur Aufstellung eines Lehrplans für den jüdischen Religionsunterricht. Hirschberg-Emden regt häufigere Zusammenkünfte nebst Damen an und fragt nach der Stellungnahme der Lehreroereine zu dem Entwurf eines Judengesetzes. Katz-Nienburg berichtet darauf über eine in Hannover stattgefundene Tagung, die über die Frage der Fortführung des Hannoverschen Judengesetzes verhandelte. Dr. de Haas-Oldenburg schlägt vor, auf der nächsten Konferenz ein 'Referat über ein sozialpolitisches Thema halten zu lassen und die Konferenz mit einem Gemeinde- Abend zu verbinden. Als nächster Versammlungsort wird Wilhelmshaven bestimmt. Der Israelit Zum Mitglied des Ausschusses im Verband wird Kollege Ruda bestimmt. Mit Worten des Dankes an die Gemeinde Oldenburg und an Frau Lehrer Meiberg für die gastfreundliche Bewirtung schließt 6.30 Uhr die anregend und harmonisch verlaufene Versammlung. Geht uns auch an, viel an. Von A. Mannheimer in Deltelbach. Die gut geleitete „Sparkasten-Rundschau" bringt stets eine Fülle des Belehrenden und Unterhaltenden für unsere Jugend. Unser besonderes Interesse verdient ein Artikel „des Guten zu viel" in Nr. 15, August, Jahrgang 1927, von Gloffarius. Der Verfasser wendet sich gegen den maßlosen Sport, der die für wahre Kulturfortschritte nötigen geistigen Leistungen ins Hintertreffen drängt. Seine Ausführungen lassen jüdische Saiten in uns erklingen, finden rückhaltlose Anerkennung auch im Kreise thoratreuer Juden. Glossarius sagt u. a. Folgendes: Gesunder Geist in gesundem Körper (bei den Römern „mens sana in corpore sano, bei den Griechen kalos k'agatos") war das menschliche Ideal des Altertums und man kann wohl behaupten, daß das Ideal der Harmonie menschlichen Seins damit getroffen ist. Wir kommen aus einem Zeitalter her, in dem unzweifelhaft der menschliche Körper vernachlässigt wurde. Zugunsten des Geistes vergaß man feine rechte Pflege, man hatte keine Freude an ihm. Unsere Gegenwart löst auf diese Erscheinung die Reaktion aus. Wenn man das Wort vom gesunden Geist im gesunden Körper gebraucht — und dies geschieht sehr oft — ist es stets eine Mahnung zu größerer Beachtung des Körpers, zu seiner gesteigerten Pflege und zu tätiger Wertschätzung. Wir drohen nun zweifelsohne in das entgegengesetzte Fahrwasser zu gelangen. Das ist das gewöhnliche Merkmal der Reaktion. Überschätzung des Körperlichen, ungenügende Achtung vor dem Geistigen. Sport ist h e u t e d e r h ö ch st e T r u m p f, g e i st i g e L e i st u n g geht nach Brot. Auf die Gefahr hin, zunächst verständnislos angesehen zu werden, wage ich daher, die Notwendigkeit erhöhter Pflege eines gesunden Geistes auf den Leuchter zu stellen. Die großen Fragen der Menschheit werden nicht in der B 0 xare na, nicht auf dem Tennisplatz, weder auf einer Rennbahn noch beim Fußballsport entschieden, sie kommen k u ltur- und menschheitsfördernd in den arbeitenden schöpferischen Hirnen z u r L ö s u n g."- Sehr wahr, sehr richtig und — sehr jüdisch! Der N33 nb-i v-im s^-Gedanke ist uns wohl vertraut, ein Muskel- und Schenkeljudentum darf nicht höchstes Ideal fein wollen, gerade wir huldigen dem Satze: Es ist der Geist, der sich den Körper baut. Wie hoch aber dieser Körper, das Gewand der Seele, wie er rühmlich und ehrenvoll genannt wird, bei uns im Kurs steht, beweist wohl die Tatsache, daß eine Untergrabung der Gesundheit und die damit indirekt bewirkte Lebensverkürzung dem Morde gleichgestellt wird. Das Judentum dürste vielleicht die einzige Religion sein, welche in solcher Schärfe die Schädigung der Leibeskräfte verurteilt. Darum können wir auch dem Verfasser zustimmen, wenn er schreibt: In gesundem Körper arbeitet das Hirn.gewiß besser. Wir fügen dem hinzu, daß man sich schon im Talmud darüber unterhält, welches Brot, Fleisch, Gemüse, welche Flüssigkeiten oder Getränke dem Menschen am zuträglichsten sind, wie man Tagesarbeit und Nachtruhe am besten mitzuteilen habe, wie man Wohnung und Kleidung hygienisch vorteilhaft gestaltet usw. Die „Gesolei" konnte das Judentum auch in dieser Beziehung von der Seite des gesunden Menschenverstandes zeigen. Immerhin aber — über dem Körperlichen steht das Geistige, Seelische. Und wenn für letztere von Ueberwucherungsgefahr gesprochen werden kann — unter Umständen — so mag es auch-eine übertriebene Körperkultur geben, der ein kräftiges Halt entgegentönen muß. Wer mit der Heranwachsenden Jugend in näherer Fühlung steht, der weiß, bei wie vielen Sport und Körperpflege alles Sinnen und Trachten aus füllt, alle freudigen Kräfte a u f b r a u ch t. Schon ist man in der Schulverwaltung auf diesen Zustand aufmerksam geworden. An höheren Lehranstalten werden Berichte über Schädigungen gesundheitlicher Art durch Sportübertreibung eingefordert. Wer aber könnt e über die ungleich wichtigeren Schädigungen und Verluste auf geistigem Gebiet angeben, wo leidenschaftlichste Sportinteressen die höheren Ideale der keimfrohen Jugendzeit vielleicht für das Leben knicken? Es ist gewiß etwas Schönes um Sport und Körperpflege, besonders bei der Jugend, aber Maßhalten, Maßhalten und noch einmal Maßhalten. Sind die aufgebauschten Berichte der Tagespresse über jedes Sportereignis nicht mehr, als dem wirklichen Werte des Sportes für das Leben zukommt? Mit Betrübnis muß man den Notschrei der führenden Vertreter der Wissenschaft Hören, die um Unterstützung flehen, damit sie ihre großen Kulturaufgaben lösen können. Eine „Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft" gibt es. Sie wendet sich an die Oeffentlichkeit und gibt ihre Ziele an, um Erhörung zu finden. Jeder Verleger und Buchhändler führt die Klage im Munde, daß der Büchermarkt, besonders der reingeistige, nie so trostlos aussah wie gegenwärtig . . . — Wir überlassen es dem Leser, die bewegten Klagen des Herrn Glossarius auf intern jüdische Verhältnisse zu übertragen. Es dürfte ihm kaum schwer fallen. Gewiß gehört auch der jüdischen Jugend ihre nötige Körper- I pflege. In der Jugend selbst eifriger Turner, haben wir _1 14. Juni 1928 bei anderer Veranlassung an dieser Stelle schon einmal die Notwendigkeit des Turnens auch für die jüdische Jugend betont, auch für die Mädchen innerhalb der Grenzen des jüdischen Zenius. Reck und Barren müssen zum Verschwinden des bekannten engen Brustkorbes der Juden beitragen. Sport und Fußwanderungensollen'stählen, abhärten, Lebenskraft, und Lebensfreude erhöhen. Aber — Maß halten! Zeit ist die Urbedingungan die jede Tätigkeit im menschlichen Leben geknüpft ist, ja unser Leben selbst. „Maß zu halten -ist gut," lehrte Kleobulos aus Lindos, einer der sieben Weifen Griechenlands. „Nichtsim Uebermaß," warnt Solon. Für die geistige Betätigung, für die Erwerbung von Thorakenntnissen wird immer und immer wieder das Zeitmoment vorangestellt. xw dP, ms?» xVi Thorawissen wird sich nicht bei denen einstellen, die in die Ferne ziehen, übers weite Meer dahin. Geistigen Fortschritt erwirbt man vv»3 tnjpna nrn© vis'»3 na© vixpa aiavn vix'va fix im taisraa niinv pin© durch Einschränkung des Geschäftes, des Familienlebens, des Vergnügens, des Schlafes, der Unterhaltung und des Scherzes, nW>i o»i> 13 warn, Sinne darüber nach bet Tag und Nacht. In der jenseitigen Welt lautet die erste Frage an uns.-niwa owr nvnp, hast du dir die Zeiten festgesetzt zum Thoralernen? nvan naiv na'©' naiv, Je mehr Sitzen, (zum Lernen) desto mehr Weisheit. Die Hochschule für das Thorastudium führt überhaupt bei uns den Titel na'©', das Haus zum Sitzen. Besonders gerühmt wurde der T>z>rm, der unterbrochen mit intensivem Fleiß sich der Forschung widmete. Immer und überall das Moment der Zeit und ^wieder der Zeit. Sie fetzt sich zusammen aus Jahren, Monaten, Wochen, Tagen, Stunden und Minuten. Möge die Jugend, -in erster Linie die jüdische, den Wert der Zeit würdigen, •pnns ia?^n pi, Wir können ja ohnehin nur einen Bruchteil der Thora uns erwerben. Ebendarum bleibtim ^iva. Zeitvergeudung, eine sträfliche Unterlassungssünde. Der Jugend gehört die Zukunft, ja, wenn — — sie sie will, wertet und ausnützt. Bücherbesprechung Raööiner Ir. Daniel Ainlr, pbft pttfS Lehr- und Uebungsbuch der Sprache des Talmuds, des Targums und der Midraschim, ihrer Lehrweise und ihres Stils. Besprochen von H. Unikower, Lehrer in Bai sin gen. (Schluß.) Dr. Fink hat nun einmal seine Seele unseren Klassikern verschrieben. In seiner „Grundlegung" äußert er sich über das von ihm ins Auge gefaßte Ziel folgendermaßen: „Unsere Kinder sollen dahin kommen, daß sie sich all den großen leuchtenden Genies, deren wir mehr als andere unser eigen nennen, zu Füßen setzen können." Was er dort verheißen hat, das ist hier von ihm eingelöst worden. Damit ist der ganze Reichtum dieses Buches noch längst nicht erschöpft . Nun kommt erst noch Moses Chaim Luzatto zu Worte, den wir bereits aus dem Fink'schen Lehrbuche der hebräischen Sprache her, von seiten seiner Stilistik der Bibel kennen. Kennen wir sie auch in der Tat? Es müßte ja alsdann beim Studium der Bibel wie eine neue Offenbarung über uns kommen! Nicht anders wird es ergehen, wenn sie den Talmud, sei es Halachah, sei es Hagadah, treiben. Luzatto-, der große Klassiker, das unerreichte Genie, wird uns durch Fink's Vermittlung zum Führer gemacht. Er erschließt uns dazu noch in klassischem Hebräisch die Denk- und Darstellungsweise des Talmuds. Dieser Tage ging die Nachricht durch mehrere jüdische Blätter, daß die bekannte Talmudübersetzung von Goldschmidt in zweiter Auflage demnächst erscheinen solle. Den für dies in Betracht kommenden Kreis von Interessenten werden wir im jüdischen Lager wohl kaum zu suchen haben. Kann es nun noch eine Rechtfertigung finden, daß wir an diesem Riesenwerke menschlichen Fleißes und Geistes, einer der beiden klassischen Schöpfungen des Judentums teilnahmslos Vorbeigehen, nachdem Mittel, wie nie zuvor, uns zu seiner Erschließung dargeboten worden sind? Das Judentum hat bisher gewissermaßen sein Genie darin erschöpft, seine Klassiker der Vergessenheit verfallen zu lassen. Das wurde ihm zum Verhängnisse. Auch jene weiten Schichten im Osten, in denen der jüdische Gedanke noch in voller Strömung sich bewegt, ist dadurch gewissermaßen der Verwilderung anheimgesallen. Welch' einen Aufschwung müßte das Judentum in allen seinen Schichten nehmen, wollte es sich dazu entschließen, von den gewaltigen, bisher unerreicht dastehenden Errungenschaften Gebrauch zu Machen, die ihm hier geboten werden. Briestasten. Lehrer M. in B. Sie beanstanden, daß in der Besprechung des Rosenfelder'schen' Merkbuches für.jüdische Geschichte nicht darauf aufmerksam gemacht war, daß sich in dem Büchlein bei der Aufzählung der Juden, die sich bleibende Verdienste um die Kultur erwarben, Namen befinden, deren Träger dem Judentum untreu geworden. Die einleitenden "Bemerkungen (S. 73 und 74) lasten jedoch deutlich erkennen, daß mit diesem Kapitel der von den Judengegnern bestrittene schöpferische Geist der Juden bewiesen werden soll. Die Auswahl der Namen wurde sonach nicht vom religiösen, sondern vom Rastenstandpunkt aus getroffen. Ihre Beanstandung ist also nicht am Platze.

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