Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1928-06-07 · Heft 23 (7.6.1928) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 23 (7.6.1928)
Date
1928-06-07
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2450495-2450517--75042-2532544
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

7. Juni 1928 Der Israelit Nr. 23 Seite 19 an einem Handel mit Q’saö onai sind es lauter moderne Probleme, die da in lichtvoller Weise, zum Teil auch durch Antworten von Oberrabbiner A. I. Kuk aus Jerusalem, behandelt werden. — Die von dem gleichen Autor gemeinsam mit Rabbiner I. Klein in Szatmar heraus gegebene periodische Zeitschrift ■man vvo bringt zu jedem Wochenabschnitt ausgewählte geistvolle Erklärungen Heimgegangener und lebender Thoragrößen und wird sicher ^asch populär werden. Uns liegt nur Höft 4 vor, das die Wochenabschnitte von «2 bis awvsva, ferner o’^p» 's und gute Wörtchen ■7Bö?ii?i n'12^ »pkuwp enthält; einige jüdischneu tsche Erklärungen sind angesügt. — Außergewöhnlichen geistigen Genuß wird jedem Freunde eines klaren, ästhetisch abgerundeten und wahrheitsliebenden Drusch das stattliche Werk bereiten, mit dem Oberrabbiner . Ahron Sem in in Rzeszow die jüdische Welt überrascht. Unter dem Titel "itoti Miin» bietet er 300 Chidduschim zu sämtlichen Wochenabschnitten des vvv mvrr-,2 — in bunter Folge wechseln philosophische, ethische, halachische, grammatische, exegetische Untersuchungen zum Texte des Gotteswortes, alle aus dem Born eines reichen positiven jüdischen Wissens, scharfer Beobachtung der Erscheinungen der Gegenwart und aus der Fähigkeit scharfsinniger, aber immer dem geraden vvs zugeneigter Kombinationsgabe geschöpft. Man wandert durch einen Blumengarten duftender Blüten des rabbinischen Geistes und freut sich dieses jüdischen „Politikers", der, wie er in der Borrede sagt, auf seinen Fahrten zwischen Sambor und Warschau, die er als Sejmdeputierter unzählige Male zurücklegen mußte, zur eigenen Erfrischung und Verjüngung diese Taucherfahrten in die Tiefen der jüdischen Lehre unternommen hat. Hoffentlich werden die weiteren .vier Bände nun, nachdem die parlamentarische Tätigkeit des Verfassers leider vorläufig beendet ist, um so rascher folgen. — Ein schönes Denkmal brüderlicher Pietät ist das vom Jalkut - Verlag in Berlin prächtig ausgestattete aao n e>a v n a von R. Mosche Nacht, herausgegeben aus dessen Nachlaß von seinem Bruder Dr. Nacht in Jassy. Das mit dem durchgeistigten Antlitz des Heimgegangenen Verfassers geschmückte Buch enthält im Anschluß an den Traktat rro-a ernste religionsphilosophische Betrachtungen über die Grundlagen und Grundfragen des Judetnums in einem formschönen Hebräisch, eine Art Exempel auf die Fülle der ewiglebendigen gedanklichen Inhalte, die in diesem ersten der Talmudtraktate enthalten sind, und die immer wieder neue schöpferische Fortentwicklungen alter Gedankenkeime erzeugen. Daß der Verfasser sich in bester Absicht vom Zionismus hat ergreifen lassen, darf man bedauern, läßt sich aber aus der ganzen Lage des altrumänischen Judentums heraus begreifen. — GönMch dem chassidischen Gedankenkreise angehörig, aber immerhin charakteristischerweise mit Approbationen von Rabbi Mordechai Winkler in Mad und Rabbi I. Silberstein in Waitzen versehen, ist die neue Zusammenstellung von Aussprüchen, Lehren und Brieffragmenten des Rabbi Israel Baalschemtow, die I. L. Abraham unter dem Namen 21p irna herausgegeben hat. (Keesk e m e t, Ungarn, bei Abraham Marion, Nagykörösi-utca 10.) Auf mehr als 200 Seiten werden in sorgfältiger Wiedergabe die zahlreichen Werke ausgeschöpft. die hier als Quellen in Betracht kommen, ohne daß dabei natürlich eine kritische Nachprüfung und Scheidung zwischen Echtem und Legendärem möglich wäre. Der zweite Teil ist nach sachlichen Schlagworten geordnet; jedenfalls ein interessantes und inhaltsreiches Buch. ~ nun ist die Frucht eines vierzigjährigen Quellenstudiums, jsamtinhalt beherrschenden Grundfragen gewidmet. Aus Judentum und Christentum. Diedrei Werke*), die im nachfolgenden besprochen werden sollen, führen in jenes zukunftschwangere Halbjahrtausend hinein, das die endgültige Pflanzung der Thora in die Seelentiefe des jüdischen Volkes vollbracht, die große Auseinandersetzung zwischen dem Judentum und dem von seinem Urboden sich loslösenden christlichen Glauben eingeleitet und zugleich den Ewigkeitscharakter des Golusoolkes und seine historische Wiederaufrichtung gesichert hat. .. Travers Herford, der englische Forscher und Geschichtsschreiber, der seine.Lebensarbeit' der Erkenntnis und gerechten Würdigung des rabbinifchen Judentums geweiht hat, ist dem jüdischen Leser kein Fremder. Schon in seiner vor fünfzehn Jahren erschienenen-, von Felix Perles übersetzten Arbeit über das pharisäische Judentum hat er einer aufhorchenden Welt gezeigt, wie anders der Talmud und damit das vom Talmud entscheidend bestimmte lebendige Judnetum aussehe, als es der ganze Chorus der vom krassesten Vorurteil beherrschten neutestamentlichen Theologie seit Jahrhunderten Gelehrten und Laien vortäuscht. Das vorliegende neue Werk H Die Pharisäer. Von R. Travers Herford B. A. Autorisierte Uebersetzung aus dem Englischen von Dr. Walter Fischel. Leipzig 1928. Verlag von Gustav Engel. H Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel. Uoberfetzt und -erläutert von Paul R i e ß l e r, geb. Augsburg 1928. Dr. B enn o Tilf er GmbH. 3) 2 as Judentum umd seine Umwelt. Eine Darstellung der religiösen und rechtlichen Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden mit besonderer Berücksichtigung der talmudisch-rabbinischen Quellen. Von Prof. Dr. Michael Guttmann. Erster Band: Allgemeiner Teil. Berlin 1927. Phi io-Verlag. vor allem aber das Erzeugnis eines wahrhaft freien von unerschütterlichem Gerechtigkeitssinn getragenen Geistes. Das fünfte und sechste Kapitel des Buches, die die L e h r e n der Pharisäer behandeln und insbesondere die Halacha als sittliche Erzieherin, das Problem des Verdienstes und des Lohnes, die Beziehung des Pharisäismus zu den Propheten (das rabbinische Judentum ist die Erfüllung und Realisierung des -prophetischen Ideals in der ganzen Breite des Lebens), die Thora und das Sittengesetz, Gebet, Sünde, Reue usw., sind in der schlichten Wahrhaftigkeit der Sprache und dem Schwünge der sittlichen Ueberzeugung für den jüdischen Leser eine wirkliche Erhebung. Weniger einverstanden kann der überlieserungstreue Jude mit den einleitenden Kapiteln sein, die eine geschichtliche Darstellung des Werde n s des Pharisäismus von Esra an bieten. Hier zeigt sich allzusehr die Abhängigkeit Herfords von den Geschichtsschreibern des liberalen Judentums, von Weiß, Grätz und Genossen, jenen von Jsaac Halevy zur Genüge ad absurdum geführten Historikern der Haskala, denen mehr oder minder bewußt die radikale Negation der jüdischen Ueberlieferung beherrschende Tendenz und immanentes Ziel aller Forschung war. Für Herford ist es z. B. eine Selbstverständlichkeit, daß die sogen, abstrakte Mischna jünger als der halachische Midrasch undjene aus diesem heroorgegangen sei. Hinsichtlich der Auffassung des Sadduzäertums verharrt Herford ganz in den Geiger'- schen Traditionen, obgleich seine eigene Darstellung mehrfach, ohne daß er sich dessen bewußt zu sein scheint, die Hypothese Halevys von der Transformation der Hellenisten in die Sadduzäer bestätigt. Rückhaltlose Zustimmung verdienen dagegen wieder die Schlußkapitel des Buches, deren eines sich mit dem weltgeschichtlichen Zusammenprall des Pharisäismus mit dem. Stifter des Christentums und in besonderer Ausführlichkeit mit der einseitigen Spiegelung dieses Zusammenstoßes im Neuen Testament beschäftigt. In plastischer Klarheit ersteht der unüberbrückbare Gegensatz vor unsren Augen zwischen dem ganz an einer Idee orientierten Judentum, das in der Verwirklichung des Go ttes wi l len s feine ewige Aufgabe erblickt und hem Frühchristentum mit seiner ausschließlichen Konzentration aus die Apotheo sierung einer Person, des als Messias und Quelle aller Offenbarung verehrten Mannes von Nazareth. So tritt an die Stelle der das Leben -ethisierenden Halacha das den Intellekt reglementierende Dogma Alle Schuld aber verschwindet vor der wahrheitsmutigen Erkenntnis der die beiden feindlichen Mächte beherrschenden Beweggründe. Schuldig ist nach Herford die spätere christliche Theologie, die ein Zerrbild des Pharisäismus aus Neuem Testament, Josephus und Apokalyptik konstruiert und ohne wirkliche Kenntnis der Quellen das pharisäische Judentumj, d. i. das Judentum überhaupt ad majorem dei gloriam in Verruf gebracht hat. Einen besonderen Abschnitt widmet Herford der apogryphischen, genauer gesagt der apokalyptischen Literatur. Er zeigt, wie diese aus dem Kanon ausgeschlossenen jüdischen Schriften, das Buch der Jubi läen, das vierte Esrabuch, die Testamente der 12 Patriarchen usw. von den Rabbinen unmöglich als echter Ausdruck jüdischen Geistes angesehen werden konnten, weil sie, wenn auch nicht ausdrücklich, so doch stimmungsmäßig vor allem das unbedingte Primat der Halacha und ihres lebengestaltenden Charakters vernein ten. Sie lenkten den Sinn des Volkes auf die inbrünstige Sehnsucht nach naher, rascher Erlösung und schwächten dadurch die Energie der Hingabe an Thora und Mizwos, jene Waffen der nationalen Selbsterhaltung, von geradezu säkularem, über die Jahrhunderte, ja Jahrtausende hinwegtragendem Werte. Trotzdem bleiben die apogryphischen. und apokalyptischen Schriften ein historisches Denkmal jüdischen Geisteslebens und sprudelnder Volksphantasie in einer der bedeutungsvollsten Perioden der jüdischen Geschichte. Es ist daher dankbar anzuerkennen, daß uns der F i l f e r 'sche Verlag in Augsburg eine umfassende deutsche Ausgabe dieser Schriften (bereichert um eine ganze Anzahl verwandter Quellenwerke) bietet; eine treffliche, leicht verständliche Uebersetzung und bei aller Knappheit der Form reichhaltige Anmerkungen erleichtern das Studium. Das Buch, das auf 1339 Seiten dünnen Bibeldruckpapiers hergestellt und glänzend ausgestattet ist,, beginnt mit einer Üeberetzung des Achtzehngebetes (nebenbei bemerkt: welche Veranlassung liegt vor, in einem mit' dem kirchlichen' Imprimatur versehenen Werke die Auferstehung der Toten im zweiten Lobspruch sinnwidrig in eine „Belebung der Sterbenden" umzumodeln?) und enthält u. a. auch die „Pirke Aboth". Als Beleg für die Selbstverständlichkeit, mit der man in jüdischen Kreisen lange vor dem Auftreten des Christentums- „ Gottesliebe und Nächstenliebe", schlagwortartig zusammengefaßt, als Grundlagen des religiösen Gefühlslebens betrachtete, können u. a. Stellen in den „Testamenten der zwölf Patriarchen" dienen, die eines der reizvollsten Stücke der Apogryphen-Sammlung bilden. Sie führt auch Guttmann in seinem imponierend wirkenden Werke über das „Judentum und seine Umwelt" an, dem wir' uns nun zuwenden. Es ist eine auf breitester Basis angelegte Auseinandersetzung der Welt- und Lebensanschauung des Judentums mit der christlichen theologischen Apologetik. Seit David Hoffmanns grundlegendem Werke über das Verhältnis der jüdischen Lehre und des Gesetzes zur nichtjüdischen Umwelt, ist das Thema noch nicht in solcher Gründlichkeit und Tiefe behandelt worden. Der vorliegende erste Band des Werkes ist der Erläuterung der Grundbegriffe, und der Untersuchung der das Problem in seinem Geber Bibel werden die Grundanschauungen der jüdischen Lehre über den Menschheitsbegriff, die Uroffenbarung, Abrahams religiöse Sendung und den Univerfalismus entwickelt. Dann folgt der wissenschaftlich wertvollste Teil des Werkes: die Untersuchung der Begriffe '■naa na -»aa msa -t ,pas owima und ihrer religionsgeschichtlichen Konsequenzen; das Verhältnis der nationalen und universalistischen Elemente innerhalb der jüdischen Lehre zueinander, die sich gegenseitig ergänzen und keineswegs widersprechen. Der Verfasser geht dann zur speziellen Auseinandersetzung mit der christlichen Apologetik über. Scharf und überzeugend, ganz im Sinne Herfords, entwickelt er den charakteristischen Unterschied zwischen dem Universalismus der Kirche, der allen Völkern und Menschen die gleiche Dogmatik aufdrängen will und demjenigen des Judentums, der für die Menschheit außer dem Gottesglauben nur ethische Postulate kennt/' die spezielle Dogmatik aber dem jüdischen Volke als historische Erlebnisinhalte vorbehält. Der zwölfte, hundert Seiten umfassende Abschnitt des Buches gehört eigentlich schon in den dem zweiten Bande vorbehaltenen speziellen Teil, denn er setzt sich im Einzelnen mit den verschiedenen Argumenten der chriftlich-anüjüdischen Polemik auseinander, dabei allerdings bemüht, diese Polemik auf allgemeine Prinzipien zurückzuführen. Gutmanns Ausführungen münden in dem Hinweis auf Herfords mannhaften Wahrheitsmut in der Verteidigung und vorurteilslosen Würdigung der welthistorischen Leistung der „Pharisäer", denen allein das jüdische Volk seine eigene Rettung für das.göttliche Wort verdankt und auf deren Werk man daher wahrhaft sagen darf: nun bv na”» d-hh na*t pwan- Bücherbesprechungen. Wettschöpfungsära und Wissenschaft von Rabbiner Dr. S. Kaatz. Berlin 1928. M. Poppelauer. Der Gegensatz, in welchem wir uns durch einen auf dem heiligen Schrifttum und der Ueberlieferung basierenden Standpunkt zu der wissenschaftlichen Welt befinden, tritt auch dem nichtforschenden Laien entgegen, wenn er nur die erste Seite des ihn überallhin begleitenden Büchleins, des miaufschlägt. Dort wird ihm das Alter der Welt mit 5688 Jahren angegeben, errechnet aus Bibel und Talmud, eine Zahl, an welcher er pietätvoll festhält, die aber in wissenschaftlichen Kreisen als vielhundertfach zu niedrig angesehen wird. Es ist zu begrüßen, daß ein auf streng traditionellem Boden stehender Gelehrter wie Dr. Kaatz an die Frage herantritt, welche Stellung wir diesem Widerspxuch gegenüber einzunehmen .haben, unter gewissenhaftet. Respektierung der für uns verbindlichen Zahlen einerseits und der Anerkennung gesicherter Ergebnisse exakter Wissenschaften andererseits. Der Verfasser bringt aus dem Talmud eine Stelle; welche erkennen läßt, daß unsere Großen sich mit wissenschaftlichen Fragen gerne auseinandersetzten, ja sogar in einem bestimmten Einzelfall einer Auffassung heidnischer Gelehrten, den Vorzug vor der jüdischen gaben. Die Behandlung der zur Erörterung stehenden Frage führt natürlich dazu, einige Daten aus Tawelche zur Errechnung des Weltalters dienen, einer Betrachtung zu unterziehen, um auf Grund der uns begegnenden Unstimmigkeiten Vermutungen aufzustellen, welche manche unserer bisherigen Begriffe korrigieren und den Weg zu einer Klärung weisen. Im Anschluß an eine Pesikta zu tp-nnn -s schließt der Verfasser, daß die Zeitbenennungen bis zum Auszug aus Aegypten durchaus nicht das gleiche Maß bezeichnen, denn erst nach dem Auszuge wurden Monate und Jahre nach unseren menschlichen Beobachtungen Zeitvorstellungen. Was Gott im Schöpfungsbericht mit Abend und Morgen bezeichnet, selbst bei den drei ersten Tagen, also vor Erschaffung, der Sonne, welche Dauer der inaa i im-Zustand des Vers 2 umfaßt, ob der Begriff eines Schöpfungstages sich mit unserem 24Stundentag deckt, das sind ungeklärte Fragen, die uns die Annahme einer jeden geologischen Hypothese erleichtern, insbesondere in Verbindung mit der talmudischen Tradition: ia»nnxn ma*>w mia wn rrapn Ein weiterer Komponent zur Errechnung der für uns maßgebenden Kalenderzahl 5688 ist der Bericht in Könige 1, 6, 1, wonach vom Auszug aus Aegypten bis zur Erbauung, des Salomonischen Tempels 480 Jahre verstrichen wären.' Stellt' Man die einzelnen in den waivrw a'waa angegebenen Daten dieses Zeitraums zusammen, so kommen wir bei vorsichtiger Ansetzung einiger Positionen, für welche keine Dauer angegeben ist, auf ca. 600 Jahre. DiH verschiedenen Erklärer, welchen selbstverständlich diese Divergenz nicht entgangen ist, suchen einen Ausgleich, indem sie die Gleichzeitigkeit einiger Begebenheiten oder Teile der Regerungszeit zweier Richter annehmen. Die Lösung, welche Herr Dr. Kaatz.unternimmt, in der Zahl 480, da es sich um dem Tempelbau handelt, nur eine Addition solcher Jahre zu erblicken, welche würdig waren, gezählt zu werden, während die wirkliche Dauer eine größere war, behebt nicht die Schwierigkeit in Richter 11, 26. Uebrigens-chat man bei den 480 Jahren, nicht nötig, die 40 Jahre der Wüstenwanderung mitzuzählen, denn der Ausdruck tansa fiR» b^w* ->aa nsxp kann auch die erste Etappe des Einzugs ins heilige Land bezeichnen, analog Deuter. 4, 46. (Auf diese Merkwürdigkeit hat mich vor vielen Jahren ein geschätzter Freund hingewiesen.) Der Verfasser behandelt nun noch einen Zeitraum, der zur Fesfftellung unserer Zeitrechnung dienet, und zwar die. Dauer des zweiten Tempels, welche mit 420 Jahren auf Grund von Abodah Sarah 9a angenommen wird.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.