Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 18 (3.5.1928)
- Date
- 1928-05-03
- Page
- – (sequence 18)
- Language
- German
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VW »WWWWWWW Sette 2 Slr. 5 Der Israelit 3. Mai 1928 Der Vorsitzende werft empfehlend auf die vor tuzem erschienene Schrift Lebermanns über: „Jüdische Schul- und Lehrerverhältnisse" hin, in welcher die Kämpfe um die soziale Besserstellung des jüdischen Lehrers ihren literarischen Niederschlag gefunden. Während so seither neben der ideellen Arbeit, die der Verein in seinen Versammlungen für die Fortbildung seiner Mitglieder leistete, es vor allem der Kampf um die gehaltliche und soziale Besserstellung des jüdischen Lehrers in Hessen war, der die Vereinstätigkeit in Anspruch nahm, hat die Entwicklung dahin geführt, daß einem vorjährigen Vereinsbeschlusie gemäß nur noch die Verfolgung ideeller Ziele im Sinne des Thorajudentums den „Unabhängigen Der ein" beschäftigen werde. Es zeugt von dem echt-jüdischen Sinne der Vereinsmitglieder, daß auch dieses nur ideale Wollen genügt, eine große Anzahl der Mitglieder zur Jahresversammlung zusammenzuführen. Kollege Kahn-Höchst i. O. gibt den Bericht über die Kassenverhältnisse des Vereins. Die Einnahmen betrugen 1090,32 Mk., die Ausgaben 710,20 Mk. Cs ergibt sich ein Ueberschuß von 380,12 Mk. Das Vereinsvermögen beträgt 1363,27 Mk. Die Jakob Lebermann-Stiftung — zu Gunsten von Lehrerwitwen und -Waisen — hatte im Berichtsjahre eine Einnahme von 176,47 Mk., ihr Vermögen beträgt 428,47 Mk. Dem Vreein gehören zur Zeit 33 Mitglieder an; im Berichtsjahre sind drei Mitglieder ausgeschieden, dagegen sieben Mitglieder neu -.'--getreten. Es folgt das Referat des Unterzeichneten Schrift- ''d-'örs über „Neue Wege im hebräischen Uebersetzungsun: rricht". Referent tritt für Anwendung der Arbeits- ^chulmethode im hebräischen Ueberfetzungsunterricht ein. •-T verweist besonders auf die Behandlung, welche das liebe stehende Thema in den Blättern für „Erziehung und Lehre" gesunden, sowie auf einschlägige literarische Erscheinungen, wie Hirnheimer, „Hebräischer Sprachunterricht im Sinne des Arbeitsprinzips", die neue Fibel von Mandelbaum und Rothschild-Hamburg, das neue Uebersetzungsbuch pis von Levy und Abraham. An das Referat schloß sich eine rege Diskussion, an der sich die Herr'en Dr. Hirschfeld-Gießen, Dr. Merzbach-Darmstadt, Goldschmidt-Frankfurt, Simon-Pfungstadt, Ehrmann-Friedberg, Wahrhaftig-Darmstadt, Stern-Lauter- , buch, Bick-Michelstadt beteiligten. Der nächste Punkt der Tagesordnung brachte einen Vortrag des Kollegen Lebermann-Darmstadt über „die Fortbildung des jüdischen Lehrers im nun -Wissen". Die tiefgründigen Ausführungen des Vortragenden fanden die ungeteilte und beifällige Zustimmung der Versammlung. Wir sind durch das Entgegenkommen des Kollegen Lebermann in der Lage, seinen Vortrag in „Erziehung und Lehre" bringen zu können und ihn so einem weiteren Leserkreis zugänglich zu machen. Dem Vortrage des Herrn Lebermann folgte eine kurze Besprechung, in welcher die Herren Rabbiner Dr. Hirschfeld- Gießen und Wassermann-Darmstadt über die von ihnen geleiteten Lehrer- Dmri? berichteten. Ein gemeinsames Mittagessen im Hotel Ulmann vereinigte die Teilnehmer der Versammlung zu gemütlichem Beisammensein, welches durch treffliche mm man der anwesenden cnm seine jüdische Note erhielt. Für die nächstjährige Versammlung übernahm Kollege Kahn-Höchst i. O. ein Referat über das Thema: „Was kann der Lehrer zur Hebung der Religiosität namentlich in den Ladngemeinden tun? Kaufmann, Sprendlingen, Schriftführer. tümmelei einen Anspruch nicht zu erheben. Ihre Geistesfgrüßen wäre es, wollte Verfasser auch noch unserer Jukräfte, der Wirtschaft, der Technik, dem Handel ausschließ- 'geftö das von ihm ihr in Aussicht gestellte Wörterbuch Bücherbesprechung. Naöömer Ar. Aaniek Amk, j?VlT DniöV Lehr- und Uebungsbuch der Sprache des Talmuds. des Targums und der Midraschim, ihrer Lehrweise und ihres Stils. Besprochen von H. Unikower, Lehrer in Bai sin gen. (Fortsetzung). Rückblickend kann man sagen, so groß die bisherigen Versuche im Ringen mit dem riesigen Stoffe auch erscheinen mögen, — so liefe es dabei dennoch nur auf eine symptomatische Behandlung des Hebels hinaus. In dem hier vorliegenden Buche ist es aber an der Wurzel erfaßt worden. Darum ist seine Ueberwindung auch "gesichert. Dr. Fink hat die unendliche Mühe nicht gescheut, die Urgesetze des Hebräischen zu ermitteln. Der Erfolg dieser Leistung zeigt sich darin, daß die Erlernung des Hebräischen nunmehr mit einem Bruchteile jener Mühe gewonnen werden kann. Der Langenscheidtschen Sprachhefte wurde oben bereits gedacht. Man nehme einmal ein solches für Hebräisch in die Hand und vergegenwärtige sich die verwickelten Weitläufigkeiten, in die es den Lernbeflissenen führt. Dann erst wird man mit Staunen ermessen, welche Leistungen Dr. Fink vollbracht hat. Dazu kommt noch eine geniale Gestaltungskraft in methodischer Hinsicht, für die es in unserer bisherigen Literatur nicht einmal Anknüpfungspunkte gibt. In dem vorliegenden Hefte führt er diese Errungenschaften eine Strecke weiter, indem er unserer Jugend lediglich in Fortspinnung des ihr in die Hand gegebenen Fadens, auch das weite Gebiet des Talmuds erschließt. Diese Werke richtig ausgemünzt, vermögen es dahin zu führen, der formlosen jüdischen Masse die Prägung einer klassischen Linie zu geben, sie auf die Stufe von bewußten Kulturträgern am jüdischen Gedanken zu heben. Auch den gebildeten Schichten des westeuropäischen Judentums kann solchen Leistungen nur sehr zum Vorteile gereichen. Auf den Rang eines Kulturelementes in idem eigentlichen Sinne des Wortes vermögen auch sie trotz aller Bildungslich dienstbar, ermangeln der seelischen Resonanz.und Vertiefung. Das führt dann zu jenem Typus verflachter Zivilisation, der mit Blasiertheit gleichbedeutend ist. In dem uns vorliegenden Werke leistet Dr. Fink, wie wir es bei ihm nicht anders gewohnt sind, ganze Arbeit. Auf Seite 6 ff. werden die Gesetze des Lautwandels zwischen dem Aramäischen und Hebräischen an zahlreichen Beispielen dargelegt. Zugleich wird der Beweis erbracht, — dies unter Entfaltung einer bis ins Einzelste und Feinste gehenden Kenntnis der Bibel, ihrer Sprache und ihres Wortlautes — wie eben dieselben Gesetze das Hebräische selbst beherrschen. In dieser Partie des Werkes kann man auch so recht den Schweiß des Arbeiters fühlen. In zwei Nachträgen tauchen später auch noch weiter Ergänzungen dieses Themas auf. Außerordentlich . zu begrüßen ist der Abdruck der 90 in der Bibel vereinzelt dastehenden Wörter, an deren Erklärung auf dem Wege ethymologischer Erwägungen der Gaon Sadja sich versucht hat. Durch dieses lehrreiche Kapitel wird der Schüler gleichsam in der Werkstätte, in welcher die sprachlichen Formen ihre Prägung gewinnen, heimisch gemacht. Die Anregungen, die der Lehrende hier zu schöpfen vermag, sind gar nicht zu ermessen. Der. Wortschatz erfährt dadurch größte Bereicherung. Der hebräische Gedanke kann hier in seinen ersten und zartesten Regungen beobachtet werden. * Das mechanische Einpauken der Vokabeln wird dadurch zu einem großen Teile überflüssig und von feinsinnigen und ebenso bildenden seelischen Funktionen abgelöst. Der Aufbau des grammatischen Teiles erfolgt dann im Einklänge mit jenen sprachwissenschaftlichen Errungenschaften, die der zweite Teil, das Lehr- und Uebungsbuch der hebräischen Sprache, darbietet. Fast jedes Lehrpensum enthält hier zudem leinen -entsprechenden ausdrücklichen Hinweis auf die Darlegungen dort. Der Schüler, dem die hebräischen Formen bekannt sind — nur an olche wird bei Abfassung dieses Buches gedacht, — gewinnt somit die Kenntnis des Aramäischen auf dem denkbar einfachsten und leichtesten Wege.' Danach ist es nicht zuviel gesagt, wenn hier behauptet wird, daß Dr. Fink jedem jüdischen Kinde den Marschallstab in den Tornister legt — nur muß es auch den Willen haben, ihn zu heben, d. h. von dem ihm verliehenen sittlichen' Vorrechte auch Gebrauch zu machen. Wie glücklich würden ich andere Gemeinschaften schätzen, fielen ihnen solche Gaben in den Schoßt Wie würden sie einen Mann feiern, der ihnen so etwas geleistet hat! Hat doch erst dieser Tage der preußische Unterrichtsminister, Herr Prof. Becker, in einem Vortrage es ausgesprochen, daß, wollen wir aus der inneren seelischen Zerrissenheit herauskommen, unser Streben alsdann auf Vereinheitlichung und innere Geschlossenheit im Aufbau unserer Bildung gerichtet sein müsse. Nun -ersteht in unserer Mitte zwar ein Mann ohne unser Hinzutun und Verdienst, ein Mann, der uns dieses Werk in nahezu genialer Vollendung leistet! Wir aber — nicht genug an der schon durch unser Schulwesen heraufbeschworenen Zerrissenheit — 'testen angesichts dessen Lehrpläne für den jüdischen Unterricht auf, die, wollte man sie durchführen, aus den jungen Seelen ein Chaos machen müßte. Einem jeden grammatischen Lehrpensum ist ein Abchnitt von sachgemäßen Uebungsaufgaöen angeschloffen. Sie sind in unvokalisierter Schrift dargeboten worden. Dies auch mit Recht. Dem Schüler soll hierdurch Gelegenheit geboten werden, die von ihm gewonnenen grammatischen Kenntnisie auszumünzen und in mündlichen wie auch schriftlichen Hebungen die erforderlichen Vokale selbst hinzuzufinden. Werden diejenigen Kollegen, welche es durchaus nicht einfehen konnten, warum Dr. Fink von Anbeginn an, darauf ausging, die Hand des Kindes für das Schreiben frei und geschickt zu machen, nunmehr begreifen, wie richtig das eingeschlagene Berühren ist? Auch an dieser Stelle sei auf die hieraus bezüglichen lehrreichen Ausführungen in der „Grundlegung" Seite 32 ff, verwiesen. Daran schließt sich eine in alphabetischer Ordnung aufgereihte, überaus reichhaltige Sammlung von Sprichwörtern und sprichwörtlichen Redensarten aus dem gesamten Gebiete der talmudrschen Literatur cm. Was kann die Hand des gechickten Lehrers nicht da alles herausholen! Welch eine einzige Gelegenheit, um Kultur-, Lebens- und Denkweise unserer Vorfahren kennen zu lernen. Welch ein stärkender Quell zur Läuterung sittlicher Anschauungen, edler volkstümlicher Lebensweisheit sprudelt 'einem' hier entgegen! Eine Zeile hier wiegt nicht selten an innerem Gehalte den Wert von wer weiß wie vielen Religionsstunden der herkömmlichen Art auf. Auf dem hier beschrittenen Wege müßte das Judentum wieder seinen Ehrensitz in den jüdischen Herzen zurückerobern. Welch eine einzige Gelegenheit bietet sich hier dar, die gewonnenen hebräischen Kenntnisse an neuen Aufgaben zu versuchen und zu stärken, wenn man diese Sprüche ins Hebräische übertragen läßt. Welch ein 'ergiebiger, höchst lehrreicher Stoff zu Vergleichen über Ausdruck und Stil in beiden Sprachen. Es folgt dann eine Sammlung von Stücken, historischen, 'erzählenden und parabolischen Inhaltes, in denen es an dem nötigen Körnchen scharfen talmudifchen Salzes nirgends fehlt, — alles geeignet, das Interesse des Lehrers sowie das der Schüler stets auf Neue anzüvegen und wachzuhalten. Ueberall bekundet der Verafser hierbei die sichere und geschulte Hand. Mit einer olchen Ausrüstung versehen, ist unsere Jugend fähig, auf dem weiten Meere des Talmuds mit eigener Hand das Steuer zu führen. Wer hat dem Judentume noch jemals Dienste von gleicher Bedeutung geleistet? Sehr zu befür die Sprache des Talmuds darbieten. Dann wäre der höhere jüdische Unterricht, gleichviel ob in der Jeschiwah oder im Rabbinerseminave, fruchtbar gestaltet. Er brauchte sich nicht, wie dies bisher der Fall ist, im Kampfe mit den mangelnden Elementarkenntniffen wund- und auszureiben. Denn auch nach der Richtung hin hat Dr. Fink sein Buch mit einer Fülle von Errungenschaften seines Fleißes ausgestattet, die unerreicht dasteht. Nur ein Kundiger wird es voll zu würdigen wissen, was er nach der Seite hin der jüdischen Jugend bietet. So finden wir hier ein in alphabetischere Ordnung gehaltenes Verzeichnisder talmudifchen Fachausdrücke, deren Bedeutung zwar kurz und knapp, dabei dennoch erschöpfend in klassischer hebräischer Sprache dargeboten wird. Welch eine gar nicht zu zählende Menge von Steinen des Anstoßes find dem Anfänger, der des kundig-en Führers entbehren muß, dabei aus dem Wege geräumt. Mit Recht weist Verfasser, darauf hin, daß die zahlreichen Auswüchse aus dem talmudischM- Gebiete der mangelhaften Kenntnis dieser geistigen Klammern zuzuschreiben sind. Hier finden wir eine chronologische Zusammenstellung der Autoren, deren Lehren im Talmud vorgetragen werden. Arbeitet nun einer eine talmudische Disputation durch, so hat er hierdurch das Mittel gewonnen, ihre zeitliche Aufschichtung zu durchleuchten und von hier aus zu bedeutsamen geschichtlichen. Einblicken zu gelangen. Dr. Fink will dadurch talmudische Studien aus der engen fcholasflichen Einseitigkeit befreien und unter die weiten Gesichtspunkte kultureller Auffassung rücken. Auch diejenigen, welche im'Talmud nicht mehr die Richtschnur, aus der sie die religiöse Norm schöpfen, erblicken, können an ihm schon um seiner kulturellen Bedeutung willen nicht Vorbeigehen. Bibel und Talmud bilden nun einmal die beiden klassischen Schöpfungen, die aus dem Geiste des Judentums heraus geboren sind. * (Schluß folgt). Rosenfelder, S., Lehrer in Ladenburg a. N., Merkbuch für jüdische Geschichte. Im Selbstverläge des Verfassers. Mk. 1.60. D«r Verfasser der unter bem Motto „Aus der Praxis für die Praxis" seither erschienenen Merkbücher hat als drittes derselben ein Merkbuch für jüdische Geschichte erscheinen lassen. Wir entnehmen der Vorbemerkung: Das Büchlein soll vor allem der Wiederholung dienen. Für den Unterricht in der nachbiblischen Geschichte kann man es sehr wohl als selbständiges Unterrichtsbuch den Schülern in die Hand geben. Die kurzen Hinweise sind durch mündlichen Vortrag des Lehrers, sowie durch Lektüre (Quellenbücher, Schülerbibliothek) zu ergänzen. In Merkworten und einfachen, prägnanten Sätzen soll das Büchlein eine Uebersicht geben über das ganze Gebiet der jüdischen Geschichte, soweit sie für unsere Schulen in Betracht kommt." Wir sind im allgemeinen kein Freund der in früheren Jahrzehnten in den deutschen Schulen so reichlich benutzten „Realienbücher", betrachten im Gegenteil den Gebrauch derselben als eine pädagogische Verfehlung, da die Benutzung der Realienbücher seitens der Kinder nur dazu führt, das Interesse für die geschichtlichen Vorgänge oorwegzunehmen. Im Sinne der modernen Arbeitsschule liegt es, den an die Kinder heranzubringenden. Stoff in, dem lebendigen Vortrag des Lehrers zu bieten. Der Verfasser des vorliegenden Merkbuches will natürlich sein Büchlein nicht als „Realienbuch" verwendet wissen. Wenn viele Lehrer das Fazit des dargebotenen Stoffes als Stichwörter in das Merkheft der Schüler eintragen lassen, so will Rosenfelder dem Lehrer/und den Kindern diese Arbeit ersparen und damit eine Entlastung des jüdischen Geschichtsunterrichtes, dem-doch in unfern Schulen nur eine beschränkte Zeit zur Verfügung steht, herbeiführen. In diesem Sinne erkennen wir -in Rosenselders „Merkbuch für die jüdische Geschichte" ein brauchbares Hilfsmittel, dessen Anschaffung für Schüler und Lehrer wir durchaus anzuraten vermögen. Wie in seinen Merkbüchern für Hebräische Sprachlehre und Israelitische Religionslehre will er auch in feinem Merkbuch für jüdische Geschichte die Ergebnisse der unterrichtlichen Arbeit aus die kürzeste Formel bringen.,.Mit feinem psychologischen Verständnis bietet der Verfasser kurze, prägnante Sätze, die in der Seele des Kindes das Ganze der vorausgegangenen Darstellung, des Lehrers erscheinen lassen, die sich hiermit als die Kernpunkte erweisen, an welchen sich die geschichtlichen Vorgänge und Erscheinungen zu kristallisieren vermögen. Ein Vorzugs des Büchleins scheint uns auch in der übersichtlichen Darstellung zu liegen, die eine schnelle Orientierung in dem weiten Gebiete der jüdischen Geschichte ermöglicht., - Auch das beigegebene Personen- und Sachregister erleichtert eine sofortige Zurechtfindung. Die kurz zusammengefaßte Darstellung des Landes unsrer Väter und tznsrer Zukunft kommt dem Interesse, welches man ^rez Jisroel in allen Kreisen unsrer Gemeinschaft entg-egenbringt, zugute. V Als Hilfs- und Merkbuch für den jüdischen Geschichtsunterricht können wir Rosenselders Büchlein, das auch durch guten Druck und handliches Format sich auszeichnet, ohne Vorbehalt empfohlen. Es ist vom Verfasser zum Preise von Mk. 1.50 zu beziehen. Wir. dürfen noch darauf Hinweisen, daß bei Mehrbezug, entsprechender Rabatt gewährt wird. I