Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 14 (4.4.1928)
- Date
- 1928-04-04
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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1928 . D. e t ■ ft £ r a H. btt.. Nr. 14.Sette 7 DA7MLWKO6 WM GMMrstMenrätj PMW-^WNte allerhpMüWngMlMs.-.-ZÄgnisLder Defte) ertÄlen.m. . . ^Kn''"öie?/Aü'de)V -'ne-'' zu enMll>eM^ wirkungslos."geblieben: . / ...... .... . .- '. alt^A?^MÄü?^^^!^YWN^jMMsreMeH^Pörbildiing nachryLisw, rfttzbdxe- ^zweiteckSeMnärklafse^mufgenommen und später zur staatlichen-'-'' MAckWÄgs-- prüWrDHtteE?rn .--ÜW' eiqMeMDHM^^WuMWWef^MW^igMM'ilNö mitisgZäßteft^PeMleunrgung? <nt' -den stellvertretenden SiMWEeMH'^^irn*■■ Studienrat G u t ■; St~: ApernstrW "2^/31'einzWMenV 1 ' ' Vom neüerl §ejm. .^..- -i. - - -r> \ . --.ff-yy /,; 1.!.{n . ■• . :r’; t '.‘V ’ . v. •■; Wgrs;chau,30. März. ::Än .der-,dritten- Sitzung-.-'Lesr'NLnew;Pylrüschetz< Sejm hielt-lÄbg! - I.- G r ün ba u m -einegroße Rede, im der er Hbr'ivPllüng.des. jüdischen Mrlarnent'sklubs zur.neuen Mischen Bevölkerung^gsgenmanchelet /gesetzliche- Beschränkungen unbntzehörMi^MWrtMMtttzM.vMbraDe'.''- Im Namens deEÄüDcheN HaräiMnHklud^' bMakte er) daß) Hessen. BeziehungHs debAN^tung^eine M chl i che sein, wird. Der-- .frühere^ Ministerpräsident Bärtel hat sich oerpslichtetz-/dM gerechten jüdischen Förderungen zu erfüllen; . diese Verpflichtungen -wurden" nicht erfüllt. „Wir wollen trotzdem die Situation nicht verschärfen und niD die. Hönsequenzen. aus)hiesE Berhalten. der.- Regierung .ziehen-.- . Unser " weiteres: Vorhaltenzur Regierungs wird davon' abhHNgdn,- wie 'sich - die Regierung zu^MserM^gerechtey Hörderungen stellt." ''. ))) ' .Hach^ 'der' Rede Grünbaums gab -.-dor--.-agudiMchej Abgeordnete -K ins chb ra u neine . Erklärungab, in d-er -er -'sich mit' großer Schärfe - g e g en G r ü nbaüw wändte,.' d«r'-M,)NWey-.)der ganzen jüdischen ^Bevölkerung sprechen"- zu können .glaubte. Er . sagte, de in ' r e l i gräs fützle Nd er I u de werde .sich mit Grünb-aüm einverstanden . e r kl ä r;t m-; - Im Namen - der zentralen Organisation der Orthodoxen habe nur er, Kirsch-. braün,.ein Rechtvon der-Tribüne des' Sejm zu sprechen. Rumänien. Maßnahmen, der Regierung gegen antisemitische Hetzer. ^Bukarest; 20. März. Die: rüinänische Regierung hat in den-:letzten Tagen einesWihe.voN Maßnahmen gegen gefährliche' äntisentitische Umtriebe -ergriffen,rrdie. beweisen, daß)sie,, insofern sie aufrichtig will, durchaus imstande ist die antiseDRW^WH^Km^ill^VMch^zü-i halten.' So ÄurdeN mehrere antisemitische::MrsMmlungen verboten und sogar.die GeheimzusamMnkünfte. in . hen Studentenheimen äüfgelöst, wobei 16 Rädelsführerverhaftet; und b e r ettri Kiste den . Universitätsbehö rden zwecks sofortig er Durchführung der DisziplinarmaßMhmerr ))übermittelt wME^'Mr^dlligWNch^tWtasMÄ,,fuhrt, M 'Austrd^en)MgiD^M)Wsr^MiDdtziMg/'anUemitifcher StudentMktiönen energisch-und gewissenhaftLdurch. 'Infolgedessen sind die eine ganze" Woche lang andauernden Bemühungen des Antisemiten Cuza, die.. Leidenschaften Sensationelle Verhaftungen . in Grohwardein. . - ' > -- Bukarest;- 30. März: I: Großes-' Aufsehen erregte - die7 Verhaftung zahlreicher JNtellektuellet' und Arbeiter, zümeM Huden,', in Grcißmärde in, die. beschuldigt. werden, .'ein .fmnmuyMsches Komplott..vorbereitet zu haben. :Unter den: Verhafteten befrNdeNsich -einige jüdische - Frauen; Alle wurden; bent Mk.liüilWÄcht)in Klaufehburg' überstellt. 'Wie )Euvantül"'tneldet,'wurden W.'HeHaK^.-fürchterlichepk' Torturen unterzogen und wurden gezwungen zu gestehen, baßsie mit anderen Perfönlichkeiten,darunter^ Mtb ^gliedern des Gemeinderätes, in Verbindung stehen. Daraufhin. wurden auch) diese Hersöntichkeiten verhaftet. 'Zwei, der Verhafteten, versuchten, Selbstmord zu begehen. Der Kaufmann -R o s-e n s e i d stürzte sich vom zweiten -Stockwerk-- des Gefä-ngnisses in die Tiefe und brach - sich beide Beine.' 'Eine .Gruppe ÄntelleMeller^ .der - Stadtsandte.. an den ' Ministerpräsidenten)NNh den Jnnenminifterein..Memorandum, -in -welchem sie sich dafür verbürgen, daß; die große Mehrheit der Verhafteten nichts tmt Komnmmsnius-^^ zu^' tün^^ hat: und daß' besonders die ' Führen der- BerufsgenosfenfchafteN aMloMnuttlDch' eingMeM Md. )^Me Freilassung der zu Anrecht Verhafteten -wir.d enevgisch gefordert. , (J.T.A.) . fe'r'n ' da r a it s n a t t ö n äle M i n de r he i i s - .re'ch'te' abgeleit e t we r de n soll t e n, fallen)ge- -stlffsE-urerhen'" müsse'.) .^DMes' nationale Postulat sei mchtö'weiter als.'ein Ballast/ Die Züden in'der'Tschechoslowakei ’ seien nicht mit' denen Polens zu vergleichen, weder ihrer. Zahl nach,- noch vor alllen Dingen, weil ihnen die eigell'e . Sprache abgehe. Mit den änderen nationalen Mmderheiten des Stäätes hätten die Juden nichts gemein ünd tnan müsse daher das Minoritätenbekenntnis aus innerer Üeberzeügüng abliehnen. Zum Präses der Partei wurde Dr. Julius Reis gewählt, von dem bekannt Ist, daß er den Ferbsteinschen An-; schauungen nahesteht. Vom engherzigen Parteistandpunkt aus könnte man die Umwandlung der „Jüdischen Partei" bedauern, weil ihr natürlich jetzt viele Elemente zufallen werden, die sich bisher aus Abneigung gegen das Nationalitätenprogramm den politischen Forderungen der Orthodoxie anpaßten. Aber im höheren Sinne bedeutete der Vorgang geradezu einen Triumph der orthodoxen Politik, deren innere Folgerichtigkeit und Wahrhaftigkeit durch das neue Programm. der „Jüdischen Politik" anerkannt wird. Tschecho.Slowalei. Ein infmffanfer politischer Amwandltmgsprozeh. : t;!u' B rati slaw a, 27^ März. V. In der vorigen Woche hat in Kofice ein Delegiertem 'tag der- 7,Jü dif chen Partei" stattgefunden, der vielleicht auf dem Gebiete her praktischen Politik vorerst' keine allzu großen' Wirkungen auslösen wird, der aber in prinzipieller Hinsicht von geradezu symbolhafter Bedeutungwar.; Die „Jüdische Partei" ist eine z,i 0 N i st i s ch e G r ü. n d u n g,. hi« unter einem , höchst farblosen Nämen die gesamte. Judenheit her Tschechow slorv.clke;s,.u'M>;-dem BanyexHer zionist-ischeu Na- ~l i 0 n a l tt-ate n p 0bi t ik sammelu und den Kamps vor allen Dingen mit der Orthodoxie und in zweiter Reihe^auch mit dem Asfimilantentum aufnehmen wollte. Ihr.stand > bet den letzten Wählen, die „Jüdische, Wirtschaftspartei" gegenüber; in-dersich die Orthodoxie mit gemäßigt liberalen.. Elements , die von Rationälitätenpölitik)nichts wissest wollen, vereinigt. hatte. Der Kosicer Delegiertentag - der „Jüdischen Partei" hat nun. einen in der Geschichte der politischen Parteien beisprellosen Umsturz d>ibö' bi sh erb ge n Par tekpr0 g,xa m ms 0 0 rg/eu 0 mtye n: Auf Antrag des einfUßveiHen Paxteifijhrers, Dr.- FMbstein, ist gegen den, Widerspruch, der, schärseken zionistischen Richtung eine Resolution: angenommen worden, wonach die „Jüdische. PMer^' förMn nichts 'weiter, fordert als die Gleichberechtigung Ser )jüdlsthen) Bevölkerung, wie sie in der Verfassung und im Gesetz gesichert ist, dagegen alle "Träume der Mi n d erh ei t s p 0 litt k fallen s ä ß t.. . Di« Bartei will an der Aufbauarbeit . des Staates- - teiln.ehmen -jtnballe Tendenzen zurückweisen, die "geeignet sind, die - Entwicklung dieser Aufbauarbeit Nachteilig-zuu beeinflussem' Ferbstein -erklärt-e rund Heraus,' daß das B^eniWEMtsjüdischen Wtion^ -mr s ö - Bulgarien. Die Zahl der Juden in Bulgarien. Sofia, 30. März. Wie die Zeitung „Haschosar" mrtteilt, hat die'Zählung der Juden in Bulgarien eine Gesamtzahl von 4627 Familien mit insgesamt 19 330 Seelen ergeben. Die jüdische Bevölkerung in Bulgarien ist in Handel, Handwerk, Industrie und Landwirtschaft beschäftigt. Unter der Aufsicht der jüdischen Gemeinde von Sofia werden 1228 jüdische Kinder in vier hebräischen Kindergärten, zwei ' hebräischen Volksschulen und einem hebräischen Progymnasium erzogen. Holland. Rücktritt des Oberrabbiners von Rotterdam. , Amsterdam, 29. März. Der Oberrabbiner von Rotterdam, Dr. B. L. Rä tte r, der seit 40 Jahren dieses Amt bekleidet, tritt am 1. April zurück. Grund zu seinem Rücktritt Ist die im Vorstand der Rotterdamer jüdischen Gemeinde mit li gegen 3 Stimmen erfolgte Ablehnung seines Antrags, in die Statuten der Gemeinde ein Bestimmung aufzunehmen, daß Juden, die Ehen mit Christen eingehen, ihrer Rechte innerhalb der Gemeinde, ve.rlustig gehen. Schweiz. Israelitische Religionsgesellsch aft. v' " Basel, 26.cMärz. , Der Vorstand der Jsraelitischeu Religionsgesellschaft sSchömre Schäbbös) ' hat seineMitglieder zu einer Sonntag, den 26. März stattgefundenen außerordentlichen <8«= n-öralvHsMmluyg eingeladen. Der Vizepräsident, Herr Sallyj Guggenheim, referierte in ausführlicher Weife über eine Reihe von vorliegenden. Ängeboten von Bauplätzen uMHnlwürHn zweckL Baues. einep geplanten Synagoge^ Nach. länge-rer- Aussprache^ wurde, einstimmig beschlossen, dem Vorstande Vollmacht zweckS ErlangMg des in Fräge stehenden günstigsten. Bguplatzes zu erteilen und soll in einer späteren. H^aMnMng)über Größe des Neubaues usw, beraten weyhen... Dier mit einem zweiten warmen;))• 7;/ rä..ocb,.sp . gütwie unbekannt.“ Wir wollen ä<iVOn..üI)erLeuge n das Sp.t‘.Hix;u idiitlhnctÄ ul;ir;;siain .'.Stz-Sn-W j c-s^asll iorLSÄ.irudvö«. .. .;; y;-n-avif jÖ'-lll) iBö { 5?‘5ß-2l'XTrr«^' .u *****».**.#*■-- » --’^ücv; 1 ■gg<LBflggffiegg8gJtgf^gg5gWffgff»^lflgwjPiftfcgn>gTytwi liiü fnv 5c.88§. rs'Lntt i vr> 'W8M