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Der Israelit · 1928-03-29 · Heft 13 (29.3.1928) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 13 (29.3.1928)
Date
1928-03-29
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
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Seite 2 Nr. 13 Der Israelit 29 März 1928 lischt der Vorzugspreis und der Bezug erfolgt durch den Buchhandel oder den Verlag „Hermon" zum Ladenpreise von 6 Mk. Für den gemütlichen Abend am Samstag, sind nur noch wenige Karten abzugeben. Anmeldungen (Am Tiergarten 8) müssen sofort erfolgen. Für die Akademische Feier sowie den Festabend am Sonntag sind Einlaßkarten noch erhältlich. - In der vorwöchentlichen Nummer des „Israelit" war unter den Jubiläumsfeierlichkeiten vermerkt, daß am Kommersabend, also am Samstag Abendden-14. April, nur Getränke verabreicht werden. Dies beruht auf einem Irrtum, da auch für Samstag A b e n d ein B ü f f e t für belegte 23 rot« und S ii ß ig kei tem vorgesehen ist. Ein 71212 ZUM Andenken an Rabbiner Dr. Solomon Breuer In der Synagoge der „Israelitischen Religionsgesellschaft" wird am ^vun nw! ein neues nana seiner Bestimmung übergeben, das Mitglieder der Gemeinde durch freiwillige Spenden zum Andenken an ihren Heimgegangenen Rabbiner Dr. Salomon Breuer b"2£T gestiftet haben. Von der Stätte seines Wirkens wird als sichtbares Zeichen der Verehrung dieses naiv allsabbatlich in Gebrauch genommen werden, das damit auch gleichzeitig für die innere Ausgestaltung der Synagoge einen wertvollen AAWKWM WAGUM8Ä 7 » 3,’ □nl!3U!l - >!. <i lSo - 33?. . jU * * Das neue m~iB in der Synagoge Friedberger Anlage. Zuwachs bedeutet. Auf violettem Sammt, der durch zwei Längsstreifen aus dunkelblauem Sammt in drei Felder geteilt ist, findet man in dem mittleren Feld, durch einen pios. angedeutet, die Bestimmung des vaio für nasv während in den beiden äußeren «ine Würdigung des hebräischen Unterrichtes empfing. Den Lesern des „Israelit" ist der neue Direktor durch feine vielfachen Veröffentlichungen auf jüdisch-pädagogischem und literarischem Gebiete vorteilhaft bekannt. 'Vom Vlekor Lhajim. Der Vortrag am Sonntag abend im Mekox Chajim findet diesesma'l um 7 Uhr statt. Für die Festwoche ist ein reiches Programm zusammengestellt, das nächste Woche bekanntgegeben wird Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose. Man schreibt uns: Wie bereits bekannt, hat der Preußische Minister für Volkswohlfahrt der „Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose unter den Juden, Frankfurt a. M." eine Lotterie zur Errichtung einer Lungenheilstätte für jüdische Männer in Deutschland genehmigt, die eine größere Reihe bedeutender und origineller Gewinne aufweist. Wir nennen u. a. ein Perlenkollier im Werte von M 15.009, Silberkasten, silberne Service, silberne Platten- Chanukkaleuchter und Sederschüssel, 2Vohnungseinrich tung, Automobil, Fahrräder, ein broncegegofsener Leuch ter „Die Makkabäer" von Benno Elkan,. Bilder und Radierungen — größtenteils mit eigenhändig signierten Widmungen versehen — von W. Ä. Beer, Budko, Dubnv, Ferbusch, Galliner, Hartung, Liebermann, Nußbaum, Steinhardt, Struck, Lesser Ury u. a, Das einzig dastehende Liebeswerk, das in Deutschland noch nicht seinesgleichen hat und einer Fülle von Kranken in einer von seelischen Störungen freien Umgebung Gesundheit und neue Erwerbsfähigkeit schaffen soll, verdient die wärmste Förderung aller jüdischen Kreise. Die Ziehung der Lotterie ist vom 14. März aus den 5. Juni verschoben. Lose sind erhältlich bei: Geschäftsstelle Goethestraße 17, Frankfurt a. M. Oberstedten. , Das Genesungsheim Oberstedten i. T. (Adelheid und Eduard Kann-Stiftung) beginnt am 30. April d. I. mit seinen Sommerkuren. Das Heim, das sowohl durch seine ruhige und gesunde Lage am Fuße des Taunus und durch seine gute Verpflegung bekannt ist, bedarf, wie der Besuch in jedem Sommer zeigt, heute keiner besonderen Empfehlung mehr. Da wieder mit dem starken Besuch Erholungsbedürftiger gerechnet werden muß, bitten wir, sich rechtzeitig anmelden zu wollen. Anfragen und Anmeldungen nimmt entgegen: Zentralefür jüdische Wohlfahrtspflege, Frankfurt a. M., Langestr. 30 (Tel. Hansa 9548). Mädchenklub. Am 19. März konnte der Mädch e n k l u b sein 26 jähriges Bestehen feiern. Berta Pappenheim sprach von Gefühlen der Tragik und Gnade, die jeden, der von Anfang an mitgearbeitet hat, überkommen müssen. Tragik — da man nicht mehr so schaffen früher und Gnade — da schließlich Werk gelang. Dieses zeigt sich daim Mädchenklub sich immer die gleichen Grundprinzipien bewährt haben: keine Wohltätigkeit, keine Politik, vielseitige allgemeine und jüdische kann «in rin. Heimgegangenen :n zu lesen ist. Reich in Gold ge-, Bildung, paritätischer Vorstand von Alt und Jung, keine stickte Ornamente auf naiv, und maa lassen die ganze Arbeit als eine höchst künstlerische und formvollendete erscheinen. In cher gleichen Ausführung wie das nana wurde von einem Gönner der Gemeinde anläßlich einer nnav^die Decken für Almemor, Schulchon und Kanzel gestiftet, wodurch ein Gesamteindruck von Einheitlichkeit in vornehmer Wirkung erzielt wurde. - Die Ausführung der Arbeiten erfolgte durch die Fa. A. I. H o f m a n n , h i e r. Reubefehung des Direkkorakes der Unterrichksanstalten des Israelitischen Religionsgesellschaft. An Stelle des im Herbst wegen vorgerückten Alters in den Ruhestand tretenden gegenwärtigen Direktors der Unterrichtsanstalten hat der Gemeindeoorstand in einer am Montag dieser Woche stattgehabten Sitzung auf Vorschlag des Schulrates einstimmig beschlossen, Syerrn' Dr. Elias, derzeit Direktor der Israelitischen Bürgerschule in-'Fürth i. B., zum Direktor der Unterrichtsanstalten der Israelitischen Re l i g i o n s ge s e lls ch a f t zu berufen. Herrn Dr. Elias geht der Ruf eines hervorragenden, wissenschaftlich geschulten und modern gerichteten Pädagogen und Organisators voraus, der in seinem bisherigen Wirkungskreis vorzügliche praktische Erfolge erzielt hat. In Deutsch-Oesterreich geboren, hat Herr Dr.' Elias seine akademischen Studien in Deutschland betrieben und außerdem in den Jeschiwoth zu Frankfurt a. M., Tapolcsany (Ungarn) und Telschi (Litauen) seine, jüdisch-wissenschaftliche Ausbildung nach mannigfacher Richtung vertieft. Mehrere Jahre war Herr Dr. Elias an der Schule der „Freien Vereinigung" in Petach Tikwah tätig, wo er wertvollste Anregungen auch hinsichtlich einer zeitgemäßen Ausgestaltung des Entfremdung zur Familie. Was bleibt als Aufgabe für die nächsten 25 Jahre? Ein Wochenend- und' Ferienheim, das einmal nahe bei der Stadt entstehen muß, um den jungen Mädchen eine Erholung in schöner Umgebung gewähren zu können. — Wertvolle Kompositionen und Rezitationen umrahmten die erhebende Feier; ein bezügliches Festspiel—Die jüdische Frau — Das jüdische Haus durch die Jahrtausende —.(Frau I. Wolfs) schloß das Ganze harmonisch ab. Ausstellung religiöser Kunst aus Hessen und Nassau. In den Räumen des „Kunstgeschichtlichen Seminars" der Universität Marburg a. d. L. findet am 25. Mai bis 31. August eine Ausstellung religiöser Kunst aus Hessen und Nassau statt. Eine Abteilung für die jüdische Religion ist vorgesehen, die unter der Leitung des Kustos am Museum jüdischer Altertümer, Herrn Erich To eplitz, steht. Es soll versucht werden, das Judentum, feine Religion und feine religiösen Einrichtungen würdig zu repräsentieren. Eine Ausstellung in einem UnioersitätsinfÜtut ist ein Novum und dürfte in mancherlei Beziehung von besonderer Bedeutung für weiteste Kreise sein. Alle-jüdischen Gemeinden und Einzelpersonen werden zu tätiger Mitarbeit aufgefordert. Vereinskaleader. Verein Mekor Lhajim. Samstag Nachm. s/4 ©tb. vor Mincho, im Vereins-Lokale Mikro. Herr Dr. W. Hofmann. — Eine 1/2 Stunde nach Hawdolo, (ebenso Sonntag vormittag 8 Uhr) im Dereinslokale Gemoro. Herr I. Soffer. Sonntag morgen nach Schul im Hörsale (ebenso Mittwoch) mm "n. Herr Red. S. Schachnowitz. — Dorm. 91/1 Uhr sebenso Dienstag abd. 6V2 Uhr) im Dereinslokale Gemoro. Herr RA. G. Po sen. — abends 7 Uhr Vortrag des Herrn I. Soffer über „Hagadah schel Peffach«. Montag morgen nach Schul im Hörsale, Mischna, Mttgliederlernen. - abends 7 Uhr. im Dereinslokale, Gemoro. Herr Rabb. Dr. Josef Breuer. — abends 8lh Uhr. im Vereinslokale, Gemoro. Herr Dr. E. Posen. Dienstag morgen nach Schul, im Hörsale, Mischna. Herr Dr. E. Posen. Jeden Abend 83/4 Uhr im Vereinslokale, v"V-Lernen. Herr Herz H alp er n. Ja hrzeits-Stiftungen: Sonntag. 1. April. Schlaumoh Simon Kallmann- Stiftung. Montag, 2. April. Carl Kallmann-Stiftung. Agudas Jisroel-Iugendgruppe. (Alle anderen Schinrim wie gewöhnlich). 712V, 7Va Uhr, Tfillas Schacharis. — 3410—111/, Herr Dr. I. Posen, Gemörob Kidduschin, Am Tiergarten 42, — 3/4ll—3/412, Herr Louis Kahn, Kizzur Schulchan Oruch. — S/411—;3/4l2, Herr Lippmann Kurzweil, . Gemoro Bowo Kamo. — 3/4i2-3/4i, Herr Gerfon Schnerb, Kizzur Schulchan Oruch. — 12—1, Herr Herz Halpern, Das Iaumi. — 1/28-1/24, Herr Dr. W- Hofmann, Gemsro Bowo Kamo. — 3—41/2, Herr Leo Schnerb. Gemoro Vezoh. — 3—4, Herr Emanuel Wolf,. Gemoro Makkaus. ■— 4, Tfillas Mincho. — 4*/* -51/2, Herr R.-A. M. Katz, Sidrah mU Rafchi. — Von Montag bis Freitag Gemorofchiur des Herrn Dr. S. Ehrmann im Sitzungssaale der Synagoge. — Mit Nacht. Tfillas Maariw. Sonntag abend 1/29 Uhr, Einblicke in die Haggdah (Fortsetzung). Herr Red. S^Schachnowitz. Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Sonntag, 7—8 abds., Herr Dr. A. Merzbach, Jefajah. Sonntag abend 7k9 Uhr, Einblicke iu. die Hagüdah. Herr Red. S. Schachnowitz. Montag, 9—10, Herr S. Unna, Rewiim, Uhlandstr. 68- Dienstag, 9—10, Herr Dr. S. Weger, Trei Osor Zobelstraße 5. Mittwoch, 8-9, Herr Lehrer A. Hirschverg, Dinim, Samstag. 3/411—3/412, Herr Julius Lewin, Das Buch Samuel, — 4—5, Herr Lehrer A. Hirschberg,. Tauroh. Liwjalh Lhen-Verein. Samstag, im Hörsaale Friedbergeranlage, nach Mincho (43/4 Uhr) Vortrag des Herrn S. Schachnowitz (Von den Quellen der Peffachhagadah.) (Fortsetzung). Beshamidrasch, Ostendsiratze 18. Von Sonntag abend bis Donnerstag einschl. allabendlich von 8i/4—9i/4 Uhr 712V D». Herr Rabb. M. Karpel. 8»p 822-Schiur des Herrn Dr. Jsaac Vreuex: Sonntag vorm. 729 Uhr, Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. Allabendlich zwischen nni» und rpisno dik Herr W. Rosenzweig. 7>2V Mittag zwischen 12—1 Uhr, '"^1 vv V»1N- Herr W. Rosenzweig. - 1/26 Uhr 17,8 7i2Vnnaa nVsn ..Halachischer Vortrag" des Herrn Radb. M. Karpel. Beshamidrasch Schwanenstr. 8. Jeden Freitagabend nach Schul Sidroh-Dortrag des Herrn Rabbiner Judelewitz, Dozent an der Schneider'schen Jeschiwo. Ostjüdischer Jugendbund. Äm^Sonntag, 1; April, abends 8 Uhr, findet im Hause Fichtestraße 5 1. ein PyrMg..Allerlei aus Palästina , vorgetragen oMMW-M. Baranker, statt. Anschließend veranstMM-'-wir itzin gemütl. Beisammensein, wozu wir Wkaüntej^ Kräfte gewonnen haben. Gäste willWttnsM. ' Sebelzettem'^ ix b-n^n N2V . '? itbenb 6.20 "" Samstag n»2VN 6.45 Samstagmorgen 8.— . Vortrag des l^errn Rabb.-Affeffor Gerfon pofen über Dinim fchel Oefsach. Samstagnachmittag 1 mb 4.30 Samstagabend 7.40 TVochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 6.30 Tefilin-tegen am - P efifäch 1. und '2. Ta g. - Lrew' Peffach morgens^ 6.15 . Lhomez-!)erbot 9.10. peff^ch-Anfang 6.45 Peffach-^rühgottesdienst 6.45 peffach-Morgens 8.— peffach-Nachmittag 5.— . Donnerstag-Abeyd 7.50

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