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Der Israelit · 1928-02-16 · Heft 7 (16.2.1928) · page 17

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
69 (1928)
Issue
Heft 7 (16.2.1928)
Date
1928-02-16
Page
– (sequence 17)
Language
German
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Oldflcv fteeausgegeSen von dtt ündttofgoiif<(ioi dev Jlgudas-Jisfoef Id 9ea(fefilaad <4- Jahrgang Frankfurt a. 2H., H 6. Februar (928 / 25. Schewat 5688 Nummer 4 Aufruf! Der Aöar-Monat 5688 ist von der Leitung der Agudas Iisroel dazu bestimmt worden, eine Aktion zur Förderung des in n 8- Schulwcrfzes in 6rcz 3isvoe( vorzunehmen. Küfer Schulwerk mit seinen 10 Schulen,. ynd etwa 1500 Kindern darf der gegenwärtigen Wirtschaftskrise in Palästina nicht zum OM fallen, denn wie könnte Erez Iisroel wieder das klassische Land der jüdischen Lebensheiligung werden, wenn ihm die Schulen fehlen, um die Heranwachsende Iugend Erez Iisroels mit jenem warmen Chaluzimgeiste zu erfüllen, der da spricht: «Als Ehaluzim wollen wir einherschreiten vor Gott." Es gedenke daher jeder Agudist in diesem Adar — dem traditionellen Werbemonak zur Heiligung des jüdischen Gesetzes — der ewigen Gemeinschaft, die uns mit Erez Iisroel verbindet, und der heiligen Pflichten dieser Gemeinschaft! t Wie einst im Adar aus den Halben Schekel-Spenden der Reichen und der Armen der Dpferdienst im Heiligtum erstand, so lasset auch Ihr den Adar nicht vorübergehen, ohne der Spendenpflicht des Halben Schekel für das heilige Land zu genügen. Watästina-Gentrale Dr. Salomon Ehrmann, Frankfurt a. M. Dozent Rabb. Dr. Moses Auerbach, Berlin. R.-A. Dr. Isaak Breuer, Frankfurt a. M. Menko Max Hirsch, Halberstadt. Julius Holländer, Frankfurt a. M. Herbert Kruskal, Frankfurt a. M. Isaak Nußbaum, Halberstadt. Berthold Strauß, Frankfurt a. M. Leo Wrefchner, der Agudas Iisroel. . Dr. S. Oppenheimer, Frankfurt a. M. Julius Blumenthal, Frankfurt a. M. Dr. Emil Hirsch, Berlin. Dr. Willy Hofmann, Frankfurt a. M. Rabb. Jonathan Horowicz, Jerusalem. Simon Mugdan, Frankfurt a. M. R.-A. Dr. Max Oppenheimer, Frankfurt a. M. Samuel Wertheimer, Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. Heslöäftsführender Ausschuß der Agudas Iisroel. i. A.: Rabbiner Dr. Pinchas Kohn, Wien. Jacob Rosenheim, Frankfurt a. M. I. M. Lewin, Warschau. Spenden erbeten aus das Postscheckkonto der Palästina-Centrale der Agudas Iisroel, Frankfurt a. M. Nr. 53 900. Paläskina-Lenkrale der Agudas-Zisroel. Preisausschreiben! 1. Jeder sich in den Dienst -der Adar--Aktion stellende Sammler, der mindestens 50 RM. zu Gunsten unseres Schulwerks sammelt, sei es durch Vertrieb unserer Coupons oder durch freie Sammlungen, kann sich an der am 2. Jjar 5688 (22. April 1928) stattfindenden Verlosung beteiligen. 2. Der Sammler hat folgende Bedingungen zu erfüllen: Vis zum 12. Nissan (2. April) müssen mindestens 50 RM. als Sammlergebnis im Besitz der Palästina- Centrale fern (durch liebe!Weisung auf das Postscheckkonto der Palästina-Centrale der Agudas Iisroel, Frankfurt a. M. Nr. 53 900 oder durch Vermittlung der für ihn zuständigen Gruppe). Die Palästina-Centrale stellt dem Sammler hiergegen eine numerierte Empfangsbestätigung aus, die ihn berechtigt, sich an der unter Aufsicht eines Notars stattfindenden Verlosung zu beteiligen. Preise. Bei einem Sammelergebnis von mindestens 100 RM.: 1. Preis: eine Reife nach Erez Iisroel (Schiffskarte für Hin- und Rückfahrt inkl. Bett und Verpflegung). Sobald für die Auslosung des 1. Preises mehr als 100 Sammler in Betracht kommen, wird als 2. Preis ebenfalls eine Reise nach Erez Iisroel zu den gleichen Bedingungen ausgesetzt. Mindestens 76 RM.: 3. Preis: 1 Tallis aus der Weberei in der agudistischen Kolonie „Machaneh Iisroel". 4. Preis: 1 Tallis aus der Weberei in der agudistischen Kolonie „Machaneh Iisroel". 5. Preis: Palästina und das Ostjordanland, Album von Ludwig Preiß und Paul Rohrbach (214 Tiefdruck-Aufnahmen u. 21 farbige Aoachromien). 6. Preis: Hebräischer.Atlas (48 Karten) von Jabotinsky und Perlmann. 7. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten. 8. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten. 9. Preis: 500 Stück Palästina-Zigaretten. 10. Preis: 300 Stück Palästina-Zigaretten. Mindestens 50 RM.: 11. Preis: 1 Kiste (ca. 160 Stück) Jaffa-Orangen. 12. Preis: 1 Kiste (ca. 150 Stück) Jaffa-Orangen. 13. Preis: 1 Kiste (ca. 150 Stück) Jaffa-Orangen. 14. Preis: 6 Flaschen Palästina-Wein. 15. Preis: 6 Flaschen' Palästina-Wein. 16. Preis: 6 Flaschen Palästina-Wein. 17. Preis: 4 Flaschen Palästina-Wein. 18. Preis: 4 Flaschen Palästina-Wein. 19. Preis: 2 Flaschen Palästina-Wein. 20. Preis: 2 Flaschen Palästina-Wein. 21. Preis: 200 Stück Palästina-Zigaretten. 22. Preis: 200 Stück Palästina-Zigaretten. 23. Preis: 200 Stück Palästina-Zigaretten. 24. Prei: Lehrbuch der hebräischen Sprache nebst Grammatik. 25. Preis: „Das jüdische Nationalheim" von Isaak Breuer. „And Moses, Aharon nnd Ehur skiegen zur Höhe des Hügels hinauf". Aus einem Referat, gehalten auf der Agudo-Bezirkstagung zu Treuchtlingen am 12. Februar 1928 von Wolf S. Iacobson-Hamburg. Meine Freunde! Ich soll zu Ihnen sprechen über „die Alten und die Jungen in Agudas Iisroel". Alt und jung; die Welt meint, daß diese Gegenüberstellung einen Gegensatz bedeute. Erst jüngst habe ich in den „Blättern" anläßlich unseres inzwischen verlaufenen Bundestages in Frankfurt zu diesem Thema Stellung genommen und darzustellen versucht, Dnn □ v D'2j?T' daß das Zusammenwirken von Alt und Jung die Voraussetzung für jede gedeihliche bb2-Arbeit sei, daß N2'p' das überlegende Raten und Führen des Alters Beruf, nsnbv' der Kampf für die Idee der Jugend Aufgabe sei. Daß Alter und Jugend als zwei völlig gleichwertige Faktoren in diesem Wirken für unsere Agudas Iisroel stehen, die der Königsweg derJudenheit ist, wie der Talmud der Königsweg des Judentums, dies, meine Freunde, ist mir erst dieser Tage durch eine interessante Tatsache wieder zum Bewußtsein gekommen, die der Talmud (Megillo 9 a) uns erzählt. Das letzte Kapitel von v'vvV»' das wir mw s. G. w. lesen werden, erzählt uns von den Ereignissen kurz vor m*m snv« Es erzählt uns, wie Moses am Morgen des 6. Siwan am Fuße des Berges einen Altar errichtet mit zwölf Denksteinen für die zwölf Stämme Israels. '22 ns nbvi- „Un d er schickte die Jünglinge Israels und sie brachten G a n z o p f e r", bereiteten Schlacht- und Friedensopfer dem Ewigen, und Moses verrichtete das große Werk der Entsühnung des Volkes. Dann stieg Moses mit Aharon, Nodow und Abihu und den siebzig Alten zum Berge hinauf und sie schauten Gottes Majestät in Ihrem vielgestalteten Glanz. •vp nhvmb brnw' '22 'b'Ln „U n d über diese Größten der KinderJsraelsstreckteGottnichtSeine Hand!" Der Talmud erzählt uns nun, daß die 72 Weisen, welche auf Befehl des Königs Talmai, jeder in gesondertem Zimmer, die min niederschrieben, übereinstimmend dieses 'UM bn-iV' '22 umschrieben mit brne?' '22 'vivrn „die Wertvollen, Kostbaren der Kinder Israels", mit dem gleichen Ausdruck mit dem sie 'b'2rr brri '22- — Nodow, Abihu und die siebzig Alten — Umschrieben. Die Jünglinge unseres Volkes sind v'vivnu kostbar, edel wie seine Hohenpriesterssöhne wie seine Alten, wenn sie Gott dienen, Gott Opfer bringen. Dies, meine Freunde, soll uns Jugendliche nicht unbescheiden machen, sondern soll uns zeigen, zur Erreichung welch hoher Ziele wir berufen, daß wir mit ihnen und durch sie wachsen. Aber noch einen andern Hinweis möchte ich Ihnen deutlich machen. Diese Notwendigkeit des Zufammenarbeitens von Jung und Alt im Kampf um die höchsten Lebensgüter. Wir haben vor kurzem gelesen von dem großen Kampf, den Israel mit Amalek zu führen hatte, und wir erinnern uns, wie Moses mit zu Gott emporgerichteten Händen das Volk zum Gebet brachte und dadurch ihm den Sieg erwirkte. Da heißt es: „Und Moses, Aharon und Chur stiegen zur Höhe des Hügels hinauf." Chur ist der Sohn Mirjams, der Schwester Moses und Aharons. In der Geschlechterfolge stehen sie zueinander wie Vater und Sohn! Das lassen Sie uns festhalten. Wir stehen ja auch im Kampf mit Amalek in uns und um uns, wir spüren ja auch, wie er uns auf dem Wege, diesem langen Goluswege, anfällt, um das, was schwach ist bei uns und schon müde geworden in der Erfüllung des Gesetzes, von uns abzuschneiden, von uns zu trennen. Wir steigen zur Höhe, wir erringen den Sieg, wenn die Alten und die 'T;!-■!■

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