Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 69 (1928)
- Issue
- Heft 3 (19.1.1928)
- Date
- 1928-01-19
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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4 9tr. Der Israelit O sprechen zu hören. In Abwesenheit des derzeitigen Vorsitzenden der Wiesbadener Gruppe, Herrn Lehrer M. Hes, begrüßte Herr Rabbiner Dr. Ansbacher die Anwesenden und leitete bis zum späten Schluß die Versammlung aufs beste. Herr Dr. Ehrmann berichtete über den gegenwärtigen Stand der Agudas Jisroel-Bewegung und verstand es in begeisterten Worten, die hohen Ziele, denen Agudas Jisroel zustrebt, darzustellen. Die Ausgaben von Agudas Jisroel und damit von Klall Jisroel stellte der Redner als die Erhaltung des jüdischen Volkskörpers in seiner ursprünglichen, thaurogemäßen Seelenreinheit in der Diaspora und in Erez Jisroel dar. Nach dem Vortrage entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, an der die Herren Eckstein, Stern und Bloch teilnahmen und ihre Anschauungen vertraten. Herr Dr. Ehrmann erwiderte den erregten Diskussionsrednern trotz der kurzen Zeit vor Zugabgang mit Ruhe und einer Ausführlichkeit, bei der er es nicht unterließ, Herrn Bloch das Einigende in den verschiedenen Weltanschauungen darzustellen. Der Abend endete mit einer Kundgebung für die Ausführungen des Referenten und für Agudas Jisroel. Der praktische Erfolg war eine ganze Anzahl neuer Mitglieder und viele der Anwesenden ließen es sich nicht nehmen, dem Redner persönlich für seinen Vortrag den herzlichsten Dank auszusprechen. Die Weiterarbeit der Wiesbadener Gruppe wird sich jetzt unter anderem mit der Vorbereitung zur Kenessioh Gedauloh befassen. Vereinskalender. Verein TNekor Chajlm. Freitag abend, nach Schul, im Hörsale Friedberger-Anlage, Mikro. Herr I. Soffer. Samstag morgen nach Schul, im Hürsale, Dinim. Herr Dr. E. Posen. — Nachm. s/4 Std. vor Mincho, im Vereins-Lokale Newiim. Herr Dr. W. Hofmann. — Eine lh Stunde nach Hawdolo. (ebenso Sonntag vormittag 8 Uhr) im Vereinslokale Gemoro. Herr I. Soffer. — Sonntag morgen nach Schul im Hörsale (ebenso Mittwoch) di« «ri» Herr Red. S. Schachnowitz. — Vorm. UlU Uhr levenso Dienstag abd. 672 Uhr) im Dereinslokale Gemoro. Herr R. A. G. Posen. — 6 Uhr im Dereinslokale, Vortrag des Herrn Red. S. Schachnowitz über „Rabbenu Jakob baal Haturim und die Entstehung des Schulchan Bruch". Montag morgen nach Schul, (ebenso Donnerstag) im Hörsale. Mischna, , Mttgliederlernen- — abends 7 Uhr, (ebenso Mittwoch), im Dereinslokale, Gemoro. Herr Rabb. Dr. Josef B.reuer — abends 87« Uhr, (ebenso Donnerstag), im Vereinslokale, Gemoro. Herr Dr. E. Posen. Dienstag morgen nach Schul, (ebenso Freitag), im Hörsale, Mischna. Herr Dr. E. Pos en. Jeden Abend 874 Uhr im Vereinslokale. d"V-Lernen. Herr Herz H alp er n. Ja hrzeits- Stiftungen: Mittwoch, 25. Jan. Benny Benjamin-Stiftung. solange diese Anstalten nichts den Religionsvorschriften des ge>etzestreuen Judentums Zuwiverlaufendes in ihre Grundsatzung ausnehinen. Ercellenz! Es sind nicht zunächst pekuniäre Rücksichten, die unsere wiederholten petitis und auch diesem unserem gegenwärtigen Gesuche um Loslösung von der anderen Gemeinde zu Grunde liegen. 'Obgleich schon diese auch an sich bedeutend genug wären und das Aufblühen unserer Gesellschaft und unserer Anstalten in nicht geringem Maße dadurch gewinnen würden, wenn unsere Mitglieder von der ungerechten Last zu zweien verschiedenen religiösen Gemeinwesen beitragen zu müssen, befreit würden. Es ist vielmehr nur zunächst die moralische Bedeutung dieser Loslösung, die uns bewegt und sie uns seit unserem nunmehr 15 jährigen Bestände unablässig anzustreben als Pflicht erscheinen ließ. Erst durch sie erlangt das. alte Bekenntnis des gesetzestreuen Judentums die Selbständigkeit wieder, die ihm hier in Frankfurt durch so rechtswidrige Bestrebungen ungeachtet mehr als 50 Jahre lang fortgesetzte Remonstrationen in beklagenswerter We'.fe entzogen worden. Erst durch sie gewinnen wir die Zuversicht in unserem Bestand' und die Hoffnung ,das~ Bekenntnis unserer religiösen Gesetzestreue auf Lind und Kindeskind zu vererben. Erst durch sie endlich werden wir selbst erst von Leistungen frei, dir, und würden sie zu dem Minimum eines Kreuzers herabgesetzt, ein schwerer Eewissensdruä für uns bleiben, da sie Anerkennung und Unterstützung von Anstalten und Bestrebungen involvieren, deern Anerkennung und Unterstützung uns das heiligste Diktat unseres Gewissens vor Gott, dem Allwissenden, verbietet. Mögen wir der gütigen Vermittlung Ew. Ercellenz die endliche Erreichung eines Zieles verdanken, das einen mehr .als 50jährigen kummer- und opfervollen Kampf für Ueberzeugungstreue zum endlich sühnenden Abschluß bringt und einen Zustand herbeiführt, der in gleichem Maße dem Rechte, der .Humanität, der Gewissensfreiheit und dem Frieden zu gute kommt. Gestatten Ew. Ercellenz den. gehorsamsten. Ausdruck der ehrerbietigsten Hochachtung und Verehrung, mit dem zu verharren die Ehre hat Euer gehorsamster (gez.) H. Agudas 2isroel-2ugendgruppe. Sonntag, nach Schluß der Synagoge, Herr Dr. S. Ehrmann, D'kial «laa, Friedberger Anlage 4. — 7-9 7,10 Uhr, Herr Leop. Oppenheimer, a'sni's a» min. — 740-7-11. Herr Herz Halpern. nra mm — 741-742, Herr Herz Halpern, Weltfchiur mv *n. — 74I2—74» R.-A. M. Katz, amoa mm für' Anfänger. - 726-72?, Herr Gerfon Schnerb, Arbeitsgemeinschaft II. Jüdische und weltliche Literatur. Montags. 9-12, Herr Herz Halpexn, Gelegenheit zum Lernen jegl. Art. — Bon Montag bis einschl. Samstag von 12—1, Herr Herz Halpern, Weltschiur 'vi' «n. — 729-740, Herr I. Tarsts, j’ttrtTj? mm- — 9-10, R.-A. M. Katz. ni'iva natf- — 9-10, Herr Emanuel Wolf, 7112a mm- — 9—10 Herr Lippmann Kurzweil, maia mm, Zobelstraße 9. - 9—10 Herr Hermann Hirschberg, «37’8a «22 mm. Hegelftratze 13. Dienstag, 9-12, Herr Herz Halpern. Gelegenheit zum Lernen jeglicher Art. — 729— 72IO, Herr B. Rachelsohn, xäp «22 nvwa, Zei! 2. Arbeitsgemeinschaft A. — 729 -10, Herr Leo Schnerb. N8'2 «nm- - 749—740. Herr Dr. W. Hofmann, «ap «22 «laa- — 749-1074, Dr. I, Posen, j'vvpp mm, Am Tiergarten 42. Mittwoch. 9—12, Herr Herz Halpern, Gelegenheit zum Lernen jegl. Art. — 718-31/4, Herr Dr. S. Ehrmann, arnai «ia> — 9—10, Herr Emanuel Wolf. 7112a «nai- — 9-19, Herr R.-A. M. Katz, H2V JiTwa* — 729, Heimabend der Arbeitsgemeinschaften. 14tägl., erstmalig am 18. 1. 28. Donnerstag, 9-12, Herr Herz Halpern, Gelegenheit zum Lernen jegl. Art. — 749—10, Arbeitsgemeinschaft I., Herr Gerson Schnerb, Jüdische und weltliche Literatur. — ®/49—10, Arbeitsgemeinschaft II, Herr R.-A. I. Rosenhekm, Besprechung der Sidra. — 9—10, Herr Hermann Hirschberg. «22 «laa ,ly'8a, Hegelstr. 13. — 9-10, Herr Lipmann Kurzweil. 711212 «iai, Zobelstr. 9. Freitag. 9-12, Herr Herz Halpery< Gelegenheibzum Lernen jegl. Art. — abends nach Schluß der Synagoge. Herr Dr. S. Ehrmann, arnai «ia*, Friedberger Anlage 4. — Nach Schluß der Synagoge. Herr B. Rachelsohn, ivia, Zeil 2. — 8—10. Langestr. 18, Gemütliches Beisammensein. — 7*9 —10, Herr I Tarsts, i'vli'p «lai- 712127 77z Uhr, 71'1M? n?’S7i- — 740—1172, Herr Dr. I. Posen, j'wiTj? mm, Am Tiergarten 42, auch Dienstags von 7s9-10. — 341-742. Herr Louis Kahn. *jnv |nVtP 118,7. - 741-742, Herr Lippmann Kurzweil, Kap H22 mm- — 742-74. Herr Gerson Schnerb. -piy 118p. — 12—1, Herr R.-A I. Rosenheim, Arbeitsgemeinschaft I, Besprechung der mit). — l, niwa n^an. — 723-724, Herr Dr. W Hofmann, rras «22 «iai. — 3-4, Herr Emanuel Wolf, 7112a «laa. — — 3-4, Herr R.-A. M. Katz, Arbeitsgemeinschaft I *p1* 118p- - 3—472, Herr Leo Schnerb, ,18'2 «ia*. — 4, nnaa n*?’an. — 472-572, Herr R.-A. M. Katz, '"En av rniv- — 472—572, Herr Theodor Spiegel, Arbeitsgemeinschaft, niwa — — 3/4 Std. vor Nacht, Herr Dr. S. Ehrmann, amat «im- — Mit Nacht. 2'iJ?a — 9—10 (1 tägig), Herr I. Rosenheim, D’Sin im Vereinslokale. Agudas Jisroel-Mädchengruppe. Sonntag, i—S abds., Herr Dr. A. Merzbach, Montag, 9—10, a'^,in,»Herr S. Unna, Uhlandstr. 68. Dienstag. 9—10, Herr Dr. S. Weger, iew 'in, Zobelstraße 5. Mittwoch, 729-l0, Handarbeits- und Leseabend. n2ip, 74II—®/4l2, Herr Julius Lewin, ^«iaV» — 4-5, Herr A. Hirschverg, mm. \ Llwjalh Lhen-Verein. Samstag, im Hörsaale Friedbergeranlage, 474 Uhr nachm. Herr Redakt. S. Schachnowitz (,,'atfri M - - ) Verein jüdischer Akademiker Frankfurt a. 2R. Am Dienstag, den 24. Januar, abends 8,45 Uhr, pricht im „Börsenkeller", Schillerstraße, Bundesbruder Dr. S. Ehr mann über „Chassidismus". Die Bundesbrüder können Gäste, auch Damen, einführen. Veshamidrafch, Osiendstraße 18. Von Sonntag abend bis Donnerstag einschl. allabendlich von 874—974 Uhr 712V 'oa- Herr Rabb. M. Karpel. «ap «22-Schiur des Herrn Dr. Jsaac Breuer: Sonntag vorm. 729 Uhr, Dienstag bis Donnerstag abend 8 Uhr. Freitag abend nach a'19», Dortrag. Herr Rabb. M. Karpel. Allabendlich zwischen nma und n'isra di« "N- Herr W. Rosenzweig. naV Mittag zwischen 12—1 Uhr, '»vi DU Vain« Herr W Rosenzweig. -Verein Ostendskroße 18. Rabbiner S. Weber, niana 'öa von Samstag abend bis einschließlich Donnerstag abends nach izara 2'iUa. 19 Janua 1928 Veshamidrafch Schwanenstr. 8. Jeden Freitagabend nach Schul Sidroh-Dortrag des Herrn Rabbiner Judelewitz, Dozent ander Schneider'schen Jeschiwo. Veshamidrafch Obermainanlage 8. Jeden Abend von 87s— 97s «V'8a «22-SchiUr. Lernverein llnlerlindau (Dpi '211). Vereinsräume: Unterlindau 231. Jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag nach dem Morgen Gottesdient Herr Rabbiner Dr. H o r ovitz: D'nvs ni'IVa- Jeden Mittwoch abends 872 Uhr: Herr Dr. B. May: Propheten m'Ql'. Freitag Abend m«l 'Q nach dem Gottesdienst: Herr Jacob Wolf. Winter-Programm des Jüdischen Hurneröundes. Sonntag. Taunuswanderung. Treffpunkt 3/48 Uhr Hauptbahnhos. , . HerremAbteilung: Montag. 872—10 Uhr, Leichtathletik und Gymnastik. Annaschule, Rechneigrabenstraße. Donnerstag 87s-10 Uhr,. Turnen. Alte Herren: Donnerstag 872—10 Uhr, Turnen. Damen-Abteilung: Donnerstag 872—10 Uhr. Gymnastik und Turnen Liebfrauenschule, Schäfergasse. Zöglings-Abteilung: Donnerstag, 7-87* Uhr. Knaben-Abteilung: Dienstag, 6-8 Uhr, Annaschule, Rechneigrabenstr. Mädchen-Abteilung: „ Mittwoch 472-57? Uhr. Abtlg. I. Gymnastik und Turnen, Annaschule. Rechneigrabenstratze. Mittwoch 67g—7 Uhr, Abtlg. II. Gymnastik und Turnen, Annaschuie, Rechneigrabenstratze. Frauen Gymnastik-Kurs: Mittwoch, 774-8-74 Uhr, Sonderkurs Gymnastik. Realschule, am Tiergarten. Sebetzelk«. «i«i nav Freitag Abend 4.40 Samstag naav.i 7.— Samstagmorgen 8.— Samstagnachmittag 1 und 4.— Samstagabend 5.55 Wochengottesdienft: Morgens 6 55 Nachmittags 4.30 Tefilin-Legey am Morgen 6.55 Wenn man sich di« Küchen der verschiedenen neuen Siedelungen, in neugebauten Villen und Etagenhäusern kritisch ansieht, so fällt auf, auf welch verschiedenartige Weife die Architekten versucht., haben, die Aufgabe zu lösen, einen möglichst zweckmäßigen Arbeitsraum für die Hausfrau zu schaffen. In einer Zeit, wie der unfern, wo die Kräfte jeder Hausfrau stark, oft bis auf das äußerste angestrengt sind und jeder Stunde, ja jeder Minute ihr volles Maß an Arbeit zugeterlt ist, ist es von unschätzbarem Wert einen Herd zu besitzen, der stets gleichmäßig arbeitet. Jede Flamme hat ihren bestimmten Verbrauch, erzeugt also in derselben Zeit iminer dieselbe Wärmemenge. Es ist so genau im voraus , zu berechnen, wie lange es brauchen wird, bis >eine Speise zum Kochen kommt und auch wie lange die Gesamtkochzeit dauern wird, da durch die weitgehende Regulierfähigkeit der Flamme jede beliebige Menge auf 'ihrer Temperatur gehalten werden kann. Die kleingestellte, gleichmäßig fortbrennende Flamme ist es auch, die der Hausfrau erlaubt, nach dem Zusetzen der Speisen die Küche auf kürzere oder längere Zeit zu verlassen: bei wichtig gewählter Flammengröße sind Ueberkochen und Anbrennen gleichermaßen ausgeschlossen. Für die Hausfrau von heute, der genaue Zeit und Arbeitseinteilung allein die Möglichkeit geben, ihren vielseitigen Pflichten nachzukommen, ist der Gasherd ein schlechthin unentbehrlicher Bestandteil der Küche Aus diesem Grunde wird auch der Hausftau empfohlen, bei Neuanschaffung eines Gasherdes die Ausstellungsräume der Firma G. Hegewald u. Co. G. m. b. H., Frankfurt a. M., Stiftstraße 29/33 zu besichtigen, woselbst die zeitgemäßesten Gasherde der weltbekannten W. K refft Ä.-G. in Gevelsberg i. W. in bester Ausführung, Ausmachung und Qualität zum Ver^ kaufe stehen und zu den billigsten Preisen und allergünstigsten Bedingungen, bei Teilzahlungen bis zu 12 Monatsraten, abgegeben werden. Der Besuch dieser Ausstellung ist nur ein Vorteil für die Hausfrau und kann aus diesem Grunde nicht bald genug erfolgen.