Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1927-12-29 · Heft 52 (29.12.1927) · page 14

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 52 (29.12.1927)
Date
1927-12-29
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/2446951-2450442-2450494--74586-2532067
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Belte 2 811. 82 Die 8irä«lli 28.' §>ezem8er'1827 auch dessen Kommentar zu den „Zwölf kleinen Propheten" heraus — eine segensvolle Tätigkeit, die die Bewunderung und Anerkennung aller hervorries. Er war — und blieb bis zuletzt — mehr denn ein Lehrer, der Wissensstoff vermittelt, er n>är Erzieher im heften URB \m\m SüöenBIuIBner par exceöence, ein Mann, der' mit ungewöhnlichem Reichtum an Geist und Schönheitssinn, mit dem Zauber seiner Persönlichkeit junge Menschen heranzog und sie in einer Art an sich fesselte, die auf Charakterbildung, ja auch auf fernere Lebensbahn oft von entscheidendem Einfluß mar. fflie hmö M n mm >8 biä« mpz und Schülern und in weiterem Sine zwischen Schule und Haus wirken. Sein Verhältnis zu den Kollegen war mustergültig. Auch hier wirkte sein mildes, Anderer Gesinnung respektierendes Wort stets versöhnend und aus^leichend. ' Ein Spezialgebiet feiner Studien bildete die Aegypt i o l o g i e, und wir erinnern uns gern der Schätze, die er uns in Artikeln und Vorträgen aus dieser Vielen dunklen Wissenschaft erschlossen hat. Aber Bondi erstarrte nicht im Alten,' sein klares Auge und" sein wacher Sinn blieben bem Hielten unb vem Neunten gUjj'etDO.nöf. Jung war er allezeit mit der Jugend, die >ei führte, und um dieser Jugend wegen blieb er allem, was jung und neu und. gut ist in . Literatur und Kunst, Wissenschaft und Leben nahe und vertraut. Wie anregend sein Unterricht war, speziell in Tenach und in den deutschen Lrtemturstunden, tyxben- [eine <5c^xiler unb (Schülerinnen noch in guter Erinnerung. In- Dingen der Kunst und Literatur blieb -er aber der Jugend auch lange und weit über die Schule hinaus Freund und Berater und bewährter Führer. Bis aufs Kleinste konnte sein ästhetischer Sinn ordnend und befruchtend oingehen. Wir MM M ill «Im Mm [Ein IjEpI gfflllle UM Wrein, keine irgendwelche gesellige -Veranstaltung denken, ohne Dr. Bondi als spiritus rector hinter den Kulissen zu wissen. Ein aufrichtiger Jugendfreund, gehörte seine Liebe neben der Schule auch den verschiedenen Vereinen in n«ffr ft«inte:: ME AM. MW mm »im „Mekor Chastm" als Dozent für Mischna. Im ^Na chlath Z w i", der bis zur Gründung öer Aguda-Jugendgruppe neben dem „Mekor Chajim" die höheren geistigen 'Bedürfnisse der Jugend zu befriedigen hatte, hatte er sich in segenvollster Weise betätigt. (Sr roar 3stltb^Hrtin^er &er 3ndi^ c^«n grauer»* rc!n{> guNg, gehörte bis vor einigen Jahren ihrem Vorstände an und war-Lis zuletzt Ehrenmitglied der Bereinigung. Auch - dem Vereine „Gegenseitigkeit" diente er bis zuletzt als Vorstandsmitglied mit vollen! Herzen. En jungen fahren weilte und wirkte Vondi eine Zeit lang als Pädagoge in Bobraush, damals Rußland. Von da rührte seine Liebe und sein tiefes Verständnis für das Ostjudentum her, von dem sein letztes Merkchen „Aus dem jüdischen Rußland von 40 Jahren" glänzendes Zeugnis adlest. SÄt 1889 war 2>r. Borivh 6 mit einer Unterbrechung von einrm knappen Lahrs, — 1899/1900 — fast 38 Jahre an der Schule tätig. Was er hier und auf dem Gebiete der Erziehung über die Schule hinaus geleistet hat, gehört der Schulgefchichte und der Geschichte der Israelitischen Religionsgesellschaft an. Ungemein viele beweinen aber neben dem Kelehrten und Lehrer i'nsbksvnüere tratf) den Menschen Bondi. Wer einmal das Glück hatte, -in seinem Arbeitszimmer zwischen den voltgefüllten Bücherregalen sich in seinem milden Blicke zu sonnen und dabei die Ruhe und Vornehmheit seines Wesens^ die klu^e Ad^ewo^enirftt fernes' Wortes zu bewundern, dem werden diese stunden unvergleichlicher Geistigkeit und Geselligkeit unvergeßlich bleiben. In Wehmut und tiefer Dankbarkeit denken wir heute der Fülle von Licht und Liebe, die aus dieser schönen Seele zu uns ausströmte, unerschöpflich, unermüdlich, bis der Körper, von tückischem Qeli>e MnUrrpn^li, \{]r, ber {ebenen freischaffenden Seele, Fesseln anlegte, die ihre Kraft unterbanden. Wir werden Dr. Bondis gedenken, solange der Sinn für Edles und Gutes, für jüdisches Gottdienen in Anmut und Schönheit in uns wachbleibt. m'nn- Jahren der „Schul" fernbleiben zu müssen; ihre- Gedanken aber gingen den liebgewordenen Weg an jedem Tag, und. aus den- Wänden ihres Zimmers, darin die Zeit stille zu stehen' schien, stiegen ihre Gebete empor für «Ke, di« ihrem Kerzen nat^e standen. Und viele standen'ihrem-Herzen nah, , , Eine unvergleichliche Hoffnungsfreudigkeit, eine beispiellose Lebensbejahung ließ sie schwerstes Leid, das ihr beschieden war, mit stiller Ergebung tragen. Mit blutendem Herzen mußte sie Kinder und Enkel begraben, und kein Kadisch rvird "aus Sohnesmund dieser Greisin ausgesprochen werden. — Aber ihre Ledensiat kündet selbst die Verherrlichung Gottes, die aus dem Kadisch-- gebet emporsteigt, Kinder, Enkel und Urenkel umgeben We Bahre, das Hallet der Malochim empfängt sie in der Großen Schul der Ewigkeit, und ihr Name und die Eriniuriinj an ft roim |«piptenD Mw» .in Dm Herzen aller, die sie lieb gehabt. Die Woche Frau Fanny Schwab rry- Als am Vorabend des siebenten Ehanukatages die Lichter langsam ni-ederbrannten, erlosch ein Lebenslicht, das, fast neun Jahrzehnte, lichten Schein gegeben, und Wärme und Helligkeit ausgestrahlt. Frau Fanny Mmaö ist ---- 87 Lahrs alt — dar um gmm*- — Gleich der Stammmutter Sara darf auch für ihre Lebensjahre die Zahl sieben als ein Hinweis auf die große Harmonie dieses Lebens gedeutet werden; eines Lebens, das sich gleich blieb von Jahr zu Jahr, von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, gleich in der Steinzeit der Gesinnung, in der Schönheit edelster menschlicher und jüdischer Tugenden. Eine Tochter von Löb Schwab dem unvergeßlichen Freund und Förderer der Israelitischen Religionsgesellschaft, die Gattin von Moses Salomon Schwab, dem Mitbegründer der ^sraelitis^en UlliskMWött vsrflänünisrcichen WohM'er, war' sie Me der lvtzlm Zeugen aus den .Kinderjahren unserer Kehilloh. Sie war schon erwachsen als Samson Raphael Hirsch seine. Schule ins Leben rief, aber sie ging in diese Schule, ohne sie besucht zu haben. Und sie war und blieb die E^ülerin tzes bis sie im Widerschein des Ehamrkahlichtes die Augen geschloffen. — Der Kehiloh und ihrem Vorwärtsschreiten galt ihre Liebe, und es war für sie ein schmerzliches Verzichten in den letzten im Hort für Mädchen. In der Turnhalle der Israelitischen Volksschule (Bärenstraße) fand auch in diesem Jahre die Ehanukkohfeier des Hortes für jüdische Mädchen am zweiten Ehanukkoh- Tag nachm, um 4.30 Uhr statt. Der überfüllte groge <Sa«I der Turnhalle legte ^eug- Ms ab von dem warmen äiilerVlfeT das dem Hort und seiner Feier wie alljährlich entgegengebracht wurde. Die Vorsitzende der Jüdischen Frauenvereinigung und des Hortes für jüdische Mädchen, Frau Besthoff, eröffnete die Feier mit einer Begrüßung der Anwesenden und hielt EM ütüliff liüffl SfllMlffig (IM EMKW Al Hortes. 7 Vor 18 Jahren auf Wunsch der Stadt und der Israelitischen Volksschule mit 30 Kindern gegründet, wird der Hort heute von über 100 Kindern besucht. Es wurde damit eine Stätte geschaffen, in welcher die Kinder,- die MW Nk'WÄW WMW MsMW w fffSgS überlassen waren, nach Schulschluß nachmittags unter Aufsicht dreier Leiterinnen ihre Schulaufgaben erledigen, einen Imbiß erhalten und die übrige Zeit mit Handarbeiten und Spielen verbringen. Frau Besthoff lud die Anwesenden ein,, durch einen Besuch nachmittags zwischen k 8 lfl)r f’4 fe&ft gw uöergeugen, welch eine" jegehs5 reiche Einrichtung für die lieben Kleine hier geschaffen wurde. Die Vorsitzende konnte mit Befriedigung darauf Hinweisen, daß die Wohltat, die unseren Zöglingen schon seit einer Reihe von J«h^bn auch während d«S sserienmonafS im Juli zuteil wild, still ganz besonders allgemeiner Anerkennung, auch seitens der städtischen Behörden zu er- 'reuem hat, indem es den Kindern ermöglicht wurde, 'rohe und ihre Gesundheit in hohem Maße fördernde Ferienwochen im Freien von morgens 9 Uhr bis nachm. 6 Uhr unter Aufsicht der drei LeiteriAisess b^s licher ^erköstigunz und Heileren Spielen zu verbrinMN. Es gelang immer, für diesen Zweck , in lustiger, schöner Lage geeignete große Gärten zu beschaffen, und zwar in den letzten Jahren den schönen, großen Tivoligarten in der Darmstädter Landstraße. Sit dirMtrin fmü) in trfldr Hinie Der mwaltuw Der JsrMitjschen Volksschule dö» Dank dös Verstandes aus für die Ueberlassung der geräumigen Turnhalle, die nur den einen Fehler hat, daß hier die Kinder im Alter von 6—14 Jahren in einem einzigen Raum vereinigt ihre tF&SIgtn mUsM MMtz in Mn WttMst Horten hierfür 3—4 getrennte Raume zur Verfügung stehen. Der Wunsch des Vorstandes fei es daher, daß sich recht b al d ein großzügiger, edler Mensch und Kinder freund fände, der in der glücklichen Lage und gewillt wäre, durch B e - schassung geebneter Näumx [jflffn JJ st vcrgängliches Denkmal reiner Menschenliebe z u e r r i ch t e n. Ganz besondere Anerkennung verdienen die Hortleiterinnen dafür, daß sie unter den geschilderten Raumverhältnissen es verstehen, erzieherischen Einfluß auf die S0ßeiier«Tttim<£eIiin:cj her ^tnb-er gu g-etDänrren1, ^er^^{t^er %ant mürbe ferner Sen 3?<X1nen der Näh' ftube der Jüdischen Franenver-einigung ausgesprochen, die auch in diesem Jahre zur Beschenkung der^ Kinder beigetragen haben; aber ganz besonderer Dank gilt den Damen, durch deren unermüdliche Tätigkeit auch in diesem Jahre die Kinder mit Praktischen Gegenständen (Kleiiiilr üüäschs, Sc^xx^ef Sirümpfe nfro.) re!chttcl[ werden konnten. Ebenso dankte die Rednerin dem großen Kreise der Freunde und Gönner, die während der zurückliegenden chweren Jahre es ermöglichten, den Hort weiterzufühm MS knüpftk SskM dik hkrgliSk 8Mk: brm Dort Interesse und werktättgtz Beihttse auch weiterhin -zu bewahren. Dieser mit warmem Beifall aufgenommemn Anprache folgten die von den Hortle-iterinnen vorzüglich einstudierten Darbietungen der Kinder. Kleine Theater- KSk: SfofmDortraa, OM AM non Den Klnkmn qo* teilte Wramids und andsns treffliche LeistungM tteßett erkennep,. mit welcher Hingabe. Kinder und Leiterinnen bestrebt, waren, das Fest zu einem, wohlgelungenen zu .gestalten. Entzünden der Chanukkohlichter, das mit jü-_ belnder Begeisterung gesungeW MxggS Zur NMßN SkN Hauptteil des Festes ein, die Bewirtung und Beschenkung der Kinder. Die freudestrahlenden Gesichter der Kleinen lohnten die Veranstalter der Feier für alle aufgewandte Mühe und es bleibt nur zu hoffen, daß der warme Appell der Vorsitzenden (Frau H. Besthoff, Postscheckkonto 81113) reiche Früchte für diese, wahrhaft jüdische Wohltätigkeitseinrichtung einbringen möge. 5n der Schwanenstraße 12 ist das neue Heim der Ägudas Jisroel Jugendgruppe. > Das Haus ist zum Andenken an die unvergeßliche. Frau Dr. Clementine OppenHeimer .1"- «ls „Clem e n t i n e Oppenheim e r -Stiftung" von. der Familie erworben und .dem 7 höheren Zwecke gewidmet. Ut.unim Stock für i)ic Lern- und Bvrttags» zwecke wie für die geselligen Veranstaltungen der Agudas Jisroel Jugendgruppe aufs beste und zweckmäßigste eingerichtet. Das Beshamedrasch-Zimmer zeigt,das alte Bild wie in der Hanauer Landstraße, die glekchsn BAMkl, mm ßöpnr mit WWl TPlllMlö M Zwei iminarioergetymbe geräumige Zimmer dienen. deu Schiurim und Vorträgen, auch geselligen Zusammenkünften. Das -beliebte Gesellschaftszimmer mit dem Klubmöbel ist wieder da. Sogar eine Küche hat-das Haus, für alle Fälle . . . Der erste allgemeine Eindruck \\h W m kik WgUMrWWM M Ä.g. gWM gruppe zum mindest nicht verschlechtert haben. Kommt noch hinzu die schöne ruhige Gegend m der Nähe der Anlagen, die einer Lernstunde -in Muße und Sammlung sehr förderlich ist. Obwohl das Heim schon seit Wochen und Monaten: u Wt8 im mm M MM mb DfiiKiüi um lernen aüf 'Äett Lhanukamittmoch gelegt, unter Verück-- lkkblio.iinn dar Sßmtw. imJi nvtSrfjr.e*. ~ «ntsichtigung der Raum- und anderer Verhäünisse - nur unter Anwesenheit der D o z e n t e n und Vorstand e der verschiedenen Aguda-Jnstänzen in hiesiger Stadt. Bon auswärkigen' Gasten waremanwesend ber hier zur-- weilende E! o we x ^aw un^ ^err d o r u! ch,. eine führende Persönl-ichkeit der Jerusalemer Äguda. Junge Damen der A. J.-Mädchenguppe übernahmen iw liebenswürdigster Weise die. Bewirtung. Der - Talmuddozent der A. I. Jugen-dgruppe, Herr Herz H a l p e r n „ lsrnte dsn üblichen Mischllatraklat vor u-üb wußte recht ^tiÜf^e fle!{loalf(r §rE!«rangen emgwf[ec^t«n und tiefere Zusammenhänge in der Schlußmischna aüszuze-igen. Es entbot dann für die Gastgeberin, die A. I. Jugendgruppe, deren jetztzeitiger Präsident, Herr Arnold- W r e f ch n e r, den Gruß an die Gäste, einige Probleme der ^eil und der Ju^enddildun^ H-erührenv^ «»ü Stiftern sprach es nun Herr Dr.'SieM'ed Dppen» hei mer in eindrucksvollen Worten aus, wie das- Haus dem Andenken der Frau, deren'Namen es trägt,., als Pflegestätte von Thorag-eist ünd e.dler Geselligkeit gerecht werden kann und wird. Mit köstt-chm WLttMl M8 LNkll Mr LkUe Illllb Wischen LebnsMschauungen geschöpft, zeichnete Herr Jakob R 0 s e n h e i m, derden Gruß der Gemeinde Israelitische Religionsgesellschaft aud des Zentralrates der Aguda. überb rächte, Wesen, Charakter und Bedeutung eines jüdischen.Lehrhauses. Im Namen der Jugendorganisatten MM Seren LoMMer Sr. Will! jjnfmann. Die kleine brschNDene MiMstMung gewiMmatzen. als. Auftakt und gutes Omen für die große Jugendtagung, der nächsten Tage bezeichnend. Herr Redakteuer S.. S ch a ch n 0 w i tz faßte zunächst die Sache von der heiteren Seite auf und -erörterte dis Bedeutung des Channktl in Dar GMnnMt Mb M Momsnt tev SuiiRt btlduog. Zuletzt sprach noch Herr Leopold Oppenheimer für.. die Ortsgruppe der Agudas Jisroel, die,, wie er sagte, auch Anteil am Heime hätte und sich so> gewistermaüen mit als Gastgeberin fühle. Er rief die- MsMkkMg DölS M Bfe nerMlUMWn MlllMr ösr Jugendgruppe, die bei der Einweihung des ersten Heimes 1913 im Mittelpunkte der Veranstaltungen standen:. Martin Feist, Sollt Michel, Leopold Perlmutter und' allen voran der unvergeßliche zu früh Heimgegangene Direktor Dr.-Lange r"xr» Mit BenschenversteigerunL »sitz SM Miflt Wsl WM M MUMM seist hllimomschrs Ende. Vom Liwjath Chen. Der Sabbatvortrag nachmittags 4 Uhr fällt dilefesmal im Hörfaale Friedberger Anlage aus. Dagegen wird Sabbat morgen 11.30 Uhr oom Dozenterl des 23ereins- Hnnse ier Fcinnr 8chwcrl> n-s-- &anbme^ 46^ 1. unb nachmittags 4 Uhr im Haust von- Michael M. Mainz Ostendstraße 6, 1. gelernt. Dem letzteren Lernoortrage schließt sich nm» an.- . Chanuka im 2. T. V Einen mmiittiäim Mmkr ,m acht Wischam (muRL ein Fest, Dei Dem keineswegs nur „das Büffet gut jüdisch" war, feierte der Jüdische Turnerbund vergangenen Mittwoch im Handwerkerhaus, Bräubachstraße. Eine Reihe guter Darbietungen, unter denen besonders die Szene aus ,,!>er goldenen Kette", h^rvor^»^^^ fe-Hverpönte bej* Äbentz. Ety, MltgUed des Vereins, Herr Max Grünebaum, Würzbürg, hätte die Conference und entledigte sich feiner Aufgabe mit viel Witz und Laune. Leider konnte eine Ackzähl Freunde des Vereins, namentlich ältere Herrschaften, infolge des schlechten Wetters ni^t erscheinen^ wüs um so me^r gu bedaueret ift^ als ser Abend an GeMMchkEit. "Ätz ANst als wohlgelungen bezeichnet werden kann. j Sieh uns wachsen! ' Der ^„Jüdische Turnerbund E. V. Frankfurt ck. M."'i .M M seine MMMer. SttÄ nftb Sönnirj iniößs onDere Die Eltern und Erzieherseiner jugendlichen Mitglieder zu seinem «am Sonntag den 8. Januar 1928. nachmittags 4 Uhr im Festsaal der Herderschule Wittelsbächer Allee 6' stattfindenden Kinder-Werbeschauturnen

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.