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Der Israelit · 1927-12-29 · Heft 52 (29.12.1927) · page 13

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 52 (29.12.1927)
Date
1927-12-29
Page
– (sequence 13)
Language
German
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f>oaa AM*! iSSK UPke f mm sm&. g^jgrlnaiai,?r pwggf Der Frankfurter Agudasabbat. Si^pn ^cun DonyerstAg «Hand. und noch DüLer m iW Nyltztstunden.irafen öle T.D« äUZ Men Gauey und Hegenden, am Bahnhof von DMljr'EE^VWDD^SeLHßk^ uElauf EzHlM MKEe'OMeKlHin. Am!F r.e j t ä:g m b r.g e. n .utan sichon beim Gottes- M der Friedberger Ällfage ö!e eHen iyM KMchMnW MuxMVM '''"^ p, si> döß ' ^vqs Hallelwort Vnma» ddud-d wie ein erster Muß an die liebest GM Wmmttk., Freitag abend LMst Ke DelegiefM dem Gottesdienst eine Wene Wje/ eine" NVnst'Nisvm zu'.der Feierlichkett, die sonst schön ärn Ehanukafreitagäbend dwoöllgefüllte Synägoge beherrscht. Frista~ §MMst W WMn X äjiöen", von Familien für Logis und Tisch in Beschlag gekommen.' So gegen achtes kaum daß Re Ossenszeit vorbei war, füllte sich schon die W ^Mftrtchi von Dele- und einheimischen Agudiflen, -Damen und Herren, die sich hier zu einer zwanglosen gemütlichen Geselligkeit fanden, und bei entsprechender Bewirtung auch eine große Fülle 'ÄR'ÄW» M in sich ausWNM Der S a b b a t v o r m i t t a g , stand vollends im /Zeichen der Tagung. Die Prominenten der Aguda wMen durch Thoraausruf geehrt. Schon eine MOe Mnbk mH Mi MWienst vereinten sich junge Leute im Hörsaale Friedberger Ablage zum Lernen, wo Herr Dr. S. Ehrmann eine tDhäflükasuchä vürttM ' '' ' Nachmittags^um 4 Uhr war die Aula wieder ÄllzUllt W VWm und EmhöimWn. MV dem Minchogebet hielt Herr Red. S. Schachnowitz einen Sabbatvortrag über das Thema „D i e Ingen d b ew e gun g d er M a k k ab ä e r ". Bvm MsNM M dsr Menorahs das mit dem Tode Schimeon Hazddiks erlosch, ausgehend, schilderte er in einer geschichtlichen Paralelle den Änsturm der Reformflut vor hundert Jahren, die ähnlich, rote "nach hem Tode des letzten ' der großen Synode H«s Licht ritt Westen auslöschte, das Licht der Thora, das hier in Westeuropa tausend' Jahre hindurch, seit Rabbenu Gerschom, brannte und an dem sich die allberm LiOM der MMab MWnbttkn. Als ein' Wieberentzünben' des Mestlichtes schilderte^ ex die Agüdabestrebung und begrüßte den Delegiertentag. ' Geschichtliches und Homiletisches schmolzen zu einem Gedankenbilde zusammen, m Ais Asxzstt ftttd. - T Langsam verklang der Sabbat, mit den Gesängest' D.äblhs,''Motk giewitzmet, der „feine Hand im'/MnWe führt",' der 'thn ° die Söhne wie die MsWschen, grotzgezogsn in litf5 auf", sehen"läßt. Der Sabbat ging, die Sabbat-s e ei e blieb und erstrahM im yerrlichsten Farbenlichte von Neuem, alS'Mäk sich 'gegen lA9 Uhr in der WMWÄr"g'V Wd. i Cr: : u (Verbchk ^ehe lm HauptbMtte.) : Mk IMe Welch des Bundestages der Agatzqs Wrpxl-ZllgendgruppW. Nach Taigen schwererArbeit und heißen Ringens, henen^Äieöerum Wochen und Monate Harter VorberMüMs^Mst','poraÄtzAingen,^ar'Mr'Dunte/Äbend,eder M Montcig die Äerhandlungen frönte, "eifie wöhlangeitnung. Ätarr hörte Sitte Musik unb 6örtreffliHen Gesang.. Di«. Herren ■ Nso senVlüth Md'MWl.d^'Tl)eü t sch, sowie die Damen' Betty S't e rti '/MM ch i r sch, Mgdelain 'K a ü s IN a N n Md Mtta Sch D'rb ,stellten ihte hochwertige Kunst in den? Dienst dör gu ten Sache und fanden ehrlichen' Dank und ttMn' ÄWsl, Aon?Wren Frie öiriaiin Md Birnbaum, mchr chMer amusaNt ünd unterhaltend die Couplets des Mrw <v.tzmnel - R o s e N hD i m? Ein nWr' lustiger Schwank/Wt pielen Atizüglichkeiten wurde in schöner Meise von den Herren /Fritz Strauß und Jülihs Troo o besttMn. Zu klwäbiim M M M M" iatiönen von Frl. Ilse Hamburger und den Herren Joseph Wohlfahrt yst- Zur ersten Jahrzelt ain nav, den 7. Tewes. lSiehe Seite 2 ' des Kauplblatles) Salti V i r n st e t n und Moses Birnbaum. Eine währe Augenweide, aber steilich nicht allein für das Äuge bestimmt, war die von Frau S. Neub erg e r zstsarrilnengto und gsleitets Konditorei. Auch sonst öursto sich Las' Vustst sthLtt llkffM. S t k M M U tz g war/ nach dem Programm, m i t z u b r i ng e n. Wer sie aber nicht hinbrachte, erhielt sie auch hier geliefert und konnte sie in großem Matze mit nach Hause nehmen: Es rvar alles in allem ein anspruchsloser, aber tvohlgelüng«nsr jüdischer Ab.end, des Anlasses durchaus niürdig. Mchael Moses Mainz V"xr- Aus aWhrwürdisem Frankfurter jüdischen Patrizier- . iss staminto öer jefiifc mit 85 Jahren heimmMgem Michael Moses .Mainz (Sei» Vater, Mb Mgusche .Mainz Mi'Mr ganz in das goldene Retz /des Hernens eittgesponnen, .lebte in tiefster Versunkenheitnur her Thastro Md de.x'.Ayraudo und betrachtete oosi ihnen ÄUS ' .alle . ^^schebri-i.sse:Gunter /dern <Ne.sichtsurin.tel .der Kwigt^. '^„115üf, Mpkn Mich Mi ergänzte ihn in gewissem Sinne, indem er die dritte SMle. der, Welt, .dgs. Gemilus MW,, gufzüxiAMn WWe. 7 . Dhn^ weiche .VersonüenWt üwd Nachdenklichkeit' dem frischen, realen Leben der Gegenwart zuzswsM stM Sk sanz auf hsm Buden der WrkWr Keit .und mar ein Wan der beherztest, kräftig zÜgkSt-- fenden Tat. Er entwarf klug überlegt den Grundriß zü den Bauten Der MMssürsorge, hie sein großer Md nreiter Mick' >für 'notwendt-g hielt, holte sich bei den RzWsgütMen, in dsrön hahem Ansehen er stand: Ae Materialien dazu, nahm rüsüg Hammer und Kelle zur Hand und.— staute. Baute in-. Frankfurt die I s ra e - littsch.e Warsenansta-lt, die Israelitisch« S u p p e n a n sta l t. das Israelitische Si e ch,enhaus. das Rothschildsche Ktnderspital/Äas NotchflhlldslhrAlleksh%im, mm m die I s r a «l i t bs che-Kura rr st alt. ln Nauheim das Israelitische Frauenheim und hlst Israel i t i s ch e Ki n d e r h e 11 ft ä 11 e, in N o r d rach die M. Äl. von Rchthschilch.sche Lungenheilstätte, in Baden-Bade-n das Echol.ungsh e i m für jüdiW IFWNM des' Milirlslanm. StüWtt zwischendurch die Kasse -zu r Ermö glichst Ng stdS Sch st l b e s uch s f ü r be>d ü r.f t i g e Kinde r. Edelste und hervorragendst« Gönner dabei war di« erlauchte Familie derer von Rothschild, bei denen sein Einfluß alles, schlechthin alles/ erreichte. Aber rauch fönst w sich -eiüflU B6II tzislusrmönsnden Freunden und wacker helfenden?Warbertern zu schassen, denen-sein scharfer Bkick -für das nn Augenblick Erforderliche imponierte. ' Seiner spornenden Initiative gesellte sich ein OrgamsüliünWlßnl klslkkl MM. i i mm\ E r viel behauptest wenn MÜn ausspricht, daß die vöWldliche Art, in der heute die Frankfurter Fürsorgeinstitutionen eingerichtet und geleitet sind, in seinem Wirten mit ihren Ursprung hat. Mit seinem Gerneknrokrken Hand in Hand ckivg eine wohlbedacht« und «nerglfchr Elnstufinahwö äUs! &U ®l» staltung der konservativen Abteilung der Israelitischen Gemeinde, die ihm und seinen Genossen Laffar Mainz ^st und Dr. I. Heinemann i>"»r ihr Fundament verdankt. Ein bis in dis lstzlon Jahre reich aumlüMs Mm hat hochbetagt fein Ende gefunden. Mögen seinem Tatendrang ebenbürtige Nachfolger erblühen. Die Bestattung fand Dienstag vormittag auf dem Friedhof der Israelitischen- Gemeinde statt. Die groß« Hall« konnte \U VWn nH Wn. Nachrufe, m Danksagungen von Organisationen und Institutionen hatte sich der Verstorbene bei Lebzeiten verbeten. Dennoch konnte sich der Vorstand nicht nehmen lasten, durch Herrn Rabbiner Dr. Hoffmänn an der Bahre llUWrechkst zu WMi mi Moses Mainz d«r Gemeinde und darüber hlMus der jüdischen Gemeinschaft gewesen Ist. In großen Zügen wurde uns das Leben dieses herrlichen Mannes'noch einmal vor Augen geführt. Er wird uns unvergeßlich bleiben, rraxarv Prof. Dr. Jonas Bondl r xf Am Montag Morgen verbreitete sich die Kunde vom Ableben Professor Dr. Bondis, und Schülergeneraiiorisn/ drs über dis Schlllzsit .hinaus in tiefster Lieb« UN„ Beoohr-ung zu Ihrstti Ulld MökstAk ßiSl^ll, eine ungemem große Freündesschar erzitterten bjs ins Innerste. Obwohl schweres Leiden ihn seit einigen Jahren femer geliebten Mirksawkeit und der Oeffentlichkeit entzogen .hatte und uns alle schon lange mit ststMorer Sorge um das .kostbare Leben -erfüllte, rvolll« MSN rvührhaberr, Bond! üichi Ist unserer Mitte, spendend von der Fülle seines Wissens und ferner Geistigkeit, weilen sollte. Der altangesehenen Mainzer Familie Bondi entstammend, ein Enkel von/Räbbi^ Samuel Bondi MH MM von Mg T. BLNA f'V'1 sog «r sich schon in den MndhMMhren voll M den Quellen des Mp fchen Wissens, der und N»2N. Er studierte dann in Berlin stnd Leipzig, hörte länge Jahre bei den w«ltherühmien 'Orlentalisten D e l i tz s ch in ^rpzig und Mrörld'-s k s in Stratzhurs. Giü Mann oiitr. Reichstem.!yröWrtzsin -KW, /Mr zMsts PüdsönWkM Wan, kamer/1889, 29 Jahre alt, an die Realschule .her JÄaelMchen Heligionsgesellschaft ' in Frankfurt ä. M., wo' er gleich an der Wie des Doktors Dr.' Wendel Hirsch dem er alle Zeit em treuer Freünd blieb — er gab

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