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Der Israelit · 1927-08-04 · Heft 31 (4.8.1927) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 31 (4.8.1927)
Date
1927-08-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
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4. August LS27 D e r I s r a e l i t srr.31 Seite? - MMM- Weitere 500 SiedlerfarUilien in der Krim. , . M o s k a u, 25. Juli. Der ^öyWt". hat Orders für Landzüteilung an weitere 500 jüdische Familien in der Krim erteilt. Angesiedelt werden 400,Familien aus der Ukraine und ioo ,Sm*st£%n_;ctus , t 'I Das PoWil^üngskomwiffariat der Krim Hai iy.!as Schulbudget für. 1927/28 einen Posten, für die Auszahlungen von Lehrergehältern in 10 Schulen der jüdischen Kolonien eingesetzt, unter der Boraussetzustg, daß die Schulgebauoe von 1)en Organksänonen, die 'Äe Kolonif«tionsben>bgnng stn^en, erbant »narben. «»'"I- . . ücSiti;:;; Je r u s?g le m, 28. Juli. ,D T.< < JI <Vf -VH* .}•■»•* f »• <. ■'v — Bewohner zAngM ih^ ZlymiQtl.. pu Ml«WN< Schwer gelitten haHen M ^Gebäude -d^s. galtziDhen Kolel zerstrÄi^'kd- HwWen Kr DW Häuser ist mit Lebensgefahr verbunden.., M grüßen Hofe „BeH etnie'HÄtze Anzahl armer MüM WWW ff'} ■ W ■ tum KK „MA.MneW ÄiMel" ist,, müssen,M . Bewohner innerhalb yon drei: Tägen ihre pöm Einsturz bedrohten Heime räumen. Geschlossen müßte nachträglich noch .De., .M iH och. , des Chatam Sofer..undHeHalWd Thora-Schulen de? ungarischen Kolel mmnN vE, ebenso viele andere Häuser in der gleichen Schechuna. Es hat eine wahre Flucht aus den a(U« §l'u\m zWstzt Mir W WchnMüMljl m m aufs Äußerste gesteigert. Ein Bericht des arabischen „Palestin" meldet aus Transjordanien: Auf Befehl des Emir haben alle Moslims in Transjordanien als Buße für die Sünden, die das Erdbeben heraufbeschworen haben, drei Tage zu fasten. Wer auf öffentlicher Strafe essend angetroffen Btt «kl n® W käs f?rrfn 6f~ft Bei Mi Zanillrilmi in ZMiWi, 9« riffele M, 27. Süß. Der Chefredakteur des „Dor-Hajom", Jtamar ben Abi, begab sich in Gesellschaft von englischen Journalisten in die Samaritaner-Niederlassung in Nablus. Die Herren würden auf freiem Felde: empfangen, wo die MiMieder der Kolonie, die alle ihre Häuser verloren haben, m Zelten wohnen. Getötet ««& «tt:: ss. m »«. iii in dallah, ,Der „Hohepriester" SiHat, dessen Sohn 3^mram, ^akohxn . und sein Se.hretar Hgzliah schilderten dest/,GMen ihre hriAsM Jage'.Färben. Grüß; ist Äe Gemeinde nicht, upd mit 20000 Pfund wäre de»? Wieds»-aufbaü. der- Kolonie zu bewerkstelligen. Mm^Mngen für in - Fran.ksür t a. M., 29. Juli. Die „Palastina-Zentrale" schrMö:^^ ... ...... , . BMeuteH> nßfjfc, M, Presseberlchte ertennenffeht.E.MS, Jisrq^l nochnnie»? heill Ächl- , '{m-iIIM tj.. Sn itf.o . | ' chen der durch das Erdbeben hervorgerufenen faktischen SHa'den unh "der durch dst MeimaWe ÄtttzderchMrsg ErHeb^ests chervorgepu^nen Pan-lk. Wfr können mit Genugtuung _ konstatieren, dqtz die ^aDlM-KtM.der Agudas Askdel die erste Ortsristtsch, daß unsere eigenen MgMver uisprüngW — bis die brieflichen Berichte ag.s Palästina. eintrafey — den telegraphischen Aufforderungen von dort etwas skep- Jerusalem, 28. Juli. Arabische Blätter verlangen kategorisch, daß ein Teil von der Palästinaanleihe für Kredite an Opfer M gfötoösnr Dsftimmf rairö iimö fle#n Mtz err; Gelegenheit, bösartig zu' betonen, daß dies besser äNMbracht sei, als die Gelder für die Interessen der „landfremden" Zionisten zu verwenden, zu denen auch der Hafenbau in Haifa gezählt wird. Auch von anderer Seite wird von der Regierung gewünscht, daß sie zinslose Kredite für zehn Jahre gewähre. Verstimmung erregt die Stuffo-rb.eru.r&g i>er 3^el>ötive art bie SBaftfe«r ivftt? bsflhäblaten MMl, fDfört iyrc Musn rMrriKa g« ^sf^s dernsalls es auf admimstrativem Wege auf Kosten der Besitzer geschehen werde. Die Beschädigten sind zumeist nicht in der Lage, die Kosten für die Aufraumungsarbeiten oder gar den Wiederaufbau aufzubvingen. 2£ f f a ist infolge der Beschädigunaen am Wasserwerke UU W^ssr?. Nathan Strauß teilte mit, daß er keineswegs darauf bestehe, daß seine bewilligte Spende ausschließlich für den von ihm vorausbestimmten Zweck gebraucht werde. Die Gelder können nach Bedarf verwendet werden, auch für die vom Komitee vorgeschlagene Erniöfunö oon SMtn 'für NMMfk, Der „Doar Hajorn" tritt mit Mm gchMMschlM 211*- tikel gegen die Palästma-Regierung hervor, die, nach seiner Darstellung, bei dem letzten Unglücke vollkommen versagt hätte und ihrer Pflicht nicht im entferntesten Nachkomme. In einer späteren Nummerwird '.nitgeteilt, daß nach langem Harren und Verhandlungen Präsidium bes 2S<tab Hai»? in Sörufalem dis lächsr- 7 ö3t Glimme von Lst. QOi— gufsgragfn isst Regierung mitgeteitt wurde, daß in der Altstadt ca. 163 Höfe beschädigt und unwohnbar geworden sind, wodurch u i e l e Hu n d er t e von Juden obdachlos geworden sind. Im Ganzen brachten nach einer bisherigen Statistik llir i>ttf©a£tton <*uft hie Juden 71.000 JÖft., bie Christen i^OO -dK. ^«?or«rttcr ^trre tes ü&n ßOO W-), die Mohammedaner 250 Lst., die Beiträge der Negierung stehen noch aus. n rtfia 3Jts Mttvyefsschnnenn« Blick auf ven Friedhof der Ad in ©pln. daß Jeschurun. tisch gegenüberstanden und sich erst jetzt ein reges Interesse zeigt, nachdem auch andere Organisationen (Zionistische Organisation, Board of Deputies in London, Joint Distribution Committee, der christliche und mohamrnsbcrntstk>s Klsrus) Aktionen eingeleitet haben. Im Jntffiff? ©io^fra^t her lind »o»? 118 Interesse der zerstörten öfsenilichen Gebäude religiösen Charakters ist es dringend wünschenswert, daß das Hilfswerk der Agudas Jrsroel durch alle orthodoxen Kreise gefördert wird. Bis jetzt wurde unser Hilfswerk vor allem propagiert von der Agudas Jisroel Frankfu?f 8. M.. SKfiu. jgrgilau unD m M8kMk8E8: Nonen in der Schweiz, Kranörerch und Belgien. Wir ersuchen alle Empfänger dieser Mitteilungen, in ihren Gruppen — insbesondere in der Woche vor und nach dem 9. Aw tätig zu sein. Die Agudas Jisroel hat auch die >ehrw. Herren Rab- JllifF gebeten^ -rn if,ren 5prefcogf-crt am <Sa6bük-MHmu M MmeinüM zm Hilfk MMMvcin. London, 27. Juli. Der Jewish Board of Deputies und die Anglo-Jewifh-Afsociation haben gemeinsam einen von den beiden Präsidenten, O. E. d'Avigdor Gold- ®. MMlLMkö MmeMMM MM an dre englische Judenhert zur Stützung der üucch bas katastrophale Erdbeben in Palästina Geschädigten erlassen. In dem Ausruf wird gesagt, man müsse nicht allein den Hungrigen und Obdachlosen Nahrung, und Obdach geben, sondern es soll der palästinensischen Bevölkerung Mb MögWM mmüm mirm. M Mökkl M &m ÄLsbau des Heiligen Landes mst her allen Cnerßle und Hvffnungsfreudigkert wieder aufzunehmen. Ms jetzt wurden durch den Board und die Association Lst. 1673 aufgebracht; Bernard Baron figuriert mit Lst. 600 an der Üer ©jje»rbcrliiffce, N. 801. Rothschild Utth Sök>NS Ipenö&ten Lst. 290 unö M. Samuel u, So. Lst. S5Ö, Warschau, 27. Juli. Der Vorstand der jüdischen Gemeinde Warschaus beschloß, für das Hilfswerk zugunsten der Geschädigten der Erdbeben-Katastrophe in Palästina 25.000 Zloty zu spenden. Die Repräsentanten der jüdisch-sozialistischen Jarle» „SBtrrrb" enthielten sich bar Sfenm«. uti«i ... 1 | > Um Henry Aords Buhgang. Newyork, 12. Juli. 888!^ 8» | ij « t l J ■em berp j^errrg feinen fenfailonellen EnjschukdlgungSbM.Mchtöt Wte. teilt mit, Satz diese Erklärung nur einen Ästen Schritt der Aktion darstelle, W Ford tzeplant habe, um den Juden der ganzen Welt GerEDeit widerfahren zu-, lassen. Welche weiteren Schritte bevorstehen, ist einstweilen nicht zu erfahren. Der bekannte NewyöEr Anwalt-Untermyer erklärte, sein NM KMR« »MikMOM M «ßk MkS Ford nicht zurückzüziehen. Es verlautet, das Kongreßmitglied Nathan Perlmän sei an dem Zustandekommen der Fordschen Entschuldigung maßgebend beteiligt gewesen. Berlin, 13. Juli. G KHWLsSlW MW WM" MM ihre ZweM über die RichWeit der MMerlüngen über Fords Wkchr vom Antisemitismus aus und' stellt der Mitteilung, daß Ford die Änweffung getzeben hätte, ferne Schrift „Der internationale Jude" aus Dem Buchhandel zurückzüziehen, die Erklärung Theodor Fritschs vom „Hammer"-Derlag in Leipzig gegenüber, der als der Herau^gefret bei? belltfchen 9tu&gotie bes gsnnnnisn Nzsrkes mfiMili Latz ihm von omer bsrarNgm HniL^gte^untz nichts bekannt sei. Er weist darauf hin, daß Fords „Dearborn Independent" sich erst vor kurzem in ganz eindeutiger Weise über die Judenfrage geäußert hat. Der „Hammer"-Verlag hat sich aN<^den' amerikanischen Original- Verlag um Aufklärung gewandt. Zenry IM" «S m allen Ländern und Sprachen aus dem Verkehr gezogen. N e w y o r k, 26. Juli. Aus der Umgebung Henry Fords wird versichert. Laß goö£ ms$zm 8$Mm M. öai fnmiim smi gaben seines Buches «Der internationale Jude" m «üen Sprachen und Ländern aus dem Buchhandel gezogen und die Exemplare vernichtet werden sollen. Diese Verfügung hat Ford getroffen, als ihm mitgeteilt wurde, daß der Herausgeber des „Internationalen Juden" in Deutschland, der Leipziger Antisemit Theodor erfrört ben SpTeffemelbüngen über Forbs AMhk vöm ÄMMMWMllS vkMM TÜMSkN Wsnksv g« wollen, solange Henry Ford sein Werk „Der internatioanle Jude" nicht aüs dem Buchhandel gezogen hat. In einem Interview mit Vertreternder jüdischen Presse ersuchte Herr Louis Marshall, an den bekanntlich Henry Ford fernen „Widerruf" gerichtet hat. den ff all alfg« |e^r «ii|jut<iu|^cn nn^. ans alf$ Fälle nicht so zu tun, als ob dem Judentum durch dir Umkehr Fords ein Glück widerfahren sei. Der jüdische Konservativismus in Amerika. As^nry Mm M88), 17. Ml. Im Verlaus der 13. Juhres-EonvenUon der Naöbiner-Dersammlung des jüdischen theologischen Seminars, die soeben hier ihre Tagung geschlossen hat, kam es zu einer sehr scharfen Auseinandersetzung zwischen der von Professor Mordechai M. Kaplan, dem Oberhaupt des Lehrerkollegiums des Seminars, geführten klMMkll mm? UM m »?r ftrenf oaüoerr, bre voa Prbsestd? S3U15 TMDlMkZ, llöM tfll* mudlschen Dozenten des Seminars, repräsentiert wird. Die Auseinandersetzung betras eine von der Gruppe Kaplan angeregte Neuformulierung gewisser jüdischer Kardinalgrundsätze im Sinne einer Anpassung an die unö bie Wistenfchaft x>on tzente. SnsbefÖKÄ MV Mch MAllllM ms IMtn FlüMl? m Religionsgesetze betreffend Ehescheidung, Erbschaft, häusliche Sitten und Bräuche und eimges vom Synagogen- Zeremonial abänderungsbedürftig. \

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