Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 15 (14.4.1927)
- Date
- 1927-04-14
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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Nr. 13 DM« IS 14. April 1827 De r Israelit wo Milch und Honig fließt. Dort allem kann der Jude noch als Jude sich ausleben und dem Ideal nachlebeii, wie es die Propheten geschaut. Auch wir wünschen nichts Sehnlicheres als die Wiederbelebung des jüdischen Volkes in Erez Iisroel mit dem heiligen Ziele entsprechenden Mitteln. Mag der Westen Europas auch in vielfacher Beziehung einen Open bilben^ Jo Jini» botf> t»ont Gianb. puntrt reinen Judentums «US beibe -n geunffer Veziehung noch, „Hanse os bondage". Erst, wenn es uns . gegeben ist, auch , die „Mrzwaus hatlujaus boorez" zu erfüllen, erst in Erez Iisroel können wir in Freiheit und Frieden als Jude im Sinne der Thora uns ausleben und wahres Glück erringen. Würden wir aber, wie leider viele unserer Brüder, die sich dort angesiedelt, die - « vor dm sog. nationalen Leben hintansbellen, so müßten, wir dem Untergang entgegengehen, und alle bis bern Gollls Jlrnerik« und dem Golus Europa entgehn .10818 MS BBH ÖK ®lDlt Ifl Wf i0Q; rybdis. Wir und viele Vaufenbe mit utts LkkLMM ttsbSN den ionalen Zielen die rein geistigen Ziele, die sich an den Namen Jerusalem knüpfen, als die wichtigsten. Kehren wir nach Zion zurück, nicht als Fremde, sondern als Jakobs wahre, seiner würdige Kinder! i * * Jewish. Influence on Christian Reform Movements by I?r. Louis ■ Israel Newxnan, Columbia f Tniyersity Frsfi i?s?: isu.-wy«.L Es ist uns in dem Werke „Ärwish Lontributions toCivilization" von Joseph Jacobs, Philadelphia 1919 bereits eine Uebersicht dessen gegeben, was das Judentum der Welt gegeben hat. Dieses Wert sedoch beschränkt sich nicht nur Ef religiöse Bewegungen, sondern schließt alle Sphären her Mtürellen,. konuneWellM Md'wissenschaftlichen Tätigkeit ein, wo immer auch Juden und Judentum je. eine Rolle gespielt haben. Da hat.nun Dr.' Israel Newman untrmommen, diesen Einfluß ausschließlich auf dem religiösen Gebiete auszuarbeiten. Mit zu den schwierigsten Dingen gehört das Stu- Ötttffi m MflLM? f!Hfy Zio^tion ™ .«mH«, fitner ütetlgxon auf eM Mmerer Es galFn tfp* heure Belesenheit und tiefes Studium'und die Fähigkeit richtig zu vergleichen dazu, das oft miteinander Verwobene auseinanderzuhalten und Sein von Schein zu unterscheiden. Dr. Newman will bis ins Einzelne beweisen, wie weit jüdischer Einfluß christliche Resorm- . bewegungen beeinflußte. Es wird ausführlich darge-; stellt, in welcher Weife der Inhalt der Mischen Tradition (t^riplidpn . SCSelt o-erraitteXt tottrbe. ©artg befcitbers ttVTeS 'StViÖiVOTi «»ieb bsr Les ÜBlüteLilLirs ^eM)i- . Met. Doch auch von Dem Einfluß der jübffchen Qet)£e ^selbst auf die allermodernsten Geistesströmungen Kord- . mnerikas wird uns vom Lersaffer ein übersichtlicherAbriß gegeben. So wie der Golfstrom durch den Ozean . strömt und seine Eigenart behält, aber seine ganze Umgebung beeinflußt und gar Ländern, die sonst ln Eis starren müßten, feine Wärme .gibt, so hat auch Israel '■ seinen Strom inmitten der Völker der Welt beibehalten,' . hat -. ihnen aber von dem Lebenshauch seiner Religion rabgegeben. Es ist unmöglich, ein Thema, wie der Verfasser es IßMÖtCD ln IftifBl i^aB **$*** 1» fein, srschöMM zu örtjcmDtln. Um ab?r , gleichwohl Erschöpfendes zu bieten, hat Wewman aus allen Zeitaltern sorgsame Auswahl getroffen und die 'Betrachtungen seiner Wahl eingehend erörtert. „In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister." Wen .muß es nicht interessieren, haarklein bewiesen zu sehen, daß :das Vedeutendste, was christliche Geister des Mittelalters .geleistet haben, in jüdischen Quellen fernen Ursprung sindet! Und Wehmut überkommt uns, konstatieren zu müssen, daß oft auch Juden selbst es waren, welche die WMn MMiessl, M]mn mb vA zuzufuWn. Vieles von dem, was der DersaUer UWsührt, finden wir bereits in Müdemanns „Geschichte des Erziehungs- '.wesens und der Kultur der abendländischen Juden während des Mittelalters und der neuen Zeit", Wien, 3 Bände 1880—88 und in dem Werke Israel Abrahams „Jüdisches Leben im Mittelalter" London und Philadelphia 1896. Diese beiden Werke dienen recht eigentlich als Hintergrund,' bilden gleichsam das Skelett, um welches der Verfasser seine interessanten und oft recht wichffM- MtMßtunm;WÖt ' r Wr Bonnen MwMSN M söMM WgislhM ffllfffl nicht immer folgen, doch nie ermangelt sein Buch, dem Leser Genuß zu bereiten. Stets führt er uns an die Quellen und legt sein wissenschaftliches Material uns derart klar vor Augen, daß wir uns immer unsere Meinung bilden können, auch wenn dieselbe von der des Verfassers abweicht. Alles in allem ist es ein Buch, welches für die Geschichte des religiösen Gedankens so wichtig ist, daß man nicht an ihm vorübergehen kann. * * „Fallen Angela in ^mrisk, ÄrLlL«* «sJ Miti»- medan Literature" by Rabbi Dr. Leo Jung. 1926. The Dropsie ColPge, Philadelphia. Mögen viele auch die Meinung vertreten, daß es heute inskßrsondere darauf ankommt, das zu betonen, was die Religionen verbindet: wahre Wissenschaft und wahrer Friede kommt doch nur dadurch zustande, daß die Unterschiede klar erörtert werden und daß man sich gemtffer Gegensätze bewußt ist. Eine Moralanschauung, die tzeflüht Auf MstWi XIX, 12 Die KaslMtim als ein w dr-enstoolles Werk hrlistM, kSN« MÜMMMütz IMI M einer Myralanschauung harmonieren, die im Namen der Thora von MS pßrlgngt, daß wir die Kraft besitzen. den Trieb zu zügeln und ihn gar in den Dienst unserer Lebensaufgabe zu stellen. Man muß gesehen haben, wie groß das Unheil ist das durch Vermischung der jüdischen mit nichtjüdischer Moralanschauung entsteht, um voll ermessen zu können, welch großen Nutzen der Newyorker Rabbiner Dr. Leo Jung durch Klärung der Begriffe in seinem Werk „Gefallene Engel in der jüdischen. christlichen und mohammzzrnisHs« ßiMur Mt nur Dir ZMlNM ilimfortbere, sondern auch dSv WkssSNschüft IM llllMMMen erwiesen, hat. Auch wenn die Quellen noch so verborgen waren, spürte Dr. Jung dieselben auf und erschloß so tiefe Erkenntnisse über die Schöpfung der Menschen, der Engel, über den Ursprung der Sünde, über Dualismus und Monotheismus und andere Begriffe mehr, bei jedem Problem darstellend, wie es sich im Lichte des Judentums, Christentums und Mohammedanismus abspiegelt. §STI()f nur ber /erpe Teil «irtetr großen airößit, Deren zwmer Zeit Dis zu Milivn? nparad lost“ und deren dritter Teil bis zur Gegenwart führen soll. Um an einem Beispiel die Wichtigkeit der Jung'scheu Ausführungen darzulegen, möge genügen, den Begriff „Satan" kurz wiederzugeben: Nach nichtjüdischer An schauung wird Satan als Feind Gottes betrachtet, der f^reube bc.rüber empfmbet, Sves SKenfdjen Fall JU ner= ^«4 jü^f^r oi^i^nuss W m I8ör töricht, zu wähnen, es gäbe eine Macht, bi4 illäll MY göttlichen entgegensetzen könnte. Satan, Todesengel oder Samael oder Afchmedai, sind nimmermehr böse Mächte, sondern, nur Boten Gottes, wenn sie auch manchmal ihre 'Wacht zu mißbrauchen scheinen. Engel können nur das Gute fmi, nämlich' den ' MllM. Gottes ausffihreii.' Engel haben keine Leidenschaft. Deshalb auch ist die Thora nicht den Engeln gegeben, die keine Leidenschaft zu bekämpfen haben. Engel können allenfalls Irrwege gehen, aber nimmermehr gegen Gott ungehorsam sein. Me Stelle in (IV, 18) av-x ist in besonderer Weise zu -tn±erpr«i’tAr<m_ Selbst Satan wird sich nie gegen Gott ir^. ps joiiite DMkM i m Dorer MM: Satan in Gegensatz zu Goü zu ftLÜLn. EüÜM ist Nlchl ein Werkzeug zum Schlechten, sondern zum Güten; er ist ein Gesandter Gottes. Satan ist ein Hinderer, d. h. der dadurch, daß er Hindernis s e schafft, die der Mensch zu überwinden hat, den Menschen' daran!h.inde-r:n soll, das Schlechte zu tun, ihn vielmehr immer höhere Stufen ersteigen läßt. (S. a. Mendel Hirsck>. Borträge). r 3» mrnm Vl. 2 MW mir & mmw «UH mm mff gefallen „Ellgslk," M lull, sonvöill mm Dlrllc Ist ZU übersetzen: „Da sahen die Söhne der Höheren" sowie in Psalm 82, 6: „Ich glaubte, ihr seid höhere Menschen", wo sich der Ausdruck Elohim offenbar auf Menschen bezieht. Zwar findet die Sage der gefallenen Engel auch Eingang in die rabbinische Literatur, Jung führt dieselbe jedoch auf nichtjüdifchen Ursprung zurück. Jung zeigt uns auch schon am Eingang seines Buches, daß im Gegensatz zur katholischen und mohammedanischen Religion eine Agada nach Ansicht der bedeutendsten jüdichen Autoritäten nicht als göttliche Traditon betrachtet »erbe» jtmife uttb baß mir keineswegs gezwungen sind, ' \ üüznmPM. $uml wnn m MDL Nicht das jüdische Gesetz heelnflußt. Mit außerordentlichem Fleiß sind in diesem Vu^he die Ergebnisse aller Quellenstudien zusammengetragen und man kann im Zweifel sein, ob man mehr den Fleiß Jungs zu bewundern hat oder mehr den Scharfsinn in Deutung des gesammelten Materials. Mit erstaunlicher Feinheit »ersteht es Rabbiner Jung, uns in die speziellen sittlichm Werte der verschiedenen Anschauungen hineinblicken zu lassen und deren seelenhafte Dynamik zu erschtieHsrr. Wir steifen mit Jung in unendliche Tiefen i M L U4L LW» hiNMs. kMschloMnö Dlmmei öffnen sich dank seiner Führung und unser VliL bffl} SUf Momente in das Reich der Geheimnisse der' „ewig Wachenden" schweifen. Dr. M. A. Bücherbesprechungen. Der Zusammenbruch der Wissenschaft von Hugo D i n g - ler, Professor an der Universität München. München 1926. Ernst Reinhardt. Preis ÜrßMi Wif> Wi~r r Das oörfii&mU 100 Seiten stllrle Dlllh bis uOciüus fruchtbaren Münchener Gelehrten, dessen großes Standard-Werk „Die Kultur der Juden" in diesen Blättern seinerzeit.in einer Artikelserie eingehend gewürdigt wurde, zerfällt in einen kritischen und einen aufbauenden Teil, die in ihrem Verhältnis zueinander ein wenig> an Kants Kritik der reinen und der praktischen Vernunft erinnern. Der erste, kritische Teil, der den Zusammenbruch der induktiven, an den Einzeltatfa<4>ert orientierten Vielheit her Wissenschaften erweist, »Wi {4^4^-g Mmuzzgz unö jolltß von \mm ftus diert werden, der sich aus der Gervult des AbäeZlLllbeNL an die Sicherheit der wissenschaftlichen Erkenntnis und dem daraus folgenden religionsfeindlichen Rationalismus befreien will. An die Stelle der mehr oder minder autonomen, in Widerspruch mit einander geratenden empirischen Wissenschaften setzt der Verfasser sein „System der reinen Synthese", dessen eigentliche Grundlagen er in einem physikalischen Werke, das dem Rec. nicht bekannt fff, ijab-en xoitL Äos „System ber reinen Syn- Sgctjt von inmn nach «Hr"? *»e«bei an wurzelnden apriorischen Denksormen aus das All der Erfahrung an und rechnet so auf eine widerspruchslose Verknüpfung der empirischen Tatsachen^ im Gesamtbereiche der wissenschaftlichen Erkenntnis.. Bis hinauf zur Echik und zum Gottesbegriff führt der Verfasser sein System. Aber wir müssen gestehen, daß die Ethik der „Artdauererhaltung" sich doch , recht kümmerlich ausnimmt und eigentlich nichts weiter ist als eine neue Formulierung der Spencer'schen Pseudo-Ethik mit ihrer Identifikation des Guten und des dauernd Nützlichen. StuOj ber ©ottes&egrip, ber schließlich bos Gccnze krönen soll, crmangrtt dkr Der ^relne Wille" im Menschen soll das Abbild des „All-Gottes" draußen fein, ber das — unbekannte — letzte Ziel des Lebens in sich birgt. Das starke Selbstbewußtsein, mit dem Dingler seine „reine „Synthese" als Offenbarung der letzten Wahrheit anpreist, läßt den Leser schließlich daran zweifeln, ob er wirklich verstanden hat oder ob sich hinter dem, was der Verfasser sagt, noch Tieferes, Neues verborgen ist. Der Weltanschauung des klassischen Judentums steht Dingler mit tiefem Respekt gegenüber. Er schreibt gegen Ende ft^r Aü'sÖpODZM (§. M): „Aber die Vegrlffshrlbung, welche die klsfsischs \ 5 raelitische Religionsauffassung (die sicherlich im breiten Volke nur sehr vermischt mit Heterogenem und in sehr uneigentlicher Gestalt oft lebte, während die religiösen Führer jener Zeit sie bewußt hatten) mit sich brachte, weist noch viel intimere Parallelitäten mit derjenigen auf, die wir im Bereiche der.reinen Synthese utren •entrmct'eXten- * »«•«• . . oo ui > » .v r.vr* Dar völlM öer ^g-^ff« tau habe ich schon gestreift. Mit diesem Begriffspaar hangt bei den Israeliten enge zusammen der Begriff des „Gesetzes". Der 1. Psalm schildert ganz -eindeutig, wie es demjenigen, der an der Furcht Gottes Gefallen hat und über fein Gesetz Tag und Nacht nachsinNt, gut gehen wird in jeder Weile'. - Er ist der Gerechte, der andere aber ist der Gottlose, der wird keinen Erfolg haben in seinen Unternehmungen. Und bei Josua I, 8 steht: „Unablässig sollst du dieses Gesetzbuch (Mosis) im Munde führen und darüber nachsinnen Tag und Nacht, damit du darauf hältst, ganz nach dem. zu tun, was darin geschrieben ist; denn bann Wirst bu Glück hcrbeir auf bernett JVegen unb rnirst gebrihlM' tzan-eim" ^as SIrl. M3k Kultusgebote zu halten empfohlen werben. Würbe es sich um solche handeln, so würde der Befehl lauten, daß diese Gebote, dieses Gesetz zu halten seien. Hier aber heißt es, daß man jenes Gesetz -Tag und Nacht (in der Antike laut) lesen und darüber nachsinnen solle. Dies bedeutet aber, daß die Anwendung des Gesetzes e i n fortwährendes Problem bedeutet, und dies zeigt ble Tiefe ber Slnffnsfung. D«ß diese die richtige ist. b<4 Lerrteifi Qllch Lte Dß? snöförön (fl[: mudischen Literatur. Mcrrr soll Zag uttb Nächl ÖÖ4P den inneren Sinn der Thora Nachdenken und aus ihr den inneren Sinn des Lebens und Men menschlichen Geschehens und des eigenen Handelns entnehmen, man soll daraus sein eigenes Leben und das um -einem erst recht in seinem tiefsten Sinne verstehen. Das ist die wahre Meinung dieser klasssischen israelitischen Gesetzesauffassung. .Es ist das Gesetz des Herren, das. durch alles Menschenleben hindurchgeht, und um dessen Verständnis ich ringen muß, will ich meinen Weg recht finden und wissen, was gut und böse ist. Auch dies iji anderes, -als t»as man tnöri:It<3> oott b<er Auswirkung des Urgieles ebenso fnpn InnnJ1 Alles in allem glauben wir sagen zu müssen: Dingler zeigt seine gange Größe in der Kritik am Vau der modernen Wissenschaft; ein neues Haus an Stelle der zerfallenden und zertrümmerten Hallen dieser Wissenschaft zu errichten, dürfte ihm in seiner Ehrlichkeit und Nüchternheit kaum gelingen. Die Familiennamen der Juden unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in Baden zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur GefHOiü Um EnilMMtim Don Dr. Erwin Manuel Dreifuß. Frankfurt <5. M. 1927. Z. K ll U f fr mann Verlag. Dieses mit großer Liebe und Sorgfalt verfaßte Buch wird für Familien- und Geschichtsforschung in der Zukunft sicher sehr viel verwendet werden. An Hand der Original-Akten hat der Verfasser mit großem Fleiß die Geschichte der badischen Judennamen bearbeitet. Es wäre jedoch ein großer Irrtum, wollte man annehmen, daß die Darstellung nur für Baden Interesse hat. - Die obrgiijptd^ geschrieben e Einleitung über bte Geschichte Der ülamrnipßung tn\ d?n «44^^ t«* Untertitel „Beitrag zur Geschichte der Juden-Cmanzipntion" und das darauf folgende Kapitel über die ^Neuerungen in der Namensgebung durch behördliche" Verfügungen ist ein Stück Juden-Gefchichte. Aehnlich wie in Baden ist die Namensgebung auch in anderen Ländern vor ich gegangen und da hierüber noch keine Literatur existiert, wird das vorliegende Werk als ein grundlegendes bezeichnet werden dürfen. Ich hatte Gelegenheit, das ursprüngliche Manuskript einzusehen und bedaure, daß MsUMND MNHkZ 8U8 ÖfT entfernt mürbe, was vorher? Darin ennjatten war. Qptsttii cntimnc ich mich 3. V. in ber ersten Fassung gelesen zu haben, daß eine Familie Model den Namen Neuburger angenommen hat. Ich schrieb dem Vers., daß die Familie Model (einer ihrer bekanntesten Glieder war der Ansbacher Hofjudo Marx Model) aus Ansbach ausgewiesen wurde und sich in Monheim im Herzogtum Neuburg angesiedelt hatte. Als dann die Juden dieses Herzogtums im Jahre 1741 vertrieben wurden (siehe Friedmann, Gesch. d. Ju- Xnt iu MarMin unD meino GM. D. öuDien in Lnulngcn) würbe bte Fomtlie riäH äll-ött 8150 ElkßN DM Wölk Jfili streut. Wir finden sie in Pfersee bei Augsburg, ein Zweig