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Der Israelit · 1927-01-27 · Heft 4 (27.1.1927) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 4 (27.1.1927)
Date
1927-01-27
Page
– (sequence 7)
Language
German
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.27 Dflniior im De r Is r a « l i t Nr 4 Sette 7 / tätigeny Gdtted-M^s nM tfetbMfcr^c öoch^eWl^zü^ detj spüWdM ar/ .iifts" fjfer^Äste. Das^ sollen auch-' die -Lesetz stdwjev WWer^Mchk chespkvchen -sehnjsonders .soweit des ' Englischen kundig, selber -lesen- und;!züm Teil 'beher^igeM Auch -ist stellenweise gut. mit' 6er -stesetzfeindlichen Tendenz - des Paulus, und entsprechenden heutigen / äntiintellektualistiftfjen Girömunpn ™irH 'bas Gang^ älZ grandiossr Aufruf zum Gesetzesstudium. '■ ' Kraft und Geist. Von Rabb. Gutentag in Sachokschin. ' 'st^ H III - Wenn in Thora und Talmud Israel ein .charLnöÄges -Kolk". Ä, |D Ist Mksk Hartnäckigkeit gewiß nicht im Sinne von Gewalt-und Trotz zu verstehen. Fest und. standhaft ist der Jude, eine eiserne Mauer, diesem Sturm - vom Platz bringen kann, von einem Fanatis- -'inüs getrieben, der genährt ist vom Feuer seiner ' 'Propheten. Der,.Eifer führt nicht zum Blutver- - gießen, es-sei<denn, zur Hergabe seines eigenen - Mutes,. feines--k eigenen Lebens.für seine Äeale, -''die er als. die Wahrheit ansieht. Lieber ein Martyriurn f.ü r.. b i;e Religion, als ein Leben in Frie- 'den-und 'Frevelt^no Kellglön. , - - -u l Freilich - kann «sich, die. gleiche ..Hartnäckigkeit", Die gleiche -fanatische Ejnstestuyg auch inentgegengesetzter Richtung auswirken, wenn er, der Jude, 5 -■ von den Idealen und Wahrheiten seiner Religion ’•}> abgewichen, - sich auf-.-fremde. Felder verirrt hat, z-umMese mit -seinem Blute zu düngen. Hier dient < - die--gleiche» Unentwegtheit, der >gleiche Flamrnen- < rville, einer fremden und schlechten. Sache, Der '"jüdische Apostat kämpft mit der. gleichen Aufopfe- .Z"uvünK gegendie; Religion seiner; Väter wie der --?t 4Momme für diese - blutet Schon. Renan erkannte: - ->,Da§ jüdische Volk schwankt zwischen Extrem und - :if. EMMLkst rMlRp MRffl -WttMkjj, ist fntl£,ebeV -- aus derc äußersten rechten oder äußersten linken Seite zu finden." -,v : ■ - So. müssen wir es auch leider heute, erleben, daß> die Mdifchen. Jünglingedie sich aus des Va- -!; Hers- Haus zum Marxismus gesunden haben, weit - - marxistischer -sind,- als es je Karl Marx selbst > gewesen ist, .Dachte vielleicht auch der Midrasch *:>■' aff diese radikale Einstellung des Juden im Guten ' «oie inr Bösen, als sr (Midrasch „Echa") das Won prägtei «Drsihun^erstAns^n^e-^gig ÄätzLtttempel besaß Damaskus, deren jeder an einem Tage im Jahre den Götzendienern als Vetstätte diente. Die.abtrünnigen Juden vereinigten sie aber alle zu einem g e M e ins am e n Tempel." Die stach' falscher Richtung ausschlagenden 'Flammen M jüdischen Herzen führten auch zum "* ^^^tcrg^^lJjf^^S''.s©fgä4s*:■uftb^1■3;cmpe^•s.' Als der ' Krieg mit Rom ausbtach, waren es die Weisen nN"der^Friedenspartei, die' ihren - Einfluß einsetztenstMß der Bogen nicht überspannt werde, daß Vft'ärt1 nicht über ’ die Kunst des Möglichen histaus- ' gehe. -Ähr -Friede hätte unter erträglichen Bedingüngest gWlosirn werden-'können, wenn -nicht '//Die,? Mtivnälistischen Sadduzäerinzwischen die Mer, wie schonFerMg der M- ... .MMWWtWrWjdDUKMGLHW tMjüWchMMkge.K M^WenLggiches^üWMn OerstetzMMKrchMDeWOudeM^sMe Wdiö MjscheMehre--.WMMDWg^^er^GÄusr marsch bedeutet den Eroberustgszug der jüdischen Wahrheit. -MslHr^eMAüß MVDiit der Zerstöllllllh in Norxr fslSst^eins starke Pro- §!e kam war nanstbenMäAai,.M Hinblick; auf fiemsZüstrom vgn/üußenMffeU mußte. (Talmud /„Beza^f f. Iö).. .'.Ein römischer SchriftstellB dest damaligen'Zeit klagt: „Es ist. eben die unheimliche Hruft. dieses.Po.lkes, daßi seine''Söhne als. Vesteate.-dem..Siegen Desetze vorschreiben." Diese; §r!chk!nung erklöÄ fM MV dUkH .dM W wastig.en, Respekt, den die Juden den Römern einfsöMn.,.. Geschlagen, . vertrieben, verstreut und versprengst . Md dennoch i chit dem Bande des Gottesgesetzes eng. verschlungen, waren sie die lebendige Desavouierung des auf Entfaltung der äußfxest;.Machtfülle hedachten römischen' Geistes. Das - erweckten des, gghMetest, Römers Interesse für die Kraftquellen des.jüdischen Kölkes. Und. als sie/diefL evtantiittn,' tüttfefert sie auch, wo bie WllhrheU lag,, wustteu. D,' ein Nähmätt, mit Blut, und KM') zujammengeschwAßt, brechen muß;, schon gebrochen ist im Anblicke'einer geistigey; IMtstr^st.die/ ist Entbehrung aller äußeren Mä.Dmirtel,' eistzfg, in. .der Erkenntnis des Wahren wurzelt Md.' vM .eisernen" Willen zuM Leben getragen ist. .Was Rom mit all/feinest Legionen nicht auszurichten imstande war, . nämlich die Mufrechterhaltung der Gesetze im-Instern,-das.errnögstchte einst.W'ort, eine e.-i-y». .e^o'ocj^e&agetttev aus dem. Mustdestder weisen. Führer, in^ Israel. Äann^r vyst .Der ,,Art n^k'e't.d s mußten 'sich zu einer chlchen..idealen. Kemeists'chstft,. die vön . geistigenunsichtharen Faktoren und, yon einem üb'er^ wMDMn/'A^en^MeitWedaykell zusammenge- ■m GllW R» MlMnKWKk SWSMrW^k"s an" besten Fsnskrkss Mmon, Evyn Gijuräs wütete. Diese" waren für die Stimme der Weisheit/Mr Thora und der- Vernunft taub, * fen alles äüf eine Karte und — verloren. Jo- "fefus Flavius^ wird- - scholl rechthab en, wenn , er ' stiMt^ Gott' habe der Sadduzäer Sinne - verwirrt, . "'.ditß Ns d'ör kleinenMviegsgMNve, die, dem Volke ak Mi ^HUdMävtadl?' in Dre^HMd!kegwm " - - 'i 01 MM wurdest,.chingezygen Mhiem "Est 'ijt.es auch, )N<dem das Msttto stn'der Spitze- UiPrer BetrachhalfM wurd, von. tung ausaetzst ,^Ueberallüist es; der -Diener, der das.Mcht Sem Kexrn voranträgt, hier aber heißt es^Mttd GM Ae^t^ihsten yöran inist einer WolkenmM.,hei.,Tagst' sie zst.fst.hren auf' dem Wege und nachts Mit einer Feüersäute/ um ihnen zu leuchten.",/' - . ' ' ' : ni| ®iÄr MWm, iräfief äuirrer Kraft sind es, die. die..jüdische...Gemeinschaft Zusammenhalten, .söndern sie ist von einem Lichte, aus GvUeshöhen strahlend, geleitet — bei Tag ustd Di Nächf st . . . ' st ' Der Hauptg-rgknsisob W-ö M Ei-ölr lMDHm^zu demnEn^ Pro-MGMaMMte^ Dir grflMMeh^it^des B^üstaMMroär^ dvr.Mchchtz-^a^ine a^st»rx?ende^ öMnÄM-^M-KomitoUisevechMr- M^s'eist8^R M M^NrhitteiMMchr übeysehey^läßh.'.in wre Vel^eÄk/MrksämWit'srch Mf wirtschaftl-ichem.-^Gebiet ^'emegeir/ ich röie Neit-si'eMüf 'Ktrltlrrelles;-aydpN.qtiflnales u^ergvLife^wrrd/-Wie'Äok> devkSatzuügSkömmMrNrMt- ÄÄtti'DgUWä iDüMM llMlllilMM/itine istei-den "nünmthr/''der-' Nächstem 'chaupw^rfammsans--' --ue Wtteh'chitzüntz väi-gAe'gtvwerder?' -,n>. - . - —i_— i;?;•; 1 -i i f)> ,; WädMische Wahlen. München, 26. Jan. Bei den Wilhl-en zürN,allgemeinen -Studenten-Ausschuß wurde der Präside der „Vereinigung jüdischer Akademiker", der vöni' Zweckverband--der jüdischen Studierenden äüfden Münchener Hochschulen als- Kan- DIDat llilsglWl Lllö tm Stelle auf der Lifte der speien HochschulzruppL UNtSkgödrllchl w0lven war, als erster Jude seit 5 Jahren in den Asta gewählt. Die Völkische Mehrheit blieb bestehen. (Von 30 Sitzen: 11 Waffenring, 3 Völkische, 2 Nat.-Soz., 8 Kath., 3 Folie Fricker, 3 Hochschulgr., also 16: 14.) Korrespondenzen « ßatbrltbteit. onhodoxer RabbikE Deutschlands. -Uo .M .tu I.Frankf,urta, M., 24. Jan. Auf verschiedene Anfragen teilt das Büro des orthodoxen Rabhinersterbandes.mit, daß.die Angelegenheiten des.z Verbandes provisorische von seinem, stellvertretenden Vorsitzenden, ..Herrn Rabbiner Dr. Bon di, Mainz, erledigt werden.- ' - Cenlralverein deutscher Staatsbürger jüdischen - (StauftensL , , 1 * t <*» ' * l91 O ' - -T‘- - W e r r; n '21. 5-arr. Der Cenlralverein deutscher. Staatsbürger jüdischen Gstluhyrts hielt^ am )y. Januavefne Häuptvorstandssitzung in Berlin ab.. Die.Herren. Rechtsanwalt Dr I. Marx- Karlsruhe und Rabbiner Dr> G o l d mann- Leipzig referierten über das kommende Reichsschulgefetz und seine Einwirkung auf die politischen und sozialen Verhältnisse üffÄii MMN-. Mk Siilain?® M,ni^r qo^r<ä»!^G^mdlag4n M jßmiji gssMi sind. Auch die Breslauer Studentenschaft gegen den Rasfekrieg. " ' - B r e s la u > 20. Jan. Alslklü rpnrhe in ' Breslau eine SSotloer« ommluiij der ®reälüui2r Slnvenlenschüft abgehalten, die sich mit dem bekannten Konflikt zwischen der Deutschen Studentenschaft und dem preußischen Kultusmiüister Dr. Becker befaßte. Aus Berlin war Referendar Kersten als Vertreter der Deutschen Studentenschaft erschienen, dessen Ausführungen sich in den bekannten Gedankengängen der Deutschen Studentenschaft bewegten. Zu einem außerordentlichen Ereignis gestaltete sich der Abend, als der Rektor der Universität Breslau, Prof. M. f oFnomflnii. Mm Müncr in msf mit nvdnpr* persönlicher Ergriffenheit unb lebhafter iuuersr Nesrelung vorgetragenen Rede -entgegentrat. Der Eindruck war ein gewaltiger. Die Deutsche Äudentenschaft, - so führte er aus, sei kein Privatverein, sondern eine im öffentlichen Leben stehende und'vor dek Oesfentlichkeit verantwortliche Gemeinschaft. Es'bestehe die Gefahr, daß durch Abspaltung der südwestlichen Universität im Deutschen Reich eine n e ü e M ä i n l i n i e entstehn In ebenso eindringlicher Weise sprach Rektor Kornemann gegen die Versuche, eine anders gerichtete Weltanschauung zu verunglimpfen. „Sie hemmen/ so führte der Redner unter starkem Beifall der Versammlung aus, „den großdeutschen Gedanken, roenn SU i^W auf ein ' ©rüppefjen itufßjaüenl" Es fei Pfüchl der Sluvemeilschast, MM an s!^r a!s ari den anderen zu kritisieren.' Die SelbstvttwallUNg ist-ein kostbares Gut. Wenn die Auftritte so weitergehen, dann ist das Haus der Studentenschaft nicht vom Minister, sondern von Ihnen zerstört. Die Aussprache'zeitigste bemerkenswerte Aeußerungen der Fraktionsführer. Hier -brachten nicht nur die linksgerichteten Gruppen, sondern auch die christlich-nationale Fraktion und die Gruppe der Kriegsteilnehmer eindeutig iiirn OiuiÄPul killst p Das NWMIW üDllstMkn. $n BeNreter der nativnalen «studenlen begnügt« sich däMÜ, auf die Aerständigungsbereitschaft hinzuweisen. Auch in Köln und Bonn hat die Deutsche Studentenschaft Perlin gestern eine Desavouierung durch die dortigen Studenten erhalten. Die jüdischen Blinden in Bol! W i e n, 26. Jan. Der' „Hklfsverein der jüdischen Blinden" bittet uns, Nachstehendes in unserem Blatte zu veröffentlichen: Wochenkalender. oot» 29 3a»t. Bis 5. SSe&r. 1027 «jo.m 38. iStbetnat bis 3. Adar 8887 TDinH P311D TamstNtz Fan. 29 Bi® 26 K e> Maulev Mltwvch mora. i Sonntag 30 27 n Uhr W m. Montag 31 28 ■ -iP o’aaw n’jsri Dienstag 1 *ns/( 2,9 füp 113D nv Mittwoch 2 30 vin 17KTT X Donnerstag 3 1 ' « '2 FWS8 4 2 Lämstäß i i mm

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