Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 68 (1927)
- Issue
- Heft 4 (27.1.1927)
- Date
- 1927-01-27
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«»»»>»» n m'i gnf*gg>fjx'vre (früher: Grosse Eschenheimerstrasse 3) «MW in liaifrjincl ^ISck-Seiden Handarbeits-Garnen jede* Art Die „Jüdffch-lMrale'ZpiEüsttz", der wir die Kenntnis dieses Flügblaltes danken, nennt dieses natürlich' „Verhetzüng und! PerleumdüNg". Wir sehen in dieser Charakteristik dtzs radikalen Re K e ff6 r t u m ", diesem dies ü bi f ch e R e k i g i o p z e r stö r.'e^n 'dfe n ^,i n n e^r ew'F ei n'd^ — einheitliche R e l t g i io’it s oj e rü' e^ i st,d'e n zu bilden! Oder sind es Volksgemeinden? Pok allem aber: Was sagt die Gemeindeorthodöxle dazu? ttmf? SkhssN M der neue« Well. Aus den Kriegsjahren erinnerst wir uns an die iive minulesmen, die Amerika durchreisten, um den Krieg populär zu machen und großen Erfolg damit hatten, größeren als die Dauerredner europäischer Vaterlandsparteien. So ist drüben auch die Volksbelehrung über Judentum und Thoragesetz weniger philosophisch oder gar philologisch detailliert als hierzulande, aber darum nicht minder gründlich und klar, und getmjj mtnbefiens ebenso tmrlfam uttb ansprechend. Da reisen auch nilhi sovicle Partr!vcr!«mm!un8v leiter und da gibt es. auch nicht so umfassende Pentateuchkommentare und Systematiken orthodoxen Judentums wie bei uns. Dafür schwirren dort kurze populäre Abhandlungen, gut gebundene Flugschriften, und handliche „librärie's" durch die Städte und üben dank .ihrer kurzen, anspruchslosen und doch wohlgefälligen Form selbst auf unsere NVp nTnsfai mn ni'pa'. in ihrem harten DäsLinsfamM..chMlose'ü'. amerikanischen Brüder.eine erleuchtende Wirkung aus. Uns mag ihr Lebenstempo und ebenso ihre apologetische Clllektüre mißfallen; ihre Mühe auf lllössm (MM soM atrrr mrlcrmt mrüm Vor. mir liegt eine, von der Union. öf Jewish congregation,s . h^räüsgegebene Traktat^stsexie, deren beste Stücke ich i kürz besprechest möchte. Eins der Hefte wendet sich an die weiteste Allgemeinheit mü. einer in Duodez 20seitigeN Abüber NW demÄHMM deI^ Jpoer .dse vö^v-ChvistM KdMWD'.V i des u/lM E jüWfM> Tie^süMMM-? mrid diestrengest bvrschWeM Die^Hysiölögrschpi Klarheit dieses kurzen. Kapitels, istbesonders zu - loben, msbefond ere \noch S? - 20';pbett; die Gegenüberstellung gu vM Mrktt uM'llSZ Mül »M An»?, 11t Qzx Verstsser' ist % Jssssth Hürwitz; M HMällsgeher'zeichM Rb. Dr. L? Jung in CleveMnd/ jetzt Neivyor'k. Von . Jungselber' verfaßt ist ein - 20sestiges Schriftchen über Grundbegriffe des Judentums, ein „Führer.durch die/Tatsachen des jüdischen Gesetzes , und Lebens". Es beginnt mit einer Schilderung von der Gleichheit der Strenge des Thoragesetzes in den Pflichten gegen Gott und denen gegen die Äen^en (5—6}, fo«n<k dsi? vorbeugenden und konservierenden Wirkung Mancher Gesetze (7—8). Die Grundlehren des Glaubens werden nach der Art von R. Josef Albo in drei zusammengefaßt: Gott, 'Offenbarung, Gerechtigkeit. Die versinnbildlichende Wirkung vieler Gebote, auch der anderwärts als Werkheiligkeit verabscheuten, die Stellung der Propheten zum Gesetze, die nicht rechthaberische, wohl aber verpflichtende Bedeutung des Wortes „ortl>odo^", — die Geschichte unserer religionsgesetzlrchen Ueberlieserung bis gu den Degisoren der neueren Zeit, Unstsrblichkeitsglaube, Kalender, Sabbath-, Speise-, Ehe-Gesetze, — alles dies wird in äußerster Kürze und dennoch unter gründlicher Abrechnung Mit nichtorthodoxen Meinungen charakteristisch geschildert. Dies geschieht ohne langwierige Quellenhinweise, was dem Mäimonides nächgetan erscheint, und ohne das geringste Zugeständnis an heutige Denkweise, woraus man den Schüler Hirschs erkennt. So werden wir wohl auch die Messianifchen Ausklänge des Werkchens erhebend empfinden, in welchen eine durch Kürze wirksame Betrachtung Wer mtwiwitmM inrD liniDcrfansmus t geboten wird, die in Europa gewiß allein einen Folianten gefüllt hätte; im ganzen lein Meisterwerk Leo Jungs^ Auch der Frauenzweig der Union of orth. j. congr. eröffnet feit August dieses Jahres eine _LWIlMMWM ..M^s. MchMMWMlMyO l lEWW zllMAonM dMOHHteMM dMHÄkeOPlM Glrl. MlSEMuK d en Md D DAst.hßzUtnrMMMKchMt,MnW oöD wr^MäDidWMIMöW^zü >erwüWt^ laW m: ÄuD wOrvieDWrHe^K liWmWdMMMW? ^MMHßnWWgdr-' PM dest^nchchWaimh zitierten^ vietz PflWMWsteW desEabbatWim NH2 > ii»Mt iism kommt 3dpvi das v AkbeitSverböt»- aM', fchltzchMM^ weM Selbst-bei' nur' 13 'Seiten» übMrSäbbäth, -didchäs, Mk'kNWU U M LZ 0ite(fi WMMkbsk ZU wMtz: gösbgU Mk! EMMK tkS.propbets (& 7) konnte - döch^mst LeichtigkM Jerem? 17 unddas; Ende des- Büches: MM bezü^lÄ^ yiv»«? gestreift Werdens.um. das Prinzip! der.Sabbatharbeiten klarzulegen. Doch' willdies keine, absprechende Kritik - dieses^ gemütvollen^ Schriftchens: über: die Säbbakhbräuche sein; däzü ermangeln ’ wir in Cüropa deS'Rechtes V»»'nsipsb'p-Amr. w Haben wir Doö) Aergulanve auO GegeMn» wv W Prinzipien des Cabbachwerkverbots auch in der populärsten Form-' keine Hörer finden. Wir wollen noch zwei Miniaturschriften erwähnen, die sich wohl an das. studierende, im Religiösen ungelehrte Publikum wenden. In dieser Gruppe findenwir bekannte. Namen wieder, wie Ascher und' Wolfsberg. „Die Glaubensverteidigung Jehuda Halevis" ist das Thema einer solchen Kleinschrift von. Rgbb, Dr. D. de Sola ^c»l. Da itjr ist her Dal-ali des „Kasari". — populär für unsere Begriffe unter Hervorhebung der drüben wohl dominierenden Palästinagedanken und -sehnsucht Jehuda Halevis wiedergegeben, doch^ ohne jedes Zugeständnis an den Zionismus als-solchen. Auch sind zwischen diese das Hauptinteresse unserer überseeischen Brüder in Anspruch nehmenden Abschnitte andere eingeflochten, welche ein nur streifendes, dennoch genügend helles Licht auf im engeren Sinne relgiöse Fragen werfen, so über Anthropomorphismen. (7), Traditionslehre (21), Vergeltungsrecht (22), Gehet Wd Wmemdegebet (16 bzw. 18) und Sabbath (17), rstzLML Pök {ßgar WraMkisilWk als öol W. Germ. Auch persäumt Rb. Üe Sola es nirgends, die heute aktuellen Streitfragen jedes GMetes unefrer Lehre im Anschluß an seine 'Küsari- Skizze zu beleuchten. Das gibt dem Werkchen erst seinen besonderen Wert. todwunde Tter bäumt sich noch ein Mal Ms, steht aus den BöxdrrMüfey, und in weitem Strahl spritzt sein Blut... Dann; Icflt cs sich langsam zur Seite. Der WllllM m iMllöIfri MM TCDon =; die ist inzwischen adgefaMn —. üllv müdiellg' langsam, wird der Kadaver auf den Wagen geschleift und entfernt." Und was sagen die Herren Tierschützler und Menschenquäler dazu? (Hffizielke Angaben über die Anden in der Ukraine). Das Zentralkomitee der nationalen, Minderheiten veröffentlicht Angaben Über die jüdische B.evölkerünq in der Ukraine und Über Mätznahmech die zur Verbesserung ibrer Lage ergriffen worden sind. Nach diesen Angaven leben, in. der Ukraine 1.7M.000 Juden. Von diesen sind HOO.pOO Arbeiter und Angestellte. 160.0W Bauern. tOO 000 Handwerker und Heimarbeiter, etwa tOO.OOO Händler und dMasierte Elemente. Die gegenwärtig>.in der ganzen Sowjetunion durchgeführte Volkszählung wird hierüber ganz^ konkrete Angaben liestrn,. ... l'jijjgjtfpiten in ber üfitaine roerben . x>on ttivll 10.010 iüvlfMn' SMülrm vNuTi, I« nr«A jüdische Berufsschulen wurden in diesem Jahre vom Volksbildungskommtssariat eröffnet. In den Stadt- und Dorllowjets der Ukraine find 363 jüdische Mitglieder. Rein jüdische Sowjets waren 1925 iix ber Ukraine 19, gegenwärtig find es 95; demnächst werden weitere n jüdische Sowjets bestätigt .werden. Demnach wlrd man in der Ukraine bald. H7 jüdische Sorvlets, 69 städtische und 48 ländliche, zählen. - In. fcer liferöine zIlsüäörtt Su MMirßzmrmM und i Unterfuchungskammern mH stbblfcher GefchM^' und Verhandlungssprache. Jetzt geht man daran, eigene jüdische Milizvezirke und ebensolche Steuerabteilüngen. zu. örgähisieren. Dtzt Umsatz der Mischen War- Und Därlehenstzässen ist .im Wachsen begriffen. Me Mithllederzähl dieser Kassek hat bereits Me DM.MliMMMiW , ä» Bern vürwiegeM von amrcii mwvWlrn Kiecher Stadtteil Petröwea (MM Podol) würdenj ä jüdische PölWinfiliz-Bezitkö Mgetichtet; die., TZertvMtungs-- und Verhändlüngsspkache ist jiddstch.^Jn Msem StadttÄl besteht 'auch ein jüdisches Volks gericht. . ^KäMrrstetl). /Äer HüllWfer Rässenäntistrüit Dr. .ÄttMr: Hofsmanm-KMchfie Mmpft Hegen 0i'e...AnniaMng . der Jüven» stw »das. Äustzrwöh'lte g'rahM fistd,. hie, Wenn ^sie MfgefuWen-werden semeHehäuPtNÜgen ünterstützen Würden. "Die »Kreuz AeitüNjg-. ye.däukrt .^es. daß Hoffmänn 'Krütschke niigenb.nrr» füjiSii -irr *ie4«etrt Streben, ' i» öJ.'C uiu?•■Jf ■ amm 'lisiffunt 'l: ru -j js?lNIl ASMNlkLhMlxMUMU . ""3 KeilsLrifleii in;t>en,tii dieser 'Beziebüng noch Wenig erschwsstmn Gebiefen Wens 'zu festigen' üüd zuvertiefen^ — Kadn - ihm. gar keWr bon seineU deütschvh'kischen Freunden die - heißtztsehnten - Keile (Keilschriften) liefern? .. es/ HWe/in Paten?) '-Bot 'üMWnÜMte.. 'dcls ^StLtiWche '-Haüütamt TöUöWllnM:M am M. GWöMsr I8rr in Dlllkn ^vrgMjMGmMsIkMhWs. '.-HW^SSSS 'Gesglnfzähl. vor^ .2h'si9 HTHV 'BeWhnerniPöwtts (mit Ausnahme der Woiwodschaften Wilna und Dberfchlesien). Davon bekannten sich zur myssMen Relltzivn 2>77i.949 Menschen, Darnach beträgt die Zahl der Juden in Polen ca. 12 Prozent der Ge- MNMkÄSKMS: Mk Itaiimtii MV 70fw2öi ÄMlM iWct MozmO, zm tu? Wnischen L726 <0.1 PrvMlO. zur IWlMen '2M4.38S <73,8 PtvMi), zur MetßruMchM 4684 (S,2Moz.6Nt). zur deutschen:Z985 (0,4 Prozent), zm Mausichen ^7, zur russischen 1092, zurkschechischen A. -zur FostMn" MO -ünd M anderen BK. Ms 7konsMonÄlost MdM habtzN sich 2776 -eingetragen. L7WGud.en haben.sich zumrümisch'kathoUschLn.üezw.iarmenisch-Aa.th.o1ischen Glauben bekannt. (Mf -der Küche mach cder -ZLyndeskado). .Ehristliche Gruppen in Amerika rbefchäftigen -sich ämmer Mieder Mt dem-Problem der Mnssindung der Bundeslade, die -der 'Prophet lJeremias mach wer .Ueberlteferung 'im 6. Jahrhundert w. »Ehr. -auf wem Berge Nebo vergrüben 'hätte. Herr I. Hutterer,. cher^Präsir^nt MS -American Jerusalem Bible Institute Mn Los Angews, 'ist (beauftragtMorden, die ForschungsüriSettötr tzn ^leiten. Er gshürt zu derrsnigen Mruvve. Rttlr der 'EWLI munmehr lvvr .per; stehen, Suche Nach -'der Bundeslade > stehtmit diesem. Glauben itt-ZUsäMmönhangr Herr-Futterer chat,fich.. an>das Departement für ÄUertümer üv Transjordanienvmik dem Vorschlag gewandt, iihm -gegen.Entgelt,-die -Rührung von' Ausgrabungsarbeiten auf dem Berge Nebo zu gestatten.