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Der Israelit · 1927-01-06 · Heft 1 (6.1.1927) · page 7

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Journal
Der Israelit
Volume
68 (1927)
Issue
Heft 1 (6.1.1927)
Date
1927-01-06
Page
– (sequence 7)
Language
German
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e. 3<muqi 1927 S) k t 3 5? fl e i i t W 1 FSK 3 Deklaranten (Bürgerfchaftsanwarter), die vor Juli 1924 eingewündert waren, angenommen. Es würde errechnet, daß bei Inkrafttreten dieser Bill etwa.35 000 Familienastgehörige von Deklaranten äußer der Quote werden einreisest dürfen. . , Der Vertreter, der Jüdischen Telegraphen-Agentur befragte den jetzt in Berlin weilenden amerikanischjüdischen Arbeiterführer und Redakteur des „Forward", Mr. Vladeck, über die Aussichten dieser Bill. Vladeck warnte vor Optimismus und führte aus: Durch den Hr^MZsHlllß $ M litt nflfD llM TW RWMllj sie muh auch , vom Kongreß angenommen werben. Angesichts der einer Erweiterung der Immigration sehr ungünstigen' Stimmung im Kongreß erscheint es ausgeschlossen, daß die Wadsworth-Bill vom Kongreß angenommen wird. Die christliche amerikanische Bewegung für Hilfe an die osteuropäische Judenheit. Newyork, 7. Dez. Das christliche Komitee für Aufbauhilfe zugunsten ZMMk m LstöUMll DML mit Mn Ino llmsm, gestern in der Kathedrale John «»« Mäsfenyersammlung ab, in der die Schaffung eines Fonds , von 25 Millionen Dollar für jüdischen Wiederaufbau in Osteuropa proklamiert worden ist. Zu diesem Fonds sollen nur Christen beitragen. Die Kathedrale war bis auf den letzten Platz gefüllt. Den Vorsitz führte Bischof Manning, Ansprachen hielten u. a. General Pershing, der Befehlshaber der Armee der Vereinigten Staaten im Kriege, der Präsident des föderativen Rates der christlichen Kirchen Dr. Parkes Cadman, ein Katholik, und der I4U Ui «llu?i-Z6M.WilSsn fnntMs Louis Marfhall. General Pershing rühmte die Vaterlandsliebe der Juden und sagte, in Amerika bilden die Juden einen wesentlichen Teil des amerikanischen Volkes. Er appellierte an die Christenheit der Vereinigten Staaten, die Summe von 25 Millionen Dollar aufzubringen, um so der Judenheit der Vereinigten Staaten nicht nachzustehen, die sich zum Ziel gesetzt hat, die gleiche Summe aufzubringen. Diese Gelder sollen einem großen Zweck iienettt her Erlösung der Juden in den osteuropäischen äu*» »»sägba^rr 9M Ms Zuirsn flöDsn sich sehr viel um Amerika verdient gemacht, so baß es nur billig ist, wenn ihre christlichen Genossen ihnen helfen, ihre im Elend lebenden Brüder zu erlösen. Diese christliche Aktion wird andererseits als Beweis dafür dienen, daß Amerika kein Rassenvorurteil kennt. Die übrigen christlichen Redner betonten, daß die heutige Versammlung eine neue Bewegung für Schaffung .xnes besseren gegenseitigen Verständnisses zwischen 'Christen und Juden in Amerika einleite und der Welt zeigen werde, daß. der Amerikaner keinerlei antisemitisches Mruttöil Wk. , L!« christliche füs Mfs LN dis IWmWl Osteuropas ist vom Geistlichen Dr. Kedrian aus Brooklin und Richter Victor Dawling inauguriert worden. Es wird geplant, 50.000 evangelische und katholische Geistliche in Amerika zur Durchführung des christlichen 25 Millionen Dollar-Drives zugunsten der osteuropäischen Juden zu orgünisieren. An alle Kirchen Amerikas wurde ein Aufruf erlassen, in welchem gesagt wird, die Lage der Juden in Osteuropa sei nicht menschenwürdig, Tausende Mjt'siw«? uhö ffitto, slins Millionen gllllkli gehen langsam zu Grunde. Es st! b!e Pflicht her Ehristöttheit Amerikas, ihren jüdischen Mitbürgern in der Erreichung des Zieles zu Helsen, das darin besteht, diesen großen Teil der Judenheit zu retten. Die Resolution gegen Henry Ford im amerikanischen Kongreß. W a s h i n g t o n, 21. Dez. Die »mm Kongreßmitglied Bloom in der Sitzung fR"fP sgj u k « n te n Ij-a it | e s luHön betreffend die nntljüdislhe Hetze Henry Fords hat folgenden Wortlaut: „Henry Ford aus Detroit, Michigan, hat am 11. Dezember 1926 die Behauptung aufgestellt, daß das Internationale Judentum eine direkte Kontrolle über alle Finanzinstitutionen der Regierung, einschließlich des United Staates Federal Reserve System, innehat. Da eine solche Feststellung, insofern sie wahr sein sollte, das Wirken der Regierung und des Federal Reserve System, Mi« MM MM M iiifi Mt stylllkr MMl, . . iu Il ■ : ' l.! ■ ■ i ' " ' ■ ' ' ' wird beschlossen, ein aus 7 Mitgliedern des Repräsentantenhauses sich zusaiNmensetzendes Komiteezu beaüftragen, die Behauptungen von Ford auf ihre. Wahrhaftigkeit oder Falschheit hin zu -prüfest und die .nötigest Maßstähmen zü empfehlen. Dieses Komitee soll auch -er-- machtigt' fein?' ''UnMkdmmissionest °zu'' ernennest) die das Koünte'e ist'Ver^Fuhrung der 'Untersuchung) sN' Är Einvernahme von Zeugen, Prüfung von- Büchern und DokümeMn" unterstützen. "Das/^Komitee soll.die Mechte eistes Gerichtshofes haben 'und Zeugenvorladungen unter Ttr«fu»drr>yr^»b ' t> er ci» taffe»’. f Bn»-e». Däs Komitee imi?h •••>1.5 8: i. ■ Um Hause fortlaufend iiDer Sie CrgevnW der umrrfuchung Bericht * erstatten und . die zweckdienlichen /Maßnahmen Vorschlägen." Die Resolution wurde dem juridischen Komitee des Kongresses zur Prüfung übergeben. Personalien. Die Bestattung Rabbiner Dr. Ehrentreu's München. 4. Januar. Die üefumung unsres («ril heute Vormittag 10 Uhr unter ungeheurem Andrang Jerusalem» 1. Januar. Samtätsrat Dr. Wallach, feit der Begründung des Schaare Zedek-Hosvitals in Jerusalem dessen Chefarzt, , beging am 24. Dezember seinen60/.Gebur/tstag.. Dt. Wallach ist.eine Säule der überzeugnngstreuM. Orthyhoxie. Äls iWöt ist er m asten' jKdy^hi7^-:.aMisW/K5e^.' fM) angesehen. Preßburg, 30. Dez. Rabbi Aron K a tz , der bisherige Rösch Be'kh Dist,' - der . orthodoxen Kultu'sgemeinde in Neutra wurde an Stelle seines Baters emstimmig zum Oberra.hbin^r der Gememde gewählt. Oberrabbiner, Aron Katz spstli ihr der Sfoyakei.enie hervorragende./Roste. .Er ist seit der Grünhiirrg PrasiheBt.'. ber slo»»atlschenLandesorgänisatidn der Asstvns M. TlM M Pk MM, ANW in Wien in den Gefchäftsführenben^ Ausschuß der AgUdck gewählt. Er Erfreut sich als temperamentvoller Känzelredner eines großen Rufes und leitet seit Jahren eine Jeschiwah. /. // : . Die Bestattung des Reutraek, Oberrabbmers, Moses K.a tz , über, dessen Ableben, wir. bereits berichtet haben, vollzog sich unter ganz außergewöhnlich großer Beteiligung der Judenheit des ganzen Landes. Um die Bahre, die auf offener Straße ausgestellt wurde, standen die auswärtigen Rabbiner, ^twa SO an der Zahl, die zum Teil aus Wetter Ferne gekommen waren. Hinter ihnen standen die Vertreter der Behörden und der ausroktrttsen Gemeinden, der Agudaorganisationen aus Wie» utä MsliSlüM. GMN 1 UDr WllllMll TV pepkm. Ais ersterspräH AbkShLM AlM Mtz. Ul TShN r Rabbiner Dr. Ehrentreu irsT- (Siehe Leitärttkel). des Münchener Publikums und unter Teilnahme zahlreicher auswärtiger Trauergäste statt. An der Bahre stöö jjllllülhii ver So^n uni» S&ti-t-axb-eii-ex bes Heimgesanomtn; utaDBitn^r fiii ein ft Schmerze um den geliebten Vater ergreifenden Ausdruck, worauf für die Gemeinde Ohel Jacob Justizrat Dr. F e u ch t w a n g e r, für die Kultusgemeinde München Oberlandesgerichtsrat Dn Neumey»er das Wort ergriffen. Alsdann sprachen für die Bayerische Rabbiner-Konferenz und den Bund gefetzestveuer bayerischer Gemeinden Distriktsrabbiner Dr. Stein, Schweinfurt, für das Berliner Rabbiner-Seminar Dr. I. Wohlg e m u t f), für die Bereinigung traditionell-gesetzestveuer Rabbiner und die Synagogengemeinde Adaß Jisroel in Berlin Rabbiner Dr. Esra Munk, für die Weltorgam>- itMüll »Ngllöss Mstbkl" rill? t in miert BtüDBÖier DT. PMlyas Kohn < füi MH 'syMS?8?ngPmsmde „Israelitische ReWansgesellschast" Frankfurt a. M. Herr Jacob R o s e n h e i m, für die Israelitische Gememde Frankfurt a. M. Rabb. Jakob Horovitz, für den Deutsch-Israelitischen Synagogenverband Hamburg Herr H e ck s ch e r. Am Schlüsse kam nochmals der . engere Kreis, dem der Heimgegangene lange Jahrzehnte hindurch Führer und Leiter war, durch die Herren Felix Feuchtwang er und Dr. med. Raphael Le o y zu Worte. Der Rabbiner der Kultusgemeinde München, Dr. Baerwald, gab seiner persönlichen Verehrung und Dankbarkeit für den Heimgegangenen als iMr in m NkiP in mmm MM-N Ausdruck. und Nachfolger des Verblichenen. Als nächster hielt Oberrabbiner Akiba Schreiber-Preßburg einen großangsiegte». Hesj»sd, Namens hes Rabbiner-Komitees der kf»»»kifch-» üx»^Zrrrzr«rsLti8« w? DJtöDöoren Wmeindcn sprach Hh^rrußbiner 3ügermätttt-si)L8y ZLMktz, tm Namen der ungarischen Orthodoxie und im Aufträge der Budapester orthodoxen Gemeinde Rabbiner Sußmann- Budapest, im Namen der Verwandten Oberrabbiner Snyders-Györ und Oberrabbiner Weiß-Rote, im Namen der Schüler Rabbiner Dr. Klein aus Nürnberg. Im Namen der Nachbarrabbiner, Oberrabbiner Trutzer- Nodod. Sprechsaal. Mm LungsnWlskSkke sük Muüffl »m In Rr, 50 bes „Jsraellt" greift unter ol,ih4ttt Tit4l Herr Juda erneut die „Etaniu" in Davos an. Ohne dem Hilfsverein oder Herrn Wronker vorgreifen zu wollen, drängt es mich als gegenwärtigem Patienten der Etania, der in die hiesigen Verhältnisse Einblick gewonnen hat, die vollkommen unberechtigten Angriffe zurückzuweisen. Ich empfinde diese Vorwürfe um so mehr als ungerechtfertigt, als es mir geradezu täglich Freude und Genügtuung bereitet, wenn ich sehe, wie allen Patienten, seien sie unbemittelt, aus dem Mittelstände oder begütert, eine und dieselbe stets kräftige vmi> erftfl«ffigc Wsrpflsguttg verabreicht tmrh. Ebenso tft

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