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Der Israelit · 1926-12-02 · Heft 49 (2.12.1926) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 49 (2.12.1926)
Date
1926-12-02
Page
– (sequence 21)
Language
German
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IHäffcr letaiigegeitn von 6er londesorganffofion der Mgudtts-JUiöef in fleuffeftland |2. ^a^rgang & 3TL; 0. DijBtöite tffl&jjfi. ÄlZlM DÖÖI Vlflininff?2 (Aufruf. d^w1? v) ni^'sra D^pap» “imaxn „Und von dem Rest der Krüge geschah Wunder den Rosengleichen" Ü’lttW bedeutet nach dem Talmud EPJIttW Das Chatiuhfxawundcr gefchah den „Ccrncnden“! Wem die Rettung der Tauroh aus heidnischer und unjüdischer Bedrohung als einziger Sinn der Chanukagefchichte erscheint, der begreift das Wunder der Lichter, dem sind sie heilige Lichter. Den „Lernenden" nur enthüllt sich das Chanuka-Wunder. Den «Lernenden" nur leuchtet fein Licht. Den u^crncnökn^ nur \\t An JjSflffiSÖ WMflllll. Das „Fest der Lernenden" ist Chanuka, seine gebesrohe Stimmung, seine opferbereite Hingabe soll durch Keren fiaforah den Cernenden und Ceftrenden dienstbar gemacht werden. - . Keren Hatorah hak das Recht, am Chanuka zu fordern, dadurch wird man dem Charakter des Festes gerecht; Keren Hatorah hat die Pflicht, am Chanuka zu fordern, Jeder, der am Chanuka für Keren'Hatorah gibt, legt damit Protest ein gegen eine Fälschung des Chanukasinnes; mm MlNW M M MlwkllSMkilr m WMML gu mkrrn: die Ansprüche an ihn wachsen von Monat ZU Monat. Soll Keren Hatorah nur den dringendsten Nachkommen können, dann gebe jeder reichlich und freudig für die Gftanukfea>«Aftfion des Keren ßaforah. Postscheckkonto: Hamburg Rr. 24 753. " Postscheckkonto: Hamburg Rr. 24 753. Aufruf. Chanuka bedeutet: Feier und Gedächtnis des Sieges jüdischen Geistes über äußere Kraft und Macht. 3üp Wfl DOS Ist AM: Aßks 8ff Chanuka feiern bedeutet Sich-bekennen zum jüdischen Geist, Sich-bekennen zur Thora. Sehennfnis muß betätigt werden. Dazu ruft der Keren Hatorah auf! Bekennt Euch am Siegesfest des jüdischen Geistes zur Thora: durch eifriges, unermüdliches „Lernen", durch Unterstützung aller thorafördernden und erhaltenden Anstalten. Lehrenden und Lernenden bekundet Ihr Eure Sympathie durch Eure Leistung an den Keren ßaforah, ÖßÖllfS) WkW Wk fajf aTX bie S'°&e" trtiiy bafe her heutfebe Lsrsn Hatarah dis bestehenden bweährten deutschen Lehranstalten, wenn auch nur mit bescheidenen'Summen, Unterstufen, seine!a!muf Chorus erhalten ünl allÄMAst, Bachurim weiter auf Iefchiwaus entsenden, fähigen Jünglingen Stipendien zur Ausbildung als Lehrer gewähren, jüdisches Wissen durch seine Wanderlehrer in vereinzelte Häuser bringen, das Gut des Thorawissens in immer weiteren Kreisen verbreiten kann. Das Licht des Chanuka sporne Euch in Eurer Sorge für das Licht der Thora! Gebet reichlich, freudig und feiert dadurch ein recht fröhliches Chanukafest.' Landesdirekkorium des „Keren hatorah" in Deutschland. Postscheckkonto: Hamburg 3k. 24 753._ Postscheckkonto: Hamburg Nr. 24 753. Offene und geschloffene Türen. Auszug aus einem in Utrecht gehaltenen Referat. Von Wolf S. Jacobson in Hamburg. Menschen, die wie wir am gedeckten Tisch bei reichlicher Tafel sitzen, haben keine Vorstellung davon, wie es im Osten aussieht, wie dort die edelsten Menschen vom Hunger ausgemergelt, vom Durst gepeinigt, leben, leben und „lernen". Menschen, die wie unsere Brüder im Osten, mit ihrer ganzen Seele im Geistigen wurzeln, denen das Verständnis einer schwierigen Talmudstelle, das Erfassen einer dunklen Erklärung, höchste Glückseligkeit bedeutet, können es nicht beareifui mit nur vier tm Wellen lkökN: mm 8M zu „lekUM"; mu wie unsee Letzen nicht als mwu los und sinnlos betrachten, wenn es nicht ganz durchleuchtet ist von dein Licht der Tauroh, von ihrem Geist getragen. Und doch, wir, die wir im Westen leben, und sein Behagen kennen, aber doch noch in uns lebendig spüren das alte Judentum, wir wissen und legen freimütig das Bekenntnis ab: So geht es nicht weiter! Wir dürfen es nicht dulden, daß der Talmid Chochom im Osten Mangel an Speise und Tränk leidet, und wir dürfen es auch nicht dulden, daß der Bruder neben uns und die Schwester neben uns ohne jede geistige Nahrung leben. Dieses und Jenes dürfen wir nicht dulden um unferre selbst willen. Der Raubbau an der Gesundheit unserer Brüder im Osten bleibt nicht kllllg MgklliM Öie MMMNgML gsans»«- De? Verflachung De? Mischen Menschen um uns herum nicht länger ungerächt. Nicht länger dürfen wie dulden, daß die edelsten Menschen, Die Geistigen, zugrunde gehen, weil das Vrot ihnen fehlt, und das Wasser ihnen mangelt. Wir dürfen es nicht dulden! Einmal weil das Klall-Bewußtsein in uns es nicht zulassen will, und zum zweiten Mal. weil wir selber verarmen, wenn der Osten uns von diesen seinen reichen Menschen nicht mehr abgeben kann. Und wir dürfen es nicht dulden, wenn neben uns der junge jüdische Mensch dem Theater und dem Kino, dem Fußball und em Autosport huldigt, und nur den Dingen des Judentums gleichgültig gegenübersteht, denn die Gefahren der völligen Entfremdung und der Mischehen stehen zu drohend vor unserem Auge. Dcrs gemge dcrs xxns I^icr bc^cfyäftlgl, Ni H unechter mm auf Msc schmsc tjoimct gebracht:

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