Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 43 (21.10.1926)
- Date
- 1926-10-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 6 TTJ-Tlf. ffl. '-^ .-**>-. y^n i. -n ■??-, $ ff* .,,«v^f. w ..: ,! ^' ->/ r ^7 -^'*-i'' - :Xjj) ■ 8^'*^’flfri‘'tif 4^ '-v'^t t. . , •*$$$’ ••$$? •H-* ■ - g*#*: $; * "v-t%t ÄÄlÄ'L'" it i; --§,G't>- --^/'-- m Palästinensische Jugend. i.; . . '? .iii ■ r) rn; I e r ü'siä t e:m-j> 1L Okt. - Bididahin pflegte man ivtzn DemonsträÄoNeNl gegen denJomkippur gür aus dem gefegn-oterb Lande dKvBolschewisten zw hören.-? Drepes '/Jahku hätte > man ifie 'beinah auch hiet-ün Jerusalem ierleben? könnervl^Die .Poale Z-ion/ bekanntlich sine Fraktion'-innerhalb'den Zionistischerr - Vrgaäis«tion, d^re all ihre -Dedürsriisse ausziarristi schm Geldern deckt) lud mll grotzen - PlnMlew zu einem Vortragsabend -mit Vorlesungen - und Drsküsslvnttsür.äden Kol -Nidre-Abendein; , ,/Doa'r Häjom^ -tadelt zwar, vi«ses Unternehmen, -findet aber bei Zweitem nicht d a s Wort dafür, das ev infrüheren Fällen» für ähnliche Vorgänge in Rußland zu sprechen wußte. Es kann mit Genugtuung verzeichnet-werden, daß auf Vorstellung aus frommen Kreisen die Administration die -Abhaltung der Versammlungen verhinderte. Sv konnte in Jerusalem durch Eingreifen einer nichtjüdischen Verwaltung - eine solche unerhörte Herausforderung verhindert werden. In T e l- A w i w dagegen, wo die Verwaltung der Stadt in Mischen Händen liegt, konnte eine Demonstrationsverfammlung der Poale Zion am Jom Kippur-Abend ungehindert stattfinden. Genosse Alexander - sprach dort, just zur Stunde, da man in den Synagogen -Kol Nidre betete, über das Thema: „Die Lage der Arbeiter und die Religion" Sein Vortrag gipfelte in den Thesen, daß die Nslrgrsn oon feiert SUrketfcera crls iljr-e größte ^etrtb-tn befnmjjyt rost&sn muss«, In das gleiche Kapitel gehört auch der Unfug der Sport- und Fußballvereine „Ädakkäbi-Hasmonai", alle ihre Veranstaltungen auf Sabbat zu legen und Hunderte üurch den Kauf von Eintrittskarten usw, zur Sabbatentweihung zu veranlassen. Es geschieht dies in Petach T i k w a h wie auch in I e r u s a l c m. In Jerusalem suchten religiös gesinnte junge Leute die Veranstaltung zu stören, wobei sich Tumulte entwickelten. Die Führer der Sportvereine beschwerten sich beim- Oberrabbiner Kuck, der, nach einem Bericht des „Doar Hajom", sein Bedauern über das-renitente Verhalten der Eiferer. aussprach. Er sei gegen jede Art von Gewaltanwendung. Dann sprach er sich sehr lobend über die Bedeutung des Sportes für die Jugend und die Entwicklung des Nationalheimes aus, fügte aber hinzu, daß der Sabbat auf alle Fälle noch wichtiger und heiliger fei und respektiert werden müsse. Die Leiter versprachen, für die Zukunft ihrerseits Sabbatentweihungen zu vermeiden und dafür zu sorgen, daß der Kartenverkauf an Wochentagen besorgt werde. Oberrabbiner Kuck erwiderte, daß ihm zwar dieses nicht genüge, da Sabbat ein -Tag der seelischen Erholung sei, er aber jedenfalls auch von dieser Rücksichtnahme dankbar Kenntnis nehme Und bitte, das Versprechen .einzuhalten. Darauf faßte das Komitee -des MarkaWDllMlllllll" solgkllvk MlMU? 1. Eintrittskarten werden am Oaööat a n Huden nicht verkauft. 2. Das Rauchen ist-auf dem Sportplätze unter allen Umständen verboten. 3. Es darf auch sonst auf dem Platze am Sabbat nichts verkauft werden, 4. Den Mitgliedern obliegt die Pflicht, all diese Bedingungen strikte einzuhalten. (Es fei bemerkt, daß auch sonst auf dem Sportplätze selbst nicht geraucht und verkauft wird. Die gröbliche Sabbatverletzung spielt sich, was dem Rabbi wohl verschwiegen wurde, in der Umgegend des Sportplatzes ab. D. Red.). Zum traurigsten gehört es, was „Haolam" und auch Jerusalemer Zeitungen über die Vorgänge in der Organisation „Hanoar Haobed" (Arbeitende Jugend) in Palästina zu berichten wissen. In einer großen Konferenz, die diese jüngere Jugend am Sukausfeste abhielt und die sich auf drei Tage und Nächte hinauszog, kamen die radikalsten Ansichten zum Ausdruck. Es ist geradezu unglaublich, was alles an Religionsfeindlichkeit in den unreifen KL^err dieser Bubend j^on jxCjt. <Sir sind -auctj |ÖJPIT vom Zionismus wett avgerückl. Die Konferenz wurde eröffnet und geschlossen mit dem Gesänge der „Internationale". Das Absingen der „Hatikwah" war nicht erlaubt. Es handelt sich, wie „Haolam" mitteilt, um Jungen, die zu 99 Prozent Söhne frommer Eltern sind, zum großen Teile auch aus jemenitischen und sephärdischen Familien stammen. Bialik sprach sich in einer Versammlung mit Bezug auf diese Konferenz sehr bitter über den „Geist der Verirrung" aus, von dem die Jüngsten der Jungen erfaßt sind und der uns um den Nachwuchs sehr bange machen kann. — Die Herren, die darüber klagen, vergessen aber, daß sie indirekt nicht wenig zu dieser Entwicklung beigetragen haben. Es rächt sich jetzt eine Erziehung von vielen Jahrzehnten, dM-da giauche,,Mi DMetzafter Mexte-inerse D o„v^e, setzen?! zu-- können^ Die fugend s^eite?)wetter> i ihr-, ist die Parole des Nationalismus,» berests ebenfalls^-zu positiv, zu jüdisch. Man hatte lange genug die „Hä-, tikwah" an Stelle des. Schma gesetzt, die weitere Entwicklung führte 'zwangsläufig dazu, daß die „Hatikwah" voü der I nter'Ü a t i o n a l e abgelöst wird Es ist schmerzlich, aber '-HjraraasBprrcnmnreJii HBBjHMfiMraBPlim »*mu ■f ' Personalien: - . f.v,.,. LsMr Werthöimer ' Z.*’ .HässdhekmMM? Uöbe^M wöhiy die'KuNM vön d-em Äblebstt Ms'^weit und breit bekannten ' Lehrers W e r t h e i m e? drintzen wird, wird man. . ergriffen feine von unaussprechlicher Trauer.uyd WehMt-iIst, -och mit ihm ein -.guHergewhhp- Men..Mdslh^jMmIWyngen^ ein! ganz seltener,/ wahrhafter ein 'eine Zierde des Mhrerstätrdes! Ja, er war ein^-;,': ein Diener Gottes. Er ließ sich von keinen'>anderen'sGesichtspunkten! leiten, als denen des Guten? des göttlichen Willen^, er.war^ein konsequenter, in sich gefestigter Ehärakter, ^in Mann-,dev.Gottesfurcht uyd der frommen Tat. Sein "Leben selbst war ein Vorbild und die beste Predigt, die er hätte halten können, dabei ein Heros der Bescheidenheit, der-Anspruchslosigkeit für ferne Person. Er freute sich des Lebens, er hatte ein selten feines Gefühl für alle Schönheiten der Natur ,in der er sich täglich aufhielt, er lieb.te eine edle heitere Gesellschaft und tauschte gerne. Worte des Scherzes, des edlen Witzes. gödiegMLk fröhMsr UnterMung. üchkök WsEsiMk hatte sine» fette» st>aßett Bekannlenkt-eiL, rn>llen Gaue» war fern Name bekannt VA>nr,V> d»V>- Undalle, alle wissen, wie-er in Unschuld und Herzensreinheit -gelebt und gestrebt hat, wie er rein und fromm war im Leben und Sterben, rein, und fromm.bis zu seinem Tode, wie.jede Falte seines Gemütes,, das nun erkaltet,'für Menschenwohl und Menschenheit erglühte, jede Faser seines Herzens, das nunausgeschlägen hat, Gott und Menschen liebreich entgegenschlug, und jeder Winkel seiner Seele, die nun, ihre Staubhülle verlassen und mit . der Seele aller Welten sich'vereinigt, von Gottes- und Menschenliebe erfüllt und durchdrungen war, wie jeder Zug in seinem Lebensbilde im himmlischen Glanze seiner Tugenden. ausstrahlt. . Selbst, als 12 nnmrrrM-iax n-ntn des Lebens rauhe Winde sind. Stürme auch gegen ihn sich erhoben,, auch, ihn erschütterten, da hat er nur den Namen Gottes angerufen. Sein pnva sein Gottvertrauen wurde weit ünd breit bewundert. Der Verblichene war nia in allem gut : und ist nur reif geworden mts iVnw di’*> für ein Leben, das. im Ganzen gut ist. Von ftühester Jugend an bis zu feinem Ende war es ihm nicht um Erlangung irdischen Segens zu tun, sondern nur um .die Veredlung seines Herzens Und um die Erhebung fernes inneren Seelenlebens. . Einer edlen Lehrerfamilie entstammend — Vater und Großvater waren schon Lehrer — ging der Heimgegangene aus dem, Würzburger Lehrerseminar hervor, und wurde dort schön von dem großen Würzburger Raw als „brävster Schüler" bezeichnet.- Sollen wir nun reden von seiner glühenden Liebe zur Thora, in der er fast buchstäblich Suctg «ni> Ncrcht sorrschte? Eirr-err SCyictnn, ber ijr gwr als -n, dürft« «s kaum geben, solche, die ihm vielleicht an. die Seite zu setzen wären ,nur ganz wenige, mn'v ren 01m i>2 iviw man» nv -„wie Habich dein Gesetz so lieb, ihm denk ich nach den ganzen. Tag." Vom Frühstück angefangen, bei jeder Mahlzeit am isd bis in die späte Nacht; bei Tag suchte er nicht die sogenannte freie Zeit zum Lernen, sondern er'- n ä h rn eben'die Zeit. Auf dem Spaziergange, auf der Reife in der Bahn — überall las er, lernte er, Prscht-e. er. Er korrespondierte mit Talmide Chachomim, und Rabbonim staunten über seine Belesenheit. .Wer, mit ihm zusaMMettkam, profitierte von seinem immensen. Wisftn'''ünd seinem üb'errägenden Verstand; keine- 'Verämmlung, wo sein geistsprühendes Wort nicht zündete. An vielen'Organisationen arbeitete er mit, für die „Freie Vereinigung.für die Interessen des orthodoxen Judentums" hätte er seit Jahren eine Vorliebe und führte ihr viele Mitglieder zu. Und so wie er lernte, lehrte er? Es war ihm vergönnt; über 50 Jahre lang den göttlichen Samen des Guten-in die -Herzen der Kinder zu streuen. Der geborene Lehrer von Gifer, Geduld, und Methode. Seine Schule war eine der besten des Landes,. darf man sägen. An Anerkennungen maßgebender Fäktorsrr-' sirhlts -e& rticfyillnb tote er fe^rie ttt i>er o!>er trt l>er so leöto er. Sollten wir 'childern, wie er rnsnz p-rp-m mar, wie er "inoaynn übte, wie er außerhalb seines Hauses fast nirgends etwas gegessen, wie er zeitlebens jeden nw;) fastete, und selbst seinen 1122 ' rrjyn' nie durch einen dy>d illusorisch machte, wie trenge er es mit den Vorschriften in den ni--svo nahm oder nsfivn?>in und y>a> Und so war sein Lehen ' ein fortwährender ovn auch in d e m Sinne, als Lehrer Wertheimer in Hardheim und in der ganzen Umgegend von alleü' Nichtjuden in rührender Weife gechätzt und verehrt wurde, wegen seiner Gelehrsamkeit, wegen seiner Frömmigkeit, wegen seines Wohltuns, wegen einer Werke menschlicher Liebe auch in nichtjüdischen Kreisen. Kam doch der Verblichene in seiner kindlichen Güte jedem mit dem Gruße zuvor, ob er jemand kannte oder nicht, ob es Kind oder Erwachsener ,ob es Arbeiter oder ein sozial Hochgestellter war. Und immer überall selbstlos und opferbereit, kein Wunder, daß die >.sich.^M ^lnqx,. chier Mch-.mcht^hagesen'EMtth^üng?E^!^^? Dön j.üb'e'räll Her Wctxen He? ^.VE,-—-«, ___- Freunde? MeMändte üriß KöllDen gWft. ,,Pi e l eHUn die den -TrätzerzüK^Zu: .bkeiÄn Söiftni 'des AichMwageyS)Dug^ SchA^Eom?Kaustz.,üis zustr. fwr 1 wäsAechfHelmgeKaWen^^ichMebM än;"liebsten Hä^ .seme DdisM, Reise ^uätemähM^-;Hüöktejst' 'M^-mitAlneMen^^fö Mt« Pch äts'fthtn, eMllenly»i«! n'nm ^M-wMoW LWDuiröh ähü- Lis pdmtter zuletzt geltzrnt^^ietz.wcWnnv Z70 m*ivü)77-^H,;8en Arm g^bW,- -Mnit ök, Erwachen:-glKch lernesittkänn fniw'jpn nÄr?lKM5U-M-fo-»Lechegte-sich;denn;dey fgewalttge ^Trayexzug -durch bie: lanae^,HxäHey, .vgrbel.fln g?schlosseyey^äden. anKer Gyjnaiys Höhe 'Alte^leine Stimme'-ertöneri^Ueß/ eine MWe' Hält' .machend-/) Auf dMt.ä-iNw'L Hielt/ Herrf' Bezirksräbbiner - Dr. /G r e r l s - W i m efr vöri Mpsbach öinen größaygelegten nsvn, in.dem Lehrer. Wertheimer iy seiner^ Wpzeni.Grohe?lebenhig).oor MgpN trat, Äö/WeUch,"als Judx,' ÄS'jLehM,/äls:?Erzieher, als.GelMter?äls Kolleg^ ünd Mitärbetter.?Herr Moses S t r ä'u ß, würdigte' ä-ls Vörstand: der 'Gemeinde die .großen Verdienste, des Entschlyfeyen,^Bürgermeister Seebär widmete dem angesehenen? Mitbürger einen ehrenden Nachruf, Hauptlehrer- E i s e ma n w aus Würzburg/rief dem guten Freund wnd Kollegen herzliche Worte nach, Lehrer Kauf m-a n n, Tauberbischofsheim, überbrächte die Abschiedsgrüße des badischen Lehreroereins, sowie des Lehrervereins für Bayern, Oberlehrer Rapp sprach im Namen des Volksschulkollegiums. Und als zum Schluffe ein Sohn des Verewigten, Herr Dr. Felix W ert tj e i m m i killMl, LlgMfSMll! 1BBH in twijt«n&sr Welse tm Nomen der engekell FamM Ws schied von dem treuen und großen Vater Abschied nahm, da blieb kern Auge tränenleer. Möge der Allmächtige den Hinterbliebenen Trost geben und in ihnen, die frohe Gewißheit erstarken. lassen, daß der Entschlafene ihnen nicht verloren ist, sondern fortlebt bman vrvo ly- 0212?- p-ns idt* Hauptlehrer a. D. L. Lehmann Lichtenau i. Baden, 14. Okt. Am 30. . September ds. Js., am 23. Tischri, entschlief eingangs Simchasthora der Hauptlehrer a.. D. L. Lehmann in Lichtenau i. Baden, im Alter von 86 Jahren. Mit ihm ist eine wahrhaft seltene Persönlichkeit dahingegangen, die weit über den Kreis der engen Heimat und des Badenerlandes bekannt und geschätzt war. /Dementsprechend gestaltete^sich die. Beisetzung zu einer großen Trauerkundgebung, an der neben Kultus- und weltlichen Behörden, des Gesangvereins und der Feuerwehr, viele ehemalige Schüler aus Nah und Fern teilnähmen. Herr - Bezirksrabbiner Dr. Z l 0 c i st r, Offenburg in Paden, rühmte die- Verdienste, des Entschlafenen, der 41 Jahre als . Üehrer an der Elementarschule und über 65 Jahre als Religionslehrer und Kantor der jüdischen Gemeinde segensreich gewirkt hatte und den 3 Generationen einer Schüler aufrichtig betrauern. Namens des Oberrats der, badischen Juden bedauerte Herr Dr. Marx, Karlsruhe, den Tod des vortrefflichen Mannes, mit dem das Judentum.einen seiner.Besten verloren habe.. Herr Oberkantor'Grünfeld, Baden-Baden, sprach im Namen der badlschsiT-Kantorsn urrd, Lehrer, bei-ten! b.er 93erfior£>«srie ^ltlHieti^es Norlirü» rr»«r.?err ERattlner Sr. Ü0icttjerf prach als langjähriger Freund, und .Mitarbeiter des Vertorbenen. Herr Josef Kaufmann// Kehl, brachte sein Veileid für die früheten Schüler dar, Herr Bürgermeister Zimmermann für die politische Gemeinde, Herr Junitsch namens des: Gesangvereins, dessen Ehrenmitglied der Vertoxbene war. Es sprachen ferner Herr Leopold Roos als Vorsteher der jüdischen Wejn/einhe, Herr /Lehrer.Hirschberg'i Neusrerstatt als Kollege der Nachbargemeinde. Herr Pfarrtzr Bühier von der-evangelischen Kirchengemeinde "chtlderte. den Heimgegangenen als Freund und vorbildlichen Kollegen,, dem er besonders durch gemeinsame soziale. .Arbeit vieles zu verdänken/ habe?.Er wünscht,, daß die jüdische Gemeinde Lichteväü stets solche Männer än ihrer Spitze habe. ' Ein guter Jude, ein wahrer Freund und Wohltäter, ein liebevoller -Gatte , und Vater ist. mit ihm dahingegangen.?????? ' ... .; n*'223D Berlin, 18. Ott. Dr. Ahlbeck, der bisher an der Akademie für die Wissenschaft des Judentums gearbettet hat, ist, .wie wir erfahren, neben. Herrn?Prof. Dr. Baneth, zum Dozenten an der Hochschule für die Wissenschäft des Judentums ernannt worden. Dr) - Ahlbeck? bekannt durch tönej?i8DrMfir« unD?lofefta'?(§tüöieni namentlich'abev mrch seine Studien über aratnüische Worte tu der Mschna, hat schon vor zwei Jahren an dem jüdisch-theologischen Seminar in Breslau den hauptamtlichen. Talmud-Dozenten Prof? Dr. Güttmann während dessen Lehrlättgkeit in Palästina vertreten..'' Zierenberg, 17. Okt. Im 69. Lebensjahre verstarb hier Nach schwerem Leiden der Lehrer «. D. Siegmund R o - f e n;b a u m, der seit 1880 bis zuletzt «ls Volksschullehrer und Kultusbeamter segensreich gewirkt hat. Die. Beerdigung fand am Freitag von der Synagoge aus.statt, die kaum die Teilnehmerschäft' aus Stadt und Land fassen konnte.- Lehrer LöwenstetwMeimbr-esfen hieltz die Gedächtnisrede unter Zugrundelegung des Pst 126: „Wer mit Tränen säet, wird mit Jubel ernten", das Wirken des Lehrers mit dem des Landwirtes vergleichend. Namens der Israelitischen Lehrerkons-erenz Hessens sprach dann Lehrer Perlstein-Gudensberg Worte der Anerkennung des