Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 43 (21.10.1926)
- Date
- 1926-10-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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21. OktobetzlMA WirHeys ^des ^Verstorbenen, '^M?SW^iSegeitz^mÄe-siy SchUlenlNrnd Meineinden.' ^Dre^ÄerÄeindeältesten Her.jüdischen Gemeinde nahmen rührenden Abschied von ihrem Lehren und-.. Führer Lm,, Namen des BezirksyerLMs Wolfhilden' fpraH Lehrer"'Äätzenstein-Wolfhägen am Grabe. Der Verstorbene erfreate sich auch in hiesigen Einwohnerkreisen großer Beliebtheit/iA ■■ n"mn London.29. Sxp'ti Ein. Telegramm ^ays' Bombay, meldet das Ableben von David Taf flö on) dem Begründer UNS PrWSmtrn m Stint: y»n W^irn, ÄM Dllyss im wlli ©afloon üMtQlxeD des Males des Mze-Mmgs. 1911 würde ^r?(1niden,Mrönstand erhoben, 1905 war er Sheriff von Bombay, 1921 und 1922 Präsident des Magistrats von Bombay.^'1H-1HMMde^e»Sassdbn:ausMnlaß des Besuches des enMMn«Mg?zmtwes''5L4dÜ''Pfmio für WohltätigkertszweM? 1 Sprechsaal. „Eine Lungenheilstätte für deutsche Juden". "; Unter öjefem. Titel, gab ' in der letzten' Nummer Ihrer - geschätzten Zeitschrift ein Einsender die Anregung zur Gründungeiner jüdischen Lungenheilstätte im badischen'Schwarzwald. In bezug auf diese Anregung kayn ich die Mitteilung machen,, daß die Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung her Tuberkulose unter -den Juden in Frankfurt a. M. sich schon lange mit. diesem Problem beschäftigt und in nächster Zeit mit einem Vorschlag hervortreten wird, wie die Gelder zu beschaffen sind, um in Deutschland, ein jüdisches Lungenheilsanatorium zu gründen. Es ist für jeden Einsichttigen klar, daß eine Grürrdurlg rri«rri«ls den SOßert unb die Bedeutung der Etcrnia in Slaoos die gejci^Ttte ^uberiljeü a£>» schwächen würde, weil Davos dank der Vorzüge, mit welchen die Natur es ausgestattet hat, zu einem Weltkurort für Lungenkranke geworden ist und viele Tuberkulose können nur in Davos Heilung und Genesung finden. Der Einsender benutzt gleichzeitig die Gelegenheit, eine vollständig unberechtigte Kritik an der Leitung der Etania zu üben, um diese für die ganze Judenheit segensreiche Institution zu verunglimpfen und das veranlaßt mich als Vorstandsmitglied des Hilfsvereins für jüdische Lungenkranke in der Schweiz das Wort zu ergreifen und gegen die vorgebrachten Entstellungen Verwahrung einzu legen. ' Der Einsender hebt u. a. hervor, „fest steht, daß die Etania für unsere Lungenkranken des Mittelstandes und der Unbemittelten nicht in Frage kommt. — Nur ganz wenigen Lungenkranken dürfte es möglich sein, 12% Schweizer Franken pro Tag für Verpflegung, zu zahlen. — Ob Kranke aus anderen Ländern unentgeltlich oder für geringes Entgelt in der Etania Aufnahme finden, ist bisher nicht in die. Oeffentlichkeit gedrungen." Wenn dem Einsender Ernst mit seiner Kritik wäre, so hätte er sich nur an die zuständige Stelle wenden können, wo er auf Grund von Zahlen ganz andere Orientierungen bekommen hätte. — Daß die Etania versucht, mindestens ihre Selbstkosten zu bekommen, da sie keine überflüssigen Mittel zur Verfügung hat und vom Ausland leider nicht die Unterstützung bekommt, wie sie es verdient, ist selbstverständlich. Obwohl die deutschen Lungenkranken keine Ansprüche an die GJtcmia j'tellerr formen^ jo tjat die Leitungbodj das Menschenmögliche für sie getan, Der größte Teil der Insassen der Etania besteht aus Patienten aus Deutschland, welche die größte Berücksichtigung finden. Im Jahre 1925 befanden sich in der Etania 204 Patienten, wovon 96 aus Deutschland stammten und wovon der größte Teil nicht einmal die Hälfte der Selbstkosten bezahlte. Und selbst diejenigen, die den vollen Selbstkostenpreis bezahlen sollten, sind ansehnliche Beträge schuldig geblieben und so reduziert sich auch bei ihnen der Pensionspreis. Von den vielen Patienten, anderer Länder, die sich in der Etania aufhalten, will ich abfehen und muß sagen, wie betrübend es ist, daß man auf diese Weise versucht, eine Einrichtung, der wir den größten Dank schulden, zu schädigen. Erwähnen möchte ich die Tatsache, daß im Jahre 1921/22, in einer Zeit, da der Hilfsverein schwer um die Existenz der Etania zu kämpfen hatte, er keinen Augenblick gezögert hat, hundert jüdische Kinder aus Deutschland zu längerem Aufenthalt aufzunehmen, wobei er etwa Fr. 50.000 zulegen mußte; das alles haben die wenigen Juden der Schweiz getan. Eine bekannte Persönlichkeit aus Deutschland, die nach mehrwöchentlichem Aufenthalt in DavoS die Etania gründlich studiert hat, schrieb im (Jjie^e S'lr. 19 ^Jal^rgang 1925^: „Cs ist tim schwere Unterlassungssünde des deutschen Judentums, daß es sich dieser segensreichen Anstalt gegenüber so passiv verhält. Es weiß sie zu finden, wenn es sich um Ausnahme wenig bemittelter Patienten handelt. Ich habe mir sagen lassen, daß die Deutschen hier das weitaus größte Kontingent stellen, ja. daß die Mehrheit der Gesuche aus Deutschland kommen. Es werden eine. Reihe von Kranken unter dem Selbstkostenpreis, manche umsonst verpflegt. Durch den Hilfsverein für jüdische Lungenkranke in Zürich werden zu diesem Zwecke alljährlich hunderttausend Franken aufgebracht, eine ungeheure Summe, bedenkt man, daß die Gelder fast ausschließlich aus der Schweiz fließen, die ihrerseits nur einen minimalen Prozentsatz an Patienten stellt." Es wird Sache des Hilfsvereins für jüdische Lungenkranke in der Schweiz sein, in einem Artikel auf Grund üik aettt statistischer- Zähren HWüMlyttz'.MsOF.^rmch, für die Juden ^ZMchlandLfgetän hat.' . ' V - Unsere Pflicht wird es immer fein, die Etania zu fördem^upd mi^ihrin Kontakt zu'KöibM'i' s -Weiterer, MMimentar hinsichtlich der .Einsendung^ ist überflüssig, «m ' * i-v v FrankfuDW M. HeWaÄr. Wronker. Fmnilknmnhrichikn. Hd. Sohtt dss AskM Jssösth HWstMM, Wenau. rri',1 DVIS —.Albert, Sobn des Heün Ds.>Jacob Feüchtwanher/ Ftänkfürt am MM.WockWeimerlandstr. 4:. ni^i 's* Synagoge Friedverger Anlage. — Herbert, Sohn der Frau Lina Weiß gelMFeistausSprendlingen. 30.OK1: FranziskanersträßeLl.: .Synagoge Jsr. Religions gesellschast MainO-^* ~ > Vriefiasten. : ‘ Gemeindevorstand in^Abter.o.de. Es ist alte Tradition unseres BlatteD h^iritz^SWkb . rtechbriefe zu veröffentlichen. Es gibt sicherWMdEaWere^Mittel und Wege, 'des Flüchtigeü:MhMWM-M , P. A. Ein halbwegMMMsMaste^ Metzestreuer Beamter wird fMMetständlich niewaM,.die Beschneidung an einen) Müde yMiehen, da'S'?Ms einer Mischehe oder einer.,Mchen Ehe stäMst. bei der eine unbedingt GaMtte für den ritHll rechts g üftig en Ueoermtt der Mutter zum Judentum .. nicht bestsht. -.Zn siuein. solchsn Falle mutz »islmM zur PrüMtz ßsr MMgs Äntsrvsntiori "eines anerlrclfMt^ gesetzesU^Wü^ RÄßblners allgerufen werden. H. B. in D.;OG Adar 'iJ FrankfWU Merjchte Sidrovorträge im Beth Hamidrksth Ostendstraße. - Mit diesem Sabbat rr^d^beginNeNd, hält im Beth Hamidrasch, Ostendstraße 18, WW'F!reitäst 'abend nach dem Gottesdienste Herr Rabbiner Mosche K a r p e l einen halbstündigen Vortrag über die Sidro. Agudas-Jisroel-Jugend gruppe. Der Schiur des Herrn Leo Schnerb findet entgegen den Angaben im Lehrplane Dienstag abend bis 10.15 Uhr und Schabbos nachm, ab 3.30 Uhr statt. Der Mussar-Schiur unter der bewährten Leitung des Herrn B. Rachelsohn findet jeden Freitag abend direkt nach Schul in der Wohnung des Herrn Rachelsohn, Zeil 2, statt. Weitere Teilnehmer können noch hinzu kommen. Gemeinsam mit dem Großstadtdezernat der AJJO. haben wir im Vereinslokal ein Büro eröffnet. Bürostunhen: Montag — Donnerstag nachm, von 3—7 Uhr, Sonntag und Freitag vorm, von 9—12 Uhr. Agudo-MarkeN sind in unserem Büro erhältlich, sowie in allen jüdischen Buchhandlungen. NuHljUsm-Msillurs mR Mslmvkttk rnmnnti machuns in diesem BlaM. Die Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Frankfurt a. M. und die ESra-Gruppe Frankfurt a. M. unternehmen gemeinsam am Sonntag den 31. Oktober einen Tages-Ausflug zur Besichtigung des.in Falkengesäß bei Beerfelden — Odenwald — gelegenen Lehrgutes der Agudas Jisroel. Das Gut wird unter fachmännischer Leitung gezeigt, ferner wird ein Herr der Palästina-Zentrale an Ort und Stelle ein interessantes Referat halten. Treffpunkt: 4.40 Uhr vor dem Südbahnhof. Abfahrt: 5.01 Uhr. Fahrkarte: Sonntagskarte 4. Kl. nach Beerfelden, Preis Mk. 3.50. Bei genügender Beteiligung wird voraussichtlich eine 50prozentige Fahrpreisermäßigung zu erlangen sein. Anmeldungen sind bis spätestens Donnerstag den 28. cr. an Herrn Leo Schnerb, Ostendstr. 18, Salomon Wolf, Ostendstr. 27 oder an das Büro der Jugendgruppe zu richten. Gäste können mitgebracht werden. Freitag-Abend in der Agudas-Jisroel-Mädchengruppe. Da wir unsere „Gemütlichen Winter-Freitag-Abende" in diesem Jahre aus technischen Gründen nicht, wie sonst im AgulWMM vkNllMllM rönnen, Mven mir hier', durch bekannt, daß diese Zusammenkünfte jeden Freitag Abend ab 7.30 Uhr bei Frau Dr. Lange, Wittelsbacher Allee 9, stattfinden. — Wir laden hierzu unsere Mitglieder sowie alle, die gerne einen schönen Freitag-Abend in unserem Kreise verleben wollen, herzlichst ein. Jüdischer Turnerbund, Frankfurt a. M. Der Jüdische Turnerbund veranstaltet am Sonntag, den 24. Oktober ds. Js. abends 8 Uhr in den Räumen des „Steinernen Hauses", Braubachstraße 35, 1. Stock, eine gemütliche Abendunterhaltung für seine Mitglieder. Freunde des Vereins, die durch Mitglieder eigneführt werden, sind herzlichst willkommen. Agudo-Esra-Turnkursus. Der Turnkurs findet unter Leitung des Herrn Turnlehrer Friede jeden Montag, abds. von 8.30—10 Uhr in der Aula der Realschule der Israelitischen Religions- Nr> 43 Seite 7; Mellschäft statt. Anmeldungen ^werden am gleichen Abend eNigegeNg^nömmen,' alles"Nähere ist daselbst zu erfahren. Der Turnkurs, der sich gesunden Zuspruchs sowie vorzüglicher Leitung erfreut, dürfttzcfür noch weitere Kreise unserer Jugend von Interesse fein. tr'' vereinskaleuder. Ö’;j nerein kcfot tfrajlm: , Srötag obertb rrc»ctz Schlirtz -der S^yrrcrgoge, ÄNikrs- S stms la g vormittag :nach Schluß der Synagoge Dinim. Herr Dr. E. Posen. —nachm. 3U Stunde vöje Mincho im Dereinslpkal, Melochim,' Herr Dr. W Hofmann. — abends 8l/2 Uhr im Bereinslflual, Maimonides, Herr B. R a ch e l f o h n. S M n t a a. morgens nach Schluß der Synagoge Ebenso Mittwach) vV.i riiLv- Herr Redakteur S. Schachnowitz. — vorMittagd 9l/1 Uhr (ebenso ' Dienstag abend) 6V2 Uhr Gemoro, Herr R. A. G. Posen. — abends 6 Uhr irn Vereinslokale Langesttatzeis, „Amos", Herr Arnold Mer z b a ch. Montag, morgens nach Schul.(ebenso Donnerstag), Mischna. Mitgliederlerlernen. — abends 7 Uhr (ebenso Mittwoch), Gemoro, Herr Rabbiner Dr. Joseph Breuer. — gbends 8V4 Uhr (ebenso Donnerstag), Gemoro, Herr Dr. Elieser Posen Dienstag, morgens nach Schul (ebenso Freitag), Mischnü, Herr Dr. Elieser Posen. Allabendlich 8% Uhr im Vereinslokale Schaaslernen, Herr Herz Ha Ipern. Jahrzeits-Stistungen: Sonntag. 2t. Okt. Eva Lob-Stifltung. Minmolv. 11. Ml. TM sormaimi0ttnnna. Agudas Sisrvel'Sugenvgruppe. (Die Lokalitäten Hanauerlandsttatze 17 sind geöffnet, ratf vorm.10-^1 Uhr. nachm, von 3 Uhr ab, Sonntag abend von"6l/2—11 Uhr, Montag und Donnerstag von 6—i0*/4 Uhr). Freitag abend 8Uhr Gemütliches Beisammensein im Vereinslokal Han. Landstr. 17. Redner: die Herren Gustav Kaufmann und Rechtsanwalt Jsak Rosenheim. Sonntag bis Freitag, 8—12 Uhr. Gelegenheit zum Lernen, Herr Herz H alp ern, (gemeinsam mit der Ortsgruppe). (Alle anderen Schiurim wie üblich). Agudas Jisroel-INädchengruppe. Freitag abend 8 Uhr Gemütliches Beisammensein Wittelsbacher Allee 8 (bei Frau Dr. Lange). Sonntag, 8—9 Uhr abends, n^sn» Herr Lehrer Hirschberg. Montag 73/4—83/4 Uhr abds., Hebr. Sprache. Frl. Ma chtei. — 9—10 Uhr, *j"3n, Herr S. Uno, Kl. Obermainstr. 30. ' (Alle anderen Schiurim wie üblich). Llwjattz Lhe»-Vereiu. Samstag nach Mincho im Hörsaale Friedbergeranlage ,Die Abrahamsgestalt im Midrasch". Herr Red. S. Schachnowitz. v"V'Vereln Ostendstraße 1» Rabbiner S. Weber. 'oa von Sonntag bis nnftoittiMi DMllcislllll aDtnns NM mn mm veshamidrafch. Ostendstraße 16. Don Sonntag bis Donnerstag einschl. allabendlich von 3/48 —9llhr 1,1313 'Da, Herr Rabb. M. Karpel Samstag, 5 Uhr nachm. Droscho des Herrn Rabb. M. Karpel. Lernverein Anterlindau (vvl ’31l). Vereinsräume: Unterlindau 231. Täglich mit Ausnahme von Montag und Donnersrag unmittelbar nach dem n'inv Gebet, Herr Rabbiner Dr. Horovitz m'lva- Montags und Dienstags abends 81/2 Uhr. 'm n3^ 'Da, Herr Rabbiner Dr. Horo vitz. Mittwoch abends 81/* Uhr, (Jesaia), Herr Dr. B. May. Freitag, den 8. Oktober m 'S anschließend an das 2'iva Gebet, Eröffnnng der Wintervorträge durch Herrn Rabbiner Dr. Horovitz. Weitere Schiurim und Vorträge find in Vorbereitung. V. 3. «. (Berlin.) TttürnvrnmttUms St % (Berlin, Oraniendurgerflratze M. 39). Gesucht wird Aerztevertretung während der Wintermonate. Es besteht Niederlassungsmöglichkeit für zwei Aerzte in Westpreutzen. Gehetzelten. ' Nl'l 713V Freitag Abend 4.50 Samstagmorgen 8-— Samstagnachmittag 4.30 Samstagabend 6.05 lVochengottesdienst: Morgens 6.30 Nachmittags 5.— Tefilin-Legen am Morgen 6.—