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Der Israelit · 1926-10-14 · Heft 42 (14.10.1926) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 42 (14.10.1926)
Date
1926-10-14
Page
– (sequence 3)
Language
German
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. ■■■■ - . - - als net, flichteinmyl (wa?Mys tMMreres wcrr^ als -»zM De UAsM^treu"; Oer-HeWen M ssM MM Me mr illpis ündM MftzsstrAlle chiWH durch DiMMmdutzg K WHMM .der L,iMa.(en mcht als. eme \Mtke i lg e n.e r, y Ae r. tz f e i chD.e p ti g e r Ar./, fottdexn yts eine nur le i lw e i s e,- quaMqzttv r st gst s ch .r ä ,n e chezeschnen w o l l e ^\ —r Mas MbM-tzas an -pßjc Sachlage? Auch Ae KMobAen! Md jg nach Hm nux.t e itwea \ß^HMstzchü, — stehen tzlsy^ An Liberalen in Uestr HWcht völlig -gleich. Fest steht doch jedenfalls, .baß nach Herrn D.r. Siltzons M o r - t e. n>dqy--MMoMchen MotMu reden! toiv föuiißx — .ein. liberaler Jude, der, Mil er die V* MMWöWNg M bMvgene Betrügen halt, Meder Satzhat nach Homkippur beobachtet, wohl aber feinen Arbeitern GewinnbeteiligWg ^gewährt, großzügige Mebeswerke übt.und.dstrch, geschäftliche Redlichkeit den jüdischen -NtzwM zu'Ehren .bMgt, daß ein solcher Jude sich M i,t dem glei ch.en R e ch t e gesetzes.treü neMen darf, Me ein Mann, der -her- Sabbathut seine starrstre, .seine Existenz, die Wohlfahrt seiner Kinder opfert/ dabei Mer.vielleicht die .Gesetze .über »yn jw#.. — die ja auch rrM^'tN'i'. Md — tagtäglich.verletzt oder in seinem GebM'stnstb.en über den Kampf Mt der Sinnlichkeit ein Leben lang nicht hinflUskomMN kann. Hier nun -liegt em .jedem Unbefangenen klar, in die Augen springender D enckf.eh l e r vor, den psychologisch Zu erklären wir.uns in aller. Ehrlichkeit bemühten. Der Unterschied, den Herr Dr. Äman übersehen hat und fortgesetzt übersieht) :ist folgender: Der prinzipiell Liberale ist! oeseAMMm OM or iio jöiÖiiüt juD M daratzs .allein fließende unbedrrDe tungskxaft des -Gesetzes b est r e it e t und v er wirst; erfüllt er M -Thorageiste menschliche j Pflichten, oder sogar südisch-Menschliche, .so folgt! er snstWtiv .eMvtzde,r Mgewein Menschlichen' Antrieben pAr allenfalls seinem guten jüdischen! Hersttz, :Ar.Erbschaft Heimgegangener..Genera-! tiMen, aber dicht bewußt dem Thorawillen. Der. „Gesetzestreue" dagegen, soweit er die Thora! überhaupt kennt, ist gesetzesuntreu aus menfch-: licher SH w ä ch e . aus der immer nur teilweise! üherMndb.aren Diskrepanz heraus, die Jbeali und Wirklichkeit ndneinander trennen. Der Li-- berate ist Metzesuntreu auf Grund feiner: religiösen Weltanschauung, der orthodoxe im: Gegensatz Zü ihr.. Eitze Mische Erziehung Nun, die ihren Schütz-! bkWlenell öteTsrs -ttkchgsslfettden Unterschied vtzreMaitz ützd HMN dMr me irrige Vorstellung! einslößt, überzeugt Lib erale und ^üb erzeugt Orchotang ÄusrviÄen wVtde. Dann -lag üMeicht eitt ivn. vgl. eine VerdANkeWg U1*~ *** deutlich ,aüstzest>re dennoch röüxdell d SsMeMW MM MÄ. Mast Kotz ihrer "röcht barMt, ist hohen - Alter M AiNtz unh. aüs »M Lachen stEde.Ernst. Oie Naturgesetze wurden! ki_ ihsttMgln au^ Wcht den, ch" noch WM g lanaey KulLuMtw TakWerüygM sinh darüstHoch wikkliW, oeANtwörtliche.Amtzernngest Widerspiegelungen unseres üchten, wahren „MsE.^ XLinn rrs! Gehe hmautz. —wenigstens zeitweise Mtums; 4o‘-töte bu dm SukküuS es üetan hast! LllA mm .au« mm vöwm MMovimSuMZ Qmletbad) der SuM0 MM «IMdMaren StLI? nenHimmel. Lasse Zeitweise' tzedanblich und gesühlsmätzig die ganze. KÄturwett Um dich herüm versinken, löse zeitweise all^Verknüpstheit, alle Bindungen deines „IÄs". in welchen hu bewußt oder nnbewutzt eingebettet bist, mit Körper und NW, Denken und Fühlen in Sinnen, lau sie untergehen, versinken, — zeitweise nur ..zeitweise'' — im T6HÜ wabohu und schaffe dir einen neuen Schöpfnngsmorgen. ein Mpes Pereschitb, Wtz aller Katastrophen, allgemeinen und persönlichen, in Natur- -Ä s r -a e s t t MLMn'M ^K'K^WWUH§FHaKL -11 - P^run5 e - eine iptJe Müfä.Wk Sah mud geprägten WertmatzsMie preis und beMht., ohtze;p zu :mo,ll^n, VeMt an M Äufgahe dK HMeMolkKS^ 'Zeusen und Träger. de^HWnbHrÜWHMtzDnK M -Mn. " / , Heyn die KrechM:Kjrr. ,>Art Md Entschel-" tzung" M dM Sohne ntzb dar Tychter des Mi-, scheu PolteS! seit mehr., als dreitausend Jahrennicht rtzeh'r Keschw.kt — die prinzipMe „.Uada r-: n ahm e des Joches dar GMeshertzschast"' die: Mnarkenanyg bar Aatstzche, haß der Schöp-!: ser des Himmels und der Erbe uns durch.613» M- Mv DklivMk gdlleilW Md MunhW, ist tz sistlrche Farb.eMg, MM MHoriM Imperoyo: der WeltgeWchte an den Juden, nnb so roemg. Herr Hr. Simon sein Kind lehren 'wirb, baß es, -innerhalb d.er durch das S i,t.t e n.g e s etz konsttzuierten M e n s ch e n gemeinschaft eine dieses Gesetz legitim leug.na.nde Gruppe von Amo-. ^allsten geben bars, so wenig.kann er — ohne .moralischen -Selbstmord — die Gruppe, der pr i.n-zi p i es.l .G es e tza s,un t r.e u e.n durch Verleihung eines ihnen nimmermehr zukommenden Ehrentitels zym Range l a g i >t i.m e n -Seins im Schoße des jüdischen Volkes emporhehen. Vielleicht kommt das ganze Mißverständnis! daher, daß man sehr zu Unrecht den das Wesen der.Sache treffenden Ausdruck „orthodox" aus. Abscheu vor seiner außerjüdischen Herkunft und! wohl auch ausA.bneigung gegen Sam-- ^on R a phaal H irfch, dan Palit.ik er, mit dem Zweideutigen Worte „gesetzestreu" verillllscht hüt, WMS.MM f)fVin Dr. folgen! Md Mssn. Ausmim, emaeoen seinem mit „mw\ oox" identischen historisch-politischen Siny, w ö r tlich nehmen, dann g.ü.be es ja a,uf demtzi eite n E r d e n r.u n d e X e i n e n „ G e - r setzastre.ua.n ".und hütsa.esniaaii.na.n> tza.g e b e n, dann war ja selbst Mosche Rabbanu: nicht.gesetzestreu, .Mrw Kvi aw YV.V' .-Tm» pia x»».nr M uns : Die i n na r a geistige Treue, die E .m u n a,: und bgs rein e, e h r l i ch e W o l l e n z u m ganzen -Gesetz machen den Gesetzestreuen —die T a t wird immer nur unvollendetes Bruchstück ibleibey!. Es. müssen sonderbare „Durchschnittstypan" von Gesatzestreuen fein, die Herr Dr. Simon kennangelernt hat, wenn er auf Grund schlechter Erfahrungen glaubt, die.Gesetzestreuen feien sich! btefejr elentenfarett SslbstvsEärrdlichkeit nicht bewußt — aber wir P.rotestwrM dtzgstzrn, .eine MenschengruMe, wenn es um die tiefften und Menschenleben (nü Md blicke Mmer wieher gleich Abrattr (tf? ^V) vertrauensvoll traban btz empor zö dey Sternen,! .. .! llwbsn Nby. Schaye ans. Nach den FWM. den herufettett - MtzrerN. -her G eg e y w arck,.! ntzch' den stchffptzMenden GMertz; bst Wag, ’ Richtung tzno LeuMe uns veddüM tzdntzen, . an M dn dich aerstaMnstzoll änschniiegeN tzännst. — die dfch fMen, Kräftigen, besöncken in diesem MWtzrb'enbeü, schwatztzeNhen Töhü rytzboW der OeaenwM! Iw Osten -leuchten wohl noch folche StMe. Abar der Westen mit feinen and,ewgea.rt'en Derhästniffey, stiit Mne.r a'nhers'gMrmten sozialen und geistigen. StzWur drtzlcht S ke r n et ‘ die Ms feinem' eigenen B'oden,!eigenÄ Atmosphäre ausfteigen. Nicht PersMlichkeiten, welche im Studierzimmer eine herrliche, ideale Gedankenwest erhanm. In der Praxis stch stdoch 0: h. hei Anchenbtzna der Weorst),!gsttagsaMt, nüchtern, tzls. güte pWttM RMM.Wh GefchäftKlente MViwpMi — fondHn .AbMlsp'ersMchMU.FMe ^2!s.eMt,e'p chMnntztz yer^öhNt. Mb: dNußetz ist derKann noch etwas wert! Draußen in der Praxis zeigt stch WlvMS MStt S.W PkW'NMW^I in hex iWNMvyMm. flrlmoostcndvMn» - «bgsfchttffrnsten, rWorischen. KupstlÄstÜng: AugenVliiLseff.eKthascher.ei ohne. stgltche-7 nachhaltige etMch-,moralische Da'nermirKuntz!. ,WaryMr. dtes?. Diese PetjönliMeiten stno eben hßiye >S! Lerne, zu, welchen, die große Wnge> pertran'eysvöll als Führer, aufbllcken könnte, wM: MN dag D er trau e n fehlt. Weil dieses Pertranen zü. oft getauscht, gröblich getäuscht würde, weil d.atz^Menschliche, MznmMchliche der ..großen Persönlichkeiten" der großen Menge zu oft demonstriert würde: und die große Menge, sie zieht uner- 4Rr- 42 S -g ,gahtz nach ihren nittsexemplaren und Fragen der Wechtesten öder 'Dür! ,, , . uichtz wre dst Kerechtitzkest 'veMngt, nach ihren retcktiv besten und gÄM Höchstehenden Vertretern MÄL MGlWMMjM Mllll'Mg mm enls derst ,Mestllin' legenden MüHerer" sMr^Äts, a^r eb^Üfo Ms eMem ^liberalen" analphabetifche'n FakobÄer andererseits restgiöntzphilosophische Erkenntnisse ableiten— auf den Höhen der MMnschast oder stlbst einer ernsthaston Tages- 'schriststeWei .Aeint uns dys Auw ^ulasst^. ^tzK''d'a'ü e'r..!.Hs ADrafWant des g esteH^-S untreu e tz JtzbenAtzls fastetz wst uns gefallen — den Hesatzten anotthmen Wucherer Mr Äs Vertreter des aesetzästreüen JtzdA- Mus sthjUen wzr eben -,e.s'Dal.o mst Ent- "'"^nng ab. Herr Ttz- MwM rgllrhe . es M Fortschritt rb^MKß^tz, Myn gesetzest^tze Erzsther eine MsönMkeit wst Gustav L.ätzbayer m me Pu- Ürst',der „ etz.est e.n I,u.tzetz'" -einxeMen — wir tzbtzr. mMstn glauh^n, daß tztzrust nicht nur die ,Erziehung '.Zur Tradition .aufs Mrverste gesahH.ezt,' HnMn .auch tzie Trsttz i t,i,o n f estz/.r in per -Msofuthest ihres Mahicheitsanspruches aufgehoben wäre. Kann man ohne tzixo.bw,e d efst e r Aud.e fem, dann .wstd die ForheruW As Gesetzes yyf uyhedingten -Gehchschtz Mn Mchersinn, K. Wh .bleibt dann der göttliche ^hgxHt^r dieses Anspruches selber? Landauer, Prötzykt der äußersten Ässimila- .tiom Hube nyr noch Mmyge Ar aus Am UntzewuW, ^chls Arn Blust tzufsteigenden seelischen AoüchonMt-en, 'Mg gmer Ar edelsten Men sch e n Aipesen sein, ,em Pichl bijMa Ja — .aber edelster I üd e? Äst Thora evtenni .nun .etnMial lettien iüd r s ch e n JJ.9fheTv< 1 -U -l J_ i .i] I l.tii 1 li .ff«! t|r ’ m "f 1 ' > üy, tzrr aus anüpren «ls HHN NN vPd ^^8 geZMÜM MKen' erlanghtzr wäre! Daran ktztznen die .anerstnnenswMen, .subjektiv Asstn AhstMen des Herrn Dr. 'Sunbch 'Ar feine geseßesiretzen HrüAr durch „Mecktzng potz Ünzufriedenheii" mit sich selbst zum vollendeten Menschentum emporheben, zugleich aber vielleicht auch die „Gleichberechtigung der Richtungen" erweisen möchte, nichts änArn. Muffar-Reden find gut und WlM über wenn, sie die ürjüdischen WerfmaßstaA -erschüttern, uyd Her Jugend die Fähigkeit rauben, zwischen gut Und böse, zwischen N2i»n und nnOp' Zwischen Treue und Untreue zu unterscheiden, bann werden sie selbst zu einer furchtbaren Gefahr, zu deren klaren Erkenntnis vielte i ch t Herr Dr. Simon selber — wir hoffen es — eines Tages noch erwachen wird. Um dieser Hoffnung willen hielten wir uns gn dUstm saust MWfwsstAM MllhMvrt Ml jbittlich hie Konsequenz, zieht die Folgerungen, wenn vtzch Ait arob.en. logischen Schlüssen tz-ns Am. Wirken der Persönlichkeiten und am Ende steht Manche W Meieht,' Möhen ’M gxotz schrGenbe »Gegen- ,wM^eMnlichkeit'' näckt ünd' bloß im Werturteil Ar MenEAl Ein erloschener Ssernl Wo jM' die JÜtzrer unserer Tatze? Die leuchtenden Merne? Sende u.ns o .Gvtt Deine Führer! Laß tzns äüfgehen Leine l euch te nd en Sterne! Uleines Feuilleton. Zum Nalendexjahr 5687. Pyn verschiedener .Seite wurden wir daraus MsmeMsam gechacht, daß die iu .Nr. 40 enthaltene PeMchung über eiy.e sehlerhaste Angabe in Sawson Raphael Kirschs bnm tzuf Mer mißverständlichen Apffaffurm Ar betreffenden Stelle beruhe. Samson Raphael Kirsch behauptet im Einklang mit Rambam lMgstch, haß oer Wochenäbschnitt nanva immer vor neteien wird. Nicht aber, dag er ü n mitt elm JiaBÄal.BBi NMSN MI Döilssuna oflanot. Irr. dlefenr Wnue aNfMäßt, MtzM olv NVllA M Chaurew keinen Fehlex. Md der Genfer Rabbiner. Im Züricher .Jsraelstischen Wochenblatteexzählt Emil D r eis US. Genf, wie um die Mitte des vorigen Jahrhunderts der Genfer Rabbiner, Prof.

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