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Der Israelit · 1926-10-08 · Heft 41 (8.10.1926) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 41 (8.10.1926)
Date
1926-10-08
Page
– (sequence 10)
Language
German
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Mts '8MtztobepW26 beoorstcheride'erSg^MöeMWM'naMs M aM o bÄÄ-?llrWWft.^RneWesprechUng -desselben folgt -in -näHstsr OesDWM'ngWU WkFHftKteÜen w e-s.e'.ij's --^Mn^ävär; MßjMr 'dWs-Mütte's:.1 ... '£'■ |f EüHk Wl MWn 'ME^JWeresieMWHMW^Wßtüch sich/allerseits .fjtcir, Hatz:;th Zükünft/ keniessillls )dM Ge-! meinde aus 'diesem! Betriebe em Defizit envachfen dürfe? Wie gründlich UndMit^KeWr Sachkenntnis die Matekies behandelt wird, .,'dqfAr 'legen zwei Denkschriften'Zeugnis? ab, die dem Geme.iyderat vyn Mitg'Üedren der Mazzokommission zugegangen sind.. . - Eine längere 'Diskussion' knüpfte' sich an die Förderung der Erhöhung der Friedhofsgebühren,- für» Nichtmitglieder. Es wurde darauf hingelmesen, daß anderwärts..den Religionsgesellschaften ganz wesentliA EiNNNWöN Ms IUQIQ MöW MloW. WM LM im allgemeinen hem' STniragfieller ^^«fßmrnl1 mu'the, so betonten Vorstandsvertreter wie Mitglieder des Gemeinderats doch, daß bei einer auf idealistischen Prinzipien beruhenden Gemeinschaft, wie es die unsere ist, der fiskalische Standpunkt nicht allein maßgebend sein könne. Bei demselben Kapitel wurde ferner im Einverständnis mit dem Vprstand festgelegt, daß die Beerdigungszeiten in'-?:» 12-Fällen vor allem entsprechend den Wünschen der Angehörigen, sodann aber auch mit Rücksicht auf die Chewroh bestimmt werden sollen. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten erforderte die Not der Zeit gewisse soziale Maßnahmen für die Benutzung wichtigster Gemeindeinstitutionen, Hierher gehört die vom Gemeinderat bewilligte Einführung einer Zwischenstufe in den Gebührensätzen der Mikwa. Ins Gebiet der sozialen Fürsorge gehört auch , die Wiedereinführung der Einrichtung, die unter Aufsicht der Israelitischen Religionsgese!'schaft verkaufte Milch dauernd durch ein chemisches Laboratorium kontrollieren zu lassen. Ebenfalls von hygienischer Bedeutung ist ein. Beschluß des Gemeinderats, zur Verhütung von Ansteckungsmöglichkeiten eine Zahl kleiner Becher für den Kidduschwein in der Synagoge anzuschaffen. Unkosten sollen dadurch der Gemetrube rticfjt ertt|ief>err. Mit SS-eiJatl rouri» bi« SJiirteiturxg Hppstmw?? hnß mehrere wmaou« große Beleuchtungskörper für die Frauensynagoge gestiftet worden seien. Es bedarf nicht der besonderen Erwähnung, daß neben finanziellen Fragen auch rein geistige und moralische Probleme im Anschluß an Interpellationen den Gegenstand ernster Beratung bildeten. Die Mitteilung, daß unser Heimgegangener Raw ^"xt sich noch kurz vor seidem Scheiden sorgenvoll mit den das r.v’ix bedrohenden Gefahren der Gegenwart beschäftigte und sie zu bekämpfen gedachte, wurde Anlaß zu einer ernsten Aussprache und zur Forderung von Maßnahmen seitens der Gemeindeführung. Selbstverständlich ist sich in der Frage der Nachfolgerschaft unseres Raw Vxt der Gemeinderat seiner Pflicht bewußt. Ohne irgendwie den statutenmäßigen Rechten des Vorstandes vorzugreifen, wurden die Wünsche weiter Kreise und die Gesichtspunkte, die für die Wahl des Nachfolgers maßgebend fein sollen, zum Ausdruck gebracht. Allerseits wurde die Schwere des Verlustes, den die Gemeinde erlitten hat, betont und die sichere Erwartung ausgesprochen, daß trotz mancher Gegensätze der Meinungen hinsichtlich der Wichtigkeit der einen oder der anderen der von dem Nachfolger zu fordernden Qualitäten in jedem Momente und bei jedem die Ueberzeugung von dem gemeinsamen Streben zum Wähle der Gemeinde und das Bewußtsein engster Zusammengehörigkeit aller Mitglieder der fror ms? vorhanden sein werden. OTuerfraaen ui Der Dsracimuoai fflancuiDcj mn ffättb unh Gemeindevertretung der „Israelitischen Gemeinde" in Frankfurt a. M. haben bekanntlich den Kultussteuersatz für das dritte und vierte Quartal auf 18 Prozent der Reichseinkommensteuer festgesetzt. Die Entwicklung der Steuereingänge hat nun dazu geführt, daß der Vorstand selber eine Herabsetzung um 1 Prozent auf 17 Prozent empfiehlt. Er befindet sich dabei im Gegensatz zur Finanzkommission, die in Voraussicht geringerer Steuereingänge in den beiden letzten Quartalen die Aufrechterhaltung des höheren Steuersatzes empfiehlt. Schließlich ging die Gemeindevertretung über den Antrag des Vorstandes hinaus und ermäßigte den Steuersatz auf 16 Prozent. Eine Ermäßigung von nur 1 Prozent hält die Gemeindevertretung für zwecklos. ■ (Das Preisausschreiben des Grotzstadtdezernakes der AIJO.) In den Räumen der Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Frankfurt a. M. fand am letzten Montag abend unter Aufsicht des Notars Dr. Jfaac Breuer die öffentliche Preisverteilung an die Sammler der Werbewoche statt. Der 1. Preis — Reife nach Erez Jisroel — fiel nach Emden, die nächsten Preise fielen nach Fürth — Irma Hutzler 2. Preis. — 3. Preis nach Nürnberg — Philipp Willner, 4. Preis nach Breslau — Betti Wislicki, 5. Preis nach Gunzenhausen — Theodor Teilheimer, 6. Preis nach Fürth — B. Sulzbacher, 7. Preis nach Frankfurt a. M. — Hanni Halpern, 8. Preis nach Aurich — Wilhelm B. Wolff, 9. Preis nach Frankfurt a. M. — (Tatola Katz, 10. Preis nach Nürnberg — Dr. Heinrich k*«, a P ><! rei0 rrcrc 4 r. W. — WE? MW 12. Preis nach Alsfeld — Grete Etern, iS. Preis nach Berlin — Dr. Jfaac Schnerb, 14. Preis nach Mellrichstabt — Fritz Meyer, 13. Preis nach Breslau — John Jedwal. Die 10 Trostpreise fielen auf: Fritz Eisemann, Frankfurt a. M., Neuberger u. Pleßner, Berlin, Else Levi, Alsfeld, Fritz Offenbacher, Fürth, L. Stern, Frankfurt a. M., Israel Mannes, Schwabach, Fanny Sichel, Breslau, Felix Rosenheim, Frankfurt a. M., Erich Weichselbaum, Berlin, Betty Rothschild, Fürth. (Neues aus der Agudas Iisroel-Iugendgruppe.) Das Winterprogramm ist erschienen und allen Mitgliedern per Post zugegangen, es tritt mit Schabbos Parfchas Nauach , ^Mm .Freitag ben 8. ^Oktober, Äends 8 4.hr beginnen die MKütuchemMbeiMg-Abend-i füsämrnenkünfte, wozu.'nochmals We 'ÄWgMder und. reunde "Äugekadtzn -‘Äferfcen. HerNabende 'finden^ im „Agudo-Heim" 'statt. Me Porvereitungen ^sistd lämtlich wohlbelusigen, so daß , keiner^ dem än einem geryW lichen Belsawmensein im Kreise der Äguda gelegen Ml fern bleiben'wird.??. Am Jahrzeitstckge von N. Perlmutter /am 6. Chefchwan?— Donnerstag den 14. Oktober — findet das LMU MM I M Mt, In der Propaganva-Täfel im Lokal Der Jugeiwgruppe sind ab Mitte Oktober noch einige IWMeWMp vermieten. Nähere Anfragen an den Vorstand wer Jügend-s gruppe, ioder direkt an die PropagaNda-Äbteilüng 4 Hcknsa Wä8. .. . -i ' Für beruflich Tätige! Damit einem jeden Gelegenheit geboten ist, tun» mit pr» zu beten, ist beäbsichtigt, in eienm Noch näher zu bestimmenden Lokal um die Mittagszeit nnsv-Gottesdienst abzühalten. Reflektanten wollen.sich bitte baldigst an Schnerb, Ostendstr. 18, wenden. ... ' (SkelkenvetMmlüng.) Bei der Stellenvermittlung der Agudas Jisroel-Jugendgruppe liegen verschiedene vakante Stellen für Stenotypistinnen, Beamten, Reisende usw. vor. Um entsprechende Offerten wird gebeten. (Geschichksvorkräge im Äkekor Chajim.) Die feit Jahren allbelrebten Geschichtsvorträge werden wieder ausgenommen. In loser Folge spricht Herr Redakteur S chachno witz in diesem Winter über bedeutende Ereignisse und jüdische Lichtgestalten aus d e m d e u t s ch e n M i t t e l a l t e r. Der erste Vortrag findet diesen Sonntag den 10. Oktober, 6 Uhr abends im Vereinslokale Langestr. 18 über t>a& Sfjema: ,r D x e 9G& afjrljeii ü b -e r n Frankfurter fj? i t p v « n b von 1711". ©afle willkommen. Bei dieser Gelegenheit sei auch aus die Vorträge des Herrn B. Rachelsöhn auswm m die ab diese Woche je Samstag abend 8.30 Uhr im Vereinslokal stattfinden, hingewrefen. (Die Stellung des INisrachi nach der Antwerpener Weltkonferenz.) Vor einer gutbesuchten Versammlung der Misrachi-Ortsgruppe sprach über obiges Thema Herr Rabbiner Dr. Hoffmann, der bekanntlich persönlich an der Konferenz teilgenommen hat. Der Redner konstatierte, daß der Msrachi in der abgelaufenen Periode schöne Erfolge in Erez Jisroel zu verzeichnen habe. Er unterhalte z. Zt. 50 Schulen, die an 5000 Kinder Unterricht erteilen und in jeder Hinsicht religiös einwandfrei feien. Das fei gegenüber Angriffen von „gewisser Seite" (gemeint ist Dr. Moses Auerbach. D. B.) besonders zu betonen. Der Keren Hajesiod leiste einen Zuschuß von Lstr. 30.000 zum Schulwerk des Misrachi. Für die Einrichtung von religiösen Institutionen habe bekanntlich der Zionistenkongreß dem Misrachi in Gemeinschaft mit dem Oberrabbinat eme Summe von Lstr. 5000 zur Verfügung gestellt, auch auf diesem Gebiete sei Wertvolles' geleistet worden. Zur Beratung von Aulun stehen 3 Informationsbüros zur Verfügung, eventl. auch materielle Hilfe leisten. An misrachiftidieWresseMgriffe äüfMeiden ZU Machen? di chen Organisationen sei vor allem der Aulim-Baunim- Bsrein zu nennen, auch der Pauel Hamisrachi und die MlL^hWZrnr fEii» ffl8|iB?ßanirißFt unQ im üiuffdimunQ Gegriffen. In Resolutionen der Weltkonferenz wurden anerkannt und wurde Unterstützung versprochen: dem Oberrabbinat, dem Keren Kajemeth, dem Keren Hajesiod, sowie den Bestrebungen, unter allen Umständen die Einheit der Gemeinden in Erez Jisroel zu wahren. Der Redner ging nunmehr auf die von ihm bekanntl.ch inspirierte Resolution der Misrachi-Weltkonferenz ein, die die Exekutive ersucht, ohne Aufgabe des prinzipiellen Standpunktes, mit der Agudas Jisroel Verhandlungen anzuknüpfen mit dem Ziele, eine Zusammenarbeit auf den Gebieten, wo eine solche möglich sei, zu verwirküchen. Rabbiner Dr. Hoffmann erklärte noch eiimtal die Gründe, die ihn zur Einbringung und Begründung dieser Resolution veranlaßten und gab der Hoffnung Ausdruck, daß „die Bundesgenossen von gestern^ die auch Bundesgenossen von morgen sein werden, auch endlich Bundesgenossen von heute werden." I i dem nunmehr folgenden Teile seines. Referates gab der verehr!. Redner seiner Verwunderung darüber Ausdruck, daß diese Resolution bei der Agudas Jisroel auf so unfruchtbaren Boden gefallen sei. Er kam auf die Verhältnisse in Ungarn und in der Tschechoslowakei zu spreckea und verlas Zeitungsartikel, Briefe und Flugblätter. die den Kampf der selbständigen Orthodoxie dieser Länder gegen die Einheitsgemeinden behandelten, einen Kanipf der, wie der Redner sagte, mit Beleidigungen und Veschimpfunaen, mit maßlosen Uebertreibungen und Uii P8MA8 MM8 gMW Mr . ReferMt'«eßkMte Mh zuris EMMdMWe in Palästina, 95 'Prozent aller palästM^sts^niMiobiner standen zur Einhditsgemeinde (?? RedH'^.M'mlist^Äurchaus die Möglichkeit habe, innerhalb "derselben "bis in dis Mtzke/Msif-WkMz WfDeSkr-euWw leben. -- ' 1C Mrs Wfemk? schloß Mit ^eMm ÄppMzür Mitarbeit Mr.'?Mr^r-ächi,' der -Me'- Vereinigung >Der' 'Thora 'Nut der jüdischen^Nätkon ekstvebe. - ... '- Ech darf dem BerichterPatter - ellaübt.-lseln^ '-hinzuzu- -es x&otjl rciir^ eriiytvc£j eirt'rn<tt Trt'-eixieir Dersammlung einen Redner gn'hören, der Mn Hehl daraus machte, daß ArewusWefuhte nichtnur-'auf dir Feinde-cher Thüra stch'--eDr«ÄMisMM,!MdrrNMß' das mrsrächiftische 'Herz - auch für-ÄejMgen ''etwas wärmer Wägen''darf,?die nicht in'-der--Vereimtzüng mit thorafreMden' Organisationen, sondern selbständig den Kampf für die Thora führen. (verein 12p vsv 'aan-)Seit einem halben Jahr besteht in Frankfurt ein „'Verein der Freünde der hebräischen Sprache" (ms? nvv->aain man) unter der Leitung des Herrn Äbram Solz. Die Aufgabe, die der Verein sich gesetzt hat, ist die Pflege des hebräischen Wortes. Er vereinigt jüdische Jugend, der das Hebräische Wort lieb und teuer ist. An jedem nar? -Nachmittag versammeln sich die Mitglieder regelmäßig zu der /wny nnw" die oft bloß eine zwänglos-gemMche Unterhaltung in hebräischer Sprache darstellt. Diese Art „Sichoth" sollen jedem, buch dem, der Nur über ein kleines Maß hebräischen Wissens verfügt,? die Gelegenheit geben, sich zwanglos hebräisch zu unterhalten. Ferner dienen sie zur Hebung des Gemeinschäftsgefühls der o'van. Meist werden die mrre? durch „HärZäoth" eingeleitet, an die sich lebhafte Diskussion anschließt. Diese Vorträge wurden im Sommerhalbjahr aus dem Kreise der n-nnn selber gehalten. Eine mmi safaimißF SööFaiftön mm M MllMWr Deröi erklärt, von Zeit zu Zeit im Nähme« Lss -Nachmittage Veranstaltungen zu referieren. So sprach Herr Ni.wlin, dt->- Leiter der hiesigen hebräischen Sprachschule, über d'e Themen „Brenner als Dichter" und "rbn'p"- '! Veranstaltungen finden -im „Chaluzim-Heim", Ci.-h.-r.lgasse 5, 2. St. statt. — Am Samstag, den 9. Okwber, 4.30 Uhr spricht Herr Moses Silberg über das Thema: „Das talmudifche Recht und der Arbeiter". Gäste herzlich willkommen. (Ein Achtziger.) Der pensionierte Lehrer Jacob R 0 - fenthal, früher in Bad Rappenau, jetzt Waldschmidtstraße 7 hier, wohnhaft, feierte am 30. September seinen 80. Geburtstag in voller geistiger und körperlicher Rüstigkeit. Er konnte an den hohen Feiertagen im Rothschildschen Fraüenheim vorbeten (Maßschneiderei). Man schreibt uns: Zur Reichsreklame-Woche der Maßschneiderei sei auch von dieser Stelle aus darauf hingewiesen, daß im Herrenu. Damen-Maßschneidergewerbe auch unsere jüdischen Handwerker einen berechtigten Anspruch erheben auf mehr Berücksichtigung und Inanspruchnahme ihrer Leistungen. (Gesellige Veranstaltung.) Am 9. Oktober hält der Israelitische Metzgergehilfenverein 1905 in der Frankfurt-Loge feine diesjährige Simchasthora- Beranstaltung ab, zu der Jedermann willkommen ist. Für reiche Unterhaltung ist gesorgt. P werde. Wenn auch ohne weiteres zugegeben werden darf, daß Herr Rabbiner Dr. Hoffmann durch die Haltung einzelner Aguda-Zeitungen und die kühle Aufnahme seiner sicherlich herzlich gemeinten Resolution eingiermaßen gereizt war, so muß doch an dieser Stelle gesagt werden, daß die Behandlung der zuletzt genannten Zustände in 0 einseitiger Weise nicht gerade geeignet erscheint, die ,om Redner selbst gewünschte „Entgiftung der Atmosphäre" herbeizuführen. Die Ausführungen waren viel eher — ohne daß dies natürlich in der Absicht des Redners lag — geeignet, verhetzend zu wirken und sie haben Pkrjonallen. Adolf Guggenheim “rsi. Kurz vor Jom-Kippur hauchte Adolf G u g g e n h e r m aus Newyork im Alter von 66 Jahren feine reine Seele aus und fand hier in der alten Heimat an der Seite der Bärer die letzte Ruhestätte. Adolf Guggenheim war Sohn des hier noch in aller Erinnerung stehenden Karl Guggenheim der, obwohl Kaufmann, auch als rnn T>»t>n in höchstem Ansehen stand und u. a. auch eine segensvolle Lehrtätigkeit als einer der ersten Dozenten des Mekor Chajim ausübte. In einer Atmosphäre von mm und nm» wurde auch Adolf Guggenheim großgezogen, und er ging in jungen Jahren über das große Meer, wo es ihm glückte, zu Ansehen und Stellung zu gelangen. Nach der Verheiratung mit einer ebenbürttgen Lebensgefährtin trat^ er als Teilhaber in die Weltfirma Arnstein Brothers in Newyork ein. Der Thora und der Tradition der Väter blieb er als wüdiger Sohn Karl Guggenheims und Enkel Rabbi Zwi Benjomin Auerbachs W in Halberstadt bei allen Prüfungen in den Jahren des Kampfes, der Arbeit und des Glückes treu. Der Thora gehörte die Liebe seines Herzens und Werke der Liebe und des Wohltuns waren Ausfluß seines edlen Denkens und Fuhlens. Fast alljährlich führten ihn Geschäfte, aber nicht zuletzt die Liebe zur Heimat und zur Gemeinde nach Frankfurt. Es sollte nun diesmal die letzte Heimfahrt fein, zur tiefen Trauer der Gattin und der Geschwister, zum großen Leidwesen der zahlreichen Freunde in DBF NllM unn MMN Mt W MlMW m &T me'tnm Tv/wStliMÄ Tsr!»0WS, WMM MMMlSr asiefjor G. Posen an der Bahre die Eigenschaften dSS Verstorbenen, dem noch ein Bruder, Herr Heinrich G u tzg-enheim aus Amsterdam Worte des Dankes im Namen der Familie anfügte. masm-i

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