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Der Israelit · 1926-09-16 · Heft 38 (16.9.1926) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 38 (16.9.1926)
Date
1926-09-16
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Dem 6 Nr. 38 v m 16. September 1826 viel zu früh entrückt worden. Wie von u’as omni? konnte man von ihm sagen: v» n« ms’ -w» rwr» m 11»M I'in« vm Mit welch eiserner Energie hat er in einem Bankhause hohen Ranges in unserem anderen Zielen zugewandten Zeitalter das Banner der Sabbat Heiligung hochgehalten. Und wie hat er es trotzdem verstanden, die Geschäftsinteressen zu wahren und die Beziehungen zu den Geschäftsfreunden zu pflegen. Und dann vLvni npnx in seinem öffentlichen Wirken! Das wird ihm allezeit unvergessen bleiben, wie er mit Hingabe lange Jahre an der Verwaltung der Israelitischen Reli gionsgesellschaft teilgenommen, zu deren Kräftigung und Konsolidierung in kritischen Zeiten er Großes beige tragen hat. Unvergessen wird bleiben sein hingebungs volles Wirken in den verschiedensten Wohltätigkeits institutionen und Korporationen, in die ihn das Ver trauen seiner jüdischen Brüder berufen hatte. Denn wie er ein treuer Sohn seinem Gott war, so ist er stets ein treuer Bruder seinen Brüdern gewesen, seinen Brüdern im weitesten Sinne. Und als solcher war er den Armen ein edler Beschützer und Freund, seinem Volke ein treuer Sohn! rv Altona, 5. September. Am Sonntag, den 26. Elul hielt Herr Oberrabbiner Dr. Carlebach, Altona, in der großen Synagoge zu Altona einen Hesped auf die beiden großen Führer des zeitgenössischen Judentums, die in jüngster Zeit gestorben sind: den Frankfurter Raw Rabbi Salomon Breuer, und den Dwinsker Raw, Rabbi fßlaiv Anhand kims Wortes des Jcruschlllmi führte ver Trauerredner einleitend uns, daß es solchen Thoragrötzen wie diesen beiden Männern gegenüber kein Ruhigbleiben gibt. Die aufgerüttelte Seele ringt nach Ausdruck, um dem Schmerz in Worten Ausdruck zu geben. Ausgehend von jenem in Berochaus 17 a gebrachten Worte, mit denen die Weisen sich von den von ihnen scheidenden Führern verabschiedeten, vrnri niriw entwarf der Redner ein groß angelegtes Bild der Persönlichkeiten und Wirksamkeiten dieser beiden Führer unseres Volkes, die beide ihre Welt und den Segen ihrer Leistungen noch zu Lebzeiten geschaut haben: der eine indem er dem Thoralernen in Deutschland zu neuem gewaltigen Aufschwung verholfen; der andere, der letzte Gaon alten Riesenformats, indem er durch das Wort seiner Torah die ganze geistige Welt des Judentums beherrschte. Er schilderte ihr Lernen, Lehren und Leben nicht als eine Summe von Einzelleistungen, sondern aus einem großen Guß heraus; ihr Lernen und Lehren war ein jubelndes Bekenntnis der Totalität der Thora, aus deren Geist allein heraus sie zu allen großen Fragen des Judentums entscheidend Stellung nahmen. So wurden sie Propheten des göttlichen Wortes, denen Führer, die dem Wort des „Alten der Tage" lauschen! Mir einem SOiibraj'dpoort gum erpen jjjj ^sgsfst 181 wies der Lrauerredner nach, vast es hier leine Frage gibt: Wer war der Größere? Beide waren strahlende Sonnen, die weithin leuchteten: jeder war ein gewaltiger Führer und Lehrer. Rabbi Meir Simcha, Schüler und geistiger Erbe des „Rzib", Rabbi Salomon Breuer, ein genialer Schüler aus der Schule des Chasam Sauser. Und wenn' der litauische Gaon im Sinne seines Lehrers von „Trennung" nichts wissen wollte, so durfte er es, weil in Litauen die Autorität der Thora und ihrer Meister niemals, auch nicht von denen, die vom Gesetz abgesallen waren, angetastet worden war. Und wenn der Frankfurter Raw für die „Trennung" war, so mutzte er es, weil in Ungarn nach der Emanzipation Kreise groß wurden, die die Thora und den Rabbiner verächtlich zu machen suchten, und weil nur durch die Organisation der Thorajuden das Gesetz gesichert werden konnte. Beide wollten nur eines: die Lehre Gottes groß machen. In besonders überzeugender Weise wußte der Redner die großartige Einseitigkeit Salomon Breuers' zu schildern, der auf alles, Geld, Popularität und Beliebtheit Verzicht leisten wollte, um nur eines: ganz und unabgelenkt der Thora zu leben. Diese großartige Einseitigkeit war die von der Oberflächlichkeit des Tages nicht Bcrffan&nt Don allen NiMtiam afiap MuriWkisll bewunderts Gkößs dss Frankfurter Raw. Diese Grundgedanken wußte der Redner mit vielen Einzelzügen dieser beiden großen Männer den Zuhörern klarzumachen. Mit einem Wort seines Vaters, des Lübecker Raw, schloß er seine Ausführungen, die erneut in uns das Bewußtsein lebendig machten, welche gewaltigen Männer, Meister der Lehre und Meister des Lebens, die Gesamtjudenheit in diesen beiden Sinai- Fürsten zu beklagen hat. Bratislava. Am 16. Elul verschied hier nach längerem Leiden Heinrich G rü n s seid in der Blüte seiner Jahre. In ihm verliert die Jugend Preßburgs einen ihrer Besten Aufrichtige Gottesfurcht, unermüdliches, emsiges Thoralernen und grenzenlose Bescheidenheit — das war der Chut hamschulosch seines reinen Seelen- und Tatenlebens. Die rege Beteiligung an der Lewajoh war der Ausdruck der Würdigung für den Verschiedenen. Namens der Freunde nahm H. I. Donath Abschied. Sodann hielt Herr Oberrabbiner Schreiber einen tiefempfundenen Hesped, würdigte die seltenen Eigenschaften des Entschlafenen und verlieh ihm in Anerkennung seines Strebens den „Maurenu"-Titel. Sonntag fand in den Räumen des Lernvereins „Agudas Reim", dessen Leiter der Heimgegangene war, eine stark besuchte Trauerversammlung statt. Herr Eh. Singer schilderte die großen Verdienste des Verschiedenen tim ökü Bklkllli m sorDHD für öle JiWW stellte flerr Desider. Ungar in bewegten Worten das Wollen und Streben des Entschlafenen hin. Herr Max Löwy schil derte sodann in ergreifender Rede die Eigenschaften des Entschlafenen. Gemeinsames Lernen schloß die Trauerfeier Jerusalem» 3. Sept. Dr. David P e l l i n, der Leiter des hebräischen Lehrerseminars in Jerusalem, ist zum Direktor des Erziehungsrates (Waad Hachinuch) der Zio nistischen Organisation in Palästina ernannt worden. Dr. Joseph Lurje, der frühere Direktor des Erziehungs rates, war im Jahre 1924 unter Hinweis auf das nach seiner Ansicht unzureichende Erziehungsbudget zurückge treten. Seine beiden Mitarbeiter, I. Azarjahu und A. M Lifschitz, die gleich ihm ihren Rücktritt erklärt hatten haben hernach sich bereit erklärt, bis zur Ernennung eines neuen Direktors die Arbeit fortzuführen. München» 4. Sept. Der erste Vorsitzende der israeliti scheu Kultusgemeinde Nürnberg, Herr Geheimer Justizrat Dr. Sigmund Held, ist im Alter von 66 Jahren ver storben. Er gehörte feit 1895 der Verwaltung der Kul tusgemeinde an und übernahm im Dezember 1909 als Nachfolger des Geheimen Hofrats Gustav Josephtal den Vorsitz in der Gemeinde. Dr. Held gehört zu den aus gezeichnetsten Repräsentanten des bayerischen Judentums An der Gründung des Verbands Bayerischer Israeliti scher Gemeinden nahm er maßgebenden Anteil. Dem Rat des Verbandes gehörte er seit dessen Bestehen an. Er erfreute sich in jüdischen und außerjüdischen Kreisen hohen Ansehens, was u. a. in seiner Wahl zum Vorsitzenden der MiSMMMMkl m NlMMlg MM ÄUSNUll kllM. Vermischtes. Würzburg. 6. Sept. Seit langen Jahren tauchte in größeren Zwischenräumen immer wieder der Wunsch aus unserem irjjsn rv>a das bereits auf ein Alter von fast 100 Jahren zurückschaut, ein würdigeres Aussehen zu geben. Denn der Zahn der Zeit hatte unserer Synagoge den Stempel der Vergänglichkeit allzu stark ausgedrückt Auch machte sich am nw und an oi' der Platzmangel so sehr bemerkbar, daß alljährlich vor den ms-m wr? bei der Verlosung der Plätze derjenige aufrichtig beneidet wurde der das Glück hatte, einen Platz zu erhalten. Seit einigen Jahren sammelte daher der hiesige Synagogenbauverein Mittel zu einem Neubau. Doch die Not der Zeit hat die Verwirklichung dieses Zieles auf Jahre hinaus verschoben und so wurde beschlossen, eine vorläufige gründliche Renovierung der Synagoge vorzunehmen. In dankenswerter Weise stellte der Synagogenbauverein die bisher gesammelten Mittel der Gemeindeverwaltung hierzu zinslos zur Verfügung und in der kurzen Zeit von acht Wochen wurde die Renovierung der Synagoge in einer Weise durchgeführt, die wohl allen Ansprüchen an ein würdiges <3otieS^a«s geregt P, KMH MlMWfWg und Neuordnung des Gestühles wurden ca. 100 Männerplatze neu gewonnen, der Anstrich der Wände und der Decke wurde erneuert und eine moderne Dampfheizung wurde eingebaut. Ein kunstvoll ausgeführter Almemor ziert jetzt die Mitte des Gotteshauses, während bisher die Thoravorlesung auf dem Vorbeterpulte erfolgte. Eine Kanzel wurde errichtet und der Araun hakaudesch mit neuen Schiebetüren versehen. Zwei große nnwaus Messing getrieben, sollen fortan am nann und bei einer ni-'v rv’-a ihr Licht erstrahlen lassen. Am jüngsten Freitagabend war die Gemeinde fast vollzählig in freudiger Stimmung zur Einweihung versammelt. Galt es doch dem neuen Werke die Weihe zu geben Nach einleitendem Chorgesang — Mah tauwuh — wurde das Minchahgebet verrichtet und der erste Vorsitzende der Gemeinde, Herr Justizrat Dr. Haas, ergriff das Wort. Er dankte im Namen der Gemeinde dem Synagogenbauverein für die Bereitstellung der Mittel; er dankte ferner allen denen, die zum Gelingen des Werkes beigetragen, dem Architekten und dem Bauleiter, der Baukommission und den Handwerkern und nicht zuletzt den Arbeitern, die die geplanten Arbeiten verständnisvoll ausgeführt. Sein Dank galt auch allen Spendern, die in reichem Maße durch namhafte Spenden die gelungene Ausstattung des FLtMlMkS MlMWt Utlkll. Mlkj klllklll MllNIMr irage des Herrn Oberkanlor EsHwegs bestieg Herr Bezirksrabbiner Dr. Hannover die Kanzel, um das Ner tomid zu entzünden und in geistvollen Worten zu betonen, daß das kleine Licht des Gotteshauses, das Symbol des ewig trahlenden, nie verlöschenden Glanzes unseres Judentumes auflodern möge in den Herzen unserer Jugend und seinen Schein verbreiten möge iy den Herzen aller unserer Mitmenschen. Anknüpfend an die Sidrah oi'n rmrr führte er aus. daß nur die vorbildliche traditionelle Einigkeit der Würzburger Gemeinde, die trotz der bestehenden Verschiedenheit der religiösen Anschauungen sich stets zusammenfindet, wenn es das Wohl der Gemeinde gilt, das Gelingen dieses Werkes in der heutigen schweren Zeit ermöglicht habe. Nach abermaligem Chorgesang des 150. Pfalmes schloß nnt Kabbolas Schabbos die erhebende Feier. Im nächsten Jahre soll s. G. w., die Vergrößerung der Frauensynagoge vorgenommen werden, doch schwebt als letztes Ziel uns immer noch ein Um- oder Neubau der Synagoge vor. Möge dieses Endziel in nicht allzu erner Zeit seiner Verwirklichung entgegen gehen! Würzburg, 12. September. Der Zusammenschluß der ehemaligen Schüler des Würzburger Seminars, von einer Reihe früherer Mitschüler seit langem geplant und angeregt, soll nun zur Tatsache werden. Von den über Absolventen (wahrlich eine stattliche Zahl!), welche Seminar in den sechs Jahrzehnten seines Bestehens ausgMW hat. Mafien »sch LSi-lättsizer Zn stellung mehr als 500, soweit sie nicht schon den wohlverdienten Ruhestand genießen, in den jüdischen Gemeinden Deutschlands und der Schweiz wirken. An alle Mitschüler, deren Adresse festgestellt werden konnte, ist in diesen Tagen ein Aufruf versandt worden mit der Aufforderung, für den wegen Erweiterung der Anstalt notwendig gewordenen Synagogenneubau ein Scherflein beizusteuern, damit der erstehende Betsaal als gemeinsame Stiftung der ehemaligen Schüler der Alma Mater als Zeichen dankbarer Erinnerung übergehen werden kann. An alle ehemaligen „Würzburger" ergeht die herzliche und dringende Bitte durch Leistung eines Beitrages (isch kematnas jodau) sein Zugehörigkeitsgesühl zur neuzugründenden Gemeinschaft zu bekunden. (Geldsendungen erbeten an Direktor Fröhlich-Gießen, Postscheckkonto Frankfurt a. M. 5458). Ehemalige Würzburger, welchen dieser Aufruf durch die Post um deswillen nicht zugegangen ist, weil chr Aufenthaltsort bisher nicht bekannt war, werden gebeten, ihre Adresse dem Unterzeichneten bekanntzugeben, der von Mitschülern beauftragt ist, den formellen Zusammenschluß der „Vereinigung ehemaliger Würzburger" zu organisieren. Zuschriften an Hauptlehrer A. Strauß, Uffenheim (Bay.). Pforzheim, 5. Sept. Am gestrigenwai» 71227 wurde das neue ira der hiesigen Adaß Jeschurun in Benutzung genommen und damit einem lange gefühlten Bedürfnis entsprochen, da die Räume, welche bisher den Zwecken der Gemeinde dienten, in jeder Beziehung un- MlkmgliD warm unb nur inlolgg Mt MMulmuLt »W QLtfg&flflBöH ÜAttttieh. ffion einer größeren Aeter mußte aus äußeren Gründen Abstand genommen werden, und des freudigen Anlasses wurde deswegen beim Gottesdienst am 71227 gedacht. In feiner Ansprache gab der 2. Vorsitzende, Herr S. Puder, einen geschichtlichen Ueberblick über die Entstehung des stw. welches sich aus den kleinsten Anfängen im Jahre 1905 bis zu dem jetzigen Bestände trotz der schweren Zeit des Krieges und der Nachkriegszeit entwickelt hat und nur unter Aufwendung größter Energie und erheblicher materieller Opfer für jedes Mitglied zu erhalten war. Herr Louis Reutlinger gab alsdann in längerer Rede unter Anlehnung an den Wochenabschnitt dem Geiste Ausdruck, welcher die Gründer und Erhalter des v>w beseelte und wies auf die Pflichten hin, welche die Idee desfirr 122 ay mm im Sinne S. R. Hirschs jedem Einzelnen in Lehre und Leben auferlegt, ganz besonders im Hinblick auf die Erziehung der Kinder zu wissenden Juden. Herr I. Goldberg schloß die Reihe der Redner mit geistvollen Zitaten aus «m» und mm- Die Adaß Jeschurun verfügt jetzt über eine schöne und würdige Synagoge mit 60 Männer- und 50 Frauenplätzen, welche bereits alle vergeben sind. Der Badische Oberrat der Israeliten hat durch den Synagogenrat.in banfertsroerier SSeip eine p^y ZllsilsiIMIjÜjttMM w?lchr früher der leider cMMWWMen Gemeinde Menzingen bei Bruchsal gehörte, nebst einer herrlichen n"o zur Verfügung gestellt und damit das vorhandene Inventar ergänzt. Es ist zu wünschen, daß die Adaß Jechurun, welche das traditionell gesinnte Element in der Pforzheimer, von jeher neologen Gemeinde darstellt, den vielen und schweren Aufgaben, welche ihrer warten, m. G. H. gerecht werden kann, Pohl-Gons, 26. Aug. Die hiesige israelitische Gemeinde, die 23 Seelen zählt, hat am Ausgang des Ortes nach Kirch-Göns einen Bauplatz zum Bau einer Synagoge erworben. Die Bauarbeiten haben--bereits begonnen. An den Kosten des Synagogenbaues nehmen die Israeliten der nahegelegenen kleinen preußischen Orte teil. Die Ausführung der Bauarbeiten ist Herrn'Architekten Lippert in Butzbach übertragen worden. Altona, 5. Sept. Den Bemühungen unseres verehrten Raw '"I Herrn Dr. Carlebach, ist es'gelungen, daß der Gemeinde für ihre Volksschule eiy prachtvolles Gebäude in bester Lage von der Stadt zur Verfügung gestellt wurde. Wir gehen in das neue Jahr voll freudiger Hoffnung für die segensreiche Entwicklung dieses so wichtigen Faktors des Gemeindetet» ens. fflifil tf. Qnlt. Ser toegen |einer 8eiin«hrne gn dem Negimensappell von der „Welt am Montag" angegriffene Rabbinatsverweser in Wesel schreibt uns: Zu Ihrem Artikel „Höchst verwunderlich" betreffend Regiments-Appell in Wesel, teile ich Ihnen mit, daß ich an dem betreffenden Festkommer« nur der erschienenen jüd. ehemaligen Regimentsangehör igen wegen teilgenommen habe. L. sprach wohl a n t i republikanisch, aber mit keinem Worte antisemitisch. Der Hauptakt am folgenden Tage war eine Ehrung der Gefallenen des Regiments, bei welchem ich zwischen dem evangelischen und katholischen Geistlichen über die verderbliche Verhetzung der deutschen Jugend sprach. Gudensberg, 12. Aug. Lehrer W. Perlstein hier ist jetzt zum drittenmal auf 3 Jahre zum Schiedsmann gewählt und vom Landgerichtspräsidenten bestätigt worden^ Aurich, 12. September. Nach langjähriger' segensreicher Tätigkeit ist Herr Lehrer Wolfs zum Leidwesen i der Gemeinde infolge seines Alters.von seinem Prediger- 1 amt zurückgetreten, das er in vorbildlicher Treue und Gewissenhaftigkeit verwaltet hat. An seine Stelle hat die Gemeinde einstimmig Herrn Lehrer Moses gewählt, der feit vorigem Jahre bereits als Lehrer wirkt und am letzten Sabbat feierlich in sein Amt eingesührt wurde. In treffenden Ausführungen legte Herr Moses seine Auffassung über sein neues Amt dar, fo daß seine Worte sinsn tisfsn Eindruck bei der Gemeinde hinterlie^en. wwmeH-- oge es Herrn Mcrfes vergönnt fein, sich dib

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