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Der Israelit · 1926-09-02 · Heft 36 (2.9.1926) · page 3

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 36 (2.9.1926)
Date
1926-09-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
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S4? ■" 2. September 1026 M NSMOL? TM&ßSf ßfilffifl MSvWllüllSvMßll Ms' fa^ uachgewrefen, das Frauenwahlrecht verstoße ge ge n Ge ist und Wortlaut des Thoragef etzes; so wie er auch Herrn Dr. Auerbach versicherte, er habe gesetzestreuen Juden die Beteiligung am Keren hajesiod Niemals e M p f o h l e n. Öi8ttuZueuckum esDM Die bedirüerliche Notwendigkeit solcher Distinktionen,, für die däs?Vokk nicht das geringste Verständnis üklfbringen: känn, ist kein Zufall, sondern fließt äüs der zwerdeutitzen Stellung der JnMtution des palästinensischen Oberrabbinates selber. Die englische Regierung verlangt nün einmal eine religiöse Flagge; die Flagge wird Pflichtschuldig gehißt, aber sie deckt ein öffentliches Leben, das sich mit Riesenschritten von den -Grundlagen der jüdischen Tradition entfernt und von dem Fläggenträger — wer es auch immer fein mag — eine immer unheimlicher werdende Anpassungsfähigkeit nach rechts und links erfordert. Hier liegt denn auch der tiefste Grund für den unüberbrückbaren Zwiespalt, den die Misrachi-Konferenz hinsichtlich der nächsten Schicksalsfrage Erez Jisroels, der G e m e i n d e g e - f e tz -,F r a g e, zwischen Misrachi und Aguda offenbart hat. Der MlZrallri Mkü in tzikfkk MM äst fsHi hctn cl} e t rt. Tx verläjiAt liH§&5fyt&l B£F Tütfache, daß das Gesetz lediglich eine jüdische Religionsgemeinschaft in Palästina anerkennt, die Zwan g s z u g e h ö r i g t e i t zu dieser Religionsgemeinschaft, ohne die Gewahr bieten zu können, daß das alte Thoragesetz in dieser Religionsgemeinschaft maßgebend bleibt. Er versagt den religiös Radikalen die ihnen nach .allen modernen staatsrechtlichen Grundsätzen absolut nicht vorzuenthaltende, Autonomie, will aber auch die m w bv ü’Tin zwingen, gegen ihr Gewissen und gegen die hülachische Entscheidung der f ü r s i e maßgebenden nimn Anstalten zu fördern und Autoritäten anzuerkennen, die sie verwerfen. Hätte der Misrachi damit Erfolg, so wäre uichts weiter erreicht, als eine Scheinreligiösität, ein offizielles Kirchentum, dessen innere Unwahrhaftigkeit früher ohA fpäter zum Zusammenbruch führen müßte? **'•• Stgttbas D Israel ijt |re* »an atlen Öüuftönen. Bic hält es nicht nur für ein hössnungslvjss, frn° Bern für ein lebensgefährliches Unternehmen, im neuen Erez Jisroel moderne Freigeister mit den Mitteln gesetzlichen Zwanges in den Organisationen der religiösen Gemeinschaft festzuhalten. Dieser unnatürliche Zwang kann nur zur Trübung des religiösen Währheitsbewußtseins, zur Kraft vergeuden; v22 ‘ltsa nn ir»m ök stehst du ein zerstreuendes Zettatter, so sammele. Weltoerbesserertrüume sollen uns nicht von unseres eigenen Daseins- Bestimmung ablenken, n'i'rnu «12 '»v Geh, mein Volk, hinein in Deine Kammern, *pnVi *moi dsrt *psn und schließ die Türen hinter dir, bis der Sturm vorüber ist, sagt der Prophet. Bis die brutalen Wirklichkeiten sich ausgetobt und mit Gottes Geboten ihren Bund erneuert haben, schließe Israels Sohn die Arche beim Scheine des Thoralichtes. Bor der mn dy» bösen, senaenden Sonne des Galuth bewahrt uns das traute Dach der npo, die ihrerseits nur ein Sinnbild der Thürahütte Israels ist. Wie der Schöpfungstage Urlicht ioerden wir der Welt für ein verklärteres Zeitalter bewahrt. Es geziemt uns nicht, schon im heutigen zur Macht «nb ©eltxxrtQ her»r»fbrechen zu töallen. (Er schüft uns selber, läe* StfigMg«, not den lüften der |m ^4w^e eigmtlich nbns ihr, der Thora Zelt ist. Dennoch man'»') t» bid' entschlummern und versinken wir nicht im Dunkel der Unbedeutsamkeit, sondern _auf einen Felsen erhebt er mich", erhaben über der Völker und Sekten Brandung n crnaa i'i« steht in ewiger Ruhe Gottes Gesetz als Israels nimmer nrankender Fels. — , 6. Auch jetzt schon erhebt er mein Haupt über meine Feinde rings um mich, und so schlachte Ich in seinem Zette Opfer des Schmettertönes, singe und schalle dem Allguttgen. / Ä 5? . Nicht in unwirklicher Feme, nicht in eiyem noch nicht ^erkennbaren messtänifWn Zeitalter erst kann LnsWlcher UeberdauernsM heWert sein; sondern Mom-jetzt wird uns dtzr Weg durch alle. Wirrniffe dsS Lebeus im Zette seiner Thora durch Schmetter- D e r Z s r a e l i t AssiMllllNvn vtr' rkllslSskll möinfchaft sslbS r an die ihr wössnsfrem den Ideen führen. Aber ein Verbrechen geradezu dünkt es ihr, die religiöse Gewissensfreiheit derjenigen brutal zu unterdrücken, die Mit allen Fasern ihres Herzens Juden alten 6chlages sind, die lieber.^ine kleine, aber von innen heraus wurzelechte religiöse Gemeinschaft, lieber ein verjüngtes -Abbild des ndl-v vv bilden wollen, denn eine -moderne, große Kirchengemeinschaft, über deren buntschillernden religiösen! Ueberzeugungen eine alles deckende; alles verzeihende und alles als „jüdische ReIgioü^ anerkennende geist liche Oberbehörde< waltet?? Auf der Misrachi-Konferenzsind von einer Seite, die im deutschen Misrachi' gewiß Einfluß besitzen dürfte, warme und 'offenbar ehrlich gemeinte Worte über dje innere Notwendigkeit eines brüderlichen Zusammenwirkens zwischen Aguda und Misrachi gesprochen worden. Leider zeigt gerade die Gemeindegesetz-Frage, wie Uw endlich weit wir von diesem Ziel, aufs innigW zu wünschen, entfernt sind. In dem gewaltig« Ringen, das die Aguda um die Gewissensfrei? Und um die Zukunft des reinen Thoragej in Erez Jisroel führt, hat sie nirgends wem Verständnis gefunden als gerade beim Misrachi MSN ML liW 8??"^ ktz M sigsusu rsschö schulöig zu sein. Die an Der der Aguda stehenden Männer als Narrei Fanatiker oder Verräter hinzustellen.? blickende, religionsgeschichtlich gebildete t juden, radikale zionistische Politi den die Forderungen und die ihnen zü. . liegende Ideologie der Aguda begriffettvü würdigt — nur im Lager des „Misrachi,^ man nicht den leisesten Verstü^waht dankengängen eines Gegners, der sinnungsgenoste von gestern und auch von morgen" sein soll, auch nur sW gerecht zu werden! Wir wollen s» 4afft?.. rachi-Redner nicht verübeln, wenn .. Stellungnahme der tschechoslowakMrMMbbo nim gegenüber Misrachi und MistttchMstMSrßr^ angebliche Ausschließung aus der^MArM-Kä discha" und ihre Abstempelung 68{$9Ö¥!&iw< zweiten Grades unangenehm wir glauben von einem Mann^^eS^^lM^lÄu Ungarn stammt, doch ein grLMKs^Vdr^Mrdllb» jfilfi für U e { g 4 SV fffii WP». europa vielfach nicht Degriffetfl^köriff^&iÄ: zu dürfen. In Ungarn und der Tfchecho-SMÜUd i ist der Misrachismüs eine fchfscWvsg iffie «N l u t i 0 n ä r e, a n t i - r a b b i.ü tzstch,«-fLrv^ ««vfi geschloffene EinheitdcOKSöMtzfssche\i\ treuen Judentum sü/Wberfsi 98RtfJB6 rem oolMellMM^MWllchlWlMslrensivlMM und wiHüsWanAi MhüguN MiD'DtjLHiWtmM — wenwchSwMlichijÄukKLtzdÄvMW>-^l^ÄrNHl jüngerchßistmd odLr^nWesteyilstäri^ruWiGi^ofLü Gesinnungsgenossen nicht lieber diese Besottdrxheit demMgMHch-rswMMschewsBsthMniM und > die MfrWiMjLhMlichkfchrr^i«a^nm!r»n«^?j ldür w^2^löAnMiiJtstt7Undl9isyerl.'oGkmüaKöi psychälWisch 1M9 stzschlGßemrnltzdhnä! daßunm davmn^chr^WsMNnü-uttkb tmKoz^omüßhe-piisWt umMvhtprDimLLMLchelucLMüMlv^ n^in® Teöbsg nd>Ä chLttthädaAe-mNetzemj Hüttf MtdvtSi zu Mo^i^eHiiü«ÄliDadurMllvmvivormehKrom fiaGnskjgsniMlrFmedsMwlmßeh) MnÄmpohmKtWen?nMök habchr stwas^iürv djeuMMachlsten K^fMstch(?allf(idisjtMeröMNtmg!ÜWsciüA^Üm-' -njchtziatwt Aainnmtcki-tDdwlLschtzchüMWakoL? 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WLMMsttüNMMWMrMWW MMÄiWM EiÄWPlMÄejö MlstzMtlschMuHtzMMrstMttiyimsljoüMei-e6 istlÄsemEafrMeNzMtkM den Meräten! BerichtöM no isgnoM ms6 m sttsf slMyMttSüfbhs BL Aaguftl^rMM ßstch^Wttdt KfählÄend^Mnchm^cÄnorBesMchmrg töne zu huldigen, ja in allektDpkM, sPiSLwtt an Zeit. Vermögen und Soeiü,MfftnkttttSSn,t nvnn 'N2t stolzbrechende, gehürschmsoiirüntzendk bilder zu erleben. Denn dcchsÄiy. «l8l GÄlttÄvrvaAtD Opfer ist .112ITH Ä« MdMslWoch Geist. Auch an der SM «KWfnq Opfer wie die Seelenkasittenust dosoMWWnrs^M > Nicht ein Opfer wie die Fostesgabvid« Mätznyooßis als erster Wegweiser zumtiMN^ issn-mmMliSnslzi s niederwerfende TüN desirftzwuL SWttE ifä MEgeistigte Gegenwart zensfchrei der genMtfarm etttlhv»mHMSeelesr«Mne tlung auf^Gottes Btchch^^nÄyd^ edes Thorazeltes. dasLlleinMnsllhettzeivcikctntyiWK iv find wir schon in heNÄtzerüAowMS'N^ü^^^Sesjet es Anwürfe auf die Göttttchkett- A$t BÄmtdum - ferer tÄb{fcf,ett <3eele?ößf«äö IjittaSfegpafafe sA»aa«)^Ll S. Ue Sce!e J.tneilenltei üäiife^tdöi ffntianfeenW1 Harmonie des Ttw«Drdi»d^mr«"'MhvtWn»scrsn ungestörter Se.elerÄuyKüa^ jsönüigZ^SWntzlf i chchnnttMreMitewsLqbeobKMMvlvIM Eteil>°Kr MMspew)7»ttikdmvMemsvMWi«ljirEiüttttrkiWt. tzdgH süKesÄ slo ,chuv nsöoz nisonof ^lS'ffolchisgnv WckW«s8HrMMMMEKefcbc MöMnMZTWWkMdM .. _ WiSM SSWWÜM6 Mab& ö&fÄ." V^rMngk ly 910 M9 9ca m» ngi^pfigdica N9>693 'rt5^0CCII9 tn9M9^ 9)*wium9® rtfb9|inn5n9mD ^9lj Wer de»-WM«MAOMW am UnabhMgigkeikskampf. Anläßlich der UnaM^^Mttsfeier erinnert die „JPÄ j an die Rede, die PraWMEoolidge bei der Ei 1weihung des Jewish Carter in Washington^sehßH^^nb »Mt« MV rnn e jdp'ffeFn Ms86 «g^C WnKMW e-rEEs« M9H ^_ c e s ,M>

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