Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 31 (29.7.1926)
- Date
- 1926-07-29
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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jgti Seite 12 Nr. 31 DerJsraelit 29. Juli' 1926 er eine neue innere Regung in sich, die ihm Hemmungen auferlegen, zugleich aber , feinen Kräften, neue Bahnen weifen will. Unbändige Frechheit wechselt mit vollendeter Schüchternheit, ' Selbstsucht mit Selbstverleugnung, Frevelsinn mit Edelmut und so fort. Mit einem Wort: Das selbstempfundene: „Du sollst" kämpft gegen das alte:- „Ich will". Hier gilt es, die Kräfte desrnns' einerseits zu verwerten, sie in den Dienst höherem Aufgaben, eben des Guten zu stellen, und andererseits den zu stärken,/ damit der Mensch die Herrschaft zur Leitung des mns’ gewinne. Das „Du sollst" , und „Ich'will" muß lich, zur' Einheit des selbsthefriedigten „Ich soll" zusammenfinden. Mit Hilfe dieser 'Auffassung vom *rnx’ gewinnt der bekannte Ausspruch: „Gott mit ganzem Herzen zu lieben" bedeute eine Liebe mit beiden Trieben — nicht nur.mit dem trx-» sondern auch mit dem -rns''— seine klare Bedeutung.. .Denn wie konnte man das Böse als solches in Gottes Dienst stellen? Der . Sinn des Ausspruches ist vielmehr der, dis Slnlage, dis in tljretnatur^afien Unbestimmtheit gu» nächst Hme! ^ntrr>r«Ällngsmögtichtesten närnlicf} gum (Suterr und gum Schlechten, so zu leiten, daß sie Mittel wird zur Erfüllung' göttlicher Zwecke Wird sio dies nicht, sondern begreift der Mensch sie als Zweck und macht sich selbst zu ihrem Mittel, so handelt er schlecht. Das ist der letzte Sinn jeder Sünde von der ersten Sünde an gerechnet. Wer sich z. B. von seiner Geldgier nur zu ihrer eignen Befriedigung leiten läßt, macht sich zum Diener seiner Anlage, macht sich schlecht, wer sie als Mittel zu höheren Zwecken wirksam sein läßt, stiftet Gutes mit ihr, handelt gut. Zeigen sich aber — um zum Ausgangspunkt unserer Betrachtung zurückzukehren — bei dem jüdischen Knaben trotz aller Vorbedingungen geistiger und körperlicher Art in den Monaten der eigentlichen Geburt des v"»' keine Anzeichen seiner Entstehung, so soll der Knabe lieber dem Tode überantwortet werden, als daß er einem Leben entgegengehe, das zu schwersten Versündigungen führen muß. Denn wo einerseits alles zwecklos war, was zur Lenkung des mns’ geschehen konnte, und andererseits der v"L-> fehlt, hat auch die erzieherische Kraft der min keinen Ansatzpunkt, findet sie keinen Eingang: Der mim vno p sterbe lieber unschuldig als schuldig. Dier hier versuchte Begriffsbestimmung des mm' gewinnt eine umfassende Bedeutung für die sinnvolle Klarlegung unseres ganzen Pflichtenkreises, der es sich ja zur Aufgabe setzt, den m.is' zu leiten. Es sei nur an das bekannte Wort erinnerten.na m burm'b mapn ms ans mina •ppoiy ans -ps asi pan min v> rnsna jnn •'•oi vra nmom „Gott sprach zu Israel: Meine Kinder, ich schuf den mnsv ich schuf ihm die Thora zum „Gewürz" (d. h gum Mittels i^n oenoenötmr jju madjen^ unD »ejjyj jjjy euch Nicht mit der Thora beschäftigt, werveft ihr^m seine Hand gegeben usw. (Jalkut Schimoni I, 37). Nach der Art der Sündenquelle richten sich die Mittel zur Bekämpfung des Bösen, oder: je nach der Auffassung des n"m'-Begriffs gewinnen die Gesetze, die zu seiner „Würzung" dienen, ihren Sinn. Sie sollen nicht erst das Böse bekämpfen, sondern schon dem Naturhaften den Siempel des Guten aufdrücken. Die Entwicklung einiger diesbezüglicher Ideen sei einem weiteren Artikel Vorbehalten. - Die Berufsaussichten des jüdischen Volksschullehrers. Von Lehrer Freudenberger in Flieden. Eines der wichtigsten Probleme der deutschen Judenheit bildet die Zukunft des jüdischen Volksschullehrers. Bei dem rapiden Dahinschwinden der jüdischen Volksschulen aus dem Lande und. in den Kleingemeinden und der geringen Neigung der Mittel- und Großgemeinden, eigene jüdische Volksschulen zu gründen, besteht die Gefahr, daß der jüdische Volksschullehrerstand von der Bildfläche verschwindet, da nur sehr wenig Jünglinge Neigung verspüren werden, sich dem ziemlich aussichtslosen Berufe eines jüdischen Volksschullehrers zu widmen. Denn im günstigsten Falle erfordert in Zukunft die Ausbildung eines jüdischen Volksschullehrers neun Jahre — sechs Jahre Aufbauschule, zwei Jahre Akademie und ein „Lernjahr". In den meisten Fällen dürfte mit einer Vorbereitungszeit von 10—12 Jahren 3U rsdjnsn fein. SOBenn ein Sünglittg zehn Oa!)rc lang ite ge^riidl ha) ' unb bas ihm zuslehende »alerltclje 33ermögen bnrch öle hohen kiusiiitbiinQSto^ien absorbiert ist, so muß ihm die Gewähr geboten sein, daß er alsbald eine ihm zustehende Anstellung als Volksschullehrer erhält. Den Luxus einer vier- bis fünfjährigen Wartezeit können sich heute wohl die wenigsten Anwärter erlauben. Herr St., der vor einiger Zeit im „Israelit" über die Berufsaussichten des jüdischen Volksschullehrers das Wort genommen, ist allerdings der Meinung, daß die jüdische Volksschule in den Mittel- und Großgemeinden gute Aussichten habe. Es mag fein, daß durch den in Zukunft stärker hervortretenden christlichen Charakter nicht nur der Bekenntnis-, sondern auch der Simultanschule in manchen Gemeinden mehr Neigung zur Gründung jüdischer Volksschulen vorhanden sein wird. Jedoch die meisten Groß- und Mittelgemeinden werden auch weiterhin in ihrer ablehnenden Stellung verharren, wenn auch die Entscheidung dem Willen der Erziehungsberechtigten eingeräumt ist. Zumeist sind es fadenscheinige liberale Einwände, womit man die Gegnerschaft gegen Gründung jüdischer Volksschulen begründet. Die Erfahrung einer 50jährigen die , jüdischen Lehrer in den liberalsten Schulsystemen zu ihrem. Rechte nicht gekommen sind.. Fast überall' betrachtet inan noch heute die jüdischen Schulkinder als' Gastschüler und deü jüdischen.„Lehrer, als eipen Frernd körper. im Schulkollegium.' Wer zählt die Leiden und Anre'mpeluntzen, denen-dieMdifchen Kinder selbst in' den, liberalen^ Schulverwaltungen unterstellten Schulen ausgesetzt sind. wem sind nichb die Zurücksetzungen d^r jüdischen Schulkräfte in dem Schulsystemen aller Schattierungen bekannt? Ueberall klagt .man. über Benachteiligung der jüdischen Lehrkräfte. 'Auf diese ^unwürdige Behandlung unserer'jüdischen Kinder Und-Lehrer gibt es nur eine Antwort: Gründung jüdischer Volksschulen. Man komme mir nicht mit dem liberalen Mätzchen, daß hierdurch, der Entwicklung des Antisemitismus Vorschub geleistet würde. Die Erfahrung hat gezeigt, daß das vierjährige-Zusammenleben im ,Schützengraben den . Ausbruch der antisemitischen Welle.nicht verhindern konnte. Und unsere 'meist antisemitisch' durchseuchten Hörer der Hock^ulen fa^en In VoskS- MMN TWlkll iS Äahre lang mit jüdischen Schülern aus der Schulbank, und doch hinderte sie das, nicht, in der freien Hochschule ihren antisemitischen Neigungen freiest Lauf zu ge währen. Es müßte m. E. dauernd und mit aller Energie auf die maßgebenden Kräfte in den Mittel- und Großgemeinden aufklärend eingewirkt werden, um den Boden zur Gründung jüdischer Schulen urbar zu machen. Die Erhaltung eines lebensfähigen jüdischen Volksschullehrerstandes ist eine Ehrenpflicht der deutschen Judenheit. Wohl ist es aufs wärmste zu begrüßen, daß das Lehrerseminar in Köln auch fernerhin jüdische Religionslehrer, die auch wissenschaftlich vollständig auf der Höhe stehen, ausbilden will. Wir benötigen sie dringend, um das in den meisten Gemeinden entschwindende religiöse Leben wieder aufzurichten. Wir brauchen aber auch Lehrer, die den gleichen Bildungsgang wie die christlichen Kollegen genossen haben, damit diese keinen Grund haben, auf die jüdischen Lehrer geringschätzig herabzublicken. Unfern Kollegen in Mittel- und Großgemeinden obliegt nun die ehrenvolle Aufgabe, sich mit allem Nachdrucke unter Hintansetzung aller persönlichen Interessen für Gründung jüdischer Volksschulen einzusetzen. Auch unsere jüdischen Gemeindeverbände in Halberstadt und Berlin, wie auch der Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, der ja bekanntlich für Gleichstellung der Juden mit den Christen auf allen Gebieten sich als Kämpfer bewährt hat, sollten der Frage d,er unverzüglichen Gründung jüdischer Volksschulen die nötige Beachtung schenken. Es darf von 1927 ab in keiner jüdischen Mittel- und Großgemeinde in Deutsch- BIS WlsW LMMM MM. Darum heiße für jetzt und immer unsere Parole: Gründet jüdische Volksschulen! Nachwort der Schriftleitung: Wir sind natürlich auch der Meinung, daß nur in der jüdischen Schule eine Erziehung zum Judentum am besten gesichert ist. Wenn jedoch der verehrte Kollege die Behauptung aufstellt, daß in den liberalen Verwaltungen unterstehenden Schulen jüdische Lehrkräfte den mannigfachsten Zurücksetzungen ausgesetzt seien, so müssen wir diese Behauptung auf Grund unserer eigenen 20jährigen Tätigkeit an einer Simultanschule im Interesse der geschichtlichen Wahrheit zurückweisen. Cs sind uns von den etwa 25 . jüdischen Lehrkräften, die im Freistaate Hessen an öffentlichen Simultanschulen tätig sind, in dieser Hinsicht noch keinerlei Klagen zu Ohren gekommen. Im Gegenteil, wir könnten mit mancherlei Belegen aufwarten, daß in Hessen der jüdische Simultanschullehrer seitens der Schulbehörde, wie auch der christlichen Bevölkerung für pflichttreues Wirken stets volle Anerkennung findet. Wir haben in Hessen ja auch seit über 50 Jahren die Simultanschule, die somit fest im Denken und Fühlen des hessischen Volkes verankert ist. Wie in Hessen werden wohl auch' die Verhältnisse in Baden sein. In anderen deutschen Ländern, vor allem in dem großen Preußen, ist die schulpolitische Lage eine andere. Mit unserer obigen Feststellung soll natürlich nicht im geringsten bestritten sein, daß die jüdische Erziehung am besten auch nach unserer Ansicht in der jüdischen Schule gewahrt ist. Rn neues, hebräisches Lese- und Übungsbuch für den Anfangsunterricht. Wieder eines zu der Fülle des bereits Vorhandenen, mag skeptisch der kritisch eingestellte Lehrer denken, wenn demnächst auf dem Büchermarkt das neue hebräische Lese- und Uebungsbuch für den Anfangsunterricht ich möchte den abgegriffenen Namen Fibel für dieses neuartige Werk vermieden sehen — von Kollege Max G o l d s ch m i d t, Frankfurt a.. M. angekündigt wird. Wenn aber, wie das auf der.Frankfurter,. Tagung des Bundes gesetzestreuer jüdischer Lehrer gechehen ist, uns einer zeigt, w a s er mit einer stark beetzten Unterklasse im Laufe nur eines Jahres erreicht hat, dann sind wir begierig, den Weg kennen zu lernen, auf dem er dies erreichen konnte; denn man merkte: hier war nicht Drill am Werke. Was die Lektion uns brachte, zeigte inneres organisches Wachstum der Kinder. Wie hätte sonst ihre Mitarbeit so springlebendig Goldschmidt legte uns zugleich den bleiben können? Entwurf seines Buches vor, das er dankenswerterweise Dulderprobe hat gezeigt, daß die jüdischen Kinder und I jetzt im Druck erscheinen lassen will. Wir können uns darüber ehrlich , freuen. , Mag ' der Plan zu diesem Werkchen zu einein-Teile aus derm-emgehendey Studium •dex zeitgenössischest.hebräischen Fibelliteratur, besonders der > der Ostens entstanden sein '—deren teilweise ausgezeichnete Erzeugnisse' ja aus . mancherlei., Gründen für unsere deutschen Schulverhältnisse. nickft verwendbar sind — man ssihlt, das'-chatz hier gegeben wird, ist eigenes Neues, ist 'aus,, dev Praxis für die Praxis entstanden. Goldschmidt hat Mir seinem pädagogischem Geschick die Methoden des. modernen Ärbeitsunterrichts benutzt, und es Märsichtlich sein Hauptprinzip, das Interesse der Kleinen für Auswahl und Anordnung des Lese- bzw. Sprachftoffes-maßgebend sein zu lassen.- Nur so ist es möglich, auf einer Stufe, auf der naturgemäß jede grainmatische Unterweisung noch unmöglich 'ist, ein so sicheres Gefühl für die sprachlichen Erscheinungen, ein wirkliches Sprachgefühl für hie Fremdsprache in den Kindern zu bilden. Ein reicher Wortschatz, eine Fülle sprachlicher Formen, sowie vorallem eine beachtsnsmnt WM Der Sinöer in Diß MoiWsanMsuM^ und «aBIeitungen sind die Feucht dieser Arbeit, und wenn bisher die meisten Lehrer den Beginn des-hebräischen Leseunterrichts gern, recht weit hinausgeschoben hätten, um den Kleinen nicht durch die Oede des Anfanges die Freude an der Sprache der Väter zu verleiden, so wird jetzt jede Lesestunde zur hellen Freude. Sehr gut scheint mir auch die Art, wie die Kinder mühelos in das Lesen unpunktierter Schrift eingeführt werden. Schon auf ^>eite 4. erscheinen der bis dahin erlernten Wörter der v Gruppe ohne Punktation den Kindern durch das häufige Lesen und Darstellen in verschiedener Weise und wechselndem Material so geläufig, daß es merkwürdig zugehen müßte, wenn hier nicht ein besonders reges Interesse wach würde, auch so lesen zu können, „wie es in der xim oder in der mm nso steht." Goldschmidt wird, wie er uns mitteilte, das Lesebuch, das ja bis jetzt nur einen vorläufigen Entwurf darstellt, vor der Drucklegung noch einer eingehenden Prüfung unterziehen, und da wäre es vielleicht angebracht, aus der Fülle des Stoffes dies und jenes auszuscheiden, um das auf dieser Stufe zwar noch besonders aufnahmefähige Gedächtnis der Kleinen doch nicht allzusehr zu belasten und um gleichzeitig das Büchlein auch für weniger günstige Schulverhältnisse brauchbar zu machen. Eine Gefahr birgt das Buch in sich, darüber muß man sich im voraus klar sein: Der Lehrer, der mit den modernen Arbeitsweisen nicht vertraut ist, könnte es den Kindern in die Hand geben und dann mit dein öden geistlosen Drill von dazumal beginnen. Hier darf es nicht heißen: Am Anfang steht das Buch. Nein, am Ankang bas lsbsndigs Wort bes fieJjrcrs, bie gei- [MjJS 11 IttiHuilli Sßtlarketi bes Hinke». möchte ich aucf> wünschen, daß das Prinzip der' einzelnen Blätter erhalten bleibt, damit den Kindern das Uebungs- und Wiederholungsblatt — denn weiter will es ja nichts fein — erst dann in die Hand gegeben wird, wenn der Stoff in gemeinsamer Arbeit zum geistigen Eigentum der Klasse geworden ist. Um diese Gefahr zuverhüten, wird Goldschmidt hoffentlich in einem Geleitwort, das er seinem Büchlein mit auf den Weg geben mag, zeigen, wie er sich seine Durcharbeitung denkt, damit nach des Verfassers Wunsch die Kleinen spielend lernenundlernendspielen. R. Von der Gemeinschaft ehemaliger Kölner. Die Gemeinschaft ehemaliger Kölner entwickelt sich weiter in vortrefflicher Weise. Aus allen Teilen des Reiches laufen Beitrittserklärungen von Kollegen ein, die vm Jahren oder Jahrzehnten das Haus St. Apernstr. 29/31 der rheinischen Metorpole zu dreijährigem Aufenthalte bezogen hatten. Seit einiger Zeit hat sich die Gemeinschaft auch ein eigenes Organ geschaffen, das allmonatlich den „Kölnern" ins Haus fliegt und von dem Kollegen Raphael-Beckum in vortrefflicher, frischer Art redigiert wird. Bor uns liegt Nr. 11 der „Mitteilungsblätter", die neben einem Geleitwort des Seminarlehrers Gut noch mancherlei Interessantes und Lesenswertes bietet. Da hört man Persönliches von dem Geschick und Ergehen ehemaliger Kameraden, die damals in sel'ger golöner Jugendzeit mit nfB?U kill? 8sMkll: S0§ in MM m m srrter Linie Do® Die Erinnerung an Die Zeit pflegen will, in weicher wir noch vor der verschlosenen Pforte des Wirkens und Lebens in Amt und Würden standen, auch herzstärkender Humor mannigfach zum Durchbruche kommt, dürfte wohl eine Selbstverständlichkeit sein. Aber auch der Pädagoge spricht in den Blättern zu uns. Das zeigen die Notizen, in denen auf interessante pädagogische Neuerscheinungen allgemeiner und speziell jüdischer Natur aufmerksam gemacht wird. Wir gestehen unumwunden: So sehr uns die Lektüre derc Nr. 11, der „Mitteilungsblätter" innige Freude bereitet, so sehr sehen wir dem Erscheinen der nachfolgenden Blätter mit regem Interesse entgegen. Zur gefl. Notiznahme. Die Mitglieder des Bundes gefetzestreuer jüdischer Lehrer, die ihren Jahresbeitrag pro 1926 noch nicht entrichtet, werden dringend gebeten, denselben aus Postscheckkonto 5319 E. Ettlinger, Frankfurt a. M. einzuzahlen. Ebenso ist eine Anzahl Kollegen noch mit der Zahlung der Beiträge pro 1924 und 1925 im Rückstände, um deren Einzahlung ebenso dringend ersucht wird. Der Jahresbeitrag beträgt für jedes Mitglied 5 Mk.