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Der Israelit · 1926-07-29 · Heft 31 (29.7.1926) · page 10

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Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 31 (29.7.1926)
Date
1926-07-29
Page
– (sequence 10)
Language
German
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TW 10 fll 31 Dü SlUiU! H FM M Ein. bereits 5$,84 gedrucktes, aber in werteren Kreisen wenig begannt gewordenes umfangreiches Refponsenwerk fihj^ p * n »n’-a^ biipb n'Pt? ppn Rabbiner ©alomöi). Te. Cd) t h a l in P i e st any (Slowakei) mit warnüm, Empfehlungen von Rabbi Meier Arak dem Wäitzener Raw, Brodyer Räw, und niehreren anderen rabbinischen Autoritäten.' Von den behandelten, 112. Fragen seien erwähnt: Zurechnung von niv Pänn zum pn» px zwischen k'xm und Essen, der Einwand, des ps o:n gegen den Hamburger an'», Charakter eines gedruckten Stempels als omn, nmvn >2 im, Falle eines Nutzens. Das Buch wird den nx-nn '-in viel Anregung gewähren. Angefsigt sind vier mailst. des Zehlemer Räws b/ch. foww eiste üstgedruckte naivn des über Wniw 'va:n stwi-x pi^v * * *"' Vom „Jalfut, tzadrusch" hgr. Herren Rabb. Weißblum und L-e w i t aw/ist, dest znreite Teil lm.v bis n^va) erschienen. Wir haben seinerzeit aus dem ersten Teil des außerordentlich? reichhaltigen Sammelwerkes, das für PredigM unst Lehrest eine Fundgrube ist» aher auch jedem stwst U eistän geistigen Genuß gewährt, einige Proben. vernMniucht und behaltenuy^ vor, zum Winter auch aus. diesemzweiten Teil eine. Auswähl wiederzugeben. " Preis 7 M: bei Rabb? Sch. I. Lewitan, ssls s?!vWk8kll), ElllMklikrgülsc IO: Unter dem Rn men a»" läßt der bekannte Rabbiner M. S. Stuhl von Baust (Lettland) seine niaivn aus dem Gebiete, von pxi rn? p.px iryn erscheinen (Riga 5685), Eingeleitei wird das Werk durch drei religiös-philosophische Abhandlungen über die „Wesensart der Thora", den „Weg der Pflicht? treuen" und die „Unsterblichkeit des Mischen Volkes" Einen breiten Raum nimmt in dem Werke die gründliche Erörterung der mit nosa f»n mna zusl.mmc hängenden Fragen, insbesondere die Form der ni'an ano^ nxiznn "v nni>a, ein; gewissenhafte nxnn mn werden daraus wertvolle Belehrung schöpfen können. Im Anschluß an dieses Problem werden dann die D’j’jp überhaupt sorgfältig untersucht und klassifiziert, woraus niaicn verschiedenen Inhalts (u. a. betr. chemische Rahmfabrikation) folgen; im ganzen ein außerordentlich interessantes Werk. ZweiFragen und viele Antworten. Von Rabbiner Dr. Felix Kanker in Zwiktau (Mähren). Aus meine zwei Fragen in Nr. 23 des „Israelit" Kamen mir von verschiedenen Seiten viele Antworten zu, von denen einige hier im Auszuge wiedergegeben zu werden verdienen. Was die erste Frage anbelangt fnsioa nsiv2- Kidduschin 30b), so sind die Herren Emil Breslauer inBreslau undRabbinatsaffeffor M.Glaser in Brünn der Ansicht, daß in der Talmudausgabe des rr-va.aa die Lesart war rrbrr naiöa 'lpt1 brr isioa. Deshalb sah sich mparia' veranlaßt/ isiva «r jsisi g« lvvvusch aus Sitznttmg- Retten behoben werden. Tatsächlich ist. wie die ge nannten HeÄän bemerken, in alten Tälrstüdaus gaben (Frankfurt a. M.. Fürth etc.) noch, immer zu lesen i-jiv rrbrr .asiva fr«*' Dieselbe Lesart findet sich auch im Ialkut (zu nbva ünv zu Hpn). Herr Lehrer M. Schweitzer in München verweist überdies auf das Werk Hsna rraip vonBamberger. das leider nicht im meinem Besitze ist. Geistreich ist die Bemerkung des Herrn. Kultusbeamten I. Lew k ow itz , der nebenbei auf den gleichen Zahlenwert von am und nanrr l— 13) verweist. Derselben Ansicht sind auch die Herren Richard Neufeld in Dortmund, Lveow.icz in Berlin und Gottfried Neuburger in München, der bav naa das Richtige erriet. Was nun die zweite Frage anbelangt (bn *jb bsy nba* Chulin s,b). so verweisen die Herren Emil Breslauer und R.-Affesior M. Glaser auf das Werk aiba asm zu apy (Wilnaer Ausgabe) von b"ST p's "'vV' firr^N' der sich mit dieser Frage befaßt. Rach Ansicht dieses jma soll K"tnna das Wort bssr tatsächlich auf die nbai bezogen haben (etwa: die „faule Ameise"). Nach dieser Auffassung kann man, so meint von der Ameise tatsächlich viel lernen (a'aa ppb n'aaa). Derselben Ansicht sind, ohne Berufung auf den asm aibadie Herren I Lewkowitz, Cyeowicz, R. Neufeld und Gottfried Neuburger. Bon der Erörterung weiterer an mich gelangter Zuschriften mußte ich zu meinem Bedauern Abstand nehmen, da sie zu weitschweifig sind und stark vom narr abweichen. Mcherbesprechungen. Eisensiädker Forschungen, herausgegeben von S a n d o r Wolf, Bd. 2. Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Eisenstadt und den Siebengemeinden. Bearbeitet von Dr. Bernhard Wachstein. Mit 22 Abbildungen. Verl. Wilh. Braumüller, Wien- Leipzig, 1926. Es ist eine ganz vorzügliche Gabe, welche uns Herr Sandor Wolf, der große Mäcen für Kunst und Wissenschaft, in dem vorliegenden zweiten Band darbietet. Seie große Bescheidenheit läßt in seinem dem Werke vorangehenden Vorwort die tiefgründige und wissenschaftliche Forschungsweise der Bearbeiters in den Vordergrund '.trete«)- *ihn 'aber Entstehung des 'Werks von der kleinsten Vorarbeit bis zu seinem. Erscheinen, der ihm selbst ' zukörnmr, verschweigen. Dennoch werden alle an. jüdischer kulturhjstorstchre Forschung Jnteressi.ert.en ihm innigen Dank wissen für die große Tat, welche die Herausgabe der Eisenstädter Urkunden auf diesen). Gebiete bedeutet, i Die Arbeitskraft und Leistungsfähigkeit des Bearbeiters des vorliegenden Werkes ist wahrhaft bewundernswert. Dp. Bernhard Wachstemder Schatzgräber auf dem Gebiete jüdischer Kulturgeschichte, liefert, mit diesem Werke einen äußerst wertvollen Beitrag, wie wir deren, so viele schätzbare ihm bereits verdanken. „Der iGedgsthe, eiti. Stüst Leben, aus einem Winkel in seiner Unmittelbarkeit vorzuführen", beseelte den Verfasser bei seiner Arbeit. Es sollte, zum ersten Male der Versuch gemacht werden, den Alltag einer verflossenen Zeit in seinem eigenen Gewände wieder vorzuführen, freilich nicht nach dem Ungefähr und der Wirre der erhalten gebliebenen Zeugnisse, sondern nach wissenschaftlichen Gesichtsvunkten, die es dem Beobachter ermöglichen, ihn nicht, schlechthin unbewußt, vielmehr geschichtlich zu erleben." (Einleitung S. Xll und XIII.) Es wäre ein eitles Bemühen, einzelne Beispiele aus dem 776 Seiten starken Bande, der durchwegs Jnter-?MNEs «nv LMMHks Siktkl unD ven Leser von AN» MV öts zu Ende in Spannung hält, heruuszugroisen, und es würde auch den Rahmen einer Besprechung übersteigen. Nichtsdestowneiger sei auf die vielen Rechtsenischeidungen und Tekanoth hingewiesen, welche die Unterschrift des berühmt enVerfaffers der ops n~ve mT’K'p tragen, des überragenden . Gelehrten ■vm n pmt' an, bekannt unter dem Namen <?~x D"inn, dem die Eisenstädter Gemeinde Glanz und Namen verdankt. (Siehe Nr. 1, 6a, 6d, 126, 127, 128, 131, 133, 135, 136.) Interessant ist auch der Eintrag vom 1. Selichottage 5574 (11. September 1814) der, die Ausnahme des Preßburger Oberrabbiners Moses F. F. (— Frankfurter, das ist der berühmte naia arm) in den Heimatsverband der Eisenstädter Gemeinde behandelt, die er auf Grund einer Verschwägung mit dem in sap m rm ' — der ein Eisenstädter Kind war — zu erlangen bestrebt war. Besonders lehrreich — besonders für unsere Zeit — ist Nr. 1^1, Dort ist von einem Uebelstande die Rede, der auch Ber üungsgegenstand einer vor kurzem in Leipzig tagenden Versammlung gesetzestreuer Rabbiner war. Es wird in der dort wiedergegebenen Tekana über die Verbesserung der Sitten behandelt, und es sei mir ge- 'tattet, einen kleinen Teil daraus wörtlich (nach der Wachsteinschen Uebersetzung) anzuführen. „Zuerst muß die neumodische Kleidung erwähnt werden, wie man da in frecher Gewandung einhergeht, in vieifröcken, einer fremden Tracht, die unsere Eltern und Voreltern nicht gekannt haben. Es wurde daher von der Gemeindeverwaltung und vom Rabbinate bechlossen, den Bann zu verkünden gegen alle, auch junge und kleine Mädchen inbegriffen, die dieses aufreizende Kleid tragen. Um die Gebrechen der Zeit zu heilen und die Führung eines heiligen Lebenswandels anzubahnen, ott laitfj vervolkn werbennach Der Mt Der Ausger lllffenen und Unzüchtigen Kleider mit offenem Hals und offener Schulter zü tragen. Dies ist auch für kleine und junge Mädchen nicht gestattet. Es soll vielmehr jüdisches Gesetz und jüdische Sitte gehalten werden, sich nach dem Brauche unserer Ahnen sittsam zu kleiden. Deshalb haben wir uns veranlaßt gesehen, gegen jeden, der dies Verbot Übertritt, den Bann auszusprechen." Das Vorgehen gegen den Fleischer Bendit (in Nr. 186), „der beschuldigt wird, die. Parteien nach Gefallen behandelt, deyi einen, gutes, dem andern, mageres und 'chlechtes Fleisch verkauft zu haben", und der verhallen wixd, „sich Lurch einen Eid feierlichst zu vergslichten. daß er in Folge, jeden gleich behandeln und gerechte Wege handhaben werde", möchte man manchmal auch bei uns angewandt sehen. Gef.chichken von Elisa. (Auch Meisterwerke hebräischer ' Erzäkslungskunst I.) Von Hermann Gunkel. 100 S. Berlin 1926. Carl Curttus. Gunkel knüpft seine Darstellungen biblisch-dichterischer Schönheiten an Herder an, der (wie wir ckn anderer Stelle nachgewies.en haben, durch den Kusari angeregt), unsere großen Dichter auf die Bibel als auf die Quelle urwüchsig-dichterischer Kraft hingewiesen hat. Wer die Sache genau verfolgt hat, wird wissen, daß trotz der weitesten Schritte unserer Neuesten die Welt sich in Wirklichkeit wenig über Herder hinausbewegt hat. Gunkel bemüht sich, die Wege Herders zu wandeln, d. h. die Bibel einmal nicht mit beständigem Mißtrauen und dauernder Buchstaben- und Lesartenquälerei, sondern mit dem Blicke des ruhigen Betrachters anzuschauen, der 'ich an ihr erbauen will. Nicht als wenn er sich der Art der Andern entschlagen könnte, aber sie tritt nicht o aufdringlich hervor, daß man den Text aus den Augen verliert. Ein Elisa tritt in diesen Darstellungen in ganz anderer Weise hervor, als wir sonst gewöhnt sind, ihn von den Neuesten behandelt zu sehen. Gunkel sieht keinen Umland der biblischen Erzählungen, und wäre es noch so ehr eine Nebensache, für unwichtig an und sucht an der Hand all dieser Einzelheiten sich in das Altertum zu versetzen und die Nötigungen zu erraten, welche zur Erwähnung dieser Dinge geführt haben. Da vertritt er, indem er uns auf die Feinheiten der biblischen Dartellung aufmerksam machen will, in vielen Fällen den Geschichtsforscher, der die'Zustände jener Zeitalter zu erforschen hat. Wer die Bibel also nicht schulmeistert, wie sie sich hätte äußern müssen, wer sie rein auf sich wirken läßt, dem fliegen die Ergebnisse von selbst zu. Wir '' hähev.^^ :früher er? Darstella n g ert Gunkels bez. der Genesis^ gesunden, und dleselbe sruchtbare Art setzt sich Mr fort. So versteht Gurtkel. die Andeutungen der Btoel ahnungsvoll zu erweitern' ' und daraus das VölkslecheN. jener Zeit, das Wesen des Königtums sind des Prophetenstandes, ja, selbst das Unausgesprochene, die zu Grunde liegenden geschichtlichen Notwendigkeiten, darzulegen: Wer dies Buch mit. Vorsicht zu benutzen weiß, der wird für den Unterricht Vieles zur Verwertung darin finden, und der Verehrer der Bibel wird in seiner Ehrfurcht vor dem heiligen Buche nicht gestört werden, wenn er sich an. das: viele Lebenspendende hält, was Gunkel in der Bibel gefunden hat und von dem hin. und wieder auftauchenden entgegengesetzten Eindrücken absieht. R. Aber Juden und Judentum. Von Prof, Dr. H. Steint h a l. 3. Auflage, herastsg. von N. M. N a t h a n. Berlin 1925. M. Popxelau.er< Geb. Diese dritte Auflage der Steihtha.lsch^n Jüdischen Schriften, deren erste Auflagen? voit K.a.rpeles herausgegrben waren, macht einen etwas geWnstischen Eindruck, soweit spezifisch jüdische Themata in Betracht kommen. Man fühlt den ganzen Abstand der Denkweise unserer Zeit, von diesem selbstsicheren, naiv anmutenden W Haufe unhaltbarer Cinhciisvorstellnngen sitzt und dabei mit Pflaflerfleinen nach der Orthodoxie wirst, weil sie klarer und tiefer sieht. „Ich rufe: Schema Jisroel, Höre Israel! Sollte es aber in Israel Männer geben, denen nicht die Sittlichkeit, sondern die Zeremonie in erster Linie steht, welche das Band der Einheit, das die Sittlichkeit um uns schlingt, durch die Zeremonie zerrissen glauben, so rufe ich Israel zu: Hibadlu mitoch ha-edah. hasoth! Scheidet euch von dieser Gemeinde, wie sich Israel von der Rotte Korahs schied! Mögen sie sich nennen, wie es ihnen beliebt, mögen sie ihre Väter nennen, wie sie wollen, mögen sie sich mit ihrem Eifer und ihrem. Märtyrertum trösten, wie sehr sie wollen — sie gehen uns nichts mehr an." Mit diesem Denkmal blinder Intoleranz hat Steinthal als jüdischer Politiker sich selbst gerichtet. Wertvoller als die Aufsätze über jüdische Tagesfragen sind die wissenschaftlichen Abhandlungen, in denen Steinttzal als Fachmann spricht; dazu'gehört vor allem der Aufsatz „Zur Charakteristik der semitischen Völker", und „Die Stellung der Semiten in der Weltgeschichte". Es lebte in Steinthal ein gehäuftes Maß religiöser Jugendemdrücke und instinktives jüdisches Nationalgefühl: aus dem Aneinanderprall dieser unter der Schwelle des Bewußtseins liegenden seelischen Elemente mit einem hoffnungslosen Berlinischen Orgel-Liberalismus ergab sich das widerspruchsvolle Bild seiner Persönlichkeit. Exegetische Veikräge, II. Von Dozent Dr. S. Grün-. b e r g. 34 S. (Zum Jahresbericht des Rabbinerseminars zu Berlin für 1924.) Vorn Verfasser sind wir seit emigex Zeit gewöhnt, chrvierige Vibolstsllöv in tisfgehendsr Weise erklärt zu 'ilM. "(Fe übsmust UHS M \&m auifplel vön seiner 8eherr,schung des einschlägigen Schriftiums, indem er eine Vorgänger von. der Septuaginta und hem Tärgum m bis zu den Modernen genau prüf) und eine selb- 'tändige Deutung versucht. Dabei hat er die anderen emitischcn Dialekte zur Erklärung rätselhafter Ausdrücke zu benutzest sich bemüht und, wie wir glauben, mit Glück. So z. B, Jerem. 17,1.3lana-, als „sie werd.en verachtet werden", Hoseä 1,6" 'rwa, als „v e r.z e i h esi" (s. auch den Biur ztlr' St., der eine' Fraäe darin sieht, vielleicht gär im Sinne von , 'woraus ' bas ' 'a weist); Jesaia 21 w ppb als „B.ä b e l" das Meer oder Bild eines Heeres (auch Mekhiltha ly-pizn 'an ist das Meer das'Sinnbild des'Heeres" s. meine »Hagada der Mechiltha"'im Kohn Gedenkbuch S: 364); diese und andere Deütüngeü werden erzielt dütch die oben schon erwähnte Verwertung des Assyrischen, Arabischen, der aramäcchen Dialekte und durch scharfe Beobachtung des Zuammenhängs. Zur Erklärung von (S. 21) führe ich noch das Wort der Weisest an". na-er» p« besonders Numeri 25 mvba av'i usw'.; besonders der Grundbegriff muß mit dieser 'vnV.a Zusammenhängen.) Zu bemerken hätten wir gerade etwas zum ersten Beispiel'p aiv '3 pis nnx (Jesaia 3,10), wo Verfasser das aiv 'a nicht auf Menschen, sondern auf Gott bezieht. Die Folgerung wäve ja dieselbe, als wenn ich das aiv 'a auf den frommen Menschen bezöge, daß er die Frucht seines Wirkens genießen wird. So hat es nämlich die Tossefta Pea 12 und IV18 gedeutet, ohne den Anstoß zu bemerken; sie hätte sonst nicht darüber geschwiegen. Und ein so guter Kenner des Rikma- - buch'es, wie Verfasser ersichtlich ist, wird sich über das 'ehlende 'V hinwegsetzen können. Hier ist die einfachste Deutung die beste. Auch über den Sinn von m'px pp'!, xi ist mast,'glaube ich, immer klar gewesen. Was die Arbeit im Ganzest und die Forfchungsart Grünbergs anbelangt, gestehe ich, daß derartige Veröffentlichungen länge von mir gehegten Lieblingswünschen entsprechen. Wir dürfen der neueren Bibelorschung nicht fremd gegenüberstehen, köststest äber ihre meisten Ergebnisse nicht annehmen, ohne unsere Glaubensgrundsätze zu gefährden. Also ist es für uns ein großer Erfolg, wenn wir beweisen können, daß nicht alles da drüben unbedingt Wahrheit ist und wir unsere angezweifeltest Texte sticht stur mit den Waffen des Glaubens, sondern auch der Wissenschaft verteidigen können. Damit dienen wir ja auch der Sache der Wahrheit. Vivat sequens! L. A. R.

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