Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 67 (1926)
- Issue
- Heft 6 (4.2.1926)
- Date
- 1926-02-04
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2446951-2450388-2450394--72885-2530263- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
/WM! mfttmp*»s« a.i M Das Fest der FxMtWex HxWmyh Mrfererff <p SjfyfiL Die Thora-Lehranstalt Jefchiwah gab sich und der Gemeinde mit dem" Sijümäuf Traktat Eru- .bin-M.Fest, ch^/Mye'PenMü^higWt in der GeschMe mKrer/KhillM behasten wird. Wirh der spatere HistöxiM - vym Entwicklungsgänge, von dem'Ausstiege des Thora-ßernens in der Hirsch- -. MWÜMfprechen, so wird er an dem Markstein dMes Lages/mM'äWüs vorbei können? Mit emsiger Hand und einer Liebe, die -Mühe, ur^d i^ojien oergejjeri tie|j^ pawröe rjotrt ^xt= MtzMin^wochenr jll niouaMang vllS Ml vorbereitet, pnh her ßrfokg war danach. Zwei Tage stand /die Gemeinde im Zeichen des herrlichen FDes, das uns, ewig' mi Erinnerung bleiben rvir'd. ^Wit einer Urt% ejt und B egrüßun g spr eb i g t w ar am Samstag beim Hauptgottesdieüst in der Synagoge der Auftakt gegeben. An das Wort des Wochenabschnittes knüpfte der verehrte^ Mrr Rabbiner an fy ti rnii'i llwn. es heißt nicht, so sagt Midrasch sondern 1NM-' K'ott lehrte 'ihn Worte der T h o r aV die alle Bitternisse des Lebens verstißtM. DE VSSES. «sH Eskl«W«9 M? Mfa«. sogar ein bitteres, gifthaltiges' Hokg, und dennoch wurden dadurch die Wasser entgiftet, versüßt und genießbar/ In 'elfjähriger, intensiver Geistesarbeit wurde, einer der größten und schwersten Traktate, des Talmuds mit allen einschlägigen Kommentaren ausgelernt, just 75 Jahre nach Gründung der Religionsgesellschaft. Ein langer, schwerer Metz, über versüßt, erleichtert, gangbar gemacht durch das Thorawortdie Liebe zu der Lehre, die Freude an der Vertiefung in die Quellen. Schöner hätte man das 75jährige Jubiläum der Hirsch-Gememde nicht begehen können. Unter herrlichen Ausdeutungen vernahmen wir noch manches - mahnende Wort aus dem Munde desMeisters, das ünvergessen bleiben wird. Me GrmMoog \m Vereins ehemaliger IMlwah- Hörer.? ' /' Samstag abend versammelte sich im Hörsaale der Synägoge Friedberger Anlage eine überaus große Wzahs voll jetzigen und früheren Hörern der Jefchiwah, sowie von Freunden und Verehrern der Thora-Lehr-Anstalt, zwecks Gründung einer „Vereinigung ehemaliger Bachurim". Unter der flotten Leuüng de^ Herrn Gustav K a u f - vrdnung bald besprochen, die Statuten verlesen, die'Beschlüsse' gefaßt und Äe Pereinigunggeg r ü ii Y e f. 'DerHerr Räbbister steß ePstch Nicht nehstreist auch?hier zu erscheinen und an seine Schüler von jetzt und einst ein Wort herzlicher Begrüßung zu richten. Er empfiehlt den ' Mitgliedern der neuen Vereinigung, bei ihren ZusamMeWnifeN'den EhörebPdie s e s h e rr - liWe'MlSr MMsfär-Bm'cher, fleihia zu 'studierest.' ll'tzbet den Zchech. chtzr'Hereintß'unl Stärkung "-des Vewüßtfeists für die Pflichten,'die dßn ehemaligen Bachurjm aus ihrer Zstgehörigkest gür enBct^jen. (Bs tDtrb ‘ x>öri bert DtilgNövern auch Förderung der der Jehhiwuh obliegenden Aufgaben erwartet, stgr allem durch propagandistische Arbeit. Mitglieder können sowoßk derzeitige wie frühere Hörer der Jefchiwah werdest. ^Dozenten dm Jefchiwah, sowie Rgobister/ die aüs der Jefchiwah ' herporgegyngen siW sind^E h re st m i t g l i ed e r. Der Vorstand döst PeMm^üNg arbeitet Hand in Hand mit dem JeschiwahÄüksttorium/ ' Wik bet Wahl des Vorstandes erreichte die Das Zijym-Sest. hev SormiagportnlUag mü t>er schiedenen Sitzungen und Beratungen des Kuratoriums, dem-Empfange auswärtiger Gäste, u. a. mit der Gründung eines auch aus auswärtigen Mitgliedern bestehenden Verwaltungsrates der Jefchiwah, reichlich ausgefüllt war, versammelten sich vier Uhr nachmittags die Festteilnehmer in der Frynkfürt-Loge zur eigentlichen Sijumfeier. IN ftzstlich gehobenen Tönen wurde das Mincha- Gebet von Herrn Oberkantor Peistachowitsch vor- N888M» Mi S»18M8N BkNttt O Msnrn??! M SflWT?IT getragen und ein „Jahrkaddisch" deutete den Charakter /des Tages, „Freude an der Thora", sehr sinnig an. Dann sammelte sich alles um den Herrn Rabbiner herum, um dem tiefgründigen einstündigen Hadran zu lauschen. Ein vortrefflich in allen Teilen fünkkionierestder Ordnungsdienst sorgte dafür, daß jeder der dreihundert Teilnehmer leicht den chm zügewiesenen Platz fand. Die nebenfo g^eJlr wie man dag eben bei Nies von jeher gewöhnt ist, erstrahlten im herrlichsten Lichte/ Oben am Ehrentische saßen zur Rechten und zur Linken des Hekrst Rttbhiners die Dozenten, die'' äuswärtigen Rabbiner und Ehrengäste, Mitglieder der Verwaktüstß usw.' Eine Menu-Kürte zeigte 0ine ansehMche Speisenfolge an. Aber'die geistigen Darbietungen die'sich zwischen Gang und Gang einschoöest, gaben dem Nachmittag, aus dem bald Ad e n h und' tiefe'1N ä 'ch 1 würde, das Gepräge. Hrrr MM K« ufm« w w tstrstg mstßillkkktich dEMier "össt ustd 'Meitte gleich/'dem Me r'f'l Rst b b i n e r das''Wöbt, das in erster Reihe dett den edchn Göpnern und Thora- Bestehen und > ihren ^Austchwung 'verdüntt, W widmet war. Herr RabbiNatsassefsdr- Posen wies niit' ernstenWorhen mtf das, was str denM Jhhren 'ubW' üsts /eWüg,en M hm stnst brachte esst Hoch astf dest' Fkstgeper, den Herrn Rabhiner flilr'fli chO. W^tzach'tzEMuMcklüM>stHM''ü^ begeistert? eMjstjrnte. ' W gflh ichst ztzr AhweMüstg /.ejsten iMnerr Oherkgstjoxs,? der, fa? - sppt ngch Mitternacht bei bester Stimme undStjmmung, uns' noch manches ligi'. :"t! - "v" Mist RaMn d^r Jhrüetttischen Peligions^ Biftffraif fnfM?^rr E 'bf‘,rniS,i wiimngsvvllen worauf wummanver Dir beiden Dozenten her JWWah, die Herren Dr. Posen und' E hr est t'r e ü in'schönen halachischen und agadischers Ausführulsgen über Wesen .ustd' Bedeuchng ' tstlmudjschen Fortbildung ünh die Affieik unserer PschWst.astf' Vsesesti/'M. biete' sprachen. Pon den dielen anchesenden aüs- 'wKxWst' PähMHrN'''spxMen stüst die Herren Rabbiner Dr? B o n d i, Mainz, der die Pedeütung der Frankfurter JeschMah der'der östlichen Pflanzstätten gleichsteM; Herr. Distrittsrabbiner Dr. Raphael PteUer, Uschaffestburg, der in hinreißender Rhetorik' einen Mick^cuf den Weg. pn m m 8ist ^?ii|i‘| S^?iff? fiüäm xr. ste besucht hatte, gegangen ist, warf und Nabbjner Dr. Klein, PeW, der die herrlichM.n MidraHim Mitbrachte als schonen RähmeN für sM^.Hitkungsvollest 'GrHe und jÄlückwüstsche. Sy M Penschen-VersteWxung geraümS Zeit in Astspruch genommen hätte, — sie brächte eine gut nach oben abgerundete Summe — köstnfe die Festleitung von der' noch 'ausstehenden großen Rednerliste nur noch zwei zü Worte kommen lassen. Herr Redakteur' S. Sch a ch n o w i ß sprach im Namen der S'chülergrüPPen der Jefchiwah und auch des am Feste innerlich beteiligtest Uekyr Chajim Und errang sich mit gutem Humor trotz der vorgerückten Stunde das Ohr der Hörer. Nachdem der Herr Rabbiner noch öinmal llufgöstllnDsn M?. um sinss Mn längs Heimgegangenen Nannes, der zu den ersten Freunden der Jefchiwah gehörte/ Michael Mainz. ehrend.'zu gedenken, schloß ein'. Jüngerer, Herr Simon S ch w a b / mit nach Inhalt und Form schöner Ansprache im Namen der jetzigen Schüler den Reigen der Reden. Daß diese Reden nicht so eintönig aüfeinanderfolgten, dafür sorgten hebräische und deutsche Tischlieder, Soloeinlagen, von denen ein bezügliches Lied ..Von Schachris d'-f große Ueberraschung brachte esu voll Herrn Joseph Ros e n b a U m verlesener Brief des Herrn Rabbiner an den Porstdnh', in dem einer größeren Anzahl von in Gemöittde/ Vereisten, Institutionen und st.önimissionSn verdiestten Männern der C h o w /e r -T \ t e l erteilt strird. Jnr Namen der Ausgezeichneten ddnktö Hers- Erstil I s a a t ist herzlichen Wstrten devi Herrn Räbtzsner. Rach einer ' längeren Püüse,' die füx das gememsästie '.WyriWeM aüsgenußt würde, fand man DÄgMknNllllMMtMmLUlllMlllll ml* WM M Bühnz bsgättft rjs H ä utzjvh PW l l u n jg , Äe mit bezüglichen ' Szenen aus Jefchiwah und Rabbinerhause, aNgepaßt dem