Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1926-02-04 · Heft 6 (4.2.1926) · page 15

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
67 (1926)
Issue
Heft 6 (4.2.1926)
Date
1926-02-04
Page
– (sequence 15)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2450388-2450394--72883-2530261
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

4L>Febrtzyr?M2ß jiddischer. Spracheundwürde eineMeiterverbreitung auch in'deutscher :Sprache verdienen. » i : ' v! z'//;.’ . * * ' * Aus der Geisteswerkstatt des Direktor Dr. Joseph Goldschmidt, Hamburg, (Verlagsbuchhandlung Goldschmidt, Hamburg). Das 105 Seiten starke Buch bringt zwei hochinteressante Aufsätze, aus dem Nachlaß Dr. I. Goldschmidts über „Schillers Verhältnis zur Bibel" und das „Deborah-Lied", sowie eine Abhandlung von Herrn Dr. Sp. Nathan über die „Neginoth oder die Tonzeichen der Bibel". Es ist eine gelehrte, tiefgründige Arbeit, die mit Rücksicht auf die vielen Jrrtümer, .die auf diesem Gebiete die Vorstellungen beherrschen, volle Beachtung verdient. Von starken jüdischen Impulsen getragen, sind auch die beiden genannten Arbeiten von Goldschmidt, die den Wunsch erwecken, auch noch weitere Arbeiten aus seinem Nachlasse im Drucke zu erhalten. Die Abgaben und die Steuerlast der Wormser jüdischen Gemeinde. Von S. Rothschild. Der gelehrte, verdienstvolle Forscher des Altworms hat der großen Zahl seiner historischen Schriften eine neue angereiht, die nicht allein den Historiker interessieren muß. Gewährt sie doch einen Einblick in das Ghetto unter dem Druck von Steuern und Schulden, wie sie bis an die Schwelle unserer Zeit das äußere und Innenleben unserer Väter beeinflußten. Mefsiaslegenden. Von Bin G o r i o n. Tübingen. Verlag Alexander Fischer. Die Legende ist Bin Gorions Gebiet. Leider hält er sich in feinen großen Wetten nicht imm^ Mmzzstenzgrenzen lmD ßiöt auch oft So? aIs was für uns absolute, heilige Wahrheit ist. In diesen Messiaslegenden hält er sich streng an die talmudische Agada, was uns ermöglicht, die Lektüre auch unter dieser Bezeichnung ohne bitteres Veigefühl zu genießen. Die Prosadichtung, in die die Agadoth gehüllt sind, paßt sich dem Gegenstand gut an. Mose. Von Israel Auerbach. Berlin Wien. Verlag Benjamin Harz. Israel Auerbach macht aus dem Leben Moses und aus der Wüstenwanderung Israels eine Volkstra - gödie in drei Aufzügen, mit einem Vor- und einem Nachspiele. Es wird wohl ein Buchdrama bleiben. Allein die besten Bücher über Moses werden immer noch die fünf Bücher Moses selbst bleiben. Und aus den talmudifchen und Midrafch-Agadoth über Moses, sein Leben, seine Lehren und seine Scheidestunde wird unsere Jugend die Persönlichkeit des Vaters aller Propheten immer noch bester erkennen als aus allen Romanen und Dramen über diesen Gegenstand insgesamt. Aus den Jetten der Richter. Von N. Adler. Frankfurt a M. Verlag Sänger & Friedberg. N. Adler stellt die einzelnen Richter nach biblischen Quellen in Lebensbildern dar und gibt Lehrern und Schülern ein willkommenes Büchlein in die Hand zur Ergänzung des biblischen Geschichtsunterrichtes. Bücherbesprechungen. Die Pessach-Hagadah des Gerschom Kohen. Verlag Josef A l t m a n n, Berlin. Gedruckt und hergestellt bei F. A. Brockhaus, Leipzig. Mit der Hagadah geht es, wie mit dem Pestachwein, je älter, desto bester. Was aber nicht ausschließt, daß der alte gute Wein in neuer, schöner Kristallkaraffe noch höheren Wert erhält. Aehnliches geschah hier mit der alten Prager Peßach-Hagadah des Gerschom Kohen vom Jahre 6287 (1527). Aus herrlicher, glitzernder Schale leuchtet uns das Alte unverfälscht und ungetrübt entgegen. Nicht einmal ein Titelblatt, das die neue Herstellung kündete, stört die Illusion. Es ist das alte Format mit den alten Typen und Zeichnungen aus markiertem Altpapier, das wie Pergament anmutet; ebenso wie die Schrift die kunstvolle Handschrift eines alten Thoraschreibers vortäuscht. Zwischen Text und Bildern sind kleine Bemerkungen und Deutungen in hebräischer Sprache eingestreut, die ebenfalls in Naturtreue wieder- BtgtiSJi sin-, Sflit pri9iixal ifi (Eigentum Dei Frankfurter dtc-dtbisliothek. ÄuL einem anderen Exemplar, das im British Muse um in London seinen Ehrenplatz hat, find Ergänzungen hineingearbeitet worden. Um den „Altertumswert" der Ausgabe nicht zu beeinträchtigen, sind alle sachlichen Angaben über Inhalt, Druck und Entstehungsgeschichte der neuen Ausgabe in einem separaten, hübschen Heft lose beigelegt. Das altneue Werk bildet einen sinnigen Schmuck für die Sedertafel. —tz. Sulamtth. Von A. Kuprin. Ins Deutsche übertragen und bearbeitet von M. v. Sch tippe und Melitta v. Speck. Illustrationen und Originallithographien D e r- I s r a e ln t ( : , von Arnold Sch o t t.1:1 Verlagsgesellschaft m. b. H.' ,>Glagol". ' ,. ’ Düs Buch erzählt die Geschichte von König S a - l o m o n, von seinem Tempelbau und von seiner S u l a - mith, die ihm der Frauen liebste war. In einem Epos wird geschildert, wie Gott dem jungen König erschienen ist und ihm alles versprach, weil er nur ein weises Herz verlangt.hatte. Sein Verhältnis zu H i r a m, dem König von Zor, wird in Wort und Bild gezeigt. Und immer und immer wieder klingen und schiwngen herrliche Worte aus dem Hohenlieds mit. Dabei ist aber das Motiv des Hohenliedes rein wörtlich, rein menschlich genommen und nicht ohne Kunst verarbeitet, was ein wenig verstimmt. Die symbolische und allegorische Ausdeutung des Hohenliedes im Midrasch spricht immer noch mehr an, als all diese Versuche, selbst wenn sie in dieser schöngeistigen. Form unternommen werden. Entsprechende Illustrationen, prachtvolle Ausstattung und bübscher Einband erhöhen die Wirkung. tz.— Das jüdische Bilderbuch. Von A. Mayer. Vias-Verlag G. m. b. H., Nürnberg. „Bilder, Verse, mancherlei. Auch viel jüdisches dabei." Unter dieser Losung wird hier unseren Kindern eine Reihe von schönen Bildern geboten. Wir haben an jüdischen Bilderbüchern gerade keinen Ueberfluß und können das Buch, das mit viel Liebe für Kunst und Kind hergestellt ist, nach jeder Richtung hin für die jüdische Kinderstube empfehlen. —.tz 13 7113'871 311 71113371 V5113 13’733 P12V 'SIVlb'2 ISO fl $; *7 fl *1 1 ö nupan nnri 1'357?31 D'niyan rn t?san '171V131 573V7I '171V13 nipia? nbxü W1X13VN D’3’35? 188? 115,1 iwi-15,3 7,5,3 111V,1 '18'v '311071 i>3 718 .V387 8,1713 n“Q*>n 713V 713311 '1'3V11 '3ir ''^8 .'38,71 15,8,3 Dieses 120 Seiten umfassende Buch ist eine apologetische Schrift, die in leicht lesbarem Hebräisch die bekannten gegen dis materialistische Weltanschauung ins Ftts. zu fuftfenöen Instanzen nnssnyttlH DcTpriffjtj vym ieboJ, rnittltch NtzUM beizutzttngm. Mökkllv Mttrn die zahlreichen Druckfehler, auch wenn sie unschwer zu berichtigen sind. Daß nwn sa ’i gleich du Bois- Reymond, vi' in gleich David Huine oder noasn nicht Neptun, sondern.Newton bedeuten soll, wird nicht gerade erraten. Die eigenartige Psychologie des Vers, unterscheidet drei Seelenkräfte: ro .-'nun nv -wman na i>3V7i Kin N3' ittmn i» neiua was jedenfalls zur Vereinfachung des Seelenbildes nicht beiträgt. Immerhin wird das Buch in denjenigen Kreisen, denen die Quellschriften nicht leicht zugänglich sind, mit Vorteil benutzt werden. E. F. Zeittafeln für den Unterricht in der jüdischen Geschichte und Literatur. Von M. Stern. Verlag Hausfreund, Berlin 1925. 0.40 Mark. Ein kleines, unscheinbares, in seiner Ausstattung vielleicht zu dürftiges — es ist wohl nicht gut, Schulkindern broschierte Büchlein in die Hand zu geben — Büchlein enthält auf wenigen Seiten Zahlen- und Sachmaterial für die jüdische Geschichte von 536 vor bis 1791 nach der üblichen Zeitrechnung. Die ganze Epoche wird in vier Gruppen aufgeteilt, die inhaltliche Abschlüsse bilden, aber dennoch auch zeitlich einschneidend sind. Die Literaturgeschichte ist sehr stark berücksichtigt, das steigert den Wert des Büchleins sicherlich. Die Ueberfetzung der Titel literarischer Werke, wie sie in Klamemrn ganz wörtlich beigegeben wird, liefert für den Inhalt zu wenig, es müßte dieser schon angedeutet werden oder die Uebertragung bleibt zweckdienlicher fort; ergänzend muß ja hier in jedem Falle der Lehrer eingreifen. Weiteste Verbreitung des Heftchens ist durchaus zu wünschen. Rabbiner Dr. A. P 0 s n e r , Kiel. Schriften des Vereins zur Erhaltung des überlieferten Judentums. Heft 1-2. Zu beziehen vom Bureau des Vereins, Berlin NW. 23, Altonaerstraße 35. Preis 0.76 Mark. Der in der Ueberfchrift genannte Verein, der seinen Sitz in Berlin hat, sich aber nicht darauf beschränken will, seinen Aufgabenkreis auf die Erhaltung und Ausdehnung ritueller Institutionen in der Berliner Gemeinde zu verengen, eröffnet mit dem vorliegenden Doppelheft eine Schriftenreihe, die vor allem der K rung der im Kampfe zwischen überliefertem Judentum und Liberalismus strittigen Fragen gewidmet sein soll. Es gelangen hier zum Neuabdruck: 1. S. R. H i r s ch, die jüdischen Zeremonialgeieke. eine Abhandlung, die in Hirschs „Jeschurun" 1857 erschienen ist. Eine kurze Einleitung führt in die Schrift ein, die in der bekannten vorzüglichen, kräftigen und eindringlichen Sprache sich noch heute vorzüglich liest, die dazu — leider muß man sagen — noch heute zu sehr aktuell ist, weniger die Abwehr des Wortes, als die Gleichung Zeremcmialassetz-Iudentum erfährt hier die nerfuente Wsllht?. ..MisckMtlM IM ChlIlMlH DklÜk jjll? fammen machen düS JudölltUw llUV." Dök WllllM DES Neuherausgebers, daß diese Probe einer Hirsch-Arbeit viele veranlassen wird, „sich mit der Gesamtheit feiner Werke vertraut zu machen", kann nur unterstrichen werden. 2. M. Güdemann, Jerusalem, die Opfer und die Orgel. Dies ist eine in Wien gehaltene und 1871 gedruckte Predigt, die die Einführung von Reformen im Ritus der Wiener Synagogen verhindert hat. Hier wird in Kürze ausgeführt: „Die Bitte um Jerusalem hat überhaupt nichts mit der Staatsbürgerschaft, nichts mit dem Golus (hier ist naturgemäß zu widersprechen), und nichts mit der politischen Freiheit Nrtz Sette 15 zu tun." Bon der Orgel heißt es bald im Anfang: „sie braucht gar nicht verboten zu werden, ihr Verbot versteht sich aus dem Wesen des Judentums von selbst." Dieses Urteil ist um so wertvoller, als Güdemann bei der Orgel aufgewachsen ist, die Mißerfolge der Reformbestrebungen weiß Güdemann sehr lebendig vorzutragen und reiht sich dadurch würdig allen Bekämpfern der Orgel an. Auch diese Schrift verdient es durchaus, neue Leser sich zu erwerben, die ihrerseits gegen derartige Reformen austreten, und — für die Abschaffung der so gearteten Institutionen eintreten. Rabbiner Dr. A. Posner, Kiel. Hisioire de8 Juifs d'Alsace et particuliement de Straßburg depuis le milieu du XIII. jusqu'ä la fin du XIV. siede. Im letzten Jahrzehnt sind zahlreiche Arbeiten über die Geschichte der Juden in einzelnen deutschen Territorien und Städten erschienen. Der Südwesten — das heutige französische Elsaß — ist dabei weniger beachtet worden. Vorliegende Arbeit des Dr. Efraim unterzieht nun — für das Gebiet des mittelalterlichen Elsaß und besonders der Stadt Straßburg — die Geschichte der Juden bis zum Ende des 14. Jahrhunderts einer Untersuchung. Es lag hierfür zahlreiches Archivmaterial vor, das bisher nicht genügend — vor allem nicht systematisch — verwertet wurde. Weiß hat sein Hauptaugenwerk auf eine viel spätere Zeit (ab 1680) gerichtet. Scheid bietet eine ausführlichere Darstellung in französischer Sprache, doch ist bedeutendes Quellenmaterial von ihm unbeachtet gelassen worden, wodurch seinem Werke vielfach Anschaulichkeit und Geschlossenheit mangelt. Letzteres ist in noch stärkerem Maße von Glasers Geschichte der Juden in Straßburg zu sagen; wir finden dort zumeist nur ein loses Aneinanderreihen einzelner Quellen und Daten ohne innere Notwendigkeit und Begründung, sowie ohne systematische Einteilung des Stoffes nach sachlichen Gesichtsdie r^r7c>rrk>lc>gisi^)e Nsihsnsslgs ist filV ihn ...... Verfasser vorliegender Arbeit ist bemüht, gegenüber diesen Mängeln das vorhandene Quellenmaterial systematisch nach sachlichen und chronologischen Gesichtspunkten auszuwerten. Auf diese Weise gelingt es rhm, die Darstellung der Lage der elsässischen Juden im Mittelalter in das Gesamtbild der Lage der Juden Deutschlands überhaupt einzureihen. Ein wesentlicher Teil der Abhandlung ist der Lage der Juden in Straßburg selbst gewidmet; dort konnten besonders die inneren Zusammenhänge zwischen dem „Schwarzen Tod", der Zunftreoolution und dem Judenbrand einer eingehenden Darstellung gewürdigt werden. Bei der Behandlung der wirtschaftlichen Stellung der Straßburger Juden ist besonders die Entschiedenheit hervorzuheben, mit der der Verfasser an Hand umfangreichen Materials gegen die in gewissen Kreisen übliche Bezeichnung der mittelalterlichen Juden als „Wucherer" Stellung nimmt. Mit dem Ende des 14. Jahrhunderts schließt die Darstellung, und zwar mit der Vertreibung der Juden aus zahlreichen Städten des Elsaß. P. Die Jef.-Lage. Von Georg Brandes. 155 S. Erich Reiß Verlag, Berlin. Der berühmte Literarhistoriker, der sich vielfach bemüht hat, die Geistesbewegungen aus der Zeitgeschichte zu erklären, hat es hier mit den Quellen des Christentums zu tun, die er wohl auch noch in ihrem Einfluß auf das Leben der Völker zu prüfen gedenkt. Schon der Titel des Buches zeigt, daß hier von irgendwelchen Rücksichten gegen eine Glaubensrichtung nicht die Rede sein kann. Dem Kenner heutiger Glaubenskämpfe und wissenschaftlicher Beurteilungen bietet dieses Buch wenig Neues. Man kann dem Verfasser nur das Lob bieten, daß er das einschlägige sehr weitsichtige Schrifttum fleißig gelesen und mit großem schriftstellerischem Geschick hier verarbeitet hat, soweit es ihm liegt. Auch dem jüdischen Schrifttum gegenüber steht er, selbst was die Bibel anbelangt, auf dem gleichen religiös voraussetzungslosen Standpunkte. Aber er ist nicht ohne Kenntnisse darin, was sich auch bezüglich des Talmuds zeigt. Das ist für ihn ein großer Vorteil gerade bezüglich des neutestamentlichen Schrifttums. Und da ist er in der glücklichen Lage, bei dem Vergleiche beider Gebiete den sittlichen Wert der jüdischen Lehren dem Evangelium gegenüber nicht geringer anzuschlagen und die Streitigkeiten zwischen Stifter und den Pharisäern als unberechtigt darzustellen. So zeigt er den hohen erziehlichen und gesundheitlichen Wert der Waschungen im Judentum und erklärt den Kampf dagegen für kulturfeindlich. Die bei dieser Gelegenheit losgelassene Strafpredigt gegen die Pharisäer erklärt er für ungerecht. Er kennzeichnet die Arbeitsseindlichkeit des neuen Testaments, die darin sich zeigende Gleichgültigkeit selbst gegen Familienzusammenhang. Ja, er erklärt die z. T. überaus strenge, z. T. überaus milde Auffassung menschlicher Fehler für Ausflüsse der Tatsache, daß man den Untergang der Wtti H,ocous T. die Gleichgültigkeit, g. T. dik Unduldsamkeit gegen n-snschlilye Aeyler begreifen läßt. Es wird mit dieser Schrift die Unterschätzung der jüdischen Glaubensquellen wahrscheinlich zurückgedrängt werden, weil die Ergebnisse der Kämpfe, die bisher nur die Schulen und Studierstuben bewegten, durch den belesenen und vielseitigen Verfasser in die weitesten Kreise getragen werden. Bedauern müssen wir es nur, daß dies von einem Standpunkte aus geschieht, der die geschichtliche Glaubwürdigkeit des jüdischen Schrifttums schon in der Voraussetzung angreift, andererseits allerdings seine sittliche Hoheit in sieghafter Weise verteidigt. Wer die

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.