Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 66 (1925)
- Issue
- Heft 50 (10.12.1925)
- Date
- 1925-12-10
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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\ Seite 8 Nr. 50 jüngsten Büchern der B'.bel uns nicht Wunder nehmen (ogl. z. V. Chron. II. 31,10, auch 17,18). Hätten wir hier rechte Kenner des geschichtlichen Zusammenhangs vor uns, so würden sie im Esterbuche gerade arwiKa mal mit alter Gewalt zu erhalten suchen und diese Worte mit mch 5 anderem vertauschen. Ham an stammt von Agag. dem Könige der Amaleli.er (rnrrn) Mordecho i dagegen ist ein Abkömmling der benjaminitr'schen Familie Kis, und zwar durch Simei (Ester 25); es ist der alte Kamps gegen den Erbfeind Amalek, der sich hier erneuert. Vor dem Purimfeste lesen wir den Amalekabschnitt iips (Deut. 25, 17—15), am Purim selbst vom Amalekskampse (Erod. 17, 8—16). Nun komm im Abschni t 112s der Satz vor: 'n mm N'Ni 12 ^'2'1X bDn. "jb i’pbx „Wenn dir nun der Ewige, dein Gott, wird Ruhe verschafft haben vor all deinen Feinden ringsum usw.", ist es so unbegreiflich, wenn man im Esterbuche arra’isa mn liest: diesen Ausdruck gern wiederholt wenn sich auch nicht alle damit verbundenen Bedingungen erfüllt haben, z. B. M7NfiN2 usw.? Das Juden um bedarf derariiger hoffnungserweckenden Worte und Begriffe zu seiner Ermutigung. Ilm gerecht zu sein, müssen wir noch einen Grund anführe'n, den die Vibelkritiker für ihre Tertesänderung anwenden. Die Juden werden Ester VIII, H ermäch.igt, und zwar in ähnlichen Ausdrücken, die wir 9, 16 lesen, sich ihren Feinden entgegenzustellen, und zwar 13 opinV an'2'ix» dai er setzt die Kritik diesen Ausdruck statt rmi ein. Vergessen wir aber nicht: in dem Erlasse des Königs ist ihnen dasse be^ Recht zugesprochen, wie ihren Feinden, die sich an ihnen rächen und ihr Vermögen plündern durften. Die Iuden mutzten dies Recht haben, um durch Nich'anwendung desselben zeigen zu können, datz die Verleumdungen Oamans gegen ihre RechLlichkcit unberechtigt seien. Wenn Kautzsch Dpin^ hineinsetz', warum stre cht er nun? Sie hatten das Recht, sich zu rächen; aber sie waren mit dem Notwendigen zufrieden, mit rmi mit der gewonnenen Ruhe und Sicherheit, deren der Mensch bedarf. So wenig sie vom Rechte der Plünderung Gebrauch machten, so wenig auch von dem Rechte der Rache. So dü.fen wir gegen diese Aenderung mit Recht die S.imme erheben. fllim©» 12>2711 Beschütze uns vor Jrrtümern. Von Rabbiner Dr. Winkler in Kopenhagen. Anläßl:der Jubiläumsausgabe der „Rödelheimer Tcfillo" müQ,w ich hier eine Reihe von Fehlern aufzählen, die sich noch immer in ihr vorfinden und durch deren Ausmerzung der verehrliche Verlag ein großes Verdienst sich erwerben würde, '^n o’an.-i non: 1. Gleich am Anfang, im „Gebet für Kinder": nain ’naias ’nn „Die Tauro sei mein Glaube". — Bereits 1908 habe ich in einer Notiz in Nr. 30 dieses Blattes darauf hingewiesen, daß ’na-m in diesem Zusammenhang ein handgreiflicher Irrtum sei, und daß es vielmehr im Sinne der Talmudstellen;'a t"b nioaa V'tJS B'3 D’-ßlO '0531 -t"OD Vü-l-pp '»WVVI -337 5'S S"’ 33© richtig vw»)« „mein Beruf" heißen müßte. Darauf hin wurde auch wirklich in der nächsten Auflage des nas no© die gewünschte Korrektur oorgenommen. Später aber setzte man, — der Himmel weiß, warum! — in allen, auch den verbesserten Ausgaben den alten „Greis" wieder ein! — Wo in unserer ganzen Literatur, frage ich, kommt eine Wendung, wie „die Tauro soll mein Glaube sein" vor? Nirgends! Weil sie eben im höchsten Grade unlogisch ist: Wer um Glauben betet, der besitzt noch keinen, und wer keinen Glauben hat, z u w e m sollte er denn beten? Und sind all die angeführten Belegstellen, besonders die erste, wo die Gebetformel lariam« an-nn snn© klar und deutlich zu lesen ist, noch immer nicht ausreichend?! Ich will nun noch ein klebriges tun und eine. Stelle zitieren, wo das fragliche Gebet ganz, d. h. auch mit dem Nachsatz in genau derselben Fassung, wie es im Sidur vor uns steht, vorkommt: Rabbi Schlomo Haedni in der Einleitung zu seinem Mischnakommentar nn!>© schreibt: ’narya '© 'xi 'naa-rr ’nain nvnV 'naaoni Ich^kam mit mir überein, daß die Tauro mein Lebensberuf sei; der Allmächtige möge mir darin beistehen (d. h. datz.ich keine Nahrungssorgen habe)! ES ist also jeder Zweifel ausgeschlossen, daß es hier 'niaai« und nicht anders heißen muß! — 2. nbsn -ay© *vno (6. B. Levy): S. 20: Im Gegensatz zu dem herkömmlichen „lehoniach" in der .333a über Der Israelit r»^sn (i'po n"7©i t"d 71 "3 "v N"18 ">V> hat diese übrigens sorgfältig redigierte Tefillo-Ausgabe „lehanniach (Y'p '’o n© tj"nsai '5? yaynn '’y)". Auf derselben Seite aber, im im ’iv, tritt dieses Wort zweimal als „l e h o n i a ch" auf! Ist das nicht höchst merkwürdig? 3. S. 65, Z. 8; 155, 11 und 184, 10 (ebenso in Rabb. Hiriws t-8i©' niVsn S. 186,1 und 338,13): ^p ina „tauften fron)". „Krow" bebeutet „Kampf". Was hat das mit dem Aufrufen zur Tauro zu tun? — Natürlich muß es, wie 3. M. 9, 7; 5. M. 5,24, „Kraw (mit nm>)- heißen! 4.. S. 131,11: In ma©a na© 'ia „Schabbas" (mit nno) ist falsch: „S ch a b b o s", wie in Ief. 66,23, ist richtig. 5. S. 205,19 und 249,14: rrt-a^rr als „illumole". Hierzu möchte ich nun bemerken, daß das Targum zu Schir Hafchirim 4,11 „ilmole" hat. 6. S. 211,24: cm bo Di^©a map» mn- — Welche zwingende Veranlassung Vorgelegen hat, das bisher übliche, durchaus einwandfreie „bischlaum" in das jedenfalls zweifelhafte „befcholaum" umzuwandeln, ist für mich unerfindlich! 7. S. 219.6: rvnv „Webawe" ist imperativ und paßt daher in den Satz, der ganz von der dritten Person spricht, durchaus nicht hinein „Wehe — manche! al Elbaunau" ist eine grammatikalische Unmöglichkeit! Richtiger ist „wehauwe". — 8. S. 220,5 und 249,2: aa mit ^Komez" (Koch) ist zweifellos richtig; es heißt ja darum auch «Wfti lefichoch", nicht „lefichach". Wieso aber steht S. 210,19; 393,7 und 394,5 -pi mit nns „wecha ch"? 9. S. 220,6: Das erste n von nn©n (nuvaa c») muß nach >'~i ^sp rr o ft n c Dagesch sein. 10. 6. 246,21, ebenso Hirschs nVan 6. 577: In t? nnnn müßte das n ein nna haben, Harwochö wie „Hazlocho". — „Horewocho' (das n mit ynp)* bedeutet „d i e Erleichterung"; 2. M. 8,11. — 11. S. 249, Z. 21 und Hirschs n^sn S. 748, Z. 3: oiffa oi© '-Ti' rr-i- Nach '-rr muß hier ra stehen; sonst hangt der Satz gleichsam in der Luft! — 12. S. 250,4 und Hirschs rt^sn das.: Zwischen D"pn'i und rrana fehlt das Wort m (bonu).„an uns". 12. S. 260,22: (rrnaai D’naW „Lewotim umibotim" ist unkorrekt. Entsprechend „ha" und „la" bei niarn und mui2vs muß es auch hier „l a b o t i m u m e h o b o t i m" heißen. 14. S. 267, 22 und 270,18 hat das i in 11 lnpivl ganz richtig ein „au"; wieso aber hat S. 396,1 derselbe Buchstabe in is 7irv ein „u" zum Vokal? 15. S. 270,17 und Hirschs n^cn S. 619,9: -n- -ovo |is-i- Auf pxa ’it muß immer ein © oder ein v folgen, hier also ü © a ©- 16. Daselbst: w (naoa) ist genau s o falsch, wie etwa ('Wsti 'dt 'i) V© w l-nx'Hrranstatt bv m?e5 muß natürlich richtig, gemäß Talm. B. baßro 75 a ra heißen. Will man aber durchaus niv sagen, so darf kein bv hinterher kommen, dann mützre es uv heißen. 17. S. 351,6 (im tis ny») :iin» „miraru" dürfte wohl ein Druckfehler statt „meraru" (mit ’tx* fein. 18. Das. S. 7 und Hirschs nbsn S. 694,3: ln'ai) 7!^-ia7> „Hagdullo" ist entschieden falsch; „H a gd a u l o" allein ist richtig! Der Reim der letzten Silbe „lo" ist ja hinreichend. Gewiß klingt „Gdullo-Segullo" noch besser; es wird aber doch keinem einfallen, in '313 z. V. das W. 7ns>n,3 (in "7S.371 -jina ’ss ■>»■<?), zu Gunsten des besser klingenden Reimes mit nai^n. in ein verkehrtes 71310.3.3 umzugestalten! — „Hagdullo" heißt „die Größe", wie paßt das zu n'ai? Rabbiner Hirschs Auslegung: „Seine Macht, die die absolute Größe ist", ist gezwungen. Was würde man wohl sagen, wenn jemand im Sinne dieser Deutung etwa dichten wollte: -- run-pri nVnjn -pn, und Deinen Namen, der die absolute Größe und Heiligkeit ist . . ."?! 19. S. 356, 7 und 360,8: Tan bm a-i bedeutet „der Raw des Baal-habbajis. Natürlich muß hier a3n stehen! 20. S. 306,6 und Hirschs iton S. 710 Z. 5 v. u.: n’an) n^v-, das y mit ki© und in dem b ein Dagesch! Was soll das bedeuten? In ganz t'an hat das y in n^ya ein nna sjun und ist das b ohne Dagesch, vgl. z. B. 7"' ,7"' '8 ä'3^>». 21. S. 380,9; 3s7 8i3tt i©3pi> 3113© „Schmaur"! Das vierte Gebot, 5. M. 5,12, lautet aber nicht „Schmaur", sondern „S ch 0 m a u r — letabjcftau". — 22. mss 3? siaa gibt gar keinen Sinn! Warum nicht richtiq iKiaa? 23. Das. Z. 14 :m D’»yn« 2iv 12p. Selbstredend muß es D'juyrwTi heißen, vgl. S. 381,9: na B'a)yn»n t-a nnv© ohne n ist genetiv. — 24. S. 381,23: ivp©'i (-na©') „wejifchktu", am Schluß des Satzes! — Warum nicht richtig, wie z. B. '’&3' 't ,'i „wejifchkaut u"? 25. S. 383,14, im rrin ©31p na© dt ist das Wort 1N2V rin ina© 3vv' irna i>ya) mit si© unter dem p® und?vp unter dem 2 vokalisiert (Schewochau), so auch in den ni3'm-Ausgaben von Dr. S. Bamberger b"r und sogar in Bärs i>83©' mw 3iiv> „Schewochau" ist aber grundfalsch! Es gehört dies zu den Fehlern, die kritiklos nachgeschrieben und nachgesprochen werden. Man sagt auch allgemein „Mikzas Schwochau lina© nsp»), es ist aber doch ein großer Fehler! Eine Form „Schwochau" ist eine ebensolche Unmöglichkeit, wie etwa „Pßochau" von „Peßach", „Swochau" von „Sewäch"!'-— Von „Schewach" muh es natürlich „Schiwch.au" heißen! Die gen. . v'3i3'v haben doch in der nirnp ganz richtig „Weschiwchacho" und in Spr. d. Vater 6,10 auch ganz richtig „Schiwchau"; wieso wird dasselbe ___10. Dezember 1925 Wort, da es ein ) am Ende hat, zu „Schwochast" korrumpiert?! -7- - ' 26. Das. Z. 19: (r\M ->» N3SÄ nan mit gewöhnlichem nr es sollte aber richtiger ein rr"n p-s» haben. 27. S. 384,1: Das b in (na© iba©! dP (laVnT) ist falsch, dt ohne b ist richtig, vgl.. ii>3© DT ul"na' «in jam?, na©- „Jaum" ist hier Objekt. 28. S. 389,2 und 3 in --p'n n:nai :ap©' 'a „Mt jischoket", so zwar auch in allen D'3vna, es ist aber doch falsch! „Schokat" in der Nifalform kommt nirg . Ls vor. Was soll es hier auch bedeuten: „Wer soll geruht werden"?! Las von „Tlaftarit 'n eji n-i v^rgeschlag'-ne ap©r> ist ebensowenig richtig. Richtig allem ist „Mi jischkaut". ö 29. Aehnlich verhält es sich mit „Mi jifcholew" und dem vom „Maharil" empfohlenen „juschlew". Beides ist falsch. Verglichen mit 2 Ehr. 29,11, würde „Mi jischolew" bedeuten, „wer soll sich lässig zeigen". Wie die Aussorache der letzten Silbe auch sein mag, „lew" oder ..low", die erste Silbe muß allenfalls „jisch" heißen; dies ist in Pf. 122,6 in '"©' verbürgt. 30. Was das ebenso allgemein üblrme „Mi jeoni umi jeoescker" anbetrisft, so habe ick bereeits im vergangenen Jahr in Nr. o« des „Israelit" unwiderleglich nachgewiesen, daß das ein eingebürgerter großer Fehler ist, den endgültig auszurotten ein rühmliches Verdienst wäre! Es sollte richtig dafür „Mi j a a n i u m i jaaschir" heißen! (Schluß folgt.) Bücherbesprechungen. D'p37 33D *>y Vy ’pa Von Rabb. Abr. Stern. Gala n t a 1925. S. N e u f e l d. 32 -1737 'S» mvri xb '3' (. B. M. 31,24) „Denn sie, die Thora, werde nie aus dem Munde seiner Nachkommen vergessen werden". An diesen Vers denkt man unwillkürlich bei der Lektüre des neu erschienenen Buches ©8 ’d> Dieses groß angelegte halachische Werk, verfaßt von Herrn Rabbiner Abraham Stern aus Nowesamki (Ungarn), liegt uns als Kommentar zur tu©» vor, und zwar vorerst nur zum 2-737 330 — die anderen 0-330, sagt Verfasser, folgen. — Der Verfasser verfolgt in seinem Kommentar keine bestimmte Richtung,, wie etwa v©s allein oder endgültige Halacha. Vielmehr erfaßt er die rwa in ihrer Totalität. Bald erscheint er uns als i©3s und dringt in die Tiefen der na©« und 'paa und der dazu gehörigen Kommentare, um wertvolle Perlen heraufzuholen und damit mancherlei Unebenheiten in der na©a wie in der Diktion, in der Reihenfolge ufw. zu ebnen. Und bald nimmt er den Charakter eines pvis an und wendet sich der rezipierenden Halacha zu. Mit kühnem Schwung besteigt er die hochragenden Gipfel der D'ai©83, wie 8"a©3 ,D"aa3 usw., pflückt dort die herrlichsten Blumen und verfolgt ihre Wurzeln im Boden der 7ia©a- Daß heute noch, nach etwa zweitausendjährigem Bestehen der m©n> Werke von dieser Tiefe und Gründlichkeit über dieselbe erschienen, ist wohl ein Zeichen des unverbrüchlichen Charakters jener göttlichen Verheißung: 33 1737 -ca na©n »> Das Buch ist außerordentlich anregend und ist für den höheren wie für den Mittleren Vi»*> von großem Nutzen. Für chaffidifche Kreise hat es einen besonderen Vorzug, da auch kabbalistische Wendungen dort anzutressen sind. Auf Seite 49 beschäftigt sich der Verfasser mit dem chassidischen Brauch — der übrigens im ganzen Osten Sitte ist — sich beim Beten zu schütteln. Er führt die Ansicht des ü"7 pro nai©na y"an an, nach welcher der bekannte Grundsatz von na3asn vnasy!>a. „der ganze Körper muß mitsprechen und mittun" nur bei nma©ni m^nn angehe, wie auch der Schlußsatz des Verses: T>aa -a 'n besagt; bei n^’ssn dagegen — meint der y"aa — gehe aus den Worten der nan raV’sn, die uns in manchen anderen Punkten für die nb^sn maßgebend ist, das Gegenteil hervor, nämlich, daß das Schütteln untersagt sei, denn dort heißt es: myj ''ns© pa „nur ihre Lippen bewegten sich", was andere Bewegungen ausfchließt. Der ■ Verfasser rechtfertigt alsdann den Standpunkt der Chassidim auf Grund einer Definition von n"!>x über die n^sn von nangs dürfte, m. E., hiebei folgende Stelle im thi von Interesse sein. Als der Prophet 7©'t>8 das Kind der jt»ji» nach seinem Tode lebendig machte, erzählt der Vers, (Könige 2,4, 35): nan nron na.a nns n-aa -pi a©a „Und er — 7©’Vn — fetzte sich wieder auf den.Boden und ging im Hause auf und ab". Hierzu p"m zur Stelle: 313 aax pi ani’ iatpia^ nan nnsi nan nn8 -j^n© nai ’n’a aapa 'aat> a-na “[bnrs- „Das Auf- und Abgehen hatte den Zweck, die Andacht zu steigern, so auch beim König David: ich gehe mit ganzem Herzen in meinem Hause umher". Der Brauch der allgemeinen Körperbewegung beim Beten scheint also im Judentum in den uralten Zeiten schon bekannt gewesen zu sein. Das Buch ist vom Verfasser selbst zu beziehen. B. R. F. Die jiddische Sprache. Von Matthias Mieses. Eine historische Grammatik des Idioms der integralen Juden Ost- und Mitteleuropas. 1924. Verlag Benjamin Harz. V 0 r l r n - W r e n. (X V und 322.) Der .Verfasser behauptet, daß „die Geschichte des^. deutschen Judentums .... ans- Gründ der --'(seiner)'^ Untersuchungsergebnissejüdischön,-Sprüche umzü-''-' lernen" sei; daß „die allgemeine "»Ansicht, die deutschen^ ' Juden wären einst über den Rhein -aus Frankreich eingewandert"- falsch sei; „das bayrische Alpengebiet ist als' die Einwynderungsstratze der meisten deutschen Juden anzusehen", und zwar kamen sie „in der Mehrzahl aus