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Der Israelit · 1925-02-26 · Heft 9 (26.2.1925) · page 6

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Journal
Der Israelit
Volume
66 (1925)
Issue
Heft 9 (26.2.1925)
Date
1925-02-26
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Sette 6 Nr. 9 D p ' 9 f a e 1 t t 26. Februur 1925 Palästina weilende Sekretär der amerikanischen Brandeis- Gruppe, Herr Jacob de Haas, hielt auf der Konferenz eine Ansprache und unterbreitete derselben einen eingehenden Siedlungsplan. (I. T. A.). Snrkchfmil Von der Preßburger Iefchiwa. Zu unserem größten Erstaunen erschien in Ihrem w. Blatte Nr. 7. l. I. ein von Herrn Ephraim H. Kaiser, Bratislaw eingesandter unzutreffender Bericht. Um die Oeffentlichkeit richtig zu informieren, ersuchen wir sie höfl., folgendem Dementi in Ihrem w. Blatte Raum zu gewähren. Zur Zeit beträgt die Zahl der tr-nm. 204 (zwei- Hundertvier), von denen 123 aus mittellosen Häusern stammen, darunter auch solche Söhne hiesiger melche der Unterstützung teilhaftig werden. Cs ist klar. Laß die . trotz der zugeteilten Unterstützung, unter großen Entbehrungen ein kärgliches Auskommen finden, zumal die einfließenden Spenden nur zum Teile für die allernötigsten Bedürfnisse hinreichen. Es soll bei dieser Gelegenheit konstatiert werden, daß die hiesige orthodoxe Kulturgemeinde den tr-wn hilfreich beisteht, jedoch ist dieselbe, infolge der großen und vielseitigen Inanspruchnahme, nicht in der Lage, eine ausgiebige Subvention zu gewähren und ist daher die - Leitung, nach wie vor, bemüßigt, an das edle Herz der min '2mrr und Gönner der Preßburger ra'P' zu appellieren. Wir sind überzeugt, daß Sie diesen Zeilen in Ihrem gesch. Blatte im Interesse der Wahrheit Raum geben und zeichnen in dieser Voraussetzung, Mit vorzügl. Hochachtung: Für die m - Leitung: L. Fettmann, Sekretär. frankfurter Berichte. Das Deutsch-Israelitische Kinderheim in Diez a. L. Beim Herannahen des Purimfeftes sollte man in jüdischen Kreisen der segensreichen Tätigkeit des Diezer Kinderheims nicht vergessen. Seit dreieinhalb Jahrzehnten wirkt das Kinderheim still und hilfsbereit, Kindern aus allen Teilen Deutschlands und auch anderen Ländern, gute jüdische Erziehung angedeihen zu lassen. Es ist die einzige Anstalt, in der nicht allein Waisen und Halbwaisen Aufnahme und Schutz finden, sondern auch Kinder von noch lebendenEltern, welche aber für die Erziehung nicht aufkommen können oder keine Gewähr bieten. Aus de Anstalt sind tüchtige Menschen hervorgegangen, die der Gesellschaft und dem Judentum nützliche Dienste leisten. Heute, wo die Hilfsquellen überall versiegen, ist die Anstalt mehr denn je auf die Purimspende angewiesen. Besonders lasse man die Kleinen an diesem Tage der jüdischen Wohltätigkeit für ihre Altersgenossen sammeln. Der Sitz der Verwaltung ist Frankfurt a. M. Spenden können an Postscheckkonto Nr. 2871 geschickt werden. Verein israelitischer Gehörlosen. Am 28. Februar, abends 8 Uhr, veranstaltet der Verein in den sämtlichen Räumen der Frankfurter Loge, Eschersheimer Landstraße, eine große Purimseier. Bewährte künstlerische Kräfte sind gewonnen. Näheres Inserat. Eine Verlosung der Aürsorgekasse. Der Fürsorgeausschuß der Israelitischen Religionsgesellschaft hat zu Gunsten der P e s s a ch verso r g u n g der Fürsorgekasse eine Lotterie veranstaltet, für die hundert Gewinne, zum Teil von hohem Werte, ausgesetzt sind. Die Auslosung der Gewinne wird von einem Notar und der Vrewaltung des Fürsorgeausschusses mitte März im Sitzungssaals, Friedberger Anlage 6, vorgenommen werden. Es ist zu hoffen, daß die Lose so schleunig abgesetzt werden, wie es der gute Zweck gerechtfertigt. Vom Rolhschildschen Hospital. Das Hospital auf dem Röderbergweg (Georgine Sara von Rothschildsche Stiftung) hat in letzterer Zeit einige Neueinrichtungen getroffen, die es verdienen, daß sie dem Publikum bekannt gegeben werden. Die Verwaltung des Hauses liegt in den bewährten Händen des Ehepaares H. Gans, früher in Marburg. Während der Nacht ist füralle vorkommenden Fälle andauernd ein Arzt im Hause. Auch ist das^ Laboratorium so ausgebaut worden, daß alle Untersuchungen im Hause selbst vorgenommen werden können. Die Verpflegung ist vollkommen auf den Friedensstand gebracht worden. Agudas Iisroei Orts- und Iugendgruppe. Am Sonntag, den 1. März, abends 8% Uhr, findet in der Aula, Am Tiergarten 8, ein Vortrag des Herrn Rabbiner Menachem Rothenberg aus Jerusalem über das Thema: „Die jüdisch politischen Verhältnisse in palästinischer Beleuchtung" statt. Vereinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt.) herein Mekor tzhajim. Samstag nacbm N/4 Uhr im Bereinslokale Langestraße, „Mikroh': Herr Dr. Hof mann. — abends Ubr Vortrag des Herrn Dr. Ehrmann über „Purim in der chasstdischen Literatur". Sonntag und Mittwoch früh nach Schul rv>sE □wn; Herr Red. Scha chnowitz. — Sonntag vorm. 9'/« Uhr und Dienstag abend v Uhr »Gemoro"; Herr R. . A. G. Posen. - abends 6 Uhr fällt der Vortrag infolge der Gedenkfeier in der Synagoge aus. Jahrzeits-Stiftu ng en: Montag, 2. März. Louis Jofuh-Stiftung. Dienstag, 3. März^ Karl Guggenhetm-- und Joseph Rosenfelder«Stiftung. Mittwoch. 4. März. Babette Goldschmidt-Stistg. Freitag, 6. März. Willi Max Bier-Stiftung. Agudas Aisrver-Augeudgruvpe. Lirvjälh Ghen-Pereju. . Samstag nach Mincho, 3/45 Uhr Hörsaal Friedberqer Anlage: „Midrasch"; Herr R'ebakt. S. Scha chno witz. Jüdische Arauenvercinigung. Dienstag, 3. März. Gemütliche Zusammenkunft, nachm. 41/4 Uhr im Kursaal Milans Thema: „Autorität und Freiheit", von Frl. M. G o ttheimer. W. A. A. (Frankfurt a. M.) 1. Füd.-medizinischer Kurs bei Bbr. Dr. Hofmann, Eschersheimer Anlage 1. Donnerstag abends 8-/2 Ubr. Thema „Arzneimittel am Peffach 2. Arbeitsgemeinschaft: Jüdische Weltanschauungssragen, Sonntag abends 8-/2 bei Bbr. Dr. I. Posen, Am Tiergarten 42 III. 4. Stellenvermittlung. Es sucht Stelle: L. Dipl. Ingen, d. läng» Zeit bereits tätig war» sucht Stelle. Es beftehtRiederlasfungs Möglichkeit: s. Assistenz- oder Dertreterstelle fürZahnarzt und Arzt. b. Ein Student für ein Schülerheim in Universitätsstadt, der in Woche, nachm., Sonntags oorm. die Beaufsichtigung der Schularbeiten der Zöglinge übernimmt geg. völlig freie Station. c. Ein Vertreter oder Assistent für badeärztliche Praxis für meherre Monate. . Talmud-Htzora-Werei«. Dereinslokal: Gemeinde-Synagoge Börneplatz. Sa mstäg, 11—12 Uhr yny jnbip; Herr S.Unna. — 374 Uhr: "»'En zum Wochenabschnitt. Herr Rabb.-Ass. Lipinsky. — 3/4 Stunden vor Nacht rn-?». Herr S. Unna. — Sonntag, 97s Uhr vorm, inm; ©err S. Unna. — nach Mincho ll'8'22; Herr S. Unna.— abends 6*/2 Uhr Tillim-Dortrag: Herr Rabbiner Dr. Hofsmann. Debetseiten. rwnn nnr Freitag abend 5.35. Samstagmorgen 8.— Samstag nachm ittag 4.30 Samstag abend 6.50. N)ocheng ottesdienst: Morgens 6.30. Nachmittags 5.30 Tefilin-Legen am Morgen 6.—. Sonntag, 1. März, nachm. bl/2 Uhr, Gedenkfeier zu Ehren der Ariegsgefallenem „Purimabend". Man schreibt uns: Der jüdische Frauenbund veranstaltet zu Gunsten seines Jfenburger Heims am 10. März .„Purimabend" im Neuen Theater eine Nachtvorstellung. Um der Veranstaltung eine besondere Note zu geben, ist «ine Form gewählt worden, die es gestattet, den sozialen Zweck mit einem heiteren und beziehungsvollen Spiel zu verbinden. Cs wird eine Aufführung von Goethes Jugendwerk: „Das Jahrmarktsfest zu Plunderweilern" stattfinden, in welchem Goethe einige Purimszenxn gedichtet hat. Namhafte künstlerische Kräfte unter Regie von Robin Robert sind gewonnen. Das Orchester wird Kapellmeister Artur Holde leiten. Näheres wird noch bekannt gegeben._ Freitag, abend nach Schul keine Vorträge mehr. — 8 Uhr gemütliche Zusammenkunft tn den Räumen des Mekor Ehafim. Samstag, 10 Uhr morgens ..Gemoro*. Herr Dr. I. Posen. - „Kizzur", Herr Louis Kahn. - 11 Uhr *pn, Herr Dr. W. Hofmann. — »pis ms», Herr H. Frankenthal. - «pm Herr H. H alpern. — 12 Uhr „Gemoro", Herr H. Halpern. — ,Mifchna, Herr Lehrer Hirfcyb rg. — 3/43 Uhr „Gemoro, Herr Dc. W. Hofmann. - „Gemoro", Mitglieder. — 7s stunde vor Nacht auch Dienstag und Donnerstag 7 Uhr abends) „Gemoro" , Herr Dr. S. Ehrmann. Fainltlruuaairichtell. Barmizwo: Herbert, Sohn des Herrn Moritz Levi, Frankjurt a. M., Haidejtr. 158. jdsji 'S. Hans Lüdwlg, Sohn des Herrn Dr. A. Oppenheimer» Arndtstr. 1. Synagoge Unrerlindaü. Samstag, den 28. Februar. Wir verweisen auf das Inserat von Albert Abraham, Fleischkönserven in Köln. a. Rh., Glockengasse 14. Die Konserven dienten während des Krieges zur Brepflegung der Truppen in den vordersten Schützengräben und haben der Firma Anerkennung höchster Stellen eingebracht. Ben Thauro gut bewandert in Tnach m. Kommentar, Talmud und Dezisoren. sowie umfass. Allgemeinbilrung, mit pädagogischer Befähigung u. interessanter Vortragsart ist bereit entsprechende Pofition zu übernehmen. Angebote u. 16360 an die Erp. Junger Mann 20 Jahre alt, höhere Schulbildung, mit allen vork. Büroarbeiten vertraut, perfekt in eins., dopp. und amerik. 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