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Der Israelit · 1924-07-24 · Heft 30 (24.7.1924) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
65 (1924)
Issue
Heft 30 (24.7.1924)
Date
1924-07-24
Page
– (sequence 14)
Language
German
Belongs to
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Seite 14 Nr. 30 24. Juli 1924 Der Israelit schütz vorwurfsvoll m seinen Werken registriert, daß in der Kehillah Metz kaum ein tts i>m vorhanden war, der auch nur einmal im Jahre eine nios naia» mit nna gebetet hat. Denn zur gleichen Zeit erreichten breite Massen (Red.) der Thassidimkreise in der mw die Stufe, die der in* wie oben bemerkt, mit ai'avnn nivvvnn Abstreifung der Körperlichkeit, bezeichnet und auch kodifiziert hat. Es wäre zu wünschen, daß, nachdem einmal der „junge Agudist" die Anregung gegeben. hat, öfters irr diesen Spalten abwechselnd über die praktische und genaue Ausführung der einzelnen nma geschrieben wird. Der Einwand, hierfür stehe der tto •pfyv äut Verfügung, wäre deplaziert, denn jeder kennt die Vorschriften über n2ian jrn-ns bei der nVan und dennoch dürften sich durch die in der letzten Nummer enthaltenen Zeilen gewissenhafte Menschen zur Erlangung der wahren rms haben anspornen lassen. Mosche Sajis. * * * Erziehung zur nro- Wenn der Einsender meint, im wvian v'a am besten mit nLia beten zu können, so wird ihm hierbei niemand widersprechen. Welcher Berufsmensch aber, der früh zur Arbeit muß, aus Reisen oder über Land, hat Zeit und Gelegenheit ein «man rra aufzusuchen? Wird nun der Vorbeter früher fertig als der Betende, so braucht derselbe sich durchaus nicht befangen zu fühlen. Fühlt jemand das Bedürfnis, sein Herz auszuschütten, so mag er es stets und jederzeit tun. Denn ’"sr schläft nicht und schlummert nicht und kann immerwährend angerufen werden. Also schadets gar nichts, wenn einer länger als der pn braucht. Allerdings muß man leider zugeben, daß wir (bedeutend) mehr Gebete Sagende als Betende haben. M. Hanau, Malsch/Ettlingen. den Müttern, die auf diese Weise auch eine Art Ferien gemeßen, die Erfolge dieser ungefährlichen Ferienreise ihrer Kleinen künden. Cs war unter den heutigen Wirtschaftsverhältnissen keine leichte Aufgabe für die „Jüdische Frauenvereinigung", die notwendigen Mittel für dieses Liebeswerk aufzubringen, und es hat des ganzen Optimismus und der unermüdlichen Tatkraft der Vorsitzenden, Frau Besthoff, bedurft, um das Gelingen des Werkes zu gewährleisten. Die Stadt Frankfurt hat dankenswerterweise den für Ferienkolonien allgemein gewährten Zuschuß auch dieser jüdischen Veranstaltung zukommen lassen. Doch sind die Kosten noch keineswegs gedeckt. Deshalb ergeht an alle Freunde der Jugend die herzliche Bitte, möglichst erhebliche Beiträge für den Mädchenhort der Jüdischen Frauenvereinigung aus Postscheckkonto Nr. 51113 (Frau I. Besthofs) zu überweisen. Agudas Jsroel Orts- und Jugendgruppe. Am Donnerstag, den 31. Juli, abends 8.30 Uhr, spricht Herr Dr. Moses Auerbach aus Berlin im Saale der Loge Adler, Seilerstraße 22, über: „Die Lage in Erez Jisroel". Gäste — Damen und Herren — sind willkommen. Frankfurter Berichte. Eis» Ferienkolonie i» Frankfurt. Gibt es einen schöneren Anblick als eine Schar glücklicher junger Menschenkinder? Diese Freude kann sich in diesen Ferientagen jeder verschaffen, der sich aus die Ossenbacher Landstraße zu dem altbekannten „ F e l s e n! e l l e r " hinbemüht, in dessen beiden schattigen Gärten achtzig Mädchen des Hortes der Jüdischen Frauenvereinigung ihre Ferien verbringen. Es sind Kinder aus allen jüdischen Kreisen des Ostends, die da von 9 Uhr morgens bis 7 Uhr abends ln der frischen Luft oder, wenn es regnet, in den gedeckten Hallen der Gärten unter Leitung dreier tüchtiger, liebevoll wirkender Hortnerinnen in vollen Zügen das Glück einer wohlangewandten Ferienfreiheit genießen. Mit Singen und Spielen, Essen und Schlafen (das kräftige, aus drei Gängen bestehende Mittagessen wird vom „Jüdischen Heim geliefert") vergehen die Tage im Flug, und rote Wangen und fröhliche Augen werden Bereinskalender. (Wegen Raummangels verkürzt.) Aerei« Wekor Hhajirn. Samstag vorm, nach Schluß der Synagoge „Dinim"; Herr Rektor ftfllfc, —121/* Uhr in der Frauenfynagoge der Klaus rrON 'p-iv; Herr Professor A. W e yl. — nachm. 41/* Uhr (Hörsaal) „Mikro"; HerrDr.W.Hofmann. — 1 Stunde vor Nacht „Midrasch"; Herr Studienrat Max Munk. Fahrzeits-Stiftungen: Mittwoch, Iettchen Stern geb. Stern-Stiftung. ~ Kguda-West. Schabbos nachmittag 57*—17 Uhr, Bortrag des Herrn Dr. Rothschild über Zahlenwerte (via'-wa-), ein Beweis des göttlichen Ursprungs der Thauro. Agudas Aisroet-Hris- und Iugendgrrippe. Alltäglich von 8—12 Uhr vorm.: Gelegenheit zum Lernen jeglicher Art. Dozent: Herr Herz Halpern. AlltäglichV.12—1 Uhr: Schiur; Das Iauml. Alltäglich im Anschluß an n'inv rtan, Gemoroh Sanhedrin. Dr. Ehrmann. tav Dorm. 9^—11 Uhr: rma; Herr Dr. I. Posen, Am Tiergarten 42. 3. — Dorm. 1/2II—V2I2 Uhr: Kizzur, Schulchan Aruch; Herr Louis Kahn. — 11—12 Uhr: niaa T19; Hermann Fraukenth al. — 12—1 Uhr: mnvs 'aa für Fortgeschrittene; Herr Halpern. — 12—1 Uhr: nh; Herr Lehrer Hirschoerg. — V22—3 Uhr nachm.: Raschi (laufende Sidroh); Herr M. H a lp e r n. — 3-4 Uhr nachm., ai«"n(Hilchaus Schabbos); Herr Halpern, anschließend nma. — 3—4 Uhr: nwa mas; Herr Dr. Rothschild. — S Uhr: Arbeitsgemeinschaft Jsak Rosenheim über die laufende Königswarterstraße 11. — 7a Stunde vor Nacht, ovn mra von Halpern. Talmud-Wora-Werei«. Dereinslokal: Gemeinde-Synagoge Börneplatz. Samstag, 374 Uhr: zum Wochenabschnitt, Herr Rabb.-Ass. Lipinsky. — ,.®/4 Stunden vor Nacht Herr S. Unna. — Alle übrigen Schiurim wie gewöhnlich. Heöetzeiten. VM'S Freitag abend 7.35. Samstagmorgen 7.45 Samstag nachmittag 5.—. Samstag abend 9.10. . lvocheng ottesdienst: Morgens 6.15. Nachmittags 7.15. Tefilin-tegen am Morgen 3.30. Familiennachrichte». B armizwo: Herbert, Sohn des Herrn Sally Bickhardt, Röderbergweg 361. Synagoge Friedbergeranlage. Goldene Hochzeit: Am 3. August feiert Herr Maier Schiss & Frau Johanna, geb. Strauß, Habsburger Allee 28, das Fest der goldenen Hochzeit. Neue Ufa-Nachrichten I Die Ufa gibt ihr Akttonsprogramm bekannt, aus dem hervorgeht, daß die Union-Filme „Der letzte Mann" nach einem Manuskript von Carl Mayer unter der Regie F. W. Murnaus, „Zur Chronik von Grleshuus" unter der Regie Arthur von Gerlachs, «Komödie des Herzens", unter der Regie Rochus Glieses, und ein Ufa-Wilcox-Film ferttggestellt refp. im Vollenden begriffen sind. In Vorbereitung befinden sich zwei Filme, deren Regie Benjamin Christenfen und Rochus ©liefe führen. Im Konzern der „Ufa" sind auch in d iesem Jahre Ludwig Berger und F. W. Murnau als Regisseure tätig. Die Regie von anderen Großfilmen liegt , in den Händen Arthur von Gerlachs, Dr. Johannes Guters, Rochus Glieses und Arthur Robinsons. Mit Heinrich Bolten-Beckers, der die Regie von zwei B.-B.-Grohfilmen, Gerhard Lamprecht, der die „Dea"»Filme der Ufa inszeniert und den beiden dänischen Regisseuren Benjamin Christensen und Carl Th. Dreyer besteht der Regiestab der Ufa also aus zwölf Regisseuren. Auch der technische Stab der Ufa ist in diesem Jahre vervollständigt worden. Für Secks Mk.40 Pfa liefern wir einen eleganten Kneifer mit Gläsern, Double ohne Fassung, der eigens für Nase und Gesichtsbildung hergerichtet wird. Es ist nicht mehr nötig, daß Sie sich mit schlechtpassenden Gläsern, falsch und schief sitzenden Kneifern behelfen, die Augen dadurch vernachlässigen und schädigen. Besprechen Sie sich mit unseren Fachleuten ohne Kaufyerpflichtung, wir beraten Sie gut und bedienen Sie sehr preiswert. Lieferung für alle Kassen. Orthozentrische Kneifer-Gesellschaft, Opernplatz. Für die Reise Feldstecher, Operngläser von Mk. 20.— an. 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