Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 65 (1924)
- Issue
- Heft 19 (8.5.1924)
- Date
- 1924-05-08
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 7 Seite 3 8. Mai 1924... Jisroel, A. M. Rogowi, im Stadtrat prinzipielle Erklärungen über die orthodoxe Arbeiterbewegung abgegeben. Aus Jaffa bekamen wir die erfreuliche Nachricht, daß sich in Tel-Awiw ein religiöser Arbeiterverband mit dem Zwecke organisiert hat, die ökonomischen und religiösen Interessen der orthodoxen Arbeiterschaft zu schützen. Dem Verband ist es bereits gelungen, in den Kreisen der religiösen Arbeiterschaft festen Fuß zu fassen. Fr aueno r g ani satio n: Beth Jakob. Die agudistische Frauenbewegung in Polen macht erfreuliche Fortschritte. Die Zellen der Frauengruppen sind die „Beth Jakob"-Mädchenschulen, die nach dem Muster der unter der Leitung von Frau Sarah Schenierer stehenden „Beth Jakob"-Schulen in Krakau in zahlreichen polnischen Städten entstanden sind und überraschend guten Erfolg aufweisen können. Die in Lodz erscheinende Frauenzeitung „Beth Jakob", deren dritte Nummer eben erschienen ist, bildet ein erfreuliches Symptom der regen und systematischen Arbeit in den „Beth Jakob"-Frauengruppen. H. Politik. Nebst der ständigen politischen Arbeit, die die agudistischen Mandatare in Polen, Lettland, Litauen und Rumänien in den Parlamenten und Stadtverwaltungen im Interesse der religiösen Judenheit verrichten, sah sich auch die Leitung der Agudas Jisroel in der Berichtsperiode veranlaßt, an nichtjüdische Mächte im jüdischen Interesse heranzutreten. In der Frage der Kalenderreform, die eine ernste Bedrohung der Sabbatheiligung bedeutet, hat sich Agudas Jisroel sowohl an den Völkerbund wie an die Vertreter der christlichen und mohammedanischen Kirchen gewendet, um diese Gefahr vom religiösen Judentum abzuwenden. Diesem Beispiele sind auch viele jüdische Großgemeinden in Holland und Frankreich gefolgt. Das Oberhaupt der anglikanischen Kirche, der Erzbischof von Canterbury, hat in einem Schreiben an das Zentralbüro der Aguda versichert, daß er die Bedenken der Aguda gegen die Reform ernstlich prüfen werde. Die Landesorganisatwn der Aguda in Erez Jisroel, die seit geraumer Zeit mit einflußreichsten arabischen Persönlichkeiten in Fühlung steht, um die jüdischen Interessen von Erez Jisroel zu schützen, hat die Anwesenheit König Husseins von Hedjas in Transjordanien benützt, um vor ihm deputativ unter der Führung von Rabbi Chajim Sonnenfeldt zu erscheinen. Das bei dieser Gelegenheit überreichte Memorandum betont, daß Agudas Jisroel als unabhängige orthodoxe jüdische Weltorganisation in allen Ländern die jüdische Tradition hochhält, die uns gebietet, mit den Nachbarvölkern in Frieden zusammenzuleben. Diese Tradition ist auch bei dem Aufbau Erez Jisroels, das im Mittelpunkt der jüdischen Sehnsucht steht, für Agudas Jisroel maßgebend.. Agudas Jisroel bittet bei allen Entscheidungen, die Erez Jisroel betreffen, gehört zu werden. König Hussein gab in seiner überaus freundlichen Antwort die Zusicherung, daß er stets mit den Wünschen von Agudas Jisroel rechnen werde. Diesen Schritt der Agudas Jisroel hat Herr Sololow tit einer Sitzung des zionistischen Aktionskomitees in sehr abfälliger Weise kritisiert. Sein scharfer Angriff aus Agudas Jisroel war bloß der Beginn einer unwürdigen Pressehetze der zionistischen und misrachistischen Organe. Es verdient verzeichnet zu werden, daß die schärfsten Waffen gegen Agudas Jisroel aus den Meldungen der tendenziösen arabischen Zeitungen geschmiedet wurden. Ebendieselben tendenziösen Berichte wurden aber von der zionistischen Exekutive in Palästina auf Grund offizieller Ermächtigung seitens König Husseins dementiert. In der Frage der Jüdischen Agentur ist insofern eine neue Wendung eingetreten, daß am 17. Februar eine von Louis Marschall in Newyork einberusene Konferenz von nichtzionistischen Persönlichkeiten beschlossen hat, ein Komitee zu wählen, das die mit der Jüdischen Agentur zusammenhängenden Fragen prüfen soll. Auf diesen Schritt bedeutender amerikanischer nichtzionistischer Persönlichkeiten hat die zionistische Organsalon in der jüngsten Londoner Tagung der großen Aktionskomitees in mehreren Resolutionen reagiert. Die zionistische Organisation „erblickt in diesen Tatsachen einen wichtigen Schritt vorwärts auf dem Wege der Heranziehung der gesamten Judenheit zur Mitarbeit am Aufbau der nationalen Heimstätte, die ihre erste Ausdrucksform in der Schaffung eines Jewish Council for Palestina finden soll. Das Aktionskomitee fordert daher die Exekutive auf, ihre Bemühungen zur Bildung eines Jewish Council mit aller Energie fortzusetzen". Der Sinn dieser Resolution ist, daß die zionistische Organisation nach wie vor ihre Monopolstellung als jüdische Agentur behält und Andersgesinnten und Neutralen bloß im „Council" einen Sitz räumt. Das bedeutet nach einer Aeußerung des Herrn Jizchok Grünbaum in Warschau die äußerste Konzession an die Nichtzionisten. Ob die neutralen Kreise in Amerika mit diesem Beschlüsse zufrieden sind, wissen wir nicht. Agudas Jisroel wird selbstverständlich die Ehre und Würde der von ihr vertretenen thoratreuen Kreise nicht preisgeben durch die Annahme einer Vertretung in einem derart gebildeten „Council". — In dieses Kapitel gehört noch der Bericht über die Arbeit der Delegation der Großrabbiner unter der Führung des Gerer Rebbe, die sich wochenlang bemühte, innerhalb der thoratreuen Judenheit in Erez Jisroel und besonders in Jerusalem Frieden zu stiften. Sie haben ihre Anschauung über die Lage der thoratreuen Judenheit in Erez Jisroel und über die Wege zur Wiederherstellung des Friedens in einer schriftlichen Kundgebung beiden Parteien mitgeteilt. Wenn auch nach den letzten Berichten aus Erez Jisroel der Friedensvorschlag der Der Israelit / glatter - '' großen Rabbeim von Beth-Din Rabbi Kuck nicht atzeptiert wurde, so bedeutet er doch ein historisches Dokument ersten Ranges. - III. Keren Hathora. Die Arbeiten des Keren Hathora sind in den Berichtsmonaten einen großen Schrittvorwärtsgekommen. «) Im Rahmen der großen Aktion für die Opfer der Religionsverfolgungen in Rußland, die zumeist an den polnisch-litauischen Jeschiwoth eine Unterkunft gefunden haben, gelang es der Keren Hatauro-Zentrale, der Delegation der Jeschiwoth sowohl in Wien wie in Paris wertvolle Dienste zu leisten. Außerdem konnten den Jeschiwoth in Polnisch-Litauen aus dem eigenen Fonds Unterstützungen in beträchtlicher Höhe gewährt werden. — Am 29. Schebath erfolgte in Anwesenheit der Oberrabbiner Klatzkin, Lublin, Leiner, Radzin und Schapira, Piotrkow, die feierliche Eröffnung der Arbeitsbüros der zu gründenden großen Jeschiwoh in Lublin. Oberrabbiner Schapira begab sich dann auf eine Propagandareise nach Deutschland; er sprach in großen Versammlungen in Berlin, Frankfurt und Leipzig über die Bedeutung des Keren Hathora im allgemeinen und der geplanten Jeschiwoh in Lublin im besonderen. Sowohl der moralische wie der finanzielle Erfolg war glänzend. Der Leiter der Keren Hathora-Zentrale, Herr Dr. Deutschländer, hielt Anfang Adar I. in Hamburg eine Propaganda für den Keren Hathora. Das Ergebnis einer bei dieser Gelegenheit eingeleitetn Sammlung kam den litauischen Jeschiwoth in ihrer schweren Krise zugute. In diesem Zusammenhang wollen wir erwähnen, daß Oberrabbiner Schapira, Kowno, und Oberrabbiner Epstein, Slobotko, zwei . hervorragende Mitglieder der Agudas Jisroel, in der großen Aktion des Central Relief Committees in Amerika zugunsten der Thoralehranstalten Erez Jisroels in Osteuropa hervorragend Mitarbeiten. Da die amerikanischen Hilfsgelder selbst beim guten finanziellen Erfolg erst in einigen Monaten nach Osteuropa kommen und unmöglich alle Bedürfnisse befriedigen können, findet in ganz Europa zwischen Pessach und Schebuoth eine große Keren Hathora-Kampagne statt. In den westlichen Ländern Europas wird die Aktion von Oberrabbiner Kasowski, Augustow, und Kalmanowitsch, Rakow, in Osteuropa von dem großen Rabbeim selbst geleitet. — Die beßarabische Landeskonferenz hat über Keren Hatauroh eingehend beraten und sowohl für den Ausbau der Jeschiwos und Talmud Thoras als auch für die Förderung der Mädchenerzichung hervorragendes Interesse gezeigt. Sowohl die deutschen wie die litauischen und lettischen Landeskonferenzen haben beschlossen, energisch für Keren Hathora zu arbeiten. Die mit großer Begeisterung geführte Arbeit für Keren .Hathora hat die Zentrale bestimmt, Keren Hathora-Blätter periodisch herauszugeben. Das erste Heft erscheint noch vor Pessach. IV. Erez Jisroel. 'Die Arbeiten für Erez Jisroel standen, abgesehen von den politischen Aktionen, über die unter „Politik" berichtet wurde, ganz unter dem Einfluß der Reise der großen Rabbeim, denen auch der Strikower Rebbe, Rabbi Mendel Landau, und dessen Sohn mit einer Gruppe von Großindustriellen nach Erez Jisroel gefolgt sind. Die chassidischen Kreise der Agudas Jisroel, die auch in wirtschaftlicher Beziehung ungeahnt große Kräfte in sich bergen, interessieren sich immer mehr auch für den wirtschaftlichen Aufbau Erez Jisroels. Die Bodenkäufe vom Gerer und Strikower Rebbe, wie die großen industriellen Gründungen, die sie mit ihrer Gesellschaft eingeleitet haben, werden vielen hunderten treujüdischen Familien Eristenzmöglichkeit im Lande der Väter geben. Die Landeskonferenzen in Beßarabien, Deutschland, Lettland und Litauen haben aber bewiesen, daß nicht nur die chassidischen, sondern alle Teile der Aguda gewillt sind, ganz unabhängig von Gunst oder Ungunst politischer und wirtschaftlicher Konjunkturen Mizwas Jischuw Erez Jisroel unter allen Umständen zu erfüllen. V. Soziale Arbeit. Das Jüdische Hilsswerk der Agudas Jisroel in Wien hat in der Berichtsperiode die deutsche Kinderhilfsaktion und die Paketsendungen fortgesetzt, die erst mit Rücksicht auf das herannahende Pessachfest beendet wurden. Die deutschen Kinder sind bereits wieder in ihre Heimat zurückgekehrt, auch jene, die dank der aufopferungsvollen Arbeit der kleinen Gruppe unserer Gesinnungsgenossen in Fiume, an der Adria, Erholung finden konnten. — Am 26. Adar I. (2. März) fand in Berlin eine große Konferenz unter dem Vorsitz des Herrn Dr. Meier Hildesheimer statt, die sich hauptsächlich mit dem organisatorischen Ausbau der Hilfstätigkeit der einzelnen Landesgruppen beschäftigte. Von Wien aus nahmen die Leiter des Jüdischen Hilfswerkes, Universitätsprofessor Mar Eisler, Heinrich Pappenheim, Bernhard Hirschler und Rabbiner Abraham Heschel, Kopischince, teil. Die Konferenz hat vollkommene Klarheit geschaffen über die Prinzipien der künftigen Zusammenarbeit der einzelnen Landesstellen des Jüdischen Hilfswerkes der Aguda. — Die lettländische Landeskonferenz hat beschlossen, ein Jüdisches Hilfswerk der Aguda in Lettland zu errichten, dem hauptsächlich die Fürsorge für die russischen Flüchtlinge zufällt. In Wien selbst gelang es dem Jüdischen Hilfswerk, ein Objekt zu erwerben, das in allerkürzester Zeit zu einem großen Wanderungsheim umgestaltet werden soll. Dieses Wanderungsheim wird die Möglichkeit schaffen, daß die vielen Emigranten, die aus dem Wege nach Erez Jisroel und nach Amerika in Wien einige Tage verbringen müssen und hier infolge des drückenden Wohnungsmangels oft kein Dach über dem Haupte haben, in einem besonderen Heime wohnen können. VI. Presse. Trotz des mangelnden Verständnisses. der orthodoxen Judenheit für die Bedeutung der Presse gelingt es allmählich, die publizistischen Organe der Agudaivee weiter auszubauen. Das hebräische Zentralorgan der Organisation, „Haderech", ist nach längerer Unterbrechung unter der Redaktion des Herrn Rabbiner Tobias Horowitz am 1. Adar II. (7. März) wieder erschienen und wird in Zukunft regelmäßig jeden Monat erscheinen. In der ersten Hälfte des Monats Nissan soll das erste Heft der Keren Hathora-Blätter in Wien erscheinen. Es wird ferner geplant, seitens der Erez Jisroel-Zentrale in Frankfurt ein Organ, das über die Erez Jisroel-Arbeit der Aguda informieren soll, erscheinen zu lassen. Außer dem Hauptorgan der Aguda in Polen, dem „Jud" in Warschau, erscheinen in Lodz die Jugendzeitschrift „Digleinu" in hebräischer und die „Blättlech", ferner eine Arbeiterzeitung und ein Frauenjournal in jiddischer - Sprüche. Aus das^ Erscheinen des „Jüdischen Funken" in Kischinew setzt man in Beßarabien große Hoffnungen, da die Agudaidee dort bisher einer publizistischen Vertretung entbehren mußte. Als erfreuliches Zeichen der Würdigung der Agudaidee muß verzeichnet werden, daß auch nichtagudistifche Zeitungen sich vielfach sehr srcund- : lich mit der Aguda beschäftigen. So „Das Volk"! in Riga, das „Jewish Morning Journal" in Newyork,! „Der Jude in Berlin, die „Wahrheit" in Wien und j viele andere. Auch die Bulletins der „ITA" haben! vielfach Artikel der agudistischen „Jüdischen Presse" in i Wien als maßgebende Ansichten der Agudakreise weiter- 1 gegeben. An die Palästinazentralen und Vertrauensleute der Palästinazentralen der Agudas Jisroel. Wir beginnen heute mit der Publikation von Nachrichten über unsere Erez Jisroel-Arbeit, die wir einem vielfach geäußerten Wunsche folgend, nunmehr regelmäßig unseren Palästinazentralen resp. den einzelnen Vertrauensleuten innerhalb der Orts- und Jugendgruppen einsenden. Zur Vervollständigung -unseres Nachrichtenmaterials bitten wir um Nachrichten über die Palästinatätigkeit in den einzelnen Landesorganisationen und Ortsgruppen. Allgemeine Palästinazentrale der Agudas Jisroel Frankfurt a. M., Eschenheimer Anlage 31. Nr. I. Nissan 5684. A. Erez Jisroel-Politik. Die bedeutsamsten politischen Aktionen der Aguda waren in den letzten Wochen 1. der Vermittlungsversuch zwischen den beiden gegnerischen Rabbinaten (Sonnenfeld und Kuck) 2. außenpolitisch die Delegation bei König Hussein. Es ist unbedingt nötig, gegenüber den Angriffen unserer Gegner genau über folgendes informiert zu sein: ad 1) Rabbiner Sonnenfeld erklärte sich von oorneherein bereit, jeder Entscheidung der rabbinischen Delegation sich zu fügen. Rabbiner Kuck gab diese Erklärung nicht ab; da er selbst während der Verhandlungen abreiste, wurden in seiner Vertretung die übrigen Mitglieder seines Rabbinats zu den Verhandlungen hinzugezogen und im Endeffekt wurde auch von ihnen die Ansicht der rabbinischen Delegation gutgeheißen, doch als nunmehr in einer praktischen Frage die Kutsche Seite von der Sonnenfeldschen aufgefordert wurde, die gemachten Vorschläge in die Tat umzusetzen, erklärte diese Seite, an der Betitelung des Entscheides der rabbinischen Delegation durch den Ausdruck „Psack din" Anstoß zu nehmen, da es sich nur um eine Meinungsäußerung gehandelt habe. Es wird sich nun darum handeln, durch einen moralischen Druck der gesamten jüdischen Welt diejenigen, die den Frieden wollen, zu stärken und darauf hinzuweisen, daß es eine Torheit wäre, das unendlich wertvolle Werk eines Friedens in Jerusalem an einer Formalität scheitern zu lassen. Der Inhalt der Meinungsäußerung der rabbinischen Delegation dürfte aus den Mitteilungen der agudistischen Presse bekannt sein, ist aber auch in deutscher Uebersetzung für Interessenten von der Palästinazentrale erhältlich, ebenso im hebräischen Urtext. ad 2. Die Delegation zu König Hussein geschah unter Führung von Oberrabbiner Sonnenfeld, nachdem bereits eine zionistische Delegation bei König Hussein Vorgesprächen hatte. Der Inhalt des Memorandums besagt nichts weiter als den Wunsch, daß König Hussein auch Agudas Jisroel als Vertretung eines großen Teiles des jüdischen Volkes anerkenne und die Rechte der Juden in den ihm unterstellten Ländern schützen möge. Der Wortlaut des Memorandums ist in der gesamten agudistischen Presse veröffentlicht und ebenfalls bei der Palästinazentrale erhältlich. Die arabische Presse vor allem der in Jerusalem erscheinende „Falestin" haben den Wortlaut des Memorandums nicht wiedergegeben, aber über dessen Inhalt unwahre Angaben gemacht. Dieses benützte die zionistische Presse, um über die Aguda herzufallen und ihr „Verrat" vorzuwerfen. Da diese Hetze sehr stark eingesetzt hat und unter Umständen auch auf Agudisten den Eindruck der Wahrheit machen .1;!*■