Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 64 (1923)
- Issue
- Heft 3 (18.1.1923)
- Date
- 1923-01-18
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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«ette 6 Nr. 3. »er JSraeltt 18- Januar 1828 statt. ES spricht Herr Disiriktsrabbrner DS. Rafael Breuer Aschaffenburg, über „Bon der Eigenart deS talmndifchen Denkens." Gäste willkommen. Vereinskalender. Berei» Mekor Ghali«. Krettag abend nach Schul: Mikro",' Herr B. Rabinowttz. SamStag nach Schul: „»total"; Herr Rektor Falk. — nachm. 3*fj Uhr, im BereinSlokale: „En Jakow"; Herr Redakteur Schachnowitz. Sonntag abend « Uhr, Langestr. 18.: „Die Sabbatat Zwi-Bewegung;Herr Red. S. Schachnowitz. Montag und Mtttwoch abend 7 Uhr: „Gemoro»; Herr Rabiner Dr. Jos. Breuer. Dienstag ab^nd 6 Uhr und Sonntag früh gr/. Uhr: „G?moro"; Herr R. A. G. Posen. Donnerstag abend 7 Uhr: „Mischnah"; Herr Rektor Falk. JahrzeitstiftungSlernen. SamStag: Benny Benjamin Stiftung. Donnerstag, Wally Prager-Stiftung. — Benjamin Kallmann-Stiftung. Allmorgendlich „Mifchnalernen". Allabendlich „Schatz-Lernen". Agudas Jisroel-Jugeudgrnp-e« Freitag nach Schul: „Sidrahvortrag"; abends 8 Uhr: Gemütliches Beisammensein, Hanauerlandstr. 17. SamStagvorm. Uhr: „Gemoro"; Herr Salpern. — Uhr: „Gemoroschiur" der rtSgruppe. — «/.1V-11 Uhr: „Gemoroh Sukkoih": Herr Dr. I. Posen, Am Tiergarten 42. — r/,11 Uhr: „Chase Odom-Schiur"; Herr Dr. W. Hofmann, Eschenheimer Anlage 1. — 12—1 Uhr: „Thauroh mit Raschi"; Herr Lehrer Htrfchberg. nachm. 3-4 Uhr: „Gemoro"; Herr Dr. W. Hofmann. —1 Stunde vor Nacht: „Gemoroh Sanhedrln"; Herr Dr, Ehrmann. Sonntag vorm. 8-S Uhr: „Chumisch mit Raschi"; Herr Leop. Oppenheimer, abends 81/, Uhr im Hörfaale, Frtedb. Anlage: „Bon der Eigen, art deS talmudtfchen Denkens", Herr DistrtktSrabbiner Dr. Rafael Breuer, Aschaffenburg. Sonntag abend S1/* Uhr: Bo trag deS Herrn Rabbiner Dr. Rafael Dr. Breuers im Hörsaal Jrieb^erger Anlage: „Van der Eigenart des talmubischen Denkens." Montag 8—9 Uhr: „Mtschnajoth" für Fortgeschrittene; Herr Herm. Hirschberg. - */,»-*/,10 U^r: . „Gemoroh -Sanhedrln"; Herr Dr. S. Ehr- Dtens1ag"äbenb llß-^10Uhr: „Gemoro"; Herr Dr.h. Hofmann. - 8-9 Uhr: „Dtoim" für Anfänger; Herr Ludwig Frank. — 0 Uhr: Vücherausaabe. Mittwoch abend 9-10 Uhr: „Mtschnajoth" für Anfänger; Herr Dr. Rothschild. — ^—^,10 Uhr: „Gemoroh-Sanhedrin"; Herr Dr. S. Ehrmann. - 9 -10 Uhr: Bürostunde. Donnerstag abend 8—9 Uhr: „Mtschnajoth" für Fortgeschrittene; Herr Herm. Htrfchberg.— 9-10 Uhr: „19 Briefe von S. R. Hirsch"; Herr Dr. S. Ehrmann. Agndas Jisroel.MädchengrnPpe. Freitag nach Schul: „Sidrahvortrag". SamStag vorm. %12—Iltl Uhr: „Tehtllim"; Herr LouiS Kahn. — nachm. 4-5 Uhr: „Thauro"; Herr A. Hirfchberg. Sonntag abend Vjt Uhr: Bortrag des Herr» DistriktSrabbiner Dr. Rapfael Breuer im Hörsaal Friedberger Anlage: „Bon der Eigen, art deS talmudischen Denkens." Montagabend 9-10 Uhr: „Newijim"; Herr S. Unna, Kleine Obermainftr. 30. Dienstag abend 8»/, Uhr: „Dtoim"; Herr Dr. Weg er. — 9 Uhr: BücherauSgabe. Mittwoch abend */,9—*/,10 Uhr: „Lese- und AuS. spracheabend"; Frau Dr. Munk, Leerbachstr. 4. Donnerstag abend 9—10 Uhr: „19 Briefe v. S. R. Hirsch"; Herr Dr. S. Ehrmann. Seite Emune Jisroel, Hanauerlandftr. 17. montan und Mittwoch abend 71/» Uhr und Sonntag nachm. 3 Uhr, Rechn.eigraben 5, unter Leitung des Herrn Rabb. Weber: „?wn twn rnm". Donnerstag abend 9 Uhr, in den Räumen der Aguba:; Herr Jakob Land an. Freitag abend 7% Uhr: „Midrasch": Herr Jakob Landau. — Sabbat abend V«® Uhr: 'Melary? mftlko"-Feier. Berlchterstatt'.ng über die Bceslaukk Tagung durch Herrn Grüngras. ' - Heshami-xafch, Osteudstraste 18 Sonntag norm, von 8-'/,l0 Uhr, Montag,' Dienstag und Donnerstag abends von ‘/»9-10 Uhr: „Gemoro" xöp tos; Herr Rechts, anwalt Dr. Breuer.. Alltäglich zwischen muts und dt» <n: Herr Rosenzwefg. Freitag abend nach Schul: v'ZN über rüip, Herr B, Rachelsohn. Verein. Alltäglich von Sonntag bis DonnerStaz abends »/.« Uhr: ^vv"; Herr Rabbiner S- Weber. Wochenprogramm derAgudas Jisroel- Jngendgrnppe Wiesvadeu. Freitag abend nach Schul: „Chumisch mit Raschi* Schiur", Friedrichstr. 33, Seitenbau. . Mauze Sch abbo s, abends 8 Uhr: Gemütliches Beisammensein der Orts, und Jugendgruppe im „Hotel Saalburg", Saalgaffe. Dienstag nachm. V.6-V-7 Uhr: „DinimkurS" für Damen, von Herrn Rabbiner Dr. Kahn, Gerichtstr. 7. Donnerstag abend 8 Uhr: „Gemoro-Schiur" der Ortsgruppe bei Herrn Rabbiner Dr. Kahn, Gerichtstr. 7.. ' Gäste sind bet allen Beranstattungev herzltchst will, kommen. Veranstaltungen der Vereinigung Jüdisch rr Akademiker in Berlin. Freitag abend, ab l'U Uhr^ Gemütliches Beisammensein bei Bbr. Dr. B.Cohen, bet A. H. ' Bbr. Dr. S. Ehr mann, Hanauerlandftr. IS. SamStag abend 8 Uhr, Wichtige Sitzung, verbunden mit Referat von A. H. Bvr. Prof. Dr. Schüler. Thema: „Pflicht und Neigung". Die Sitzung findet in der Wohnung von A H. Bbr. Dr. Rosenbaum, Grünestraße 12, statt. Sonntag morgen 9 Uhr: iW öct Bbr Znntz. Die »Stag Abend 8k, Uhr: Börnestratze 3«. Donnerstag morgen: 6*/* Uhr: Fuxenstunde 8'/s ReltgionSphilosophifchen Kursus. - - J. U.. ä Hevetzeite». mm fßtt- Freitag aSenv 435 Samstag morgen 8.— SamStag nachm. 4.—. Samstag abend 5.50. Wochengottesdienft: Morgens 6.55. 4,30. ^efilltn-Lrgen am Morgen frühestens 6.55. ^Mennachrichten. „ t ' Asgk, Dphn öeS Herr« MarknS Barmrzwoh eier- Redakteur S. Schach- Engelbera aus Wien, bei Krtedberaer-Antoae nowitz, Wiadekstr. 60, Syttago^ Arteyperger^omge Los von Kohle und Gas! Eine wissenschaftliche Betrachtung von Horst von Wehner. ^>ie Kohle ist uns durch die Enientemaßnahmen auf ^lange Zeit hinans sehr knapp zubemessen. Es nützt nichts, dagegen zu eifern, von Vergeltung und Unrecht zu schreien — wir and-rn damit nicht das mindeste. Es heißt sich mit den Tatsachen abzufinden und den Schwierigkeiten erfolgreich zu begegnen. Wir müssen Haushalten mit dem, was uns geblieben ist. Schon der ,Krieg hat gelehrt, dass fleißig gespart so gut wie halb verdient ist. Auf vielen Gebieten haben wir uns auch das zu eigen gemacht — mit der Kohle allein wüsten wir, als wäre sie in Hülle und Fülle da. Daß dieses nicht der Fall ist, weiß jedermann. Es muß überhaupt das Verfeuern blank.r Stein- oder Braunkohle im PrivachauS ölte aufhören. Beide Brennstoffe .liefern durch Vera Leitung sehr wichtige Produkte, die von großen Industriezweigen benötigt werden. Die Steinkohle gibt Gas für Brenn- und Kochzwecke, gibt die in der ganzen Welt berühmten Anilinfarben, gibt Ammoniak, Teer und Pech. Die aus Braunkohle gewonnenen Paraffine find das Lebenseiement der Kerzen- und Wachdverarbeitungs-Andustrie, und der dabei gewonnene Rückstand, der Grudekoks, ist der wichtige Brennstoff, auf den ich im Verlauf dieser Ausführungen noch genauer zu sprechen komme. Wir sehen also, daß jedes Kilo blanker Braun- oder Steinkohle, das tm Haushalt verbraucht wird, Raub an unserer Industrie ist. Wir müffen versuchen, in jeder Hinsicht vom Rohmatertalbezug aus dem Auslände unabhängig zu werden. Die Valutapreise dafür laffen sich aus die Dauer nicht bezahlen. Und wir müffen mehr und mehr dazu kommen, eine wirtschaftlich? Auswertungspolitik zu treibm, die auch die letzte Kalorie aus den Stoffen herausholt. Man rede nicht von geringen Mengen — viele Wenig ergeben ein/Viel. Außerdem ist noch ein Wort über die Haushaltösen an sich zu sagett. Bet den üblichen Kachelöfen in Zimmer und Küche geht ein großer Teil der Heizwirkung verloren. Zum Teil fliegt sie als Wärme zum Schornstein hinaus; zum Teil reißt der Luftstrom sie als unverbranme Teilchen (Ruß) mit sich; zum Teil findet sie sich ungenützt in der Asche, § Micht reine Kohle sollen wir verfeuern, sondern die Rückstände ihrer industriellen Verwertung. In allererster, ja, tn alleiniger Linie kommt der Grudekoks in Frage, das .Schwelungsprodukt der Braunkohle. Er brennt nicht h-üfiammend, sondern er verglüht langsam, entwickelt dabei eine gleichmäßige, beträchliche Hitze und wird in den Herden mit patentierter Wellsiebfeuerung restlos verbraucht. Die Entente beschlagnahmt ihn nicht; der Reichskohlenkommkffar hat seinen Bezug ganz freigegeben — im Gegensatz zur immer noch bewirtschafteten Kahle. Damit ist die Wichtigkeit der Grudekoksfeuerung behördlich dokumentiert. Eine Materialknappheit ist hi r ausgeschloffen. Und obendrein ist Grudekoks gegen Steinkohle und Gas billig und durch langsamen, ergiebigen Verbrennungsprozeß im Gebrauch äußerst sparsam. DaS Brennmaterial hatten wir — wo wird es verfeuert? Es gibt unter den Grudesystemen eines, das die anderen an Wirkung bet weitem übertrtfft und eigentlich als Universalherd konkurrenzlos dasteht. Dieses ist der „Rieschel", oder ausführlicher „Rleschel-Patent-Grudeherd mit patentierter Wellsiebfeuerung". Eine sparsame Doppeifeuerrmg, eine Heizgasführung von unübertrefflicher Zweckhafttgkeit, eine dreifach gesteigerte Ausnützung jeder irgendwie gearteten und gerichteten Wärmeentwicklung, wie man sie sich vortrefflicher nicht vorstellen kann, vereinigen sich mit erstklassigem Material, praktischer, leichifaßlicher Handhabung und geschmackvoller Äusstattung und ergeben ein höch stwertiges Erzeugnis deutscher Erfindungsgabe und Arbeitsleistung. Einmal angezündet, brennt der „Rieschel" mit wenig Feu> rung fast ohne alle Wartung Tag und Nacht, kann durch das Wellsieb in wenigen Minuten Backhitze erreichen und erspart so den teueren, durch Sperrstu den beeinträchligten Gasherd, kocht, bratet, bäckt, dörrt, dünstet, schmort, dämpft, hält stets heißes Wasser bereit und h izt obendrein den Raum. Besondere Bedeutung hat er dadurch, daß er durch die gleichmäßige, starke Gluthitze den Einkochapparat ersetzt; man kann in ihm ohne Wasserdampf, nur mit Heißluft, 30, 40 und mehr Flaschen oder Töpfe mit Einmachfrücdten und -gemüseu gleichzeitig sterilifieien. Einstelloare Dörrgestelle dienen zur Aufnahme von Gemüse, Obst, Pilzen und so weiter, die für d^n Winter gedörrt werden sollen. Auch kan« am' Abend ein großer Topf mit Wäsche, die dann deS Morgens ausgezogen hat, oder Kletovtehfutter, daS am Morgen fertig zubereitet ist, eingestellt werden, und am ^kage ist der Herb für andere Zwecke frei. Für gewerbliche und industrielle Zwecke werden Kanttoenöfe», Leimkocher, Lackieröfen, Laborarortumsöfen, Hotelheröe und fo weiter erbaut. Bielfeitig und überall praktisch ist der „Rieschel". Die alleinige Herstelleri«. Deutsche Patent-GrudeoseN- Fabrik Walter Rieschel & Co. m. b. H., Liebertwolkwitz 304 Sei Leipzig, versendet an Interessenten kostenlos unterrichtende Schriften unter dem Titel „Grudekoksverfeuerung im Rieschelherd". Los von Kohle und Gas! Hin zum Rieschel! mutz die Losung sein. Er gehört unbedingt in jeden Haushalt.