Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 61 (1920)
- Issue
- Heft 22 (3.6.1920)
- Date
- 1920-06-03
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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' smi iuu& ^S?7Z«Y^L1«0^ 5r2r'ZH-N^ „rsöi' ' 1 M«kS»«»rm. «NiMmtl'unös! fir^Vf.°!;rnt(3f r.fui ... , v-2,«itesfci ... .sind, i durch uMewährung Z v»y: » »f.,..sri MH^rMnr'N mrjfou U,u % Leuten reicher Segen daraus entstehen chiröM-r<E -p-p v,r-;h 1-/-, - > ,:-.;;:x.;;.-.•;- .•■£•;‘*: MsMH AÄ^kl/wM» AWis^Ms/dvrftgen aMAMMMMßtsMabbiners^/ K.qM k'GHGW wl^pS Grodno,-:wHin *es 'MrIsK'. beheüie same Amt des^eschiwvleiters berufen ist/ gemeldet GHWösMrMsWM RMt von seftlkr Geüreinde göstaltet>e sich aüWst herzlich. ZumRabblüer in > Metysk -Hyurde,:ein Schüler,r des/ scheuenden Rabbi,der^bisherigeRabbiner in Blrtten,Rdbbt JÄEZWNWiW gewählt und auch schon in seH Acht Ästgeführt. . .. / / / / Ukraine. - -H -;iU\<s :;;C i ,!‘ .}••.•••';.: ': . .• '>-is •;/ ■■■r:;• neuerliche Judenmaffahers in 9er Oftraine. :,:Mj _^n. Aaris, ,2A.Wb ' -' Das Komitee der jüdischen Delegationen in Paris Hai Wn M. Bernstein - KohüN) dem PräfldMen/M:^DÄW!Mrg/derjüdischest WmeinW Beßargblens^ dE sollende/ vom 14. d. M. aus ZaWdaiterre; Telegromm erhalten: - - '/ Seit/zehst Tagen ist das Gouvernement Podo- .liest neuerdings der/ Schausitätz großer JstMnpogro m e.. Die von Juden stark bevölkerte Stadt Bat t ü ist in einen Trümmerhaufen verwandelt ^-V': vyV-;;. Fecner wird aus Marschast dein I ü d isch e st Kor resstöchd enzst rrreast/ ist/L önchon. gedrahtet : Laut Ber'.chten polnischer Kriegsberichterstatter an der ukrainischen^ Front waren unter der jüd ischen B^völkerun-g dev Städte Li Lin ünh.Mar Häh^Nb. W^BeseMttg Mtch die pW nlWeHrmee/unter dem/ KomrnäW des Mneratz JwaSzkiewlcz z a h Ir e i ch e Op fer z u b ekla g en .i ' naüBä's’JisroeC ZLrlch, 27. Mai. - - -. Die neueste Nummer des „Haderech" fordert zu 'Bstrhereitungen. für/ die LMssio Zeäanlo aüf^ W/MnAr henWmchr_m Wssicht nehme. Endgültiger Beschluß soll, wie.wir hören, durchweine für Anfang Elul nach Wien ein- Müfenö gWlöffMWnftrest^wvost/Vertretest sämtlicher / La.ndeWrgastisstttoüest der. „Ägudas Jtsroel" gefaßt, werden. 8u 8en MchMen/nöt^Mn vemo. - —-7.- — - ----- •’' Mrich, 2l. Mai. - WWMßMsgMA der. K Z< tn/ Zürich gegenüber äußerte, sich dest Präsident des Zentralbüros^der MuW. ZtMel Zürich, OberrabbinerDr^ L e wenstei n, über die Beschlüsse von^San Uemo wie folgt: ^" Es dürste, wohl keinen Juden auf der ganzen Weltgeben/der nicht .innig, erfreut, war?, datz wenigstens der Oberste Rät Palästina'öffentlich tzw ein Heim für das jüdische Volk! bezeichnet hM ^Es besteht kein Zweifel, daß die Erstwicklung der zkültürellen und wirtschaftlichen Jntereflen der,..Duden-ln Palästina unter englischer Oberhoheit zu den schöststen Hoffnungen berechtigt. Was für die Agudas Jtsroel insbesondere ins Gewicht fällt bei der BewertüNffMr Zuerkennung des Palästinamandates an, EngländW M die unbestreitbare ^Tatsache, datz non jeher.-zdie^hohe Verehrung desenglischen. Volkes, für unsere Heilige strebun'gen nn h sKörderüngen des 'tradittostellen Juden tums A Palästina englischerseits die -vollste An-. erkennung findenwerden. Diese Forderungen^staben übrigens: schön die Beachtung des Obersten Rats'in San Remo- 'durch dasvon. der polnischen. Landesörgänisätioü^ö'er ^Szlvme^ OMne'Jisrüel überreichte Memorandum gefunden, deffen Inhalt sich vollständig mit den Beschlüffen der vorjährigen Züricher Weltkonferenz deckt. Es ist selbstredend, daß das orthodoxe Judentum, - das allein Jahrhunderte hindurch die Besiedelung Palästinas als' religiöse Pflicht materiell gefördert hat, jetzt, wo die gesteigerte Möglichkeit einer planmäßigen Einwanderung und Besiedelung geschaffen sein dürfte, zu nehmen.- i-.ts* .. 2-6'LweWWnes :w«»re-Hie ^Zukunft .-derjüdischen Heimstätte-in PMstina /Lm / sicherstengewahrt,; wenn es dortHeine gesonderten .Aktionen - geben . -würde. Ditz-.,-MilltonHu. «gesetzestreuer - Juden, die/sich.zum Programm dev.Agudas- Jisroel, hekenneu, werden sich aber-- nie-:.qy.. Aktionenbeteiligen, mögen -dieselben wirtschaftlicher -öder, kultureller; Patnr sety,: welche-in irgend t.iner «Wßise unsere Thoratraditionen Label üuS Lem-Auge verlieren. . In dev Masten des gesetzrStreuen. Jüdenlü.w^ wurzelt die ünv.errücköare tieverze,ügung,. hptz Hürch sölche.-Slktiöneu - kein dauernd.aufbauendes < geschaffen werden kann. Me beirachiett deshalb' eiye.Veteiliguvtz Hin solchen Aktionen als eine Msthilse zur -stpirrzrabung der jüdischen Zu* kuvft, statt zu deren- Ausbau. Werden die Zionisten, deren-ZdeeMelt dem- Thorajudentünt diametral ent? gegengeseht isr, -wenigstens tnbezug auf die Gestaltung deSGeineinschaftslebcnSin-Palästina, dieAnförderüngen des ThoragesetzxS zur vollen Geltung gelangen lasten? Die. bis /jetzt -in Palästina gezeitigten Früchte. der ziovistifchen- Kultur zwingen , uns - leider, in, - dieser Beziehung sehr skeptisch, zu sein. Solange dekhalb die untrüglichen Beweise, und festen.Bürgschaften dafür fehlen, datz man ällerseils der ünverletzlichkeit des ThoragesttzeS - , im - öffentlichen Leben in der jüdischen Heimstätte aufs nachdrücklichste Geltung .verschaffen will, bleibt, der AgudaS JiSroel nichts anderes übrig, WS ihre eigenen Wege zu gehen. Die. Verantwortung bleibt denen überlaffen, welche sie dazu nötigen". . K;';'V - r . - i==K-- ' ö w Gngtanv. . Der Sekckilüß von San Remo im iüordauf. Londorr, 25. Mai. Laut „Times" hat die in San Remo beschlossene Stelle des lürkischeti Friedensvertrags, der sich auf Palästina bezieht,, folgenden Wortlaut: -w.w:;- , ,-Jn Ausführung der Bestimmungen des Artikels 22 des Vertrages wird die Verwaltung Palästinas einer Mandatarmacht übertragen. Die Wahl derselben und die Genzregulierung wird von den wichtigsten alliierten Mächten gettossen werden.. Die am 2. November 1917 von der. britischen. Negierung erlassene Deklaration betreffs einer nationalen Heimstätte füx das jüdische Volk in Palästina, die von den anderen alliierten Regicrüngen gebilligt worden ist, wird bestätigt und der, Wortlaut in den Frtedensvertrag aüfgenommen. Es wird auch eine Spezialkommission vorgesehen, deren Vorsitzender vom Völkerbund zu bestimmen ist, zum Zwecke des Studiums und der Regelung aller. Fragen, die mit den; Ansprüchen der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Palästina Zusammenhängen. Die Bestimmungen des Mandates werden von wichtigsten alliierten Mächten festgesetzt und Völkerbund zur Billigung unterbreitet werden.^ . Amerika. Ein;,; 7 New YoMj s. M-t. New Adrk, die größte jüdische - Gemeinde der Welt, hat nurr einen jüdischen Gerichtshof, dem schori bte Tatsache allein, daß er im Gebäude des Krimi mlgextchts unLergebracht ist, ein großes moralisches Gewicht verleiht. Der Gerichtshof setzt sich zusammen aus angesehenen Rabbinern, jüdischen Anwälten und Hichtern, sowie, anderen bekannten Persönlichkeiten aus allen Kreisen zusammen.- Aufgabe des Gerichtshofes ist es, alle Prozesse, zu. erledigen- - die speziell jüdische Angelegenheiten . betreffen, wodurch einerseits die allgemeinen. .<-.■• WxiW,; entlastet werden Und auf - der anderen Seite bezweckt wird, - daß W Juden//mit ihren internen Angelegenheiten, : besonders auch religiöser Natur nicht an die große -Oeffentlichkeit mehr treten muffem Zur Hebung des jüdischen Ansehens haben die. jüdischen Prozesse, die täglich vor den allgemeinen Gerichten zum Uüstrag kamen, mit dem eigenen „Englisch" der Parteien gewiß nicht beigetragen. Der jüdische Gerichtshof will nun diese Arbeit, nach Art der letzhin in Palästina gegründeten. Friedensgerichte, übernehmen. An der Eröffnungsfeier' hatten auch die höchsten Staats- und Stadtbeamten teilgenommen. Die dem Gerichte Respekt, und BerträueÜ in h»HHm Mußeentgegenhrtnat.r braucht nichtz. KrstLksagt zu werdey^W/ DelW /ktimtneller «tt nicht in das Machtbereich des jüdischen Gerichtshofes fallen. . Mixvkti. . - Qn neuer Cftadiam-Bafdii. , £?nßaniittopet, 2Q. Mai. Der Obyrr-bbiner von Ädrianoprl, Chajim Bigerano, ist zum stellvertretenden Chacham Bascht als / Nachfösgep.H.airn Nähoüms gewählt worden. Nähoum reist nach - Paris ab,, . wo sich seine Familie befindet) er hat sich durch die Motibterung setNer Demission — Ausschluß der äusländtschen, Gemeindemitglieder vom Wahlrecht — jedenfalls einen. guten Abgang bereitet. Das angebliffte iü9ifcfte Par[amenf als Parteibertretunß.! Aerüfatem, 10 Mai. Rabbiner Kuk veröffentlichLe vor der Wahl folgenden Beschluß: In der am Mittwoch, den 26. Nissan 5680 stüttgehablenPlenarversammlung derR abbinest des heiligen Landes wurde, beschlossen: ' Der das Wahlrecht der Frauen enthaltende Paragraph der Wahlordnung verstößt gegen das jüdische Gesetz und gegest den nationalen Geist. Solange dieser Paragraph : in Kraft" bleibt, darf kein wackerer jüdischer Mann ' 'NV2V) an der Dele gierten Versammlung sich beteiligen.. Es wurde weiter beschlossen, folgende Resolution zu veröffentlichen: .1. Die allgemeine Rabbinerversammlunq des heiligen Landes betont, daß eine Delegiertenversammlung von der Vollmacht der Gesamtheit getragen sein muß; dies wird nur möglich sein, tvenn der beanstandete Paragraph gestrichen wird. Im anderen Falle wird die künftige Delegiertenversammlung lediglich eine Partetvertretung ohne nationale Vollmacht sein. - v 2. Die zu wählende Delegiertenversammlung hat keinerlei Vollmacht hinsichtlich irgendwelcher das religiöse Leben berührenden Angelegenheiten seien sie privater oder öffentlicher Natur; diese Dinge unterliegen vielmehr ausschließlich der Kompetenz des allgemeinen rabbtntschen Rates. von Erez Jtsroel. Ein Sonderauftuf des aschkenaflschen Rabbinats (Diskin-Sonnenfeld) verbietet in den schärfsten Worten jedwede Beteiligung an der WahU - , > Die mahlen in Paläffinfli — Ueberfälle- Aaffa, 18. Mai. Nach den .bisher vorliegenden Meldungen scheinen sich n u r die linken Parteien, sowie ein Teil der mittleren an den Wahlen beteiligt zu haben, sodaß etwa 40°/0 der Sitze in dem zustande kommenden Rumpfparlament der Arbeiterpartei zufällen. Der Misrachi erhielt iw-Jerusalem ganze 61 Stimmen. Die gewählte Versammlung wird keinerlei legitimes Vertretungsrecht beanspruchen können. Die Üeberfälle der Beduinen haben bisher nicht aufgehört, der militärische Dienst versagt fast regelmäßig. Auch ist die Haltung der Militär-Behörden noch immer wenig judenfreundlich. I' > tüjj Jl m ■ verbot 9er DeieoierfenDerfammiung. Jerusalem, 20. Mai. Der Zusammentritt der sogenannten jüdischen Delegiertenversammlung ist aus mUirärischen Gründen verboten worden. Ein gleichesBer-