Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 61 (1920)
- Issue
- Heft 12 (25.3.1920)
- Date
- 1920-03-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Israelit. Rv. iS Seite 7 35. SluiTj; 3 990 i . GlateuZ, 12. Mar;. Wie zionjslischL Blätttt »ielSen, füll m Usreaz eine vsllig zisniltisch? Kultus, gemekndsvertretuag siewählt mordea Mn, ttshsr sie pyrr dieser neuen Bertcetunc; geratzten Beschlüsse lesen vir .folgende, ciwaB rornüntisch klinqendc Mitteilungen: D?r Gsmemreausschutz-Hnl beschloffon. die Stellung SeS Rabbiners völlig zu verändern: sein Bsto, dessen Möglichkeiten genau geregelt werden, soll genügen, um jeden Beschlutz der Gemeinde umzustotzen Dadurch will chie Gemeinde die Stellung des Rabbiners ec« höhettj, der, wie ihr Organ sagt, in alzuvielen jüdischen Gemeinden seine Tätigkeit in kleinlichen, pseudokirchlichen Praktiken erschöpft. Die neue zionistische Gemeindevertretung hat einen schwungvollen Aufruf erlassen, der die zionistische Richtung unrerstreicht, der Zusammenhang mit den zionistischen Weltorganisationen söll gcpstcöt werben und eine oollstandige Iteugcfralrung der jüdischen Schals erfolge». Als Symbol des neuen Geists? syst dl? lst-lfche tzlagge an Sitzaagstagen Kleben der trrrlken'rlchen ausgezygea werdsn. Um den Sitzungen grötzere Feierlichkeit zu geben, wurde eine kleinere Synagoge als Sitzungssaal bestimmt, was in Italien als vemerkenswerte Neuerung wirken mutz. Zwischen den erhöhten Sitzen des Präsidenten und des Rabbiners steht der Eiias-Siuhl. der Thron des Propheten, der nach einer alten jüdischen Ueberlieferung allen jüdischen Feierlichkeiten beiwohnt. In der ersten Sitzung wurde beichtossen, in engstem Zusammenhang mit der zionistischen Organisation vorzugehen und die Propaganda für die zionistischen Institutionen für obligatorisch zu erklären. Futcrcssäör ist dLL Bsschiutz über bis GsoSung deä Rabbiners. Dieser erhält das Recht, an sämtlichen Sitzungen lyiszuuehrnrn und das Wort pt ergroisen; er kann fern Beto gegen jede» Beschlüst LiüiegLÜ, der dem jüdischen Gesttz widerspricht, wodurch dieser sofort suspendiert wird, falls nur dieses Veto begründet und innerhalb zweier Tage schriftlich erhoben wird. Di-' Gemeinde hat daS Recht, gegen dieses Veto beim „Belk-Din" in Jerusalem zu rekurzieren, sobald dieses eröffnet sein wird. Die Gemeinde hat einen Betrag für Propaganda auSgewv'fen und einen offiziellen Beitrag für den Jüdischen Nationalfonds beschlossen. Mt-'.OLÄ d!ss©!r&to&icsd;I sst MZ EcdaMIo® skfet yeraä?gtwöstSkfe? Insbesondere Ist es ausschliesslich Sache der Leser, die Mi inseratenid'il ^ffithislteneu Empfehlungen ritueller Waren oder sonstige Angaben religionsgesetzlichen Charakters auf ihre Zuverlässigkeit zu prüfen« MenfeOoieni-, TiKDn miJD Scrlkchtsprndendetsllchter deutschv. Rabb. vr. S. Bamberger, Hamburg, eleg. 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Enthält Beiträge vom Herausgeber des hebr. Teiles, Prof. vr. Hoffmann, Rabbiner Weinberg, vr. Aschkenast und Rabb. Gros. Wir bitten unsere verehrt. Abonnenten das verspätete Erscheinen dieses Heftes r« entschuldigen. Die Verzögerung ist auf Umgestaltung des Berlages zurückzuführen. Verlag des Jesehurun Preffö-Avtlg. des hebr. Berlages »Menorah- 19996 Berlin S.W. «8. 7 D-.C 6163