Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 94 (26.11.1903)
- Date
- 1903-11-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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2066 gut Kräftigung der Jugend m den Ferienkolonien: der I Hypothek Von 40.000 Mk. belasteten Grundstück und Volksküche jährlich 2000 Mk.: der Krippe 2000 Mk.;! Gebäude de- Lehrlingsbeims, 17I80.22 Mk., - wozu den grauen und evangelischen Schwestern je ZOO Mk.; I noch eine Reibe oon Spezial-Stiftungen hinzukommen. 500 'JJlt. zur Kräftigung von bedürftigen Rekonval-s-! Ter vortresslick^ Verein bat sich durch ferne erfolgreiche Zenten: der städtischen öffentlichen Bibliothek und Lese- I Wirksamkeit unter den gleichstreöenden Organisationen balle 7000 Mk.: eine Summe den durch die Armenkasse! einen bevorzugten Platz erworben, der ihm schon detz- Unterstützten; zur Errichtung von Rekonvaleszenten- I halb gebührt, weil er seine Benefizien nicht auf eine statten im Walde 12,000 Mk.; dem Elisabethhaus! einzelne Provinz beschränkt, sondern auf das gesammre (evangelische- Mädchenheim) 1000 Mk.; für Wöchne-! Deutschland ausdehnt. Der warme Appell der Verrinnenpflrgr und sonstige Zwecke 4000 Mk.; für die In- I waltung, durch Zuführung reicherer Mittel eine Erreressen zur Hebung der Gesundheitspflege der Jugend! Weiterung der Vereinsthätigkeit zu ermöglichen, ver-. ."000 Ml.; dem Lehrerinnenheim DS00 Mk.- 2000! dient deßhalö weitestgehende Beherzigung. Mark als Stiftung für junge Kaufleute, Handwerkers I Rüssclöherm, 23. Nov. Bezugnehmend auf Ihre Meisterkurse n. f. w.; mit einer Beihilfe von 5000 Mk. I in Rr. 92 Ihres geschätzten Blattes einem Herrn L. in soll ein Kremaiorium errichtet werden; mit 5000 Mk. Frankfurt a. M. ertheilte Antwort betreffs Bezug oon soll der Gartenbauverein die Jugenderziehung fördern. I Koscher-Cichorie, fühle ich mich verpflichtet, Ihre darin Heber die Erbschaft der jüdischen Gemeinde sind auch! gemachten Auseinandersetzungen in einigen Punkten schon umfanende Dispositionen getroffen worden — I zu berichtigen. doch das arrhaltische Staatsministerium, das auch die! Ich bin seit langen Jahren Schomer bei der hie- Anfsicht über die der jüdischen Gemeinde zugefallenen I sigen Cichorienfabrik von Friedr. Engelhard, und kann fünf Millionen hat, will die Zinsen nun ebenfalls „ohne! aus Gewissen von den von diesem Hause als koscher Unterschied der Konfession" verwendet wissen. Roch! ausgehenden Cichorien behaupten, daß diese es auch schweben Verhandlungen zwischen Gemeinde und Mi-! wirklich sind. Tie zur Fabrikation nöthigen Mafchinisterium. Es ist dringend zu wünschen, daß jene recht! neu. ein Brenner und eine Mühle, werden vor jedesbehält und die Summen bedürftigen Glaubensgenossen! maliger Koscher-Fabrikation gründlich gereinigt und und jüdischen Institutionen von allgemeiner Bedeutung I geglüht, und nehmen, diese Vorbereitungen stets Dreizulommen lassen darf.'! vierteltag in. Anspruch. Das Einfüllen der fertigen Düsseldorf. Der „Verein zur Förderung der I Waare in Tüten, welches sonst ebenfalls mit Maschi- Handwerle und technischen Berussarten unter den! nen geschieht, wird bei der Koscher-Waare mit der Hand Juden" versendet seinen Rechenschaftsbericht über das I besorgt. dreiundzwanzigsie Jahr seiner segensreichen Wirksam- I Vorgesagtes geschieht alles auf Anordnung des feit und über das ihm angegliederte „Israelit. Lehr- » hochgeehrten Herrn Rabbiners Dr. M a r x - Darmlingtzheim" in Köln. Zu Beginn des Geschäftsjahres I st«dt, und daß auch alles nach Vorschrift gehandhabt H. April 1902) waren 32 Lehrlinge unter Obhut des I wird, dafür wohne ich der Fabrikation von Anfang bis Vereins; 11 wurden neu ausgenommen, die gleiche I Ende bei — selbst dem Versand, wenn es sich um Zahl (4 Schneider, 2 Dekorationsmaler, je 1 Pol-! Cichorie Koscher al Peßach handelt — und rechne es sierer, Sattler. Schreiner, Tapezierer und Schlosser) I mir zur Gewissenssache, da sich doch die orthod. jüdische beendeten ihre Lehrzeit, 2 schieden aus. sodaß am 31. I Welt hierin auf mich verläßt. März d. I. die Zahl der Lehrlinge bezw. Fachschüler I . ' Leo Adler. Schomer. 3t betrug, von denen 16 im hiesigen Lehrlingsheim, I Ofchot;, im Nov. Dieser Tage wurde vor dem 15 bei auswärtigen Meistern untergebracht waren. 1 hiesigen Schöffengerichte eine jener Wahl-Ausschreit- Der Fortbildungs-Unterricht der Lehrlinge hat eine I ungen abgeurtbeilt. welche s. Z. die Anhänger des weitere Ausgestaltung erfahren. Nach dem Rechnung-- I ducchgetallenen Cbesredalteurs Dr. Oertel im Frei- Abschluß stellten sich die Einnahmen in Düsseldorf auf I berger Wahlkreise sich zu schulden kommen ließen. Ein 13.336.95. die Ausgaben auf 11.134.70, in Aachen I Mitglied des Bundes der Landwirihe. der Gutsbesitzer aus 2003,03 und 1499.50, in Hamburg auf 824.81 I und Landwehrosfizier K.. hatte nämlich am 16. Juni 376.45 Ml., die Gesammt-Einnahmen also aus. I Abends in einem, hiesigen Gasthofe, als zwei Herren, 16,274.79, die Gesammt-Ausgaben auf 13,010.74, I darunter unser Glaubensgenosse Kaufmann B., die der'^Ueüers'chuß auf 3204 Ml. Die Vereins-Abtheilung I Mahl-Ergebnisse besprochen, und B. dabei, ohne K. Köln hat im Verichts-Jahre 46 Zöglinge bedacht, da- I irgendwie bemerkt oder beachtet zu haben, der Meinung, vvn 33 (gegen 27 im Jahre 1900/1) im Lehrlings- I Ausdruck verlieh: „Oertel wird wohl abgesagt werden," heim 11 bei auswärtigen Meistern. 2 bei ihrer Familie. » jenem im Vorbeigeben „Dummer Jude" zugerufen. Er Neu' ausgenommen sind 13. entlassen 11 Zöglinge. I suchte dies nun zwar in Abrede zu stellen, indem er die Vereinnahmt wurden 18.073.61. verausgabt 17,226.29 I recht gezwungene Ausrede vorbrachte, er habe zu einem Marl. Das Vermögen beträgt, außer dem mit einer anderen Herrn im Gespräch gesagt, am Wahl-AusfaÜe