Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 44 (1903)
- Issue
- Heft 25 (30.3.1903)
- Date
- 1903-03-30
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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560 zurückgelaffen und muß nun zu ihr zurückkehren. Du mußt noch heute mit dem Arzte reden, daß der Vater soba'ld als möglich in einer Privatanstalt untergebracht wird, oder wenn dies sein Zustand nicht gestattet, daß er wenigstens ein Zimmer für stch erhält. Dann muß die Mutter mit den Geschwistern, müßt Ihr alle zusammen wieder ein sorgenfreies, behagliches Heim haben, am liebsten in meiner unmittelbaren Nähe; damit wir oft zusammen sein können. Ich gebe Dir hier einen Check von 6000 Gulden auf die hiesige Kreditanstalt; glaubst Du, daß der Betrag für die Bestreitung der Umzugskosten und die erste Einrichtung reichen wird?" „Es sind für diesen Zweck mehr als 4500 Gulden zu viel," entgegnete Joseph. „In etwa vier Wochen bin ich wieder zu Hause; dann werde ich.selber Alles arrangiren; Du kannst mir, wenn etwas Besonderes Vorfällen sollte, jederzeit schreiben. Ich hoffe, daß mir Gott die Sehnsucht meines Lebens gewähren und mich würdig finden wird, wenigstens einen kleinen Theil der großen Dankesschuld abzutragen, die auf mir ruht und die ich nie vergessen habe. Jetzt aber darf ich nicht länger zögern. Hier ist der Check, und hier noch ein tausend Guldenbillet, das ich Herrn Teitelbaum schulde. Zunächst wünsche ich dem theuren Vater volle Genesung, Refuo schlemo besoch schaare Chole Israel!" „Also Du bist Jude geworden; es hat mich gemrt, danach zu fragen; jetzt aber höre ich es aus diesem Deinem Wunsche," bemerkte Joseph.. „Ich bin es nicht geworden, Joseph," entgegnete Abraham, „aber die jüdischen Ausdrücke sind mir so geläufig geblieben, als sie mir in der Zeit unseres Zusammenlebens waren. Wir werden über alles dieses später mit mehr Ruhe sprechen können; jetzt muß ich gehen. Bleibe Du bei dem Vater zurück und begleite mich nicht." (Fortsetzung folgt.) j.-;-; vX.j. ■": ■■./-O.'A X ' ö X. X .; .• ';.xn oX x;-:.— Xv -XXX n "''X^X; -'b.AvnV-\;- :'w/,: X' V. . 1 ' ••X h n X ' Die Konsonanten der nachstehenden Worte sind sc vor oder hinter die beiden Reihen zu stellen, daß jede Zeile ein Wort aus vier Buchstaben ergibt, und zwar: 1) ein poetisches, singbares Gebet; 2) ein tägliches Opfer; 3) ein Tempelgeräth; 4) eine Handmühle; 5) ein Vorgebirge; 6) Scham; 7) eine Stadt in Syrien; 8) eine Waffe; 9) eine Stadt im Stamme Menascheh. n:nb—\nv>2—ns:—pn—nban L. A. in M. Unter den Einsendern der richtigen Löningen wird gelaust und erhält der Gewinner ein Werk auS nuferem Verlage gratis'und franco zugesandt. Wochen-Kslenöev. Freitag. 3. Llpril. 6. Nissan. Sabbat-Anfang tu Mainz und Frankfurt a. M. 6 Uhr 30 Min. Samstag, 4. 'Ütpril. 7. Nissan. r*’132 .H~p l Sabbat-Ausgang in Mainz und in Frankfurt a. M. 7 Uhr 50 Min. — Berlin 7 Uhr 26 Miit. — München 7 Uhr 28 Min. — Hannover 7 Uhr 41 Min. — Stuttgart 7 Uhr 37 Min. — Prag 7 Uhr 15 Min. — Straßburg 7 Uhr 45 Min. — Posen 7 Uhr 14 Min. — Stettin 7 Uhr 25 Min. Der „Israelit" erscheint wJichentiie** zweimal, uns! Donnerstags, jedesmal in mindestens zwei Bogen. Preis pro Vierteljahr bei der Post 3 Mark ohne Bestellgeld. Ausland entsprechend höher. Man abonnirt ganzjährlich, halbjährlich oder vierteljährlich. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Der Vuchhandrl verkehrt durch G. % Sieinackrr, Leipzig, Notzplah jb. — Inserate 25 Pfennig die viergespakene Nonpareillezeile oder deren Raum. Preis der Zeile im Neclamerheil 75 Pfennig. — Direcre Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang für Deutschland und Oesterreich 14 Reichs-Mark oder iH Kronen öftere., für's Ausland 16 Mark, an die Expedition franco einsenden. Postzeitungsliste 3932 Telephon 101.% Slellesuchende und sonstige Interessenten können auf Wunsch die jeden Dienstag und Freitag erscheinende „Kleine Ausgabe des JSraelit" vier Wochen lang gratis und franco erhalten. Wünscht man den Empfang der „Kleinen Ausgabe" längere Zeit, so kann man sich für 25 Pfennige das Vierteljahr, indeß ausschließlich bei der Post auf dieselbe unter Nr. 3333 abonniren. Auf Wunsch stunden wir die Zahlung des Jnsertionsbetrags an außer Stelle Befindliche biö nach Erlangung einer solchen. Inhalt (Hauptblatt): Künstlich!' Nährpräparate und ihre rituelle Zulässigkeit. — Zeitungsnachrichten u. Coccespondenzen- Mainz. Berlin. Meine!. München. Lefterrcich: Wien. England: London.— Feuilleton: Der Findling (Fortsetznng.) — Peßach» Näthsel. - Inhalt der ersten Beklage: Berlirter Brief. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen.- Deutschland: Berlin. Frankfurt a. M. — Vermischtes. - . •. - Ectra.Beklagen: Spenden-Verzeichnissc. — Hagadah schel Peßach. Verantwortliche Rednction: OScar Keh mann in Mainz — Expedition deS JSraelit". SÄottstraße Nr. 2. Mainz. Druck und Verlag der Joh. Wirth'sche HofbuLdruckerei Actien-Gesellschaft in Mainz. Hierzu drei BeUage».