Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 60 (28.7.1904)
- Date
- 1904-07-28
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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1271 vieMeb dann iMster ndch Än Rest don über 11.000 Rustel, welcher deni/Vereiste zur Unterstützung Kischinewer Ortsarmeüberwtesen wurde. Bedenkt Wan, wie das Unglück her Kischinewer Opfer sofort, bevor da? Unterstützungswerkim Gange wgr, dir Woblbabrnden gewiß nicht stille stehen liest, befm Äsute ihrer Brühet., daß sie außer den gezeichneten Stimmen auf Schritt und Tritt'den großen Anforderungen, welche die Katastrophe cnf sie stellte, entsprochen, haben und Nych heute entsprechen, so braucht man wahrlich nicht nach niederen Motiven zu suchen, wenn man kein Bedürfnis^ empfindet, jüdische Wohlthäter öffentlich zu beschämen. -Daß diese Verleumdung der „Krschinewer Millionäre^ sich niM'auf diese beschränkt, sondern auf. die gejammte Jstdencheit übertragen wird, dafür kann sich letztere bei der „Allgemeinen Zeitung des I uw e n t h u m s"'bedanken. - Zu npch größerem Dank hat die genannte Zeitung aber unsere feinde verpflichtet. Ihre Presse ist bereits über den saftigen Bisten hergefallen und seht ihn schonungslos ihren Lesern mundgerecht vor. ' . Die hiesige „Deutsch« Zeitung" schreibt dazu: . „»für uns war das durchaus kein „öffentliches Geheimnis»". . Ryckdem . wir es aber aus berufenster O»ellx erfahren haben, können wir uns lebhaft vor-' stelleft^svÄ. „unangenehm" das Verhalten, der jüdischen Millionäre: in Kischinew für, das ganze Judenthum sein muß!" . ' Die „Staatsbürger-Zeitung""wird lakonisch:- . „Dieser Verhalten Her, jüdischen Millionäre komstit uns gär picht überraschend, auch hier ist und erklärt eben die Raste alles." Wer weiß es draußen, daß die „Allg. Ztg. d.' Judenthums" ein Blatt ist. das län'ast keiner mehr ernst : behandelt, daß sie ein „Unparteiisches Äraan für alles * jüdische -Jntereffe" in dem Sinne, ist, daß keine jüdisch« j Partei. Notiz von ihr stimmt» daß im heimischen Kreish^ kein Iiahst nach jhr kräbt, daß -sie ihre aufmerksamstM/ Leleftbri den Antisemiten has. deneft sie auch in dieser«' stillen Zeit interessantes Material -zur Berdäckitigimg^ der Juden liefert? —- Mer weiß e8Her kümmert sich^ darum? Ohne solche Kraftleistungen wüßte.man nicht,:f daß sie noch eristirte, erst durch di«., antisemitischen Blätter erfährt män.daß sie noch lchk, und nicht nur, wie fst.ihrer Jugend Hw Orfhodvren, sondern die ganze NUu8KMsWL^WMI^M8t8UWUWjWWK KstUMUWWWMWUKWAleUWWMLNZUW L;MDW^WWRWWMmMJWiWMKKsästMU Israel. SißvngSsagle in Breiten, unser dtzn Bo».- W^MWUWMWDEAUDMMtzWMU 'ÄWWWWWAUWWWWWWNZNW '. Rach Begrüßung der Bersackmlung und Bekanntgabe de? Zwecks der/Einberufung durch den Vorsitzenden hielt derselbe eisten einleitenden. Vortrag ülb» Religionsschale, Unterricht, Zahl, der Schüler hnd Frrientage, betonte, daß die Eltern eigentlich „die ge-, borenen Religionslehrer" --in- Vorbild Erziehung sein sollen, ging zu Samuel gestifteten PropheteNschü unter Darlegung des Lebensgang«! Hasmonäerhause verwandten /Simon und retp auiefttlich von m ihetach. be dessen segensreiche Wirksamkeit / für deu religiösen^ Jugeodünterricht und die dieshezügliche-'s Päse rf .Siy ' Weiterung und Verbreitung durch best -Lohenp/iester Josun be.n Gamla. Diese beiden'groh^ft Rtästnet, der erste vor ca. 2060 Jahren'/ lebend,, -sind als die eigentlichen Begründer der Religionsschulen anzu--' . Zwei Konferenzthemata waren si Z.hinausgegeben, die von vier bezw. drei Mitgliedern.eingeljefert wurden: t. Mißbrauch des physischen Kraft .unter dem Spiegelbild« der biblischen Geschichten Simson und Goliat und.dewHrvpheteft-Je'remia: Motto: L* ■bhnrt>&; „nicht rühme sich der Starke seiner Stärke", und 2. grammatikalische 'und exegetische Bearbeitung Erstes w.urde von den Herrst HetzEttlingen, Levy-Berwange«, / .Ottenhermrr-Gsmmingen-,' Rotbschild-Bretten -begrbeitet und die Reihenfolae der Vortragenden burch's Loos bestimmt./ Die bald ümfängreicheren, bald kürzeren Aufsätze betonten, daß der Geist . Höher stehen wüste als der Körper, und daß an Stelle von: Rühchsucht und Prahlerei, Demutb und Äottvtrtrauen iwi« hei'David) am Platze sei! Rach kurzer Diskussion über Allgemeines und Spezielles, ward die Bchstn.dlung des-2, Gegenstandes ausgenommen, den' sich Hie Hehrer Hecht-Gondelsheim. Prager-Menzinqen- Wnn»eskeim 'und> abermals Ledy unterzogen hatten. : Den Nvrützende erwähnte noch kurz die verschiedenen ^er-siaster üstb Neberlchristen des Tehillimbuchs, sowie Hündische Emtbkilunq rn 147/Hapitel und die e BeNennuna der drei zusammengelegien Kavitel, keqrntliche Erklärung, warum und.daß« wir — ' dzn ä«ck> vom Hohenpriester in Jerusal^y nur e i ch / Jahre, am heiligsten Ta« und anr allerheilig» sten»Mie auszüsprechenden vierbüchstabtaen GotteSe NaMst^mit „Adonai" Hör8r bezeichnen bis zu den V : mestistMeben Zeiten, bis keine Trübun« de? GotteSbeäriffS» und. seiner Lehre mehr 'möglich: er wird sein ' eiftziM^H/sein Rkstne ,, der/.Ewig-MwU««" /.. schließlich,-enzpkahl derselbe, heipgsienbtn' 'WWUWWWMMWWUMWWMMWUW WtzWN mm;#¥ D8WRNAML., ^.'-"W^rWUHrWi,'Ud Hrnugindlich M,