Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 45 (6.6.1904)
- Date
- 1904-06-06
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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934 Die erste Berufung erhielt Ttsst pn* nach einer großen Gemeinde in Sudungarn, nach Nagu Kikinda. Dort wurde ihm große Liebe und hohe Verehrung entgegengebracht. Da er aber an dieser Stätte keine Gelegenheit gefunden, mw pai6 zu sein, wollte er nicht lange dort weilen und leistete einem Rufe nach Schonlanke in der Provinz Posen Folge. Ragy-Kikinda war eine große und reiche Gemeinde, in welcher er ohne jede Sorge und Entbehrung leben konnte. Mit ibon tn sprach er aber: spai am 'vbxo -po min H 21s. Mit Freuden übernabm er die Rabbinerstelle in Schonlanke, weil zu damaliger Zeit dort die Thora in Wirtlichkeit eine Stätte gefunden hatte. Es lebten dort viele b'D int'rapp 1 bp t'-robn groß an 1x11 min. In deren Mitte hatte das große pi2Ci bis nwiob Twn Anerkennung und Würdigung gefunden, und so lange noch einer dieser alten nnoib lebte, fühlte b*2tt nwn sich in seiner dortigen Wirksamkeit glücklich und zufrieden. In der schon erwähnten Einleitung zu rvax 7022 klagte er aber über den Wechsel der Zeiten, mm naab xb. Seine Thora hatte aber nicht unter dem Wandel der Zeiten zu leiden ib'bi 2" rurr vninai.' Und an Anregung von außen fehlte es ihm auch nicht, nbiya p2T2 sr 122* Der Verstorbene war als der große Lamdon anerkannt, von Nah und Fern richtete man nibxV an ihn, bvrw ’brw ergötzten sich an den klaren und tief eindringenden mwn In den verschiedensten Zeitschriften, welche msbi wn im '2222 7N12X1 zu verbreiten suchten, wurden die Beiträge des Schönlanker Raw als 712» min erkannt und hochgeschätzt. 5rn fi'rw mm wurden 'in? wp bs tmn .12^0 vollständig veröffentlicht und fanden die weiteste Beachtung. Noch in dem zuletzt erschienenen Hefte findet sich eine iau«i: 12-121 vxi jwi» inrrv tmn pjpb iB2n man antai Zu dieser natem erhielt 11x21 pixn noch eine Zuschrift LbVii'a v2xb2bwLV 21172, in welcher derselbe im Prinzip 2'222 ist und nur bemerkt: nabv mx — bbaa nimm ba bs nt p2B B’bmb bau xb piaio an pm ui) nun 'eb ibn m lau — 1221 waa 171x12 vbXt MH DM 2V1 2V1 HTM fH21 Virn 71 St 1XTP D'sann '2 bs Iiab'v um 22 ma ms tnrm bs xbi ,nbibjt .1221 maa So können wir auf.121 «122 «1 bs die Worte anwettden 11b 22 nbi ws ima xb: ohne vorhergegangene längere Krankheit oder Schwache ist aiv 11x21 pixn 7W12V sanft entschlafen, -rata pin 121V bip '.11 Als die Kunde sich in der Stadt verbreitete, war alles in Jammer und Klage ausgebrochen, baxb mn 12.12 riefen Alle. Niemand wollte sich des Festes der Thora freuen mpb2 cpbx pirn Der Glanz des wo welcher sonst wr.n jna pt bestrahlte, war erloschen. p&2 yyab vd ddd bvo nur " .iwaa 2b sffs bnj naa Bei dem am Tage nach 21212» stattgefimdenen Leichenbegangniß zeigte sich die außerordentlich große Liebe und Verehrung, welche diesem großen Männe von seiner treuen Gemeinde und von Nah und Fern entgegengebracht wurde. Durch die dazwischen gelegene» 7W72V Tage konnten viele Freunde keine Benachrichtigung erhalten. Neben den Schwiegersöhnen, welche aus weiter Ferne herbeigeeilt waren, bemerkten wir aber im Trauergefolge die Herren Rabbiner Dr. Mreschner- Samter, Weil-Czarnikau, Perlitz-Nackel, Richter-Filehne und Levy-Neustettin. Im Trauerhaufe selbst sprach der Schwiegersohn Dr. Kraus-Schildberg kurze Abschiedsworte und hierauf wurde der pix nt die Synagoge gebracht. Die Schwiegersöhne Dr. Pick-Verlin, Vuttenwieser-Straßburg i. E., sowie Dr. Richter-Filehne gaben der allgemeinen Trauer in beredten Worten Ausdruck. Der Trauerzug setzte sich hierauf in Bewegung, um die irdische Hülle auf das nnapi wa zu überführen. Auf dem Wege dahin wurde vor dem Vi-121 n'a von Dr. Perlitz-Nackel der Verlust beklagt, welchen die Thora erlitten und mit ergreifenden Worten geschildert, von welcher feurigen Liebe zur Thora der Verstorbene beseelt war. Ans dem rniapi n'a selbst klagte der Schwiegersohn Dr. Wohlstein-Malmö um den Doppelverlust, den er erlitten, den Verlust des Vaters und des Lehrers und, wie er bedeutsam hinzufügte. Tax n-nax 712111 iai n-nax 121 ni'asti Die Herren Dr.Dr. Weil-Czarnikau, Wreschner-Samter und Levy-Neustettin schilderten in ergreifender Weise die Größe des Dahingegangenen, und wie schmerzlich dessen Hintritt von Allen empfunden wurde. Zum Schluffe dankte der Vorsteher der Gemeinde Schonlanke, Herr S e l i g e r, im Namen der Gemeinde dem treuen Führer fiir all die Liebe und all die Hingebung. die er Men erwiesen und legte das Gelöbniß ab. daß die Gemeinde im Geiste des verstorbenen Führers weiter geführt werden solle. Auch durch den Schwiegersohn, Rabbiner Buttenwreser-Straßburg wurde die Gemeinde darauf hingewiesen, an welch* bedeutsamem Wendepunkt sich die ibnp Schönlanke befinde. Seit Menschengedenken waren es bxie"2 'bro. welche dort gewirkt hatten. Die Gemeinde möge bei einem neuen Führer ihre Wahl auf einen Mann lenken, welcher von wahrer nwn nxi» er füllt sei, und dadurch dem treuen Führer, welcher gleich iV2 vierzig Jahre seine Gemeinde geleitet, das schönste Denkmal errichten. Wenn auch keine leiblichen Angehörigen des großen Mannes in seiner Gemeinde weiterleben. so wird doch sein Geist in seiner Gemeinde weiterleben. 1212b pnx iai.