Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 45 (6.6.1904)
- Date
- 1904-06-06
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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45. J-chrgMg. M. 45. Sin KenLrat-Hrgan für das orthodoxe Iudentyum. Begründet von l>r. Ttfymann in Xäatof. Montag, den 23. Siwan 5664. 6. Inn i 1904. Miotr Solomon Spam lodMcr ri Schönlanke, 2. Juni. Von einem überaus großen und herben Verluste wurde die Gesammtheit von Israel betroffen. Nach einem kurzen Unwohlsein ist Rabbiner W a e l d l e r s. A. plötzlich und unerwartet sanft entschlafen. Um den Entschlafenen klagen und trauern eine große Familie, deren Ruhm und Stolz nwa pnsn; gewesen, sowie eine altberühmte Gemeinde, welche von dem treuen Führer, während einer 40jährigen Wirksamkeit, sicher geleitet wurde. Um den Entschlafenen klagen und trauern aber auch auf weitem Erdenrunde Alle, welche Liebe und Verehrung zu ntprip .tun zu ihren Trägern in ihrem Herzen empfinden. Ist es doch ein von allen anerkannter Talmid Chochom gewesen, welcher von uns hinweggenommen wurde. Ja, ein Talmid Chochom^ welcher nicht nur jetzt in unserer Zeit als solcher an- ' erkannt wurde, sondern ein bxie"2 welcher zu allen Zeiten als Talmid Chochom in der edelsten Bedeutung des Wortes anerkannt und verehrt worden wäre.! "i sptp mrm nB* *rcn nt na». birivr na bai Salomon Lipmann Wäldler s. A. war zu St. Georgen bei Preßburg geboren und ward von überaus frommen Eltern von der zartesten Kindheit an zum emsigsten Thorastudium geleitet. In St. Georgen war damals als Rav der weltberühmte b'in b-hc. Unter der Leitung eines dessen besten Bachurim lernte der Knabe in hingebendster Weise den ganzen Tag OTpoi *jB>nw. Den treuen Vater hatte er im Alter von neun Jahren verloren. In dieser Zeit hatte der junge Knabe schon ganz awraci D’Jtwn cv wa naaa gelernt und die Fähigkeit, selbstständig DWsn es mc: zu lernen. Sein Vater s. A. konnte ruhig sterben. Er wußte, daß diese herrliche Pflanzung von Andere» weiter gepflegt und zur vollen Entfaltung gebracht würde. In den B’tmn zu n:rc ma r\vv in der Zeitschrift jnas nrji hat nun pns als Einleitung zu man nrro durch die Schilderung der Erziehung, welche er von seinen Eltern erhalten hat, seinem Vater bn wv ein würdiges Denkmal gesetzt. Diese rührende Schilderung kann sich würdig den narr ’b’D anreiheu. mol *10V2 fi1» X'TN. Auf Veranlassung seines berühmten Großvaters p:xbv 'sms ">. welcher zu jener Zeit vman aa cKTjfmtao war, hatte ihn b~i\ i-ro sna pxn 2in von dieser Zeit unter seine Leitung genommen. Gleich Tun trennte sich die zärtliche Mutter von dem Kinde *ro inm n na TTUPsn In der nächsten Umgebung des Ksaw Sofer reifte der Knabe zum Jünglinge heran, nim bv bnso ro sb:. Er ward einer der vorzüglichsten Bachurim der damaligen Preßburger Jeschiba, so daß der ib'b ana ihn zu sich in das Haus genommen, p!? & n'ni. Diese väterliche Liebe hatte ihm der treue Lehrer stets ungemindert bewahrt. In der pp nawn n-n is'B ara spricht er ihn'iaa au und erwähnt: 1M2 '2 rara vara nzv mb •b n'w croo vbsp p-un ’am vbw ,n-rzym nnp pxpi zpv rscrp rhu n as io* NiM 'B2N P2 V.B2NN TCVZ int biCSP robb bi» bsz rrw cnf *api bin xmno rrnxo »apt *D'2*12 NIM ™n p'Tsn hatte schon in jungen Jahren die Aufmerksamkeit weiter Kreise in Ungarn auf sich gelenkt, und der hochberühmte Komorner z$b cnas n an mx »;s »ian rsa nano bsz prm hatte ihm seine Tochter zur Frau gegeben. Diese wahre L2n -roVn in ward ihm zur beglückenden Lebensgefährtin und wußte sein Haus zu einem vw vipo zu gestalten, bis vor zwanzig Jahren durch den frühen Tod dieser bn im sich die Sonne seines Lebens verdunkelte, ohne je wieder im vollen Glanze zu erstrahlen.