Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 45 (1904)
- Issue
- Heft 37 (11.5.1904)
- Date
- 1904-05-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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P 7945 und Tobakplantagenbesitzer von Jalta zur Begutachtung. Nunmehr hat sich der Verein für die Zulassung von Juden zum Aufenthalt in Jalta und Umkreise während der Monate April, Mai. September. Oktober und November ausgesprochen, und zwar unter Hinweis darauf, daß die Nichtzulapung der Juden zum Aufenthalte in Jalta den Tabakpflanzern grossen Schaden zufüge. Sprechsaal. Frankfurt a. M.. 4. Mai. Sie wünschen Aeutzerungen aus dem Leserkreise, ob die Lesart 1-2.7 11222 "f-ai oder i:-1-? -362- -van vorzuziehen sei. Meine Antwort lautet: Unbedingt die letztere! Die Stelle ist, gleich den -p27icbx by. 121 in nxin 71272, ferner den '121 -n bz *£2 "je» "p.271im Tischgebet und endlich dem 121 -362- -7-2.1 c-pi -n in der ersten 71-275 bv .1272, den Psalmversen 44, 319 iyi cb'vb -02 inir meew nachgebildet und enthält durchaus keinen Pleonasmus. Die Begriffe 1-271 andauernd und 751 c6iv6 ewig sind grundverschieden. Dieser verneint das gänzliche Aufhören, jener verneint zeitweilige Unterbrechungen mit Ausnahme solcher, welche periodisch regelmässig aufhörcn. Das Wort 1-271 gleich anderen ähnlichen Wörtern kommt nur vor entweder als Adjektiv eines Substantivs, welch' letzteres dann im Status Constructus steht, 1225.1 cbm 71271 z. B. 1'271 761p oder als Adverb eines Verbalsatzes bvzn 7x171 3. B. i-bti irato bs n-n% Da nun unser Satz gar keinen -320 er? enthält, so mutz i'27> auf das Verb -362sich beziehen. (Es sei denn, dass man stillschweigend ergänze: ityoSbciciyn *3*121 721 73'bp 1^2' 111222 XU ,1-271 oder etwa 12iyi lbv.1 VI 13'by -31^2- NN ,1-271 111222, was Beides nach Styl und Sinn sehr hart und gezwungen klingen würde.) Betreffend die erste tvqip 71212 wäre es doch gezwungen zu lesen i’cji o-pi 'n, wie einige allerdings schon meinen, da wir wohl 2^36 n od^r po^ p-p nirgends 1-2.1 a-p: -n denn es kommt hauptsächlich auf die Unendlichkeit und Ewigkeit Gottes an. Chorostkow. 3. Mai. Zu der im Sprechsaal der zweiten Beilage zu Nr. 29 Ihres geschätzten Blattes angeregten Frage, ob man 1'27> 111222 1^21 oder -362- 1-271 lesen soll?, haben bereits die grössten Autoritäten Stellung genommen, und zwar sind deren Ansichten verschieden, x':aii ^ptPI TUk’ncn f?2X lj6p -p°?2' 1-271 : »7p't? 2712 l'bl "»212 1'»1 nt?'7v CB-2 x-211 ,12PV yixbi X'3vn bv 2712 et? ,t?*y 1-271 111222 nbtm : 7CX-t? Meiner Ansicht nach aber soll — wie ich es nachsiehend Nachweise — die Behauptung des x'x, trotzdem daß der trnnö dazu die abfällige Bemerkung macht scyv -7>yixbi dennoch die Oberhand behalten. Es soll vornehmlich dem t?iri2 zur Stelle 1122 767722 127.1 1.77171 der 1t?17-L1 bin Pr? 2-752 7122 21712» entgangen sein, den die Erklärung dieser Lesart angibt. -362' i'27>. :b'n -2er ::-ry ixinie et? p-p 1- 271 72xi ,i-7iyb .IN L2'by -31^2» et? dp ,157 übivb 15-by .*]Vxi n-tren rns'c 776:2 -ry *-n: xbt? 7262 Auch der Umstand, dass np-.72 cn 'P7p }r6-ttn 7122 i-2t? |2'c i7£>7 '.1 übereinstimmend die Konstruktion 111222 -3^21 ist und nicht einmal 1-271 11222 -3^21 vorkommt, dürfte den Anhaltspunkt bieten, dass auch sie diese Auffassung theilen, denn unmöglich könnte es reiner Zufall sein oder der Kürze halber. Bekanntlich ist der 217112» ein 11671 von i:-2i 7ivi und der Maßgebendste auf dem liturgischen Gebiete, 217b 1-721 C-X'22 X2C.1 "2.1 27.1 KI Es steht daher fest, dass man wie der xrai 21712» zu lesen hat. Verisch Winter, Rabbiner. Wir erhielten in dieser Frage noch zahlreiche Zuschriften von anderer Seite, schliessen aber hiermit, da in den gebrachten Aeutzerungen die Hauptsachen schon enthalten sind, die Debatte, und danken allen Einsendern für das rege Interesse, das sie dieser Materie zuwandten. Die Red. F e u 111 e t o tt. Üäafyrfyeit und Wichtung. Von Friedrich Rott. l4i Grünwald war sprachlos vor Entsetzen, einer derartigen Niedertracht hatte er seine Kinder doch nicht fähig gehalten. In ohnmächtiger Wuth hatte er die Hände so fest geschlossen, dass ihm die Nägel in's eigene Fleisch drangen. Der Andere fuhr fort: „Ich war ausser mir. als ich durch einen meiner anderen Zöglinge von den unqualifizirbaren Verleumdungen der Ruchlosen hörte, in Gegenwart meines ganzen Pensionats habe ich ihnen meine Meinung gesagt. doch sie hatten die Frechheit, hoch und theuer zu schwören, dass sie die Wahrheit gesprochen, daß sich alles genau so verhalten habe, wie sie es mitgetheilt. lind zur Bekräftigung dessen begaben sie sich, selbstverständlich ohne mein Wissen, mit einigen Kameraden in das nahe gelegene Gerichtsgebäude und erstatteten dort die Anzeige gegen den eigenen Vater." Ein Laut des Entsetzens entrang sich den Lippen des unglücklichen Vaters, noch immer keines Wortes mächtig hatte er die geballten Hände gegen die Brust